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E cuniculi - wann einschläfern auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By marinahexe
  • 1 Post By maximus

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 21:04

E cuniculi - wann einschläfern


Hallo,
Mein kaninchen wird seit ca drei Wochen gegen e cuniculi behandelt. Leider haben sich ihre Symptome nicht verbessert. Sie kann kaum noch hoppeln. Heute kam sie leider gar nicht hoch und nun liegt sie nur auf der seite.

Die Tierärztin meinte entweder ist sie ein Pflegefall oder man muss sie erlösen.

Ich möchte nicht zu früh aufgeben aber sie auch nicht unnötig quälen.

Deshalb die frage an die, die mit dieser Krankheit Erfahrung haben :
Wann habt ihr eure Tiere erlöst?



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 21:51

Meine Tiere wurden nicht erlöst und haben es gut überstanden. Schildere doch mal genau, welche Ausfallerscheinungen sie hat, wann der Ausbruch war, wann mit der Behandlung begonnen wurde und welche Medikamente sie bekommt. Hat sie ein Partnertier? Kannst Du evtl. ein aktuelles Video verlinken, damit man das besser einschätzen kann?



crazy curry likes this.

Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 22:04

Mich würde ganz dringend die Medikamentengabe interessieren.
Oft wird nämlich falsch behandelt!



crazy curry likes this.
__________________
Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 22:15

Vor vier Wochen wurde sie narkotisiert zum Zähne machen. Direkt danach Probleme beim laufen. Verdacht auf nerven wegen der narkose. Sie bekam Infusionen und Vitamine. Keine Besserung. Nach ca einer Woche Panacur bekommen . Aktuell bekommt sie panacur Antibiotikum vitamin b 6. Bei Bedarf Schmerzmittel.
Sie kann sich momentan gar nicht bewegen. Pfoten hinten sind gelähmt. Ein auge innerhalb von zwei Wochen komplett eingetrübt und auffälliger urinabsatz.
Ich habe sie heute in ihrem urin liegend befreien müssen ... am Wochenende habe ich sie alle zwei stunden gefüttert trotzdem baut sie immer mehr ab




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 22:17

Achso einem partner hat sie. Im Oktober Ist Ihr Partner gestorben. Seit Dezember hat sie einen neuen partner. Und sie ist acht Jahre alt.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 22:49

Welches AB genau? Nicht jedes ist geeignet. Das Vitamin B 8 bekommt sie gespritzt oder als Tablette. Ich würde hier eher auf B12 gehen, das ist zur Regeneration der Nerven. Da könntest Du die Kapseln von ratiopharm aus der Apotheke nehmen, Kapsel öffnen und über Haferflocken streuen. Gespritztes Vitamin B brennt.

Das kann EC sein, aber nicht zwingend. Ich sehe da aber auch den Zusammenhang mit der Narkose (rein gefühlsmäßig).




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 23:03

Chloromycetin. . . Sie hatte vorher auch baytril. Haben wir aber umgestellt. Sie bekommt eine vitamin b 1 und 6 Kombi als Tablette. Das ist auch für die nervenregenerierung




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 23:04

Das ist wirklich ganz schwierig ohne das Kaninchen zu kennen und den momentanen Zustand zu sehen.

Ein Aspekt bei der Behandlung wäre aber für mich auch wie zahm sie z.B. vor der Erkrankung war.
Aus folgendem Grund:
Meine beiden Kaninchen sind nicht handzahm. Sie würden sich normalerweise nicht freiwillig anfassen und hochnehmen lassen.
Eine EC Behandlung bedeutet aber dass das Kaninchen je nach Ausprägung bis zu mehrmals täglich gehändelt werden muss. Z.B zum päppeln, waschen Medikamente eingeben usw.
Ich denke für meine wäre schon das Quälerei.
Kaninchen sind Fluchttiere und sie werden ja nicht plötzlich zahm nur weil sie nicht mehr flüchten können.

Eine Wochen bis Monatelange Behandlung mit mehrmals täglichem päppeln evtl waschen würde ich meinen nicht zumuten.
Es gibt aber natürlich auch Kaninchen, die sich freiwillig streicheln, bürsten etc lassen.
Für die bedeutet so eine Behandlung natürlich wesentlich weniger Streß und dann würde ich es evt lversuchen.

Dann ist es bei Kaninchen auch immer schwierig zu sagen, ob sie dabei Schmerzen haben oder nicht. Selbst wenn ständig ein Schmerzmittel mit verabreicht hat man ja keine Gewissheit, dass das auch ausreicht sowohl was die Dosierung wie auch den Zeitabstand betrifft.
Besonders wenn das Kaninchen gar nicht mehr selbst fressen kann sondern nur noch gepäppellt wird hat es ja nicht mal mehr die Möglichkeit durch Futterverweigerung zu zeigen, dass es evtl unerträgliche Schmerzen hat.

Also das wären so meine Überlegungen dabei
wie sehr setzt meinem Kaninchen die Behandlung durch ständiges gehändelt werden zu und kann es wenigstens noch teilweise selbst fressen und damit auch noch Lebenswillen signalisieren




Geändert von Polly8 (13.02.2017 um 23:07 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 23:13

Ich würde sagen sie war vorher mittelmäßig zahm. Anfassen mochte sie nicht und streicheln auch nicht. Aber füttern aus der Hand ging. Vorhin wollte sie sogar von mir gekrault werden am Ohr.
Sie hat dazu jetzt noch einen entzündeten zahn bekommen. Daher das päppeln. .seit gestern abend frisst sie ein wenig alleine.

Mir geht es auch eher um die Tatsache dass ihre lähmung schlimmer wird und nicht besser. Wenn ein fluchttier sich nicht mehr bewegen kann wenn es dann will, ist das schon sehr grenzwertig. Und da es nicht besser sondern eher schlechter wird, fragt man sich natürlich wie viel soll sie noch ertragen.
Behandelt wird sie wirklich gut. Habe auch zwei tierarztmeinungen eingeholt ...




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 23:21

Zitat:
Zitat von Sabrin Beitrag anzeigen
Ich würde sagen sie war vorher mittelmäßig zahm. Anfassen mochte sie nicht und streicheln auch nicht. Aber füttern aus der Hand ging. Vorhin wollte sie sogar von mir gekrault werden am Ohr.
Sie hat dazu jetzt noch einen entzündeten zahn bekommen. Daher das päppeln. .seit gestern abend frisst sie ein wenig alleine.

Mir geht es auch eher um die Tatsache dass ihre lähmung schlimmer wird und nicht besser. Wenn ein fluchttier sich nicht mehr bewegen kann wenn es dann will, ist das schon sehr grenzwertig. Und da es nicht besser sondern eher schlechter wird, fragt man sich natürlich wie viel soll sie noch ertragen.
Behandelt wird sie wirklich gut. Habe auch zwei tierarztmeinungen eingeholt ...
Für Menschen gibt es für sowas Patientenverfügungen.
Bei Tieren muss der Besitzer diese schwere Entscheidung treffen. Das kann eine wirkliche Gratwanderung sein und ich möchte nicht in deiner Haut stecken.
Ich könnte momentan wohl auch nicht genau sagen was ich machen würde.
Wenn sie noch selbst frisst spricht das eher für weiterkämpfen im Moment aber das kann morgen schon wieder anders aussehen.
Nur noch auf der Seite liegen und zwangsernährt werden wäre ein NoGo für mich. Für mich selbst und meine Tiere
Ich bin niemand der befürwortet alles zu versuchen was irgendwie medizinisch machbar ist weder in der Human- noch in der Tiermedizin.
Ich wünsche dir Kraft für deine Entscheidung




Geändert von Polly8 (13.02.2017 um 23:24 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 16.12.2016
Beiträge: 52
Sabrin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.02.2017, 23:41

Danke @ Polly8 für deine worte.
Ja es ist schwierig. Ich finde auch selber fressen ist ein Zeichen für weiter kämpfen . Aber es ist halt auch extrem wenig und ich musste sie eben wieder aus ihrem urin befreien (sie liegt auf einer vetpet Unterlage )



 
 
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