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ImpfmyxomatoseHallo! Wir haben folgendes Problem. Vor einer Woche haben wir unser neues Kaninchen impfen lassen. Gestern habe ich die ersten Schwellungen an den Augen und im Genitalbereich entdeckt. (Entschuldigt die graphische Beschreibung, sein Penis ist fast so dick wie mein großer Zeh :/) Heute gehen wir nochmal zu unserer eigentlichen TÄ, aber die TÄ gestern meinte es wäre recht sicher Myxo. Hat hier jemand Erfahrungen gemacht mit Impfmyxo oder Impfreaktionen? Woher wissen wir was hier der Fall ist? Und wie ist das mit dem Vergesellschaften? Man liest oft, dass Tiere die Myxo hatten, den Virus noch länger ausscheiden und nicht mit gesunden Tieren vergesellchaftet werden sollten. Wie ist das, wenn es Impfmyxo ist? Kann er trotzdem nach der Erkrankung/Genesung vergesellschaftet werden?
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| Bei den charakteristischen Schwellungen von Augen, Ohren und Geschlechtsteilen gehe ich von einer Impfmyxo aus, die behandelbar und heilbar ist. Leider nicht bei jedem Tier, vor allen Dingen nicht, wenn das Tier vorher nie dagegen geimpft wurde. Aber es lohnt sich auf jeden Fall mit dem Tier zu kämpfen! Ich gehe mal davon aus, dass die Partnertiere oder das Partnertier gegen Myxo geimpft ist, und dann steht ein VG nach abklingen der Symptome auch nichts im Wege. Warte bis die Userinnen@diabi oder @gerti diesen Thread entdecken, sie haben mit Myxo (leider) Erfahrung
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| Unsere Tiere hatten letzten Sommer Myxo, und wir nahmen damals auch noch eine Dame mit Myxo auf. Da danach die Gruppenkonstellation nicht mehr passte (der Rammler hatte es leider nicht geschafft, und eine reine Zickengruppe wollte ich mir nicht antun...), hatten wir auch das Problem, wann wir die Überlebenden mit anderen vergesellschaften können. Wir erkundigten uns damals bei Intervet, dem Hersteller von Nobivac und bekamen dort von der Tierärztin die Auskunft, dass sich bei all ihren Studien zwei Wochen nach Abklingen der Symptome (also ab dann, wenn alle Schwellungen und sonstigen Krankheitszeichen zurückgehen, nicht erst ab dem Abfallen der letzten Kruste oder dem Zuwachsen der letzten kahlen Stelle, das hat bei Betty Monate gedauert bzw. ein paar Narben sieht man heute noch) nirgendwo mehr Myxomatose-Viren nachweisen ließen. Wir warteten dann noch sicherheitshalber eine Woche länger, bevor wir zwei (natürlich geimpfte) Rammler dazu setzten, und niemand steckte sich an... Ich drücke Euch die Daumen, dass alles schnell vorüber geht und vor allem glücklich endet!
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| Mein Kaninchen ist 3 Monate alt und wurde Ende Mai das erste Mal gegen Myxmatose geimpft. Ca. 10 Tage später habe ich dann eine Beule an seinem Schlappohr entdeckt, die ihm aber scheinbar nicht weh tat. Er hatte auch verkrustete Ohrenränder, die ich erst als "hat sich wohl gekratzt und jetzt ist da eine Borke" abgetan habe. Als er dann nicht mehr wirklich essen wollte, bin ich mit ihm zum Tierarzt. Die TÄ meinte, dass es sich wohl um eine Impfmyxomatose handelt und hat ihm etwas gespritzt und mir für die Ohren eine Salbe gegen Entzündungen und Antibiotika mitgegeben. Das schien auch gut zu wirken und er hat wieder angefangen zu fressen, war aber noch schlapp. Ein paar Tage später hat er dann wieder sein Essen verweigert und auch nicht mehr geköttelt. Ich bin also schnell wieder zur TÄ, die dann Verstopfung festgestellt hat, weil er sich zu wenig bewegt hat (weil er schlapp war). Er hat daraufhin Critical Care gemischt mit Abführmittel von mir aus einer Spritze gefüttert bekommen. Das fand er zum Glück total lecker und wollte immer mehr davon. Zwei Tage später habe ich ihm mal ein wenig vom Critial Care-Brei auf Feldsalat (den liebt er) geschmiert und er hat es gegessen. Dann habe ich ihm immer mehr Salat ohne Brei untergejubelt, bis er wieder normal gefressen hat. Dazu habe ich ihn auch etwas geärgert und ihm das gegen den Mund gestupst, sodass er genervt von mir das Blatt gefressen hat und dann von allein immer mehr. Den Brei hat er zum Päppeln natürlich noch ein paar Tage bekommen, aber nur noch in kleineren Mengen. Seit gut einer Woche ist er wieder total gut drauf und springt und flitzt rum (in der Wohnung lebt er) und frisst Unmengen - hat wohl einiges aufzuholen Die "Borken" an den Ohrenrändern hat er sich irgendwann abgekratzt. Ich habe die Stellen gereinigt und ein wenig Bepanthen raufgeschmiert. Die Stellen sind voll verheilt, allerdings fehlt ihm da jetzt ein kleines Stück Ohr, weil es wie abgerissen war. Er hat aber keine Schmerzen und lässt es mich anfassen. Die Beule hat sich noch gehalten, ist mittlerweile aber auch weg.So viel zu meinen Erfahrungen mit Impfmyxomatose.
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