Oder neu anmelden!

 
Zurück   Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online > Kaninchen Forum > Kaninchenhaltung & Allgemeines
Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online.

Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen.
 

 
Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen.
(Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!)


Hasenopa-Witwer mit jungem Pärchen vergesellschaften? auf Kaninchen Forum

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2017, 21:26

Hasenopa-Witwer mit jungem Pärchen vergesellschaften?


Hallo!

Ich habe mal wieder ein riesiges Problem. Gestern ist unsere Möhre (7 Jahre) verstorben und Romeo (8,5 Jahre) ist Witwer. Ich weiß absolut nicht, was ich machen soll… Im September hatte ich eine Kaninchendame angeschafft, die in den Kochtopf sollte. Diese wollte ich damals mit Möhre und Romeo vergesellschaften. Anfangs sah es nicht schlecht aus. Romeo hatte sich sehr schnell mit Mary-Silver angefreundet und auch unsere zickige Möhre hat dann die Neue akzeptiert. Irgendwann gab es richtig Zoff (und zwar in der Nacht) und Möhre musste am Hals genäht werden. Hatte dann die Hasen getrennt, d. h. Mary-Silver wurde separiert und Möhre und Romeo blieben ein Pärchen. Für Mary-Silver kam dann Diavolo aus dem Tierheim. Also ich hatte dann im September 2 Gruppen. Nun ist, wie gesagt, Möhre verstorben und Romeo hockt in seinem riesigen Freigehege mutterseelenalleine und ist traurig. Meine Frage ist, ob ich es riskieren sollte, ihn mit den beiden anderen zu vergesellschaften? Romeo ist aber schon 8,5 Jahre und Mary-Silver etwa 2 Jahre, Diavolo 1 Jahr und 3 Monate. Charakterlich ist Romeo ein absolut soziales, liebes Tier. Er hat seiner Möhre, als sie starb, die ganze Zeit die Pfote geschleckt und selbst noch ein paar Minuten nachdem sie tot war. Mary-Silver ist auch eher ein ruhiges Tier, zurückhaltend und schüchtern. Diavolo aber macht seinem Namen alle Ehre. Ein kleines Teufelchen, teilweise aber auch eher ängstlich und nervös. Anfangs hat er mich ordentlich angeknurrt, wenn ich sein Revier betreten habe. Mittlerweile ist er auch bestechlich und akzeptiert mich als Futtergeber. Er ist dominant gegenüber seiner Mary-Silver, obwohl sie gewichtstechnisch und auch größenmäßig ihm haushoch überlegen ist. Mary-Silver ist eine Helle Großsilber. Diavolo ein Teddy-Löwen-Mix und Romeo ein „normales“ Stehohr-Zwergkaninchen. Ich mache mir Sorgen, dass Romeo es aufgrund des Alters mit Diavolo (falls die Fetzen fliegen) nicht aufnehmen kann. Genauso mache ich mir Gedanken, ob Diavolo und Mary-Silver (da sie ja ein Paar sind) auf Romeo Jagd machen. Langfristig möchte ich aber keine 2 Gruppen mehr haben, da wir bald Umbauarbeiten auf dem Hof haben. Romeo weggeben kommt überhaupt nicht in Frage, da ich sehr an ihm hänge und er schon 7 Jahre bei uns in seinem tollen Freigehege lebt. Die nächste Schwierigkeit ist, dass die Vergesellschaftung nicht auf neutralem Gebiet in dem Sinne erfolgen kann. Ich kann nur die beiden Gehege durch das zwischenliegende „Niemandsland“ verbinden. Dann wäre aber die gesamte Fläche (also die Gehege + „Niemandsland“) ca. 40qm groß. So hatten wir es damals bei dem Versuch gemacht, Möhre, Romeo und Mary-Silver zu vergesellschaften. Es hätte vielleicht auch besser geklappt, hätte ich nicht einen Fehler gemacht. Sie konnten sich nur tagsüber begegnen, da ich sie nachts in ihre gesicherten Gehege eingesperrt habe. Das war aber kein Problem. Nach paar Tagen fraßen alle nebeneinander und ich habe Mary-Silver wahrscheinlich zu früh, nachts in das Gehege von Romeo und Möhre gesperrt. Die erste Nacht war alles okay, die zweite dann hätte Möhre fast das Leben gekostet. Den Fehler würde ich dann nicht mehr machen. Aber anders als sie tagsüber aufeinander treffen zulassen und nachts jeder in sein eigenes Revier einzusperren, geht leider nicht. Oder sollte ich besser versuchen, eine Dame in Romeos Alter zu finden, diese beiden Tiere zu vergesellschaften und dann die Paare aufeinander treffen zulassen? Besteht da eine höhere Chance, dass sich alle vertragen? Aber 4 Kaninchen in einem nächtlichen 12-15qm großen Außengehege? Ist doch bisschen klein, zumal Mary-Silver eine mittelgroße Rasse ist?
Wäre schön, wenn jemand Ideen hätte oder Ratschläge.



Kaninchen Forum Werbeninchen
Werbe-Kaninchen
 
Diese Werbung wird auf diese Weise nicht angezeigt
wenn man angemeldet bzw. registriert ist.
Jetzt kostenlos einen Usernamen auswählen
und bei Kaninchenforum.de angemeldet sein
 
 

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.03.2017, 17:45

Ich würde es wohl so versuchen wie du es überlegt hast.
Die beiden Gehege über den Tag verbinden und nachts noch so lange extra sperren, bis sie von sich aus in ein Gehege laufen oder du ein gutes Gefühl hast. So mache ich das inzwischen mit allen Neuvergesellschaftungen.



__________________

Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html]
Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/
Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/
Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/



Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2017, 10:05

Hallo!

Danke für deine Antwort. Wir haben es genauso probiert, haben aber die VG abgebrochen – aus Rücksicht auf den „alten Herren“.
Es ist wie folgt abgelaufen: Zuerst ist unser junges Böckchen Diavolo fröhlich durch das Niemandsland ins Revier von Romeo gelaufen. Beide waren total erschrocken, als sie sich sahen. Romeo hat Diavolo ins Niemandsland gescheucht. Das ging eine Weile so. Romeo war aber schon sehr heftig am Atmen. Hat ihn sichtlich angestrengt. Dann kam Mary-Silver ins Revier, wurde auch gleich nach draußen gejagt. Die beiden Hasis sind dann ins eigene Revier und dann machte sich Romeo auf den Weg zu ihnen. Ich wollte ab da schon abbrechen, weil ich gesehen hatte, dass Romeo nicht ganz so stark auf den Hinterbeinen war. Vermutlich das Alter und beginnende Arthrose? Aber da war er auch schon im „feindlichen“ Revier. Was ich unserer Mary-Silver nicht zugetraut hätte, war, dass sie mittlerweile eine richtige Revierverteidigerin geworden ist. Die ist abgegangen mit ihrem 5kg Lebendgewicht auf unseren alten Opi mit seinen vielleicht 1,5 kg. Der ist vor Schreck in sein Revier gerannt und hat sich in sein Haus versteckt. Die beiden anderen hinterher. Haben ihn aber nicht gesehen und wollten es sich in Romeos Revier gemütlich machen. Hatte dann etwas Blut auf dem Stroh gesehen und ein Stück Fell mit Haut daran und das war dann endgültig der Punkt, wo Schluss war.

Aktuell ist die Lage so: Die Gehege sind nun durch das „Niemandsland“ verbunden. Romeo darf am Tag eine gewisse Zeit raus, die anderen sind dann im eigenen Revier eingesperrt. Dann wechsle ich und die beiden dürfen raus. Am Zaun beschnüffeln sie sich. Es gibt keine Aggressionen. Romeo läuft zwar wie ein Soldat seine Grenze auf und ab – besonders wenn Diavolo am Zaun ist. Ab und zu beschnüffeln sich alle. Mary ist dabei sehr tiefenentspannt. Sie liegt am Zaun und Romeo sitzt neben ihr – getrennt durch den Zaun. Mein Mann ist der Meinung, wir sollten es so weiterhin machen. Also durch Zaun getrennt und mal später schauen, was passiert. Wäre das eine Möglichkeit, die funktionieren könnte???

Eine andere Idee (meine Idee, die nicht gerade auf Zustimmung bei meinem Mann stößt)wäre, dass ich Romeo nun doch eine Partnerin holen würde. Hatte gestern in verschiedenen Tierheimen angerufen und es gäbe da eine 7jährige Dame, die vor 3 Monaten Witwe geworden ist. Aktuell hat man sie im TH mit einem sehr jungen Pärchen vergesellschaftet und sie zeigt sich den beiden gegenüber als sehr dominant. Mein Romeo verteidigt zwar sein Revier, aber er ist alles andere als dominant. Würde so eine Beziehung überhaupt gut gehen? Ein Nachteil ist, die Häsin lebt im TH im Innenbereich. Draußen ist es wohl noch zu kalt? Ich habe zwar diverse Ställe, einer sogar mit Fußbodenheizung, aber ob die in der Nacht da reingeht, wage ich zu bezweifeln. Romeo übernachtet tief in der Erde in seiner Röhre. Dort ist es echt warm, selbst als es draußen -20°C gegeben hat. Aber diese Häsin könnte sich was wegholen? Die Frau im TH meinte zwar, wenn der Stall warm ist bzw. sie Möglichkeiten der Unterschlupf hat, kein Problem.

Eine weitere Idee (auch meine, die besser bei meinem Mann ankommt) wäre, ich frage unsere Nachbarn. Die haben Zwergkaninchen in Außenhaltung (Ställe)…, alle in Einzelhaft, weil angeblich keiner verträglich ist. Ich glaube aber, da ist grundlegend was falsch gemacht worden. Ich würde fragen, ob ich eine Häsin haben könnte, aber nur für die Zeit, die Romeo noch lebt. Dann würde ich das Kaninchen zurückgeben, aber mit der Bitte, diese Häsin mit einem Kastraten zu vergesellschaften. Ich würde denen dann meinen umgebauten Welpenzwinger schenken, damit sie wenigstens dauerhaft einen gesicherten Freilauf von 2x3m hätten und würde mich auch anbieten, die VG der Häsin mit einem ihrer Böckchen zu übernehmen. Ob sich die Nachbarn damit einverstanden erklären würden, weiß ich aber noch nicht. Es sind ja nur meine Überlegungen. Was aber da der Nachteil wäre ist, es sind relativ junge Hasen. Also nicht älter als 2 – 3 Jahre. Funktioniert überhaupt so eine VG mit einem alten und so jungen Hasen? Oder überfordert eine so junge Dame den alten Herren?




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.01.2017
Beiträge: 61
Zetralhäsin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2017, 10:35

Ich glaube halt nicht, dass du deinen Nachbarn Vorschriften machen kannst für die Zeit nach Romeo, die werden sich arg kontrolliert fühlen.
Das Ding, das dein Mann da macht, kann klappen. Das würde ich weiterverfolgen.




Benutzerbild von MoquiMarble
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.08.2016
Beiträge: 166
MoquiMarble befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2017, 10:51

Natürlich möchte ich meinen Nachbarn da keine Vorschriften machen. Wir verstehen uns sehr gut und die Nachbarin hatte mich vor einiger Zeit ganz fasziniert gefragt, wie ich es geschafft habe, dass meine Hasis paarweise so gut miteinander leben. Die Einzelhaltung war ja bei denen so auch nicht geplant gewesen und macht keinen dort glücklich. Deswegen dachte ich, der Welpenzwinger wäre ein "Anreiz" und wenn dann wenigstens ein Pärchen glücklich werden kann in Zukunft…
Aber vielmehr bin ich erstaunt, dass das mit der momentanen Zaun-an-Zaun-Methode zum Erfolg führen könnte… Das wäre mir persönlich die allerliebste Lösung. Mein Junior (10 Jahre) allerdings glaubt, jedes Tier braucht seinen eigenen Partner…? Oder ist das zu menschlich gedacht?



 
 
Weitere Themen / Kaninchenforum.de Empfehlung
 
 
 
 
 
 
Antwort



Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
jungen Widder mit Pärchen Vergesellschaften Lisett Kaninchenhaltung & Allgemeines 5 27.04.2015 19:34
Hasendame mit jungem Paar vergesellschaften? Mimori77 Kaninchenhaltung & Allgemeines 4 26.03.2013 08:43
Mein Hasenopa mit Zahnproblemen MarInaInaBebi Unsere Kaninchen, User-Vorstellung & Fotos 5 02.03.2012 09:31
Was machen mit dem Witwer? Mälzi Kaninchenhaltung & Allgemeines 6 06.10.2011 18:01
pärchen mit häsin vergesellschaften? jani87 Kaninchenhaltung & Allgemeines 4 30.12.2010 15:05

Copyright ©2010, Kaninchenforum.de

Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.6.0 PL2 ©2011, Crawlability, Inc.