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| Ich würde es wohl so versuchen wie du es überlegt hast. Die beiden Gehege über den Tag verbinden und nachts noch so lange extra sperren, bis sie von sich aus in ein Gehege laufen oder du ein gutes Gefühl hast. So mache ich das inzwischen mit allen Neuvergesellschaftungen.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Hallo! Danke für deine Antwort. Wir haben es genauso probiert, haben aber die VG abgebrochen – aus Rücksicht auf den „alten Herren“. Es ist wie folgt abgelaufen: Zuerst ist unser junges Böckchen Diavolo fröhlich durch das Niemandsland ins Revier von Romeo gelaufen. Beide waren total erschrocken, als sie sich sahen. Romeo hat Diavolo ins Niemandsland gescheucht. Das ging eine Weile so. Romeo war aber schon sehr heftig am Atmen. Hat ihn sichtlich angestrengt. Dann kam Mary-Silver ins Revier, wurde auch gleich nach draußen gejagt. Die beiden Hasis sind dann ins eigene Revier und dann machte sich Romeo auf den Weg zu ihnen. Ich wollte ab da schon abbrechen, weil ich gesehen hatte, dass Romeo nicht ganz so stark auf den Hinterbeinen war. Vermutlich das Alter und beginnende Arthrose? Aber da war er auch schon im „feindlichen“ Revier. Was ich unserer Mary-Silver nicht zugetraut hätte, war, dass sie mittlerweile eine richtige Revierverteidigerin geworden ist. Die ist abgegangen mit ihrem 5kg Lebendgewicht auf unseren alten Opi mit seinen vielleicht 1,5 kg. Der ist vor Schreck in sein Revier gerannt und hat sich in sein Haus versteckt. Die beiden anderen hinterher. Haben ihn aber nicht gesehen und wollten es sich in Romeos Revier gemütlich machen. Hatte dann etwas Blut auf dem Stroh gesehen und ein Stück Fell mit Haut daran und das war dann endgültig der Punkt, wo Schluss war. Aktuell ist die Lage so: Die Gehege sind nun durch das „Niemandsland“ verbunden. Romeo darf am Tag eine gewisse Zeit raus, die anderen sind dann im eigenen Revier eingesperrt. Dann wechsle ich und die beiden dürfen raus. Am Zaun beschnüffeln sie sich. Es gibt keine Aggressionen. Romeo läuft zwar wie ein Soldat seine Grenze auf und ab – besonders wenn Diavolo am Zaun ist. Ab und zu beschnüffeln sich alle. Mary ist dabei sehr tiefenentspannt. Sie liegt am Zaun und Romeo sitzt neben ihr – getrennt durch den Zaun. Mein Mann ist der Meinung, wir sollten es so weiterhin machen. Also durch Zaun getrennt und mal später schauen, was passiert. Wäre das eine Möglichkeit, die funktionieren könnte??? Eine andere Idee (meine Idee, die nicht gerade auf Zustimmung bei meinem Mann stößt)wäre, dass ich Romeo nun doch eine Partnerin holen würde. Hatte gestern in verschiedenen Tierheimen angerufen und es gäbe da eine 7jährige Dame, die vor 3 Monaten Witwe geworden ist. Aktuell hat man sie im TH mit einem sehr jungen Pärchen vergesellschaftet und sie zeigt sich den beiden gegenüber als sehr dominant. Mein Romeo verteidigt zwar sein Revier, aber er ist alles andere als dominant. Würde so eine Beziehung überhaupt gut gehen? Ein Nachteil ist, die Häsin lebt im TH im Innenbereich. Draußen ist es wohl noch zu kalt? Ich habe zwar diverse Ställe, einer sogar mit Fußbodenheizung, aber ob die in der Nacht da reingeht, wage ich zu bezweifeln. Romeo übernachtet tief in der Erde in seiner Röhre. Dort ist es echt warm, selbst als es draußen -20°C gegeben hat. Aber diese Häsin könnte sich was wegholen? Die Frau im TH meinte zwar, wenn der Stall warm ist bzw. sie Möglichkeiten der Unterschlupf hat, kein Problem. Eine weitere Idee (auch meine, die besser bei meinem Mann ankommt) wäre, ich frage unsere Nachbarn. Die haben Zwergkaninchen in Außenhaltung (Ställe)…, alle in Einzelhaft, weil angeblich keiner verträglich ist. Ich glaube aber, da ist grundlegend was falsch gemacht worden. Ich würde fragen, ob ich eine Häsin haben könnte, aber nur für die Zeit, die Romeo noch lebt. Dann würde ich das Kaninchen zurückgeben, aber mit der Bitte, diese Häsin mit einem Kastraten zu vergesellschaften. Ich würde denen dann meinen umgebauten Welpenzwinger schenken, damit sie wenigstens dauerhaft einen gesicherten Freilauf von 2x3m hätten und würde mich auch anbieten, die VG der Häsin mit einem ihrer Böckchen zu übernehmen. Ob sich die Nachbarn damit einverstanden erklären würden, weiß ich aber noch nicht. Es sind ja nur meine Überlegungen. Was aber da der Nachteil wäre ist, es sind relativ junge Hasen. Also nicht älter als 2 – 3 Jahre. Funktioniert überhaupt so eine VG mit einem alten und so jungen Hasen? Oder überfordert eine so junge Dame den alten Herren?
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| Ich glaube halt nicht, dass du deinen Nachbarn Vorschriften machen kannst für die Zeit nach Romeo, die werden sich arg kontrolliert fühlen. Das Ding, das dein Mann da macht, kann klappen. Das würde ich weiterverfolgen.
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| Natürlich möchte ich meinen Nachbarn da keine Vorschriften machen. Wir verstehen uns sehr gut und die Nachbarin hatte mich vor einiger Zeit ganz fasziniert gefragt, wie ich es geschafft habe, dass meine Hasis paarweise so gut miteinander leben. Die Einzelhaltung war ja bei denen so auch nicht geplant gewesen und macht keinen dort glücklich. Deswegen dachte ich, der Welpenzwinger wäre ein "Anreiz" und wenn dann wenigstens ein Pärchen glücklich werden kann in Zukunft… Aber vielmehr bin ich erstaunt, dass das mit der momentanen Zaun-an-Zaun-Methode zum Erfolg führen könnte… Das wäre mir persönlich die allerliebste Lösung. Mein Junior (10 Jahre) allerdings glaubt, jedes Tier braucht seinen eigenen Partner…? Oder ist das zu menschlich gedacht?
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