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Kleines Angst und Panikkaninchen 😔 auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Widder589

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 16:24

Kleines Angst und Panikkaninchen 😔


Hallo Allerseits!

Ich habe mich heute mit einem ganz wichtigen Anliegen hier angemeldet. Ich hatte schon seit ich klein war Kaninchen und natürlich hat sich die Haltung, als ich alt genug war mich selbst zu inormierten ständig verbessert und weiter entwickelt. Heute dürfen unsere Kaninchen (immer ein Pärchen) tagsüber frei im Garten rennen und Nachts kommen sie in ein Gehege mit 5 Quadratmeter. Bisher ging eben morgens die Tür auf und wenn man gerufen hat kamen sie, so ging bisher jedes Kaninchen am Abend wieder in den Stall. Soviel dazu.

Vor zwei Woche ist dann unser Kastrat altersbedingt gestorben, da wir unsere Dame (3 Jahre) nicht allzulang alleine lassen wollten, hab ich mich auf sie Suche nach einem neuen Kerlchen gemacht. In der Nähe hat ein 6 Monate alter Widdermann ein neues Zuhause gesucht und der sitzt nun neben mir
Geimpft werden muss er noch und die Quarantäne absitzen. Aber mein eigentliches Problem ist, das Häschen hat unglaubliche Angst. Es fühlt sich in Menschennähe so unwohl, das hab ich nochnie erlebt. Sobald die Tür zu dem Zimmer wo sein Gehege momentan steht aufgeht, ist er in einem der Häuschen. Und auch wenn man wieder rausgeht dauert es eine Stunde bis er sich wieder raus traut. Die einzige Methode, die ich kenne einen Hasen zu zähmen, ist es sich still neben das Gehege zu setzen und ihn einfach an die Anwesenheit gewöhnen. Aber ich saß heute 2 Stunden da und in 2 Stunden hat er sich keinen Zentimeter rausbewegt. Ich weiß einfach nicht, wie ich mit ihm umgehen soll. Vielleicht hat hier im Forum ja jemand Erfahrung mit solchen Fällen und kann mir Rat geben?

Liebe Grüße



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 15.05.2017, 16:39

Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Dazu, wenn es ein bisschen besser wird, Bestechungsversuche mit Leckerlies.

Ich hatte in meinem Kaninchenzimmer auch mal zwei absolute Schissbuxen, da hab ich ein Regal an die Wand gemacht, einen kleinen Fernseher drauf und einen Liegestuhl ins Zimmer und hab dort meine Fernsehabende verbracht. Die beiden sind dann irgendwann etwas aufgetaut und ich konnte sie dann als scheu aber nicht panisch vermitteln. Später ließen sie sich sogar auch mal kraulen.

Wer weiß was das arme Kerlchen für Erfahrungen mit Menschen gemacht hat.




Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 16:45

Das ist das Problem, was ihm richtig schmeckt hab ich auch noch nicht rausgefunden. Wenn man da ist frisst er nichts, nichtmal was noch im Haus liegt. Auch insgesamt dauert er ziemlich lange, bis mal was vom Napf verschwindet. Köfter finde ich aber genug, also muss er nachts ganz viel Heu mümmeln.
Wäre es eine gute Idee ihn in einem Gehege ins Schlafzimmer zu verfrachten? Da lerne und Schlafe ich nur, also ist es ruhig, sodass er sich nicht so erschrecken kann, ich könnte aber mehr Zeit in seiner Nähe verbringen...




Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 16:46

*Es dauert lange und Köttel finde ich genug




Benutzerbild von Motte94
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.02.2017
Beiträge: 91
Motte94 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 16:57

Hallo

Solange er gesund scheint und auch insgesamt genug frisst und köttelt, würde ich dem Kleinen erstmal Zeit lassen, um anzukommen und sich etwas einzugewöhnen. So lange ist er ja noch nicht bei dir, oder?

Ich würde ihn jetzt auch nicht in einen anderen Raum bringen, das wäre nur nochmal Stress weil alles neu ist. Dann lieber etwas länger oder öfter bei ihm sitzen, damit er merkt, dass du keine Gefahr darstellst.
Wie Terry schon schrieb: wer weiß, was er in seinem "früheren Leben" schon durchgemacht hat...

Vielleicht taut er auch auf, wenn die Quarantäne vorbei ist und er mit seiner Partnerin zusammen sein kann. Wie lange muss er denn noch allein bleiben?

Liebe Grüße




Benutzerbild von die Kleine
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.05.2015
Beiträge: 2.493
die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 17:18

Nur Mut, das wird schon . Ich hatte mal einen Rammler aus einem schlimmen Animal Hoardimg Fall, der hat die ersten 24 h bei uns regungslos im Heu einbebuddelt verbracht und ist auch später noch ne ganze Weile sofort abgetaucht, wenn man nur das Zimmer betreten hat.

Sein neuer Kumpel war ein alter und endlos cooler Zwergwidder, der hat dann sehr schnell positiv auf ihm abgefärbt. Hugo wurde zwar nie ein Streichelkaninchen, kam aber gern her um einen abzulecken, einen anzustupsen oder auf einem rumzuturnen. Leider hatte er nur noch 2 Jahte zu leben, aber selbst in der kurzen Zeit hat er sich enorm ins Positive verändert.


Und auch jetzt hab ich wieder eine kleine Schissbüchse mit zweifelhafter Vergangenheit. Sie war anfangs auch sehr scheu und sofort gestresst, aber auch sie macht sich gut und kommt inzwischen ganz mutig auf Zurufzum Erbsenringe abholen.

Lass ihm einfach Zeit und verhalte dich ganz normal. Sobald er Gesellschaft hat wird er sich von alleine was abgucken. Geduld und Erbsenringe helfen ganz bestimmt.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:07

Ja er ist nur ein paar Tage hier bis jetzt. Momentan ist er im Keller, da ich sämtliche Sachen oben habe kann ich zwar kleiner Projekte zu ihm nehmen und mal 2 Stunden da sein, aber ich kann eben nicht alles runternehmen.
Er hat in einer recht kleinen Wohnung gewohnt, außer ihm waren noch 2 andere Kaninchen, die ihn wohl gepisackt haben. Dann waren da noch ne Meerschweinchen Gruppe, ne ne ganze Menge Katzen und mindestens 2 Hunde. Das nur im Wohnzimmer. :/
Vielleicht ist das auch komisch für ihn, dass er jetzt gar so alleine hockt?
Ich mach mir nur Sorgen, weil er ja momentan vor allem Panik hat, ob das Vergesellschaften hinhaut.
Unsere Häsin ist eine sehr dominante, zwar unheimlicj zutraulich und neugierig, aber eben dominant. Nicht, dass er dann Angst vor ihr hat..




Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:11

Aber ein erster Fortschritt ist zu sehen, er hat sich heute schonmal getraut, sich in seinem Häuschen zu putzen während ich im Zimmer war.




Benutzerbild von Einhorn09
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.05.2015
Beiträge: 5.570
Einhorn09 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:12

Wenn sie sehr zutraulich Ist, habe ich auch schon die Erfahrung gemacht das sehr scheue Partnertiere dann auftauen und sich quasi das Verhalten abschauen. Natürlich meist nur in geringem Maße aber sie werden dadurch meist ein wenig zutraulicher.

Umquatieren würde ich nicht, das würde für ihn erneuten Stress bedeuten und seine Angst wohlmöglich eher fördern als verringern



__________________
Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡



Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen...
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Benutzerbild von die Kleine
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.05.2015
Beiträge: 2.493
die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:14

Ich hatte immer gute Erfahrungen mit der Kombi dominant - ängstlich. Dominant versus dominant stell ich mir dagegen übel vor. Das wird schon, kann gut sein dass er afnags noch oft wegrennt und sie hinterher, aber das legt sich von alleine.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:15

Ja, sie hat auch unsern vorherigen Bock zu einem ganz zahmen gemacht. Nur sie hat ihn manchmal auch total eingeschüchtert, Fressen geklaut und weggeschoben, wenn man die beiden gerufen hat, dass sie zuerst drankommt.




Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:16

Ich bin mir in dem Sinne unsicher, dass ich halt bedenken habe, dass er sich von ihr gar all zu sehr einschüchtern lässt...




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 15.05.2017, 20:30

Zitat:
Zitat von Widder589 Beitrag anzeigen
Momentan ist er im Keller, da ich sämtliche Sachen oben habe kann ich zwar kleiner Projekte zu ihm nehmen und mal 2 Stunden da sein, aber ich kann eben nicht alles runternehmen.
Er hat in einer recht kleinen Wohnung gewohnt, außer ihm waren noch 2 andere Kaninchen, die ihn wohl gepisackt haben. Dann waren da noch ne Meerschweinchen Gruppe, ne ne ganze Menge Katzen und mindestens 2 Hunde. Das nur im Wohnzimmer. :/
Dann wundert mich sein Verhalten nicht.

Mindestens vier Fressfeinde und kein Schutz der Gruppe, da er gemobbt wurde.
Jetzt im Keller (kein Vorwurf!) dort ziemlich ohne Alltagsgeräusche, außer Du kommst zu ihm runter.

Gib ihm Zeit und warte mal die VG ab.




Benutzerbild von Motte94
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.02.2017
Beiträge: 91
Motte94 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 20:32

lass dich einfach überraschen, mehr kannst du sowieso nicht machen dass er Angst vor dir hat, bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass er sich nicht mit dem Weibchen verstehen wird.

Und geh entspannt an die VG heran. Wenn du selbst aufgeregt oder ängstlich bist, kann sich das auch auf die Tiere übertragen.




Benutzerbild von die Kleine
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.05.2015
Beiträge: 2.493
die Kleine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2017, 21:37

Mein Angsthase stand total auf Rockantenne. Vielleicht probierst du mal aus wie er auf Radio (natürlich nur leise aufgedreht) reagiert? Hugo hat sich dann (und eigentlich nur dann) total entspannt hingeflätzt und lang gemacht.

Und wie gesagt, gib ihnen Zeit, es kann schon einige Wochen dauern bis die beiden zusammen finden. Ich hatte mal eine VG, die absolut harmlos war aber gekuschelt wurde erst richtig nach 8 Monaten.



__________________



Benutzerbild von Anjanka
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2016
Beiträge: 202
Anjanka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2017, 09:10

Hi Widder589,

ich schließe mich meinen Vorrednern an: Es braucht Geduld, wird sich aber garantiert bessern.

Ich habe zwei Kaninchen aus dem Tierheim geholt, die Große war anfangs total scheu und saß einen Tag lang trotz geöffneter Box nur in selbiger und hat sich keinen Zentimeter bewegt. Ihr Sohn war mutiger, aber mir gegenüber auch extrem scheu - sobald man ihn (oder die Große) auch nur angefasst hat, herrschte totale Schnappatmung vor.
Lisa, die Große, hat zu Beginn auch kein Leckerchen angenommen - die hat maximal dran geschnuppert und sah so aus, als würde sie denken, man wolle sie vergiften...

Jetzt sind beide ziemlich genau ein Jahr bei mir. Kuscheltiere sind sie nicht, auch lassen sie sich nur ungern anfassen (streicheln). ABER sie kommen auf Zuruf an, bzw. reagieren auf mich ohne Angst zu haben. Muss ich Rambo (der Kleine) mal untersuchen, was recht häufig der Fall ist, so regt er sich bei Weitem nicht mehr so auf wie am Anfang. Lisa ist nach wie vor ein Wildfang und es fällt extrem schwer, sie in die Hände zu bekommen, aber wenn man sie nicht einfangen will, ist sie schon ziemlich zutraulich (Leckerchen nehmen, ankommen, wenn es Futter gibt...) und erkundet ihr Revier mutig und mit viel Lebensfreude.

Ich denke, es wird mit jedem Tag besser. Klar, Riesensprünge erwarte ich nicht, aber wenn sie noch länger bei mir sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie irgendwann sogar mal zulassen, dass ich ihr Köpfchen streichele.

Also: Geduld - das wird schon. Die ersten Wochen sind sowieso die Schlimmsten, gerade für solche Fälle.

Ich drücke die Daumen.

LG Anjanka




Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2017
Beiträge: 9
Widder589 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2017, 21:14

Guten Abend, ich melde mich mal zurück!
Ich denke ich bin einfach sehr unsicher, weil ich so eine Angst nochnie bei einem Kaninchen erlebt hab, ich hab wohl immer die aufgeweckten erwischt

Es zeigen sich auch schon Fortschritte, heute ist er einmal nicht ins Haus gerannt als die Tür auf ging und als ich im Zimmer war ist er sogar rausgekommen und hat Unfug gemacht und das Stroh rumgeschoben.

Morgen geht's dann mit beiden zum Impfen, hoffentlich muss ich danach nicht von vorne anfangen.

Vielen Dank euch allen für den Zuspruch!
Vielleicht bin ich ja unsicherer als der kleine Mann



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angst, panik, scheu, schüchtern, Ängstlich



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