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Alters-Symptome oder Krank?Hallöchen. Meine Zwergkaninchendame "Bienchen" hat nun schon 11 Jahre auf dem Buckel. Ihre Schwester ist bereits verstorben. Während meiner Ausbildungszeit hat meine Familie die Pflege für mein Häschen übernommen, nun bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und habe mein Hasi auf ihre letzten Tage mitgenommen, damit wir noch ein bisschen Zeit miteinander verbringen können. Trotz ihres Alters ist sie immernoch neugierig, aufgeschlossen und verschmust. Jetzt wohnt sie seit einigen Tagen bei mir und ich muss leider feststellen, dass ich überhaupt nicht weiß, was für ihr alter "normal" ist, ob sie einfach alterserscheinungen hat oder ob ich ihr nach dem Umzug jetzt auchnoch einen Tierarzt zumuten muss... Dazu möchte ich sagen: Bienchen ist situationsbezogen ein sehr ängstliches Tier. Sie hat sowohl Höhenangst als auch Platzangst... beim Tierarzt macht sie grundsätzlich vor Panik auf den Tisch... das würde ich ihr mit 11 Jahren wirklich gerne ersparen. Dinge die ich beobachtet hab (bin gerade 24/7 daheim): - häufiges grunzen, brummen. gelegentlich ohne erkennbaren grund, immer verstärkt wenn sie sich putzt (habe das gefühl ihre nase ist "belegt" oder verstopft) - nasenfell war gestern wie "nass und wieder getrocknet" - sie niest jedoch nicht - heute minimal weißlicher nasenausfluss - zwischendurch eine art Röcheln, allerdings nicht durch stress hervorgerufen. es hört nach 2-3 minuten wieder auf (soetwas hat sie etwa 3/4x über den tag verteilt) - kaum appetit (hat aber direkt nach dem Umzug sofort gefressen) - versteckt sich die meiste zeit im Häusschen, wenn ich sie jedoch auf dem schoß habe ist sie freundlich, aufgeschlossen, neugierig, erkundet ihre umgebung und putzt mich, wenn ich sie streichle. Sie hoppelt neugierig auf dem teppich herum, bis sie dann zeitnah aber nie auf direktem wege wieder in ihren käfig hopst. Meines Erachtens nach, zeigt sie überhaupt keine Angst (bspw. vor der neuen umgebung). auch die Ohren sind nie angelegt. - ihre Ohren waren gestern sehr warm. Allerdings ist es auch sommer... Bitte versteht mich nicht falsch: ich möchte, so wie es in einem anderen thread stand, wirklich keine "zeit verschwenden". aber es geht mir vor allem darum, ihr nach dem umzug nicht noch mehr zuzumuten. Vielleicht hat jemand erfahrung mit etwas betagteren kaninchen und kann mir sagen, ob dies einfach alterserscheinungen sind? Zudem hat sie vorher bei meiner Familie in einem Zimmer gewohnt, dass durch abbröckelnden putz wirklich sehr sehr staubig war. Ich frage mich, ob dies eventuell auswirkungen gehabt haben könnte. in einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Inhalieren mit Salzwasser helfen soll. Das klingt gut- aber ich frage mich, wie ich das anstellen soll... stellt man da einfach einen eimer heißes wasser neben den käfig? plus: meine Familie hat sich zwar lieb um das Tier gekümmert und es immer gut versorgt... aber in letzter zeit ist es immer mehr zu einer "Attraktion" für meinen kleinen Cousin geworden. der ist erst knapp zwei Jahre alt und durfte hasi immer gern streicheln und Löwenzahn vorbeibringen. Das war mir persönlich nicht recht, da er meiner meinung nach zu kein ist. er kreischt immer vergnügt und streichelt natürlich noch sehr grobmotorisch und abrupt. das ist auch der eigentliche Grund, warum ich Bienchen zu mir geholt hab. Außerdem war ich vor einigen Monaten zu besuch bei meiner Familie und nach dem ersten Eindruck habe ich mir das röchelnde Tier unter den Arm geklemmt und bin zum TA gefahren. sie hatte eine Halsentzündung, die meine Familie wohl als völlig normal empfand...jedenfalls fanden alle den Arztbesuch total überzogen... Damals hat sie dauerhaft so gegrunzt. Vielleicht kam dies auch von dem staubigen zimmer... Ich bin mir wirklich unsicher, ob ich ihr den TA antun sollte... Ich hoffe dass ich ihre Symptome vlt mit hausmitteln in den Griff kriegen kann, habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung wie. Ich habe auch ein bisschen bammel vor den Fragen beim TA. auf ein "Seit wann sind die Symptome aufgetreten" habe ich ja quasi keine Antwort... und wie sieht das denn aus! Das klingt doch schon total desinteressiert. Na super. Dann krieg ich vielleicht noch unsinnige medis verschrieben, nach dem motto "mit der kann mans bestimmt machen, der ist das eh egal." Bei Tierärzten hört man da ja so einiges. Mein hasi ist übrigens absolut durchgeimpft. obwohls ein drinnenkaninchen ist. Ich hoffe das ihr mir weiterhelfen könnt!
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| Ferndiagnose ist natürlich immer schwer, aber ich kann dir zumindest die "Seltsamigkeiten" meiner Seniorin schildern (fast 15 Jahre geworden). Dinge die ich beobachtet hab (bin gerade 24/7 daheim): - häufiges grunzen, brummen. gelegentlich ohne erkennbaren grund, immer verstärkt wenn sie sich putzt (habe das gefühl ihre nase ist "belegt" oder verstopft) ---> sie hat nie gegrunzt, lediglich im Schlaf geschnarcht - nasenfell war gestern wie "nass und wieder getrocknet" ---> kam hier auch mal vor, nach längerem schlafen und gesicht auf den pfoten abgeparkt (und am Ende hat sie viel geschlafen) - sie niest jedoch nicht ---> sehr gut! meine maus hat nur geniest, wenn sie zu staubiges streu oder trockene kräuterchen inhaliert hat - heute minimal weißlicher nasenausfluss ---> das ist wahrscheinlich eitriger ausfluss. mein kaninchen wurde dann über den tränenkanal gespült und entsprechend behandelt. im alter hatte sie da leider öfter probleme (aber nie zahnprobleme, das immunsystem war einfach schwach). - zwischendurch eine art Röcheln, allerdings nicht durch stress hervorgerufen. es hört nach 2-3 minuten wieder auf (soetwas hat sie etwa 3/4x über den tag verteilt) ---> kann von erschlafftem gewebe bis zu was bösem alles mögliche sein - kaum appetit (hat aber direkt nach dem Umzug sofort gefressen) ---> hier wurde auch immer weniger gefressen, aber nicht, weil der appetit schlecht war. sie hat auf dauer alles weggefuttert, aber konnte nicht mehr auf einem schlag so viel aufnehmen. der magen wurde wie ihr gewicht immer immer immer kleiner. von 1,8 kilo waren am ende noch 1,0 kilo übrig. sie hat über 3 jahre dann auch massiv muskeln abgebaut, bis sie am ende nicht mehr laufen konnte. unser grund sie zu erlösen. - versteckt sich die meiste zeit im Häusschen, wenn ich sie jedoch auf dem schoß habe ist sie freundlich, aufgeschlossen, neugierig, erkundet ihre umgebung und putzt mich, wenn ich sie streichle. Sie hoppelt neugierig auf dem teppich herum, bis sie dann zeitnah aber nie auf direktem wege wieder in ihren käfig hopst. Meines Erachtens nach, zeigt sie überhaupt keine Angst (bspw. vor der neuen umgebung). auch die Ohren sind nie angelegt. ---> meine lag nie in häuschen sondern eher im freien. umzüge waren hier nie ein problem. da wurde kurz wie wild alles erkundet und dann wars auch schon eingelebt. - ihre Ohren waren gestern sehr warm. Allerdings ist es auch sommer... ---> hier gabs es kalte, warme und normale löffel. ihr kreislauf war nicht mehr so toll. da schwankt das. aber war immer im rahmen. also nie heiß oder eis. nur bei bauchweh kams schneller zum kreislaufzusammenbruch und dann sind die löffel ohne wärme. anfangs musste ich dadurch öfter zum tierarzt (als ihre verdauung im hohen alter immer wieder mal gezickt hat) und es gab eine warme infusion, schmerzmittel und andere spritzchen zum entgasen und anregen der vedauung, später hatte ich selbst den dreh raus und die nötigen mittelchen daheim. da kams dann zu keinem kreislaufzusammenbruch mehr. sie hatte dann viele momente, in denen sie ohne mein knowhow und schnelles zum tierarzt gehen gestorben wäre (besonders durch die instabile verdauung). nach so vielen jahren kennt man das tier einfach inn und auswendig. da dein kaninchen in pflege war, ist das bei dir natürlich etwas schwieriger. toll, dass du sie so genau im auge behälst. das ist wichtig. meine dame fand tierarzt auch immer schrecklich. da ging die pumpe, die nase war nass und es wurde auch mal ins körbchen gepulltert. darum habe ich mich viel belesen und dann selbst das nötigste daheim getan. mein tierarzt hat mir sogar gezeigt, wie ich sie spritze, damit ich für ihr homöopathisches mittel nicht alle 3 wochen anrücken musste. dem röcheln deines kaninchens würde ich allerdings auf den grund gehen. ich hätte angst, dass sie mir irgendwann erstickt. das willst du nicht auf deinen schultern tragen müssen. Auf das sie noch eine schöne Zeit bei dir genießen kann!
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| hallo! vielen lieben dank für eure Antworten! Zum Glück hat sich das "Röcheln" bzw das schwere Atmen und auch der Nasenausfluss in den letzten Tagen stark zurückgebildet. gestern hatte sie gar keine Probleme mehr! Da bin ich wirklich froh drum! (war vlt. wirklich noch von dem staubigen raum gereizt) Habe auch festgestellt, dass Bienchen oft ihre Einstreu frisst und ihre plastik-toilettenwanne seit zwei tagen massiv anknabbert! (gut- einstreu ist dieses übliche Holsspäne-zeug, das ist vielleicht ein bisschen trocken aber wird wohl nicht so arg schlimm sein). die Plastikwanne hab ich ihr jetzt weggenommen. Vielleicht lag ihr das schwer im magen und sie frisst desshalb so wenig. Sie war schon immer etwas mäkelig im Futter. (Sie mag nicht mal Apfel..) Habe also die letzten Tage verschiedenes an obst und gemüse aufgefahren. mit dem Effekt dass sie letztendlich doch lieber einstreu futtert -.- Aber gut - denke das ist bestimmt einfach nach der Redensart: "was der bauer nicht kennt..." Sie ist halt Trockenfutter gewöhnt. Aber da ist sie jetzt auch mäkelig geworden. ![]() Mittlerweile ist sie auch etwas aufgetaut und sitzt nicht mehr dauernd im Haus stattdessen ist sie jetzt dauernd draußen. (aus dem Käfig raus hat sie sich von alleine noch nicht getraut, denke das kommt noch.) Im moment ist sie böse mit mir wegen ihrer Wanne... sie hat die tage sehr gern drin gesessen und es von der toilette zum bett umfunktioniert. aber ich kanns ihr echt nicht drin lassen wenn sie es so stark zerfrisst :/sollte ich die tage noch einmal beobachten, dass sie röchelt o.ä., dann werde ich selbstverständlich zum TA fahren. Oder wenn ihr bauch hart wird (hab geschaut, ist so mittel aber noch nicht wirklich hart) Die nase ist blassrosa und die augen auch. sie hatte auch kein "feuchtes" nässchen mehr.
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| Einstreu fressen = gar nicht gut Es kann zu einer Magenüberladung oder Verstopfung kommen. Ich würde zunächst versuchen, über die Späne eine Schicht Heu oder Stroh zu legen, so dass sie da erstmal was anderes zu knabbern hat. Außerdem staubt es dann nicht so. Wenn sie ihr TroFu vermisst, biete ihr doch einfach mal Cuni Complete an. Gibts bei Fressnapf. Das sind locker gepresste Pellets, die auch die Verdauung unterstützen. Meine bekommen das im Winter und vor allem im Fellwechsel. Ich bin von dem Zeug begeistert und meine Nasen auch. Die inhalieren das. Ansonsten würde ich mal frische Wiese + Kräuter probieren.Ist sie geimpft? Wenn nicht, bitte dringend gegen RHD2, RHD1 und Myxo impfen lassen.
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