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Streit zwischen 2 Männchen, für immer trennen?Liebe Alle, ich habe zwei Kaninchenmännchen, es sind zwei Brüder, beide sind ca. 9 Monate alt und seit einiger Zeit (ca. 4 Monaten) kastriert. Bisher lebten die beiden in einem großen Käfig zusammen und verstanden sich prima. 2,3 Mal beobachtete ich einen kleinen Streit, der aber nur einige Sekunden anhielt. Aus mir nicht erklärlichen Gründen fingen Sie vor ca. 2 Monaten an sich, als sie gerade in der Wohung Auslauf hatten, zu streiten. D.h. sie sind aufeinander los gangenen, kämpften, haben sich gebissen. Da es wirklich gefährlich war, musste ich die beiden trennen. Nunmehr leben sie getrennt in 2 Käfigen nebeneinander. Ich versuchte sie bereits auf neutralem Boden zusammenzuführen. Auf nicht neutralem Boden gehen sie sofort wieder aufeinander los. Auf neutralem Boden klappte die Zusammenführung ohne Probleme, auch das spätere Betreten des bekannten Zimmers war okay. Ich reinigte den Käfig gründlich, auch hier verweilten die beiden ohne Probleme, jedoch nur für eine Nacht. Am Morgen gingen sie ganz plötzlich wieder aufeinander los, so dass ich sie trennen musste. Meine Frage: Macht es Sinn es weiterhin mit einer Zusammenführung zu versuchen oder sollte ich lieber schauen, dass ich für jeden jeweils eine Kaninchendame finde, mit der sie zusammenleben können und ggf. besser zurechtkommen...? Über Erfahrungen und fachkundiges Wissen bin ich dankbar!
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| Zwei Rammler sind eine äußerst explosive Mischung, was Du bzw. die beiden gerade schmerzlich erleben. "Käfige" sind für Kaninchen leider ein NoGo, da sie ein ähnliches Bewegungsbedürfnis haben wie Katzen. Und die sperrt keiner in einen Käfig. Du solltest sehen, dass Du ein Gehege von mindestens 6/8 qm baust und die beiden dort mit einem/zwei Mädels ganz neu vergesellschaftest. Oder ein Kaninchenzimmer bzw. freie Wohnungshaltung planen. Dazu würde ich die beiden jetzt räumlich trennen und ihnen ein jeweils zwei qm großes Gehege bieten. Das endgültige Gehege bleibt aber bis zur VG mit dem/den Mädels für beide tabu. Wenn der Platz für drei oder vier Tiere nicht vorhanden ist, solltest Du für einen der beiden ein schönes artgerechtes Zuhause suchen und für den anderen Ausschau nach einem Mädel halten. Zu zweit reicht (bei zusätzlichem Auslauf) ein Gehege von rund 4 qm.
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| Hallo! Mein Käfig/ Gehege ist nicht handelsüblich, groß und hat eine kleine Zwischenetage. Ich finde es etwas traurig, dass einem als allererstes 'unterstellt' wird, dass man die Kaninchen in einem viel zu kleinen Käfig hält... Für die 2. Anmerkung bin ich sehr dankbar. Das wäre jetzt auch mein alternativ Plan gewesen: Da ich eine sehr kleine Wohung habe, werde ich nicht drumrumkommen, einem Hässchen ein neues Zuhause mit Gesellschaft zu suchen - und für den anderen ein Mädel. Vielleicht kannst du Theresa mir dazu noch einen Tipp bez. der Neuzusammenführung geben. Käfig komplett reinigen etc. versteht sich von selbst, dann beide gleichzeitig reinsetzen, oder erstmal ein paar Stunden in der Wohnung frei herum laufen lassen...? Es wird noch etwas dauern alles, aber dann kann ich mich schon mal darauf einstellen... Lieben Dank!!
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| Hat Dein "Käfig" 4 qm auf einer Ebene? Wenn nein, bleibt es bei den Aussagen zur geforderten Größe, denn andere Ebenen zählen nicht zur Mindestgröße. Das VG-Gehege von mindestens (!) vier qm, bei zwei Rammlern eher sechs bis acht qm, sollte keiner vorher kennen, dann stellst Du da mehrere Unterschlüpfe mit zwei Ausgängen rein, machst mindestens zwei Klos plus mehrere Futterstellen dazu. Dann beide rein und einen Whisky o.ä. trinken um Ruhe zu bewahren. Eingreifen erst wenn tatsächlich Blut fließt. Bei weniger Platz kann es auch mit einem neuen Mädel Mord und Totschlag geben. ![]()
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| Zitat:
Für viele Leute ist ein Käfig von 1,6 Metern Länge und 80 cm Tiefe schon ein großer Käfig. Er reicht aber leider für Kaninchen nicht aus, Theresa hat ja schon angemerkt dass Kaninchen ein ähnliches Bewegungsbedürfnis haben wie Katzen. Es ist oft schwierig, das jemandem begreiflich zu machen der im Zoogeschäft eine dreistellige Summe für so ein bisschen Plastik mit einer Drahthaube hingelegt hat... Es wäre zur Beurteilung der Situation hilfreich, wenn du die Größe des maximal zur Verfügung stehenden Platzes ausmessen könntest. Dann können wir gemeinsam überlegen ob es überhaupt Sinn macht, noch einmal zu versuchen die beiden Jungs zusammenzuführen, oder ob du den harten Schritt gehen musst, dich von einem der beiden zu trennen und eine Häsin zum anderen dazuzunehmen. Wie gesagt, für gleichgeschlechtliche Paare rechnet man deutlich mehr Mindest-Platzanforderung als für ein Paar aus Kastrat und Häsin. Zwei Kastraten oder zwei Häsinnen benötigen den Platz, um sich ausreichend aus dem Weg zu gehen bzw. ihre Mini-Reviere im Revier abzustecken. Zitat:
Für kleine Wohnungen käme alternativ auch eine freie Wohnungshaltung in Frage. Die bedeutet aber für den Halter natürlich einigen Aufwand (Kabel kaninchensicher verlegen, alles schützen was nicht angeknabbert werden soll) und auch Zugeständnisse (es ist nicht jedermanns Sache, wenn man morgens von einem Kaninchen geweckt wird das einem auf den Bauch hopst). Und auch nicht jedes Kaninchen ist gleich "pflegeleicht". Es gibt welche, die problemlos stubenrein sind und andere, die das eben leider nicht sind. Zitat:
Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Vergesellschaftung. Welche die bessere ist, hängt von den Kaninchen ab und von den örtlichen Gegebenheiten. Zunächst einmal die weiter verbreitete Variante: Du richtest das Vergesellschaftungsrevier her, und zwar so dass die Kaninchen dort verbleiben können bis sie problemlos gemeinsam fressen und idealerweise auch kuscheln. Das kann mehrere Wochen dauern! In dieser Zeit müssen sie dort ununterbrochen verbleiben können. 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Anforderungen an das Vergesellschaftungsrevier sind ähnlich wie an die normale Unterbringung: Mindestens 4 qm Größe, außerdem muss man darauf achten dass die Unterschlüpfe einen Hinterausgang haben. So kann der Unterlegene bei Streitigkeiten vor dem Überlegenen Reißaus nehmen und es kommt nicht zu heftigen Prügeleien. Ideal wäre ein neutrales Vergesellschaftungsrevier, das ist aber nicht immer machbar. Meiner Ansicht nach reicht es - vor allem wenn eine Häsin zu einem Rammler dazu kommt (Rammler sind meist nicht so revierbezogen und werden bei einer hübschen Dame eher schwach ) - auch aus, das vorhandene Gehege gründlich zu reinigen und ein wenig umzudekorieren.Und dann: Futter rein, Wasser rein, Kaninchen rein (gleichzeitig) - und sich gute Nerven zulegen, für den Fall dass die beiden "Diskussionsbedarf" haben. Streitereien mit Fellflug und Jagereien sind dabei als normal anzusehen, nur größere blutende Wunden sollten ein Grund sein einzugreifen. Variante zwei wird meist bei Handycap-Kaninchen, oder bei besonders ängstlichen Tieren verwendet. Hierbei gewöhnt man die Kaninchen zunächst aneinander, indem man jedem ein ausreichend großes Revier zuweist. Die Trennung erfolgt durch ein Gitter. Wenn die beiden Kaninchen in ihren Revieren sehr entspannt sind und auch öfter ohne jede Aggression Kontakt zum anderen aufnehmen, nimmt man das Gitter weg. Vorgehen dann wie bei Variante 1: Nerven bewahren. Auch bei dieser Methode kann es zu Streitereien kommen, sobald das Gitter weg ist. Bitte dann nicht den Fehler machen sofort wieder zu trennen, damit verlagert man das Problem nur. Diese zweite Methode ist ungeeignet, wenn es durch das Gitter hindurch zu erheblichen Aggressionen oder sogar Beißerein kommt. Zitat:
Geändert von Lupine (13.07.2017 um 18:32 Uhr).
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| Übrigens Nicole, es mag sich für Dich jetzt so anhören, als wenn wir Dich kritisieren oder Dich als schlechte Halterin hinstellen wollen. Bitte glaube uns, dass es uns nur darum geht für die Tiere ein schöne und dauerhafte Unterbringung zu gewährleisten, nicht etwa darum Dich "an den Pranger zustellen"! Das mag für Dich jetzt schmerzhaft zu lesen sein, aber glaube mir, wir haben fast alle so "falsch" angefangen und auf Aussagen von Zoogeschäften oder Vermehrern gehört. Mein Beginn der Haltung war ein "riesiger" Käfig (von einem Meter, da ich zwei "Mini"zwerge im Zoogeschäft kaufte), plus jeden Tag zwei bis drei Stunden Auslauf. Auf Anraten der Mitarbeiterin nahm ich zwei Mädels, weil "dann müssen Sie nicht mit Nachwuchs rechnen, außerdem sind es Geschwister". Plus natürlich das obligatorische Trockenfutter. Es kam wie es kommen musste, die Mädels kamen in die Pubertät und fingen an sich zu verbeißen. Im Auslauf haben sie sich komischerweise gut verstanden.In einer Nacht- und Nebelaktion habe ich den 1 m- Käfig gegen zwei 80iger ausgetauscht (mehr Platz war nicht) und sie einfach häufiger hoppeln lassen. ![]() Erst dann habe ich angefangen mich zu informieren und dann die Situation versucht zu ändern in dem ich ein Gehege von gut 2 qm gebaut habe. Leider starb eine Häsin sehr plötzlich (von TÄ-Check, KP etc. wusste ich damals auch noch nichts), da holte ich mir einen kleinen frühkastrierten Rammler dazu, vergrößerte (gegen den Willen meines Mannes) das Gehege auf gut 4 qm und hatte von dort an (die beiden von damals leben schon länger nicht mehr) glückliche kuschelnde Kaninchen. Vielleicht hilft Dir diese Beschreibung, auf die ich wahrlich nicht stolz bin, unsere Anmerkungen zu verstehen.
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| Hallo NicoleLa ![]() Ich denke jeder hier hat mal so wie du angefangen. Wenn wir dir das schreiben ist es nicht Böse gemeint wir wollen nur das Beste für deine Nasen. Wenn du keinen Platz für ein Gehege hast wäre doch Freie Zimmerhaltung was. Es muss nur Kaninchensicher sein das heißt voallem Kabel hinter Kabelkanäle verstecken. Meine Wohnung ist leider auch für ein Gehege zu klein deswegen habe ich Freie Zimmerhaltung. Du wirst merken deine Kaninchen werden viel ausgeglichener werden.
__________________ Liebe Grüsse
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| Ich möchte mich Terry anschließen, und auch mal "die Hosen runterlassen", damit du eine Vorstellung davon bekommst dass wir dir wirklich nichts böses wollen. Ich habe auch so angefangen, wie man es NICHT machen sollte. 2 Mädels waren es auch bei mir... obwohl ich es hätte besser wissen können, schließlich hatte ich schon das eine oder andere gelesen. Mein "großer" Käfig mit "großem" Gehege davor (irgendwie kam mir der 120er schon damals klein vor...). Damals wusste ich nicht, wie tödlich gefährlich Doppelstockkäfige sein können. Ich habe das erst später erfahren, als ich die Tragödie bei einer Forenkollegin mitbekam, deren Kastrat sich so unglücklich den Hinterlauf brach weil er zwischen Rampe und Gitter geriet, dass er das nicht überlebte. Also: Die Anfänge, heute ein Grund sich ein Mauseloch zum verkriechen zu wünschen ![]() ![]() Jule sagt mir schon mit ihren 4 Monaten ganz klar: "Ich will hier raus!" ![]() Bald war klar, so geht es nicht. Die Mädels randalierten. Also Plan B: der Dachboden musste herhalten. Gut gedämmt und genug Platz für ein 4-qm-Gehege. Leider immer noch mit dem gefährlichen Doppelstöcker. Noch ohne Einrichtung (es gibt kaum Fotos aus dieser Zeit): ![]() Schon besser von der Größe her, wie man sieht: ![]() Dann der Schock: ![]() Was ist mit Wuschel? Sie verlor großflächig Fell, teils war die Haut total nackt (der rosa Bereich im Nacken). Ab zum Tierarzt, das ganze Programm inclusive Hautbiopsie. Das Ergebnis: Jule war zum Fellrupfer geworden ![]() Kurz darauf schneite mir mein Weihnachtswunschkaninchen Leo ins Haus, und es war klar: zum einen brauchen die beiden Mädels einen Kerl der für Ruhe sorgt, zum anderen braucht Leo ein gutes Zuhause. Innen geht das nicht. Also: eine eigene Villa mit Garten muss her. Größe 6 qm, gerade die unterste Grenze für die drei - unser Garten ist sehr klein. ![]() Das Fenster ist übrigens vergittert - bevor hier Fragen aufkommen. Das ganze Gehege ist mardersicher ausgestattet gewesen. Und weil es die untere Grenze war, gab es noch tagsüber zusätzlich Bewegung: ![]() Ungefähr 10 qm zusätzlich, mit Katzenschutznetz nach oben abgesichert. Glückliche Kaninchen. ![]() So, ich denke du hast jetzt einen Überblick darüber, warum ich weiß wovon ich rede wenn ich sage: Was man (zunächst) als groß (genug) empfindet, muss nicht wirklich groß genug sein. Der Weg zu einem glücklichen Halter führt über glückliche Kaninchen. Und glückliche Kaninchen brauchen außer einer guten Fütterung eben auch genug Platz. Wir wollen helfen. Das geht aber nur dann, wenn wir Fehler auch ansprechen. Fehler die wir fast alle gemacht haben. Und aus denen wir gelernt haben. Und ich glaube es gibt keinen unter uns der sich nicht wünschen würde, schneller gelernt zu haben.
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| Ihr Lieben, erst einmal vielen, vielen Dank für die Hinweise und allem voran das Verständnis. Ich musste das von euch geschildete erst mal verkraften... Das hört sich komisch an, aber selbst meine Tierarzthelferin beglückwünschte mich zu meinem 'riesen' Käfig (ca. 2 m Länge), von dem ich jetzt erfahren muss, dass er viel zu klein ist. Ich würde den beiden Rackern sehr gern meine komplette Wohung überlassen, aber realistisch gesehen steht nach ein paar Wochen dann gar nichts mehr ;-) Sie knabbern ALLES an, springen überall rauf und Emil ist nicht stubenrein. Meine Idee: Ich habe eine kleine Küche, ich schätze 6-8 qm, die ich den Nins überlassen könnte. Ich habe gestern schon eine Umräumaktion gestartet und sende euch dazu noch ein Bild, wie es aussehen könnte. Dazu käme dann noch ein Haus, eine Höhle habe ich hinten rechts schon bauen können und ich würde statt der Wanne den großen Käfig hinstellen wollen. Der nimmt dann zwar richtig Platz, aber was solls ;-) Und dann biete ich gern noch weitere Futterstellen, Höhlen u.ä. Nur ich müsste natürlich trotzdem den Raum mit ihnen 'teilen'... Am we habe ich die Küche desinfiziert, die Wanne etc. und beide Nins dann in die gereinigte Küche gesetzt (Parkett mit Teppich) - alles harmonisch. Dann habe ich den Fehler gemacht und sie nach ca. 3 Stunden ins Zimmer gelassen, wo auch ihre Käfige standen/stehen und nach 5 Min. gab es Terror. Den habe ich mir kurz angeguckt, dann ist soviel Fell geflogen, dass ich sie wieder getrennt habe. Aber wie gesagt, das war sicher eine ziemlich naive Idee, dass das so klappt. Die gute Nachricht: In 2 Wochen muss ich eh in eine neue Wohnung, die aber identisch geschnitten ist. D.h. ich könnte jetzt vorplanen für ein neutrales Territorium. Was haltet ihr von der Küchenidee? Von dort aus könnten sie natürlich oft ins Zimmer, nur durchgehend und ohne Aufsicht steht leider bald gar nix mehr, auch wenn ich es ihnen gönne... Bilder folgen. Wie gesagt - alles noch ganz doll provisorisch. Lieben Gruß in die Runde!
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| Das hört sich schon mal sehr gut an, und danke, dass Du uns unsere sehr deutlichen Worte nicht so übel nimmst. Ich habe übrigens, bei verschiedenen Tieren (auch Pflegetieren) die Erfahrung gemacht, dass sie irgendwann ganz plötzlich total stubenrein waren wenn sie viel Platz hatten. Natürlich waren sie nicht unbedingt "artig" was Möbel etc. anging, da musste ich planen, aber sie gingen auf einmal zuverlässig ins Klo. Vielleicht läuft es bei Dir ja ähnlich ist und sie müssen "nur" wenn Du/Ihr nicht da seid in die Küche. Ich mache übrigens alle meine VGs in der Küche. Sie ist nicht zu groß, nicht zu klein, durch die Fliesen gut sauberzuhalten und freie Kabel gibt es auch nicht.
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| Dass du das erst mal verkraften musstest, war uns klar. Vielleicht hat es dir ja ein wenig geholfen, zu lesen dass es uns auch nicht besser erging. Kaninchen sind (meist) sehr leise Tiere, deshalb gingen ihre Bedürfnisse ja so lange Zeit unter. Noch immer gibt es sehr viele, die mit dem Augenmaß vergangener Zeiten messen. Die Reaktion der Tierarzthelferin ist auch verständlich - sicher muss sie bei anderen Haltern noch sehr oft erfahren dass diese ihre Kaninchen in einem Meter-Käfig halten Dagegen ist natürlich ein 2-Meter-Käfig eine enorme Erleichterung, und dann wagen viele nicht zu sagen, dass das zwar besser ist aber eben noch nicht ausreicht. Zu viel Unverständnis schlägt einem entgegen, wenn man solche "Forderungen" stellt während Verbandszüchter ihre Kaninchen immer noch in winzigen Buchten halten dürfen.Ich würde wirklich die Situation mit dem Wohnungswechsel ausnutzen und sie dort dann gemeinsam in die Küche verfrachten. Dort riecht alles ungewohnt und ist deshalb niemandes Revier, das macht es leichter. Was den Fellflug angeht: das sieht heftig aus, ich weiß es aus eigener Erfahrung. Aber ich kann dich ein wenig beruhigen, es ist für die Kaninchen nicht halb so schlimm wie du dir es vorstellst. Kaninchen haben nämlich die Fähigkeit, unter Stress ihr Fell zu lockern. Das ist für Bedrohungssituationen durch Fressfeinde gedacht, im Idealfall hat Fuchs und Co dann das Maul voller Haare, aber der Hasenbraten hat sich erfolgreich vom Acker gemacht. Viele Halter kennen es auch, dass Kaninchen während Stresssituationen wie Tierarztbesuchen verstärkt haaren. Ich selber hatte bei meiner Dreiervergesellschaftung (die drei, die du in meinem Avatar siehst) derartigen Fellflug, dass morgens das komplette Gehege aussah als hätte es geschneit. Es fehlte nicht viel, und ich hätte mir einen Schal stricken können. Erstaunlicherweise war keines meiner Kaninchen nackig Also, wenn es wieder zu ordentlichem Fellflug kommt: wahlweise Baldriantee oder einen ordentlichen Whiskey zu dir nehmen, und die Burschen machen lassen. So lange beide fressen und nicht bächeweise Blut fließt, gilt für dich: Augen zu und durch. Wenn du dir unsicher bei der Beurteilung einer Situation bist, es gibt hier immer jemanden der dir beruhigend zur Seite stehen kann.
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| Ich hoffe, man kann etwas auf den Bildern erkennen... Habe gerade ausgemessen: Es ist noch eine Freifläche von 3 m x 1,60 m vorhanden. Sollte ich den Käfig reinstellen wird die Fläche natürlich noch kleiner - aber zum verkriechen, raufhüpfen etc. ggf. ganz gut...? Und wirklich DANKE für eure Hinweise!
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