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Verstörtes ZwergkaninchenIch habe mein männliches Kaninchen alleine, ohne Häuschen, in einem zu kleinen Käfig und unkastriert gehalten. Jetzt ist es völlig verstört wegen allen möglichen Anfängerfehlern. Herumgezogen, gegen den Willen gestreichelt und herumgetragen. Wird es sich bessern, wenn ich ihn kastrieren lassen und zu meinen 3 Weibchen in einen großen Stall mit vielen Versteckmöglichkeiten tun würde (höchstwahrscheinlich), wird sich sein aggresiver und scheuer Charakter ändern. Die Geschichte ist die: Als ich nach einiger Zeit sehr viel über Kaninchen wusste, habe ich erkannt was ich getan habe und mochte das Kaninchen überhaupt nicht mehr, ich habe es vernachlässigt und mir neue Kaninchen gekauft, die ich artgerecht und fröhlich halte nur jetzt tut mir das einsame Kaninchen sehr Leid. (Meine Oma möchte es töten ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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| Auch wenn du erst 13 Jahre alt bist: Es war nicht in Ordnung von dir, dass du ihn einfach unter diesen Bedingungen hast weiterleben lassen und dir statt dessen neue Kaninchen angeschafft hast. Es wäre statt dessen richtig gewesen, ihn umgehend kastrieren zu lassen und ihm nach 6 Wochen Kastrationsquarantäne eine Freundin zu holen - in einem ausreichend großen Gehege, versteht sich. Du solltest ihn gleich morgen oder übermorgen einem Tierarzt vorstellen, damit er die Narkose-Voruntersuchung bekommt. Dann kann er Anfang nächster Woche kastriert werden. Die 6 Wochen, die er noch allein sitzen muss, nutzt du bitte um dein Gehege auszumessen. Es sollte für deine Kaninchen mindestens 8 qm groß sein - und zwar egal, ob er noch dazu kommt oder nicht! Denn 3 Häsinnen sind eine explosive Mischung, bei zu wenig Platz wirst du da schnell eine böse Überraschung erleben. 8 qm wären zum Beispiel 2 x 4 Meter (also 2 Meter breit und 4 Meter lang). Oder ungefähr 1,5 Meter breit und 5,5 Meter lang. Das ganze muss, wenn es draußen steht, natürlich mardersicher sein. Lass dir von Erwachsenen helfen, um das Gehege zu überprüfen, eventuell zu erweitern und sicher zu gestalten. Vergesst dabei den Boden und den Deckel nicht. Marder und Füchse lassen sich von einem Zaun nicht abschrecken, dass ein Marder angeblich nicht auf Draht läuft, ist ein Ammenmärchen.
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![]() Deren Aufgabe wäre es gewesen ein Auge auf die Kaninchen zu haben, sich ordentlich zu informieren und das Kind zu unterstützen. Wenn man dazu nicht bereit ist darf man seinem Kind kein Tier erlauben. Aber hier im Forum ein Kind aufzufordern Tierarzttermine zu machen oder ein artgerechtes Gehege zu bauen ist schlicht unrealistisch. @Michelle: wie weit unterstützen dich deine Eltern? Wären sie bereit Kastration und Gehege zu bezahlen bzw dich mit dem Kaninchen zum Tierarzt zu fahren? Am besten wäre es deine Eltern würden sich selbst hier im Forum und auf anderen Internetseiten mit dir informieren . Allein kannst du das nicht schaffen.
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Ganz möchte ich deshalb eine 13jährige da nicht aus der Pflicht lassen, da ich grundsätzlich dazu neige, eine Jugendliche in dem Alter nicht mehr als Kleinkind zu betrachten. Zitat:
![]() Ich zitier mich mal selbst: Zitat:
Ein Tierarztbesuch ist also offensichtlich bei den Erziehungsberechtigten durchsetzbar.
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| Ich stimme mit Lupine überein, dass man auch als 13 jährige mit den begrenzten Möglichkeiten die man hat, vernünftig und tiergerecht handeln kann, selbst wenn die Eltern die Hauptverantwortung tragen. ABER: es ist doch jetzt wichtig, dass du was ändern willst. Lass ihn kastrieren und versuche ihn mit den Mädels zu vergesellschaften! Ist er denn geimpft? Wie sieht das bei deinen Mädels aus? Beachte auch bitte Lupines Hinweise auf die Gehegegröße! Bei allem was du falsch gemacht hast (und das war wirklich nicht ok), finde ich es ehrlich, dass du deine Fehler hier eingestehst! Das ist mutig!
__________________ “Unfug denkt man sich nicht aus. Unfug wird’s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiß man erst hinterher.” Michel aus Lönneberga (A. Lindgren) Geändert von maREN* (23.03.2017 um 11:42 Uhr).
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| Zitat:
Wenn eine 13 jährige das plant heißt das noch lange nicht, dass es dann auch stattfindet. Geändert von Polly8 (23.03.2017 um 11:51 Uhr).
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| Zitat:
Was dein off topic mit der anderen Userin betrifft, empfehle ich schlicht und einfach gründliche Recherche. Das wird ein paar Stunden dauern, denn die ganze Sache zog sich über mehrere Monate hin. Weiters ist das hier aber Michelles Thread, und eine Grundsatzdiskussion auf der Grundlage vergangener Geschehnisse gehört hier aus Respekt ihr gegenüber nicht her, finde ich. Mach dafür also bitte bei Bedarf einen eigenen Thread auf. @ Michelle: Um deine Frage noch ganz klar zu beantworten, die Wahrscheinlichkeit dass er ein glückliches Kaninchen wird ist sehr groß wenn du ihm ein artgerechtes Leben ermöglichst. Und zwar auch nach Jahren falscher Haltung. Er wird vielleicht kein Kuschelkaninchen, aber das muss ja auch nicht sein.
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| Zitat:
Das hört sich nicht nach Eltern an, die bereit sind einen höheren 3 stelligen Betrag in die artgerechte Unterbringung zu investieren. Aber ich hoffe natürlich auch, dass du recht behältst und die Eltern sie unterstützen werden und ihm in Zukunft ein artgerechtes Leben ermöglichen
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| Gerade ältere Leute neigen dazu, Kaninchen als Nahrung zu betrachten und ihnen jegliche Bedürfnisse und Rechte abzusprechen. Ist das Tier lästig, wird es geschlachtet, fertig. Zu Notzeiten, wo alles an Essbarem auch gegessen wurde und man sich nicht den Luxus leisten konnte, über den Seelenzustand eines Tieres nachzudenken, dessen Verzehr das nackte Überleben sichert, war es auch für die eigene Psyche wichtig, sich nicht zu sehr an die Tiere zu binden. Denn dann hätte man das Schlachten wohl nicht so ohne Weiteres über sich gebracht und wäre am Ende selbst in Existenznöte geraten. Ob die Eltern auch so eingestellt sind, kann man schlecht beurteilen, da wir die Leute nicht persönlich kennen. Aber ich glaube die Kastra eines Kaninchen sollte eine 13jährige von ihrem Taschengeld bestreiten können, selbst wenn sie ein bisschen drauf sparen muss. Ich habe mit meinem Sohn eine Absprache, dass ich ihm das Geld auslege, wenn er unterwegs etwas haben will, und er es mir dann zurückgibt, wenn wir wieder zuhause sind. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, dass die Eltern die Kosten vorstrecken und sie es dann vom Taschengeld abzahlt. Edit: Ich persönlich halte das Schlachten in manchen Fällen für die gnädigere Lösung. Sei es bei schwerst kranken Tieren oder bei völlig unterirdischer Haltung, deren Verbesserung an der Sturheit der verantwortlichen Personen oder an den Möglichkeiten scheitert. Dann lieber kurz und schmerzlos... Und für die, die sich daran jetzt stören: Ja, auch ich würde lieber tot sein als beispielsweise bewegungsunfähig und pflegebedürftig ans Bett gefesselt zu sein oder den Rest meines Lebens in einer winzigen Zelle zu versauern. Geändert von Angora-Angy (24.03.2017 um 10:04 Uhr).
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| Stichworte |
| kaninchen verstört hilfe |
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