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Merkwürdiges SchlafverhaltenHallo, Ich habe momentan eine 3jährige Pflegehäsin hier die vor knapp 2 Wochen wegen einem Faustgroßem Mammatumor operiert wurde. Mir war davor schon aufgefallen dass sie immer eher eingekringelt wie eine Katze liegt. Die Schnauze immer links eingedreht, links saß auch der Tumor. Mit der rechten Pfote hat sie die Lage immer irgendwie stabilisiert, es sieht jedenfalls immer ziemlich unbequem aus wie sie liegt. Sie hatte vor der OP auch nur sehr selten seitlich gelegen, auf dem Bauch ausgestreckt ging sicher wegen dem Tumor nicht. Jetzt wo der Tumor fehlt habe ich oft das Gefühl sie hat das Gleichgewicht beim Liegen verloren. Sie liegt weiter eingedreht (Fäden sind auch noch drin) dreht sich aber oft mehrmals und rückt immer wieder nach weil sie schwankt. Wenn sie müde wird fängt sie an zu wackeln und fällt auch manchmal zur Seite, sie wacht dadurch sofort auf und versucht mit viel Rudern wieder in die aufrechte Liegeposition zu kommen. Ich bin jetzt unsicher ob das einfach OP Folgen sind oder ob sie eine weitere Baustelle hat? Ich dachte auch schon an EC, aber ansonsten hat sie keine Kopfschiefhaltung, hoppelt ganz normal, nur beim Einschlafen diese Gleichgewichtsstörung. Ich hatte auch überlegt ob sie sich hier nicht traut zu entspannen da ich Hunde und Katzen habe, aber sie ist alles andere als schüchtern, legt sich oft auch an Stellen wo Hund und Katz häufig vorbei laufen, und auch in ihrem Gehege sucht sie nur selten einen Unterschlupf und liegt am liebsten "offen". Sie wirkt so müde und als ob sie nicht richtig schlafen könne weil sie bei Entspannung umfällt. [url=http://www.fotos-hochladen.net] [/url]Geändert von Fluffys (16.02.2017 um 21:06 Uhr).
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| Hi, Bin kein Experte, aber zwei Dinge fallen mir ein. Geröntgt würde sie sicher? Ist die Wirbelsäule gerade? Zweitens war der Tumor ja ziemlich groß und damit auch schwer. Vielleicht hat sich ihre Statik nun verändert. Das würde sich dann geben. Da sie schon vor der OP eine gedrehte Haltung hatte, was wohl auf den Tumor zurückgehen könnte, haben sich womöglich auch Sehnen, Bänder und Muskeln verkürzt. Da könnte ein Tierphysiotherapeut helfen, nur leider kenn ich solche nur für Hunde. Viele Grüße
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| Hi, stimmt, das kann natürlich sein dass tatsächlich Muskeln und Bänder auf der einen Seite nun verkürzt sind und sie deshalb so rudern muss um wieder hoch zu kommen..ich weiß nicht wie lange sie schon so liegt und was bei den Vorbesitzern alles vorgefallen ist, aber ich schätze dass das doch eine Weile schon so ist, da der Tumor eben so groß war. Er hatte 75g und sie hat nun noch 1,3kg (ist allerdings sehr dünn) Geröngt wurde sie nicht da es vor der OP nicht ganz so auffällig war, umgefallen war sie da ja nie, müsste man dann vielleicht nachholen wenn sie wieder stabiler ist, die Tierärztin war schon sehr unsicher ob sie überhaupt die OP überlebt.. Physiotherapie wäre dann wahrscheinlich wirklich gut, nur lässt sie sich überhaupt nicht gerne anfassen und ich vermeide es wo es geht, da würde sie wahrscheinlich nur zusätzlich verspannen wenn man sie so regelmäßig anfässt? Ich habe ihr auch schon dickere Decken und Körbchen hingelegt damit sie da irgendwie Halt beim Schlafen finden würde und endlich mal entspannen kann, aber sie liegt lieber auf den glatten Decken/Teppichen..
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| Hast du das dem Tierarzt mal geschildert? Vielleicht hat sie auch irgendeine komisch verheilte Verletzung? Haben die Vorbesitzer was erzählt?
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| Am Montag werden die Fäden gezogen da werde ich es bei der Tierärztin auf alle Fälle ansprechen. Sie hatte im letzten Jahr 2 weitere Vorbesitzer aber keinem war der Tumor aufgefallen, im letzten Zuhause gab es auch ein Kleinkind, von daher vielleicht nicht auszuschließen dass es zusätzlich einen Unfall/Verletzung gab. Ich hatte nur irgendwo glaub ich mal gelesen dass Tiere oft mit der Schnauze in die Richtung zeigen wo irgendwas ist, und da der Tumor links war und sie immer links eingerollt liegt, dachte ich schon eher dass es durch den Tumor kommt, wenn sie so schon lange schläft, wären Haltungsschäden sicher wahrscheinlich? Sieht nur so erschreckend aus wenn sie umfällt und kaum mehr auf die Beine kommt und ja scheinbar irgendwie beim Schlafen nun eingeschränkt ist da das Gleichgewicht fehlt. Hatte schon überlegt sie immer wieder mal in eine dick eingestreute Transportbox zu sperren so dass sie zwangsweise gepolstert mit Halt schlafen kann, aber wäre sicher auch nur unnötiger Stress.
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| Bei Stupsi wurden nun vorhin die Fäden gezogen, es ist an einer Stelle einiges an klarem Wundwasser abgelaufen und an der Stelle ist nun auch noch ein kleines Loch, ca 4mm? Da wurde jetzt nochmal eine Klammer drauf gemacht damit es nicht doch weiter auseinanderplatzt. Pflaster kam keins mehr drauf weil sie Pflasterreaktionen hatte und ich habe ihr jetzt nochmal ihren Body angezogen und an die Stelle einfach lose sterile Kompressen drauf gemacht damit es ein bißchen besser aufgefangen wird, wenn es raussuppt. Ich hab nun nur irgendwie echt ein bißchen Angst dass sie die Wunde selbst weiter aufreißt wenn sie wieder umfällt und dann so stark ausgestreckt rumrudert um wieder auf die Beine zu kommen, aber mit der Klammer dürfte das nicht passieren oder? Das Umkippen hatte ich kurz erwähnt aber die Tierärztin hatte nichts dazu gesagt weil der Fokus dann eben doch auf diesem Loch lag und ich vergessen hatte nochmal nachzufragen, schätze aber dass sie eh das gleiche gesagt hätte wie hier, dass wohl wirklich die eine Seite nun verkürzt bei ihr ist? Freitag soll die Klammer raus dann werd ich nochmal genauer fragen.
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