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VG....er macht schlapp....brauche Hilfe von Experten!Hallo Allerseits, ich weiss garnicht was ich machen soll......wir haben ein Kaninchen welches mitterweile ca.6 oder 7 Jahre alt ist, genau weiss es keiner.....leider ist sein Weibchen vor einigen Wochen gestorben und er ist erneut Witwer..... wir haben ein neues Weibchen (4Jahre) und eine VG vor drei Wochen auf neutralem Boden in der Garage (4qm) mit viel Futter und allem gestartet.....es lief prächtig....haben sich gefetzt mit viel Fellflug aber sich Stück für Stück angenähert und beide gefressen.....nach einer Woche auch schon mal zusammen geputzt und gefressen...... tja, und wir dachten das es kein Problem wäre die beiden ins alte mit Essig ausgewaschene Gehege (5qm) umzusiedeln.....gemacht, getan - dummerweise haben wir auch noch eine Stunde später die Klappe zum neuen Aussengehege geöffnet (neu gebaut/keiner je drin/nochmal über 5qm)...... erst alles super-er hat sich gefreut und Bocksprünge gemacht ohne Ende.......nächster Morgen immer noch kein Problem...sassen nebeneinander und frassen heu und genossen die Sonne.... und dann auf einmal flogen die Fetzen und auch Fell, aber wie! Sie hat ihn dermassen gejagt das er mit letzter Kraft ins Innengehege gefĺüchtet ist und danach stundenlang total apahtisch in der Kloschale sass und garnix mehr gemacht hat......kein fressen, stundenlange Flankenatmung.......irgendwann abends sind wir in die Tierklinik (wir hatten schon abgewartet aber man merkte das er dehydriert war)....Infusion und Schmerzmittel-es hat Tage gebraucht bis er sich berappelt hatte....... ....wir warteten 12 Tage und machten heute einen neuen Versuch......allerdings im alten Innengehege welches ich supergut ausgewaschen hab mit Essig......beim ersten mal war er derjenige der sie berammelt hat und den Chefposten annahm und wir konnten auch eine Unterwerfungssituation von ihr beobachten......somit dachten wir das es kein Problem wäre das ganze erneut in seinem alten Gehege zu versuchen, welches ja wie gesagt neutralisiert wurde.....dachte wenn Reste an Geruch von ihm existieren würde, dann wäre das in dem Fall nicht schlimm..... .....tja und nun, lief es so......erst starke Kämpfe und Fell.....ok, dachte ich normal.....kein Blut .....alles gut......nur dann nach einer Stunde Kampf und er wurde gejagt.....er flüchtet ins Klo und sein Herz rast und Flankenatmung......er macht nix mehr......aber unverändert stundenlang nix......ich bin 7Stunden eisern geblieben und hab nix gemacht.....er hatte 7Stunden Flankenatmung und nicht gefressen .....in dem Moment wo er mal vor dem Weibchen Ruhe hatte weil sie geschlafen hat, hat er kurz den Kopf gehoben und wollte sich aklimatisieren, aber sie war zuschnell zurück und dann richtig fies.....hat ihn gescheucht und dann als er schon ergebenerweise geduckt in der Kloschale sass richtig gemein in Po gezwackt, mehrmals......er am Ende, das hätte er nicht weiter geschafft ne ganze Nacht lang ohne Fressen (obwohl alles Futter bei ihm!).....somit hab ich getrennt.... .sie ist nun wieder ins Aussengehege, er im Innengehege, Klappe zu......keiner kann sich sehen oder riechen.....er hat nach einer Stunde aklimatisieren nun ein wenig gefressen.....und jetzt sitz ich hier und weiss nicht weiter.... ? ..könnte heulen und bin verzweifelt! Was soll ich tun?....unter den Bedingungen nur stundenweise vergesellschaften entgegen aller Regeln.....oder drei Wochen warten und nochmal neutraler Boden?....aber was wenn er dann wieder so reagiert mit Starre und so.....das Problem hatten wir schon mal bei seiner ersten VG.....er frisst dann einfach nix.....damals hatten danach beide Kaninchen Zahnprobleme und wir konnten sie unter Narkose zusammen aufwachen lassen....da war das Weibchen sehr ängstlich, er hatte sie paarmal berammelt und dann war gut, ein Herz und eine Seele!......aber kann die ja nicht einfach in Narkose legen wegen Vg, was soll ich denn diesmal machen?....habt ihr Rat?....sorry, das es nun so lang geworden ist mit dem Text......Lg, Nicole
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| Danke für deine schnelle Antwort....mit der Gittermethode hab ich mich noch garnicht befasst, weil ich da immer bislang las, das es schlimme Aggressionen auslösen soll bis hin zu angefressene Nasen durchs Gitter, weil sie den Rang nicht ausfechten können.....da bin ich momentan noch verunsichert ob ich das versuchen soll, aber werde mich mal zu belesen.....danke für die Antwort.....Lg, Nicole P.S.....eine Info noch zum Allgemeinen, die ich im Anschreiben vergessen hatte....der Rammler ist übrigens kastriert und das Weibchen zwei Wochen vor der ersten Vg sterilisiert, da sie ein Gebärmuttertumor hatte-alles gut verlaufen.....bei ihm noch Kotprobe gemacht, alles supi, Zähne auch bei beiden
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| Ich habe nun mal Fotos in mein Album gestellt, damit man die Gesamtsituation besser sehen kann..... Ich hader gerade damit was ich tun soll....Gittermethode und beide immer abwechselnd ins Gehege des anderen lassen.....hat den Vorteil das er nicht in Starre verfällt und weiter frisst beim kennenlernen.....ausserdem könnte er so auch das Aussengehege kennenlernen und trainieren weil er es nicht gewohnt ist viel zu rennen auf seine alten Tage..... Oder komplett drei Wochen warten und nochmal lange im neutralen Gehege warten bis es abgeschlossen ist.....aber dann weiss ich immer noch nicht ob er fit genug ist und genug Power hat für den Stress......dann kommt mit dem Umzug ins alte Gehege irgendwann der Revierwechsel und zusätzlich für ihn das neue Aussengehege .....und ob er das packt.....?????.....ich bin ratlos
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| Was mir so auf den Bildern auffällt (tolles gehege übrigens Ist das weibchen auch wirklich fitt? Nicht das sie an der gebärmutter was hat und ihn deshalb so drangsaliert. Frühlingsgefühle sind ja höchst warscheinlich mit im spiel der jahreszeit nach :-)
__________________ Liebe Grüße von den Stupsnasenhasen "Was heißt 'zähmen'?", fragte der kleine Prinz. "Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet: sich 'vertraut machen'." (Antoine de Saint-Exupéry) Unser Thread: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/39782-feh-felino.html www.seelentroesterchen.npage.de
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| Danke ....ja das mit den Versteckmöglichkeiten hab ich nun geändert.....war ja nur, weil es noch so "übrig" war von gestern.....da sagt man ja man soll nicht allzu viel reinstellen bei VG.....also gab es nur eine Heurolle mit zwei Ausgängen Wir sind heute dazu übergegangen eine Gitterwand mit zwei Türen als weitere Schleuse zu ziehen...(werd nachher auch ein Foto einstellen)....wir wollen nun testen ob es damit klappt und die beiden sich erstmal durchs Gitter kennenlernen können und er vielleicht die Panik verliert ..und dann viiiiiiel Zeit geben....ausserdem ist unser Plan sie täglich mit dem Gehege zu wechseln, damit er auch das Aussengehege kennenlernt und eine Chance hat zu trainieren mit rennen und Haken schlagen, das ist er nämlich nicht gewohnt.....sie ist da im Vorteil, weil schon immer draussen im Garten gewesen. Ich weiss nur nicht was wir dann machen wenns schief läuft.....und wann genau die Gittermethode Erfolg oder Scheitern bedeutet.....von daher freu ich mich hier über Erfahrungen von anderen dazu.... bin immer noch unsicher ob wir den jetzigen Weg richtig gewählt haben, man soll es ja so nicht machen laut Regel.......aber bei einer normalen VG auf neutralem Boden macht er ja immer schlapp wenn der Stress zuviel wird (wobei die Garagennummer haben wir uns anzukreiden, definitiv! ......einfach zu früh rausgerissen, könnt mich selbst ohrfeigen).....nun ist er vom Verhalten auf panisch eingestellt und wann es sich ändert in wieviel Wochen, ob überhaupt-keine Ahnung....müssen jetzt situationsbedingt weiterarbeiten denk ich....freue mich somit über jede Antwort von euch dazu
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| Achso, das Weibchen ist übrigens wirklich fit....das mit dem Gebärmuttertumor ist komplett entfernt und abgeschlossen .....auch mit anschliessender Aufnahme beim Tierarzt und so
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| Bitte nicht jeden Tag die Gehege wechseln. Er ist jetzt total verstört und muss erst wieder "selbstbewusster" werden. Das kann er aber nur, wenn er Sicherheit (sein eigenes Revier) hat. Das würde ich erstmal mind. 2-3 Wochen so lassen und dann das Weibchen in "sein" Revier reinsetzen. So hat er einen kleinen Vorteil. Aber bis dahin berichte hier bitte, wie es läuft.
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| Hmm, verstehe.....aber wird sie nicht dann irgendwann erbittert ihr Aussengehege verteidigen wollen, wenn es soweit ist , das die beiden sich in "seinem" Revier verstehen (sofern es mal soweit kommt) und man wieder alles öffnet? ![]()
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| Ich würde sie dann erstmal in seinem Revier lassen, bis die beiden sich verstehen. Den Außenbereich würde ich dann mit Versteckmöglichkeiten mit 2 Ausgängen (hier eignen sich hervorragend Kartons, weil sie dann noch "neutral" riechen) versehen.
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| Ja ok....dann probier ich es mal so....erstmal müssen wir ja dahin kommen das die beiden sich in seinem Gehege begegnen ohne Trennung und überhaupt verstehen Tag 1 heute lief so: Er ist sobald er sie gesehen hat panisch weggelaufen und hat sich in sein Klo geflüchtet....sie ist neugierig am Zaun stehen geblieben und hat gewartet .....und gefressen wie ein Scheunendrescher am Zaun, hab beiden nämlich Wiese dort hin gelegt....irgendwann wurde es langweilig weil von ihm nix kam,und sie ist wieder in ihr Bereich nach draussen abgehauen.....er aklimatisierte sich dann immer und hoppelte rum .....er frisst aktuell und wagt sich immer mal zum Zaun.....zwischendurch ruht er aber auch viel.....ja, das war alles heute soweit
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| Futterportion ist gut ![]() Ich darf jeden Tag einen grossen Korb Wiese auf der Weide gegenüber von uns sammeln , die von einer Pächterin nur für Heu genutzt wird.....kurzum unsere Kaninchen sitzen förmlich im Essen..... ![]() also er hat eine Futterstelle am Zaun , wo er auch schon gefressen hat heute , als sie nicht da war......als auch eine Futterstelle geschützt von ihr und weg vom Zaun....ich denke das müsste doch ok sein....oder nicht??......solltest du aber damit trotzdem Bedenken haben, dann würde ich es gleich noch ändern
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| Ne, wenn er sogar wählen kann ob er am Gitter oder lieber in Ruhe frisst ist das schon super.
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| Ok, danke....dann lass ich es so.... und werde euch berichten wie es sich weiter entwickeln wird
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| Kurzer Zwischenstand Er hat seine Panik schnell überwunden und rennt nicht mehr klopfend weg.....er ist entweder vorsichtig am beschnuppern oder ignoriert sie Sie ist nach wie vor neugierig und hätte gerne mehr Interaktion, klettert ab und zu am Zaun hoch, guckt ihn an und beschnuppert ihn.....kommt rein gerannt wenn sie mitbekommt das er mal am Zaun ist.....ansonsten frisst sie zum abwarten wie ein Scheunendrescher Aggressionen kann ich derzeit keine verzeichnen....fressen beide auch schon am Zaun, wobei er sie mehr ignoriert dabei....ich hoffe das friedliche Verhalten bleibt so und sie wird nicht ungeduldig mit der Zeit Insgesamt würde ich mir mehr Interaktion wünschen....das Zusammensein der beiden beschränkt sich derzeit auf vier oder fünf Konakte am Zaun pro Tag, die ich so mitbekomme......ansonsten ist sie viel draussen und er in seiner geschützten Lieblingsecke....ob das so gut ist weiss ich natürlich nicht.....bin am überlegen den Raum diagonal zu teilen, damit die beiden sich mehr miteinander befassen müssen, aber vielleicht sollte da man in ner Woche drüber nachdenken, wenn es so bleiben sollte .....oder?
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| Ok....machen wir so.... was mir auch etwas Kopfschmerzen macht.....als er bei der ersten VG abgeklappt ist und wir uns nicht sicher waren was genau los ist, haben wir sicherheitshalber eine Röntgenaufnahme gemacht....da sah man leider das er Blasengries hat....so ein drittel der Blase ca. und die Ärztin meinte da müssen wir mal ran wenn es ihm besser geht....da würde sie eine Infusion machen und die Blase würde dadurch voll und dann könnte man sie vorsichtig mit einem Griff oder Druck leeren um so den Gries herauszuspülen....oder so....das haben die bei einem Kaninchen wohl schon öfter mal machen müssen..... nun denn, hab jetzt die letzten Tage beobachtet das er ganz selten den Popo kurz auf den Boden drückt, so grad beim wachwerden und vor dem ersten Hoppler.....der Urin ist seit einiger Zeit so klar und orange....ist noch nicht hochakut aber denke ewig kann ich mir da nicht mehr Zeit lassen......wollte ihm mal so noch eine Woche geben zum Erholen und dann mal nen Termin machen.....in einem Monat läuft auch noch die Impfe aus und all das genau jetzt bei der VG.....aber da ist es schon schlauer das alles noch zu machen bevor ich den Zaun eröffne und die beiden zarte Bande knüpfen, oder? Ach mann, sorry das ich soviel Probleme und Fragen grad hab, aber bin so dankbar auf jede Hilfe hier, die ich erhalten darf.....bin da ja noch nicht so mega erfahren mit den Hoppelnasen....Aufgasung, Päppeln und co hab ich schon erfolgreich geschafft, aber das sind jetzt Dinge von denen hab ich keine Ahnung ...LG, Nicole ![]()
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| Was die Blase betrifft, mein Schoko hat über 4 Wochen 2x wöchentlich Infusionen bekommen, um die Blase zu spülen. Mit mäßigem Erfolg. Was richtig gut geholfen hat: Der TA hat die Blase mit einem Katheter gespült. Bei Schoko ging das ohne Narkose, weil er still hält. Bis dahin sollte er viel Flüssigkeit (Tee, verdünnter Fruchtsaft) zu sich nehmen, um die Blase zu spülen.
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| Stichworte |
| frisst nicht, gittermethode, schockstarre, vergesellschaftung |
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