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HILFE - dringend! auf Kaninchen Forum

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  • 3 Post By Mo-Mo
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Benutzerbild von Mo-Mo
Ninchen
 
Registriert seit: 01.02.2017
Beiträge: 6
Mo-Mo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 14:09

HILFE - dringend!


Liebe Kaninchen Freunde,

leider bin ich kurz vorm Verzweifeln und brauche dringend euren Rat!!

Gestern wurde meine Kaninchendame (geb. November) aus gesundheitlichen Gründen kastriert. Da sie sehr erschöpft und schwach war nach der OP habe ich sie zunächst mit der Transportbox ins Gehege zu ihrem Partner (Männchen, geb. August) gesetzt und nach einer halben Stunde die Tür geöffnet. Nachdem er dann gleich begann sie zu verfolgen und zu zwicken, befolgte ich den Rat der TÄ und trennte beide durch einen Zaun.
Eigentlich sagte die TA, dass ich sie evtl. für ein paar Stunden oder die Nacht trennen sollte und dann den Zaun entfernen kann.
Leider - Der Zaun ist immer noch da. Denn mein Männchen hält Wache am Zaun und sobald sie sich aus ihrem Häuschen begibt, schnappt er durch den Zaun nach ihr, knurrt und wird richtig aggressiv. Sobald ich mich ihm näher oder sie sich weg bewegt, ist er ganz der liebe, zutrauliche Schatz, den ich kenne.
Habe vor einer Stunde auch den Zaun für etwa 3 Minuten weg genommen aber er jagte die arme Kleine gleich durch die Gegend.

Heißt das nun, dass ich sie weiter getrennt lassen soll mti Zaun oder macht es das nur schlimmer und ich muss sie räumlich trennen?
Oder ist es vielleicht das kleinere Übel sie jetzt doch kurz anzicken zu lassen und den Zaun jetzt doch wieder weg zu nehmen???

Will er nun den Rang neu ausmachen? Sie war gestern doch nur für 6 Stunden weg.. Geht das so schnell?
Was mache ich nur???

Ich hoffe sehr, dass ihr mir Rat geben könnt oder vielleicht eigene Erfahrungen mit mir teilt.

LG, Alina.



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Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 14:24

Wenn er sie jagt, würde ich die Trennung definitiv noch belassen. Die Wunde ist noch frisch und es war eine große OP.
Notfalls bis nach dem Klammern/Fädenziehen und dann neu vergesellschaften.

Kannst du einen Sichtschutz, z.B aus Pappe am Zaun anbringen? Dann hat sie ihre Ruhe und er muss nicht den dicken Max spielen. Wenn du sie dann wieder zusammenlässt, ihn auf ihre Seite bringen, denn das ist dann ihr Revier und sie hat Heimvorteil.

Sie riecht ja nun durch die Medikamente anders, das bekommen die Partner schon mit. Darum habe ich immer beide mit in der Praxis gelassen.



__________________
Liebe Grüße Heike



Benutzerbild von Anjanka
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2016
Beiträge: 202
Anjanka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 14:30

Hallo Alina,

wie hat er sich ihr gegenüber kurz vor der OP verhalten? War er da noch lieb und kuschelig zu ihr?
Wenn nicht, würde ich einmal vermuten, er spürt einfach ihre Krankheit (oder ihre Schwäche) und will sie daher wegjagen, bevor sie "der Gruppe" schadet, indem sie Räuber anlockt.
Da er im August geboren wurde, befindet er sich vermutlich auch noch mitten in der Rüpelphase, was auch nicht gerade hilfreich ist...

6 Stunden reichen normalerweise nicht aus, dass Kaninchen ihre Ränge untereinander vergessen und alles neu auskämpfen müssen. Ich schätze, so oder so spürt er jetzt ihre Schwäche und will das entweder für einen besseren Rang ausnutzen, oder er möchte sie verjagen (siehe Beschreibung oben).

Ich lese hier oft, dass es der Heilung förderlich ist, die Kranken bei ihren Partnertieren zu belassen. Aber wenn sie nur gejagt und gezwickt werden, würde ich mal meinen, dass das nicht mehr förderlich ist.
Wäre ich in deiner Lage (und das war ich leider auch schon), würde ich sie erstmal räumlich trennen. Dann kannst du die kleine Patientin ganz genau beobachten und versorgen. Sobald es ihr sichtlich besser geht, kannst du eine neue VG versuchen. Ob das nach einem Tag oder einer Woche stattfinden kann - das hängt sehr von ihr ab. Jedes Tier steckt sowas anders weg. Und man muss auch beachten, dass bei zu großen Jagereien ihre Nähte aufgehen können...

Also das ist alles nur meine Meinung, vielleicht meldet sich noch jemand anderes, der sich mit genau so einer Situation besser auskennt. Warte noch ein paar Minuten und entscheide dann, wenn du ein paar Meinungen zusammen hast.

LG und alles Gute,
Anjanka




Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 14:42

Wenn deine kleine Maus noch sehr schwach ist, würde ich auf ein ganz normales Verhalten deines Rammlers tippen, wonach Kaninchen Rudeltiere die krank sind zur eigenen Sicherheit aus der Gruppe ausstoßen. Der Fremde Geruch tut sein übriges dazu. Ich würde deiner Häsin einige Tage Zeit geben und dann den Zaun wegnehmen.



__________________


Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!



Benutzerbild von Mo-Mo
Ninchen
 
Registriert seit: 01.02.2017
Beiträge: 6
Mo-Mo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 15:36

Vielen lieben Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten!
Wirklich, danke Heike, Anjanka und Teekannenloser!

Ja, Heike ich geben dir Recht. Im Nachhinein hätte ich ihn auch mit in die Praxis nehmen sollen. Das hätte mir einige Sorgen und Bedenken erspart. Leider habe ich zu spät reagiert, was mich nun auch sehr ärgert.

Ich bin beruhigt, dass das normal zu sein scheint.
Daher werde ich die beiden nun erst einmal mit dem Zaun belassen und sie eigehend beobachten.
Selbst ich kann die Kleine riechen, was ja schon was heißen muss, daher hoff ich nun einfach, dass es daran liegt und er sich beruhigt sobald es ihr besser geht.

Anjanka, vor der OP waren die beiden zwar sehr gestresst durch ihre Agressionen und Scheinschwangerschaften aber das ging alles von ihr aus und mein Kastrat war die Ruh selbst und hat sie rührend umsorgt in jeder noch so zickigen Situation. Deshakb dachte ich er würde sich nach der OP auch so liebevoll kümmern und bin nun so ratlos was sein plötzliches Verhalten angeht. Er hat niemals irgendwen gebissen, kratzt nicht und ist sehr entspannt in jeder Lebenslage. Selbst die Zusammenführung nach seiner Kastra verlief erstaunlich friedlich. Sie haben sich lediglich ein paar mal kurz gejagt, danach wurde direkt gekuschelt und geputzt, was er wirklich mit Leidenschaft tut.

Vielen, vielen Dank für eure Antworten! Ich werde euch auf dem Laufenden halten und freue mich über jeden Tipp!!

Eure Alina.




Benutzerbild von Mo-Mo
Ninchen
 
Registriert seit: 01.02.2017
Beiträge: 6
Mo-Mo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.05.2017, 15:39

Zitat:
Zitat von crazy curry Beitrag anzeigen
Wenn er sie jagt, würde ich die Trennung definitiv noch belassen. Die Wunde ist noch frisch und es war eine große OP.
Notfalls bis nach dem Klammern/Fädenziehen und dann neu vergesellschaften.

Kannst du einen Sichtschutz, z.B aus Pappe am Zaun anbringen? Dann hat sie ihre Ruhe und er muss nicht den dicken Max spielen. Wenn du sie dann wieder zusammenlässt, ihn auf ihre Seite bringen, denn das ist dann ihr Revier und sie hat Heimvorteil.

Sie riecht ja nun durch die Medikamente anders, das bekommen die Partner schon mit. Darum habe ich immer beide mit in der Praxis gelassen.
Achja, der Sichtschutz ist eine super Idee. Das werde ich gleich einmal ausprobieren.
Sie verkrümelt sich die meiste zeit aber sowieso im Haus, das etwa einen quadratmeter groß ist und auch vor Blicken schützt. Erst wenn sie raus kommt, geht das Drama los und er muckt.
Daher werde ich das mal testen! Danke für die Idee.
Alina.



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hilfe, kastration, weibchenkastration



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