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Blase / Niere ? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von heyJune
Kaninchen
 
Registriert seit: 04.05.2011
Beiträge: 1.010
heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.02.2017, 19:00

Blase / Niere ?


Hallöchen Zusammen,

habe mich lange nicht gemeldet.

Meinen beiden flauschigen Kindern ging es die letzten Monate immer super *auf Holz klopf*.

Mein Sorgenkind ist eindeutig Sam.
Er hat wegen seinem (ständigen) Fellwechsel öfter mal Verstopfung und leichte Aufgasung :-/
(bin da aber immer rechtzeitig beim TA und mit Öl, MCP,Sab und Kräutern sehr geübt)


Letzte Woche Donnerstag wars dann komisch.
Er saß im Klo, hob den Po aber es kam nix. Also wechselte er die Örtlichkeit.
Erst ins Häuschen - auch nix.
Dann Teppich - nix.
Fressschale - nix.
Nochmal Teppich -ah ja jetzt.
Er war dann auch leicht neben sich, wollte nicht recht fressen.
Beim Tierarzt wurde eine Verstopfung bestätigt. Mit MCP, Öl, Sab und Kräuter ging es ihm innerhalb 1 Stunde besser.


Seit dem Wochenende überlege ich, ob es nicht doch die Blase ist....


Früher war es "normal" dass er seinen Lieblingsteppich bepinkelt hat wenn er VOR der Gehegetür lag. Oder wenn das Klo etwas zu dreckig erschien...
(Rabenmutter )

Doch seit Neuem pinkelt er wahllos an Ort und Stelle.

Er sah Samstag wieder schlapp aus, hat aber gefressen, unerlaubt das Schlafzimmer erkundet, einen Karton zerstört.
Hab ihn die ganze Zeit und auch Sonntag beobachtet. Alles war gut.
Samstag Nacht hatte er dann kurz 10 min des Innehaltens (Innehalten heißt, Löcher in die Luft starren, keine Haferflockenannahme).

Danach wieder gieriges Inhalieren von Heu, Kohlrabiblättern und alles was ihm in die Quere kam.

Im Herbst meinte die Tierärztin nämlich er hätte leichten Blasenschlamm den man beobachten müsse (ich füttere ausschließlich frisch, biete aber auch Heu, manchmal bisschen Trockenkräuter, und Sämereien).

Bin morgen um 18:30 Uhr in der Tierklinik.


Meine Vermutung sind Blasensteine/ Nierensteine und das macht mir wahnsinnige Angst

Kann jemand zu den Symptomen etwas an Erfahrung beitragen?

P.s. Sein Pipi stinkt nicht, ist nicht rot, manchmal weiß, manchmal klar. Er trinkt nicht vermehrt.



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Benutzerbild von heyJune
Kaninchen
 
Registriert seit: 04.05.2011
Beiträge: 1.010
heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.02.2017, 21:58

Übrigens ist er seit Neuem auch total scharf auf Heu früher fand er das nicht so geil.
Heute rennt er danach...



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.02.2017, 23:02

Mein Schoko hatte kürzlich heftig Blasenschlamm. Als es getrocknet war, sah es aus wie Kreide. Wir haben die Ernährung umgestellt auf nur noch Frisches: Endiviensalat, Raddicchio, wenig Möhrengrün (sehr kalziumhaltig), Kohlrabiblätter, Wirsing, Spitzkohl, Möhren. Zusätzlich gab es ins Trinkwasser etwas Birnensaft, um die Trinkmenge zu steigern. Außerdem war er 2x wöchentlich einen Tag beim TA und bekam stündlich Infusionen, um die Blase zu spülen - mit mäßigem Erfolg. Danach haben wir uns dazu entschieden, die Blase mittels Katheter zu spülen. Bei Schoko ging das ohne Narkose. Das wurde 2x gemacht, nach 2 Wochen Kontrollröntgen und die Blase war komplett frei von Schlamm.

Du solltest die Blase röntgen lassen. Das kann man auf dem Bild sehr schön sehen, auch als Laie. Sollte er Blasenschlamm haben, würde ich keine Infusionen geben, sondern gleich mit Katheter spülen lassen.



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Benutzerbild von Kathy566
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 3.539
Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 08:53

Kuddel hatte auch schon Blasenschlamm. Das bedeutet eigentlich nur, dass zu kalziumreich gefüttert wird und die Überschüsse ausgeschieden werden. Das muss man natürlich im Auge behalten, denn in der Blase absetzen oder gar Steinbildung kann sehr gefährlich werden.
Kuddel ist damals direkt geröntgt worden. Die Symptome waren ähnlich, er hat oft und wenig gepinkelt und knackte dabei mit den Zähnen, suchte sich auch immer wieder eine neue Stelle. Da hatte er allerdings eine Blasenentzündung und keinen Blasenschlamm. Das RöBi zeigte glücklicherweise, dass trotz Kalziumausscheidung kein Blasenschlamm in der Blase verbleibt und sich auch kein Stein gebildet hat. Nach einem AB ging es ihm direkt besser und danach hatte er nie wieder Probleme. Ich habe auch etwas die Ernährung umgestellt. Unser Kiwhy braucht die Cunis für seine Verdauung, die bei Kuddel zur erhöhten Kalziumausscheidung geführt haben. Also habe ich Kiwhy immer aus dem Zimmer gelockt und ihm im Nebenzimmer die Cunis gegeben. Leider kloppten sich die Jungs dadurch wieder vermehrt, weil Kiwhy nach Cunis roch. Ich habe also für alle drei (auch Elaine) die Menge der Cunis einfach reduziert, womit dann Kuddel und Kiwhy gleichermaßen gesundheitlich klar kamen. Für Elaine war es bloß Leckerei.

Salate, die dabei helfen den Blasenschlamm auszutreiben konnte ich auch nicht füttern, weil Kiwhy promt und bei jeder Salatart mit starkem Durchfall reagierte. Ernährungstechnisch passten Kiwhy und Kuddel wirklich nicht sonderlich gut zusammen. Aber wir haben blättrigere Kohlsorten gefüttert und mit einem Schluck Apfelsaft im Trinkwasser für mehr Wasseraufnahme gesorgt, sodass wir das wirklich im Griff hatten. Das war unproblematisch.

Was ich damit sagen will ist, ja ausgeschiedenes Kalzium, was marinahexe beschrieb, sieht aus wie Kreide. War bei Kuddel auch so. Und es kann auch auf einen Blasenstein oder in der Blase verbleibender Blasenschlamm sein, der durch Infusionen gespült werden muss. Es heißt aber nicht zwingend, dass ein großes Problem besteht. Wenn es geht würde ich eine Urinprobe auffangen und abgeben und zur Vorsicht ein Rötngenbild machen lassen. Damit solltest du dann Gewissheit bekommen. Und dann würde ich einfach, wie marinahexe beschrieb, die Ernährung etwas anpassen.



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Benutzerbild von heyJune
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Beiträge: 1.010
heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 11:39

Danke ihr beiden.


Sam und ich hatten eine harte Nacht.


Als ich gestern Abend nach Hause kam war alles gut.
Auch während dem Abendprogramm habe ich immer wieder unter die Couch geschaut (der Lieblinsplatz), Sam war glücklich mit seinem Dill.

Als ich dann ins Bett wollte, war er wieder leicht abwesend und wollte nichtmal Hafis.
Habe ihm dann Kamillentee eingeflößt, Sab und die Rotlichtlampe.


Irgendwann fing er an heftig zu atmen und hat sich immer wieder hingelegt.
Daraufhin gab ich ihm eine Miniportion Schmerzmittel und hab ihn in sein Klo gesetzt.

Nach 10min Kopfkraulen fing er wieder an Heu zu mümmeln.


Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Meinung seine Blase macht Probleme.
Als er jedoch aus dem Klo sprang sah ich dann einen riesen Klumpen Köttel inkl. Matschgemisch.
Lag ihm das zusätzlich quer....?!

Nach dem Absetzen dieses Klumpen wurde es minütlich besser.
Um halb 3 hab ich mich dann auch schlafen gelegt, jedoch stündlich nach ihm geschaut.
Er hat gefressen und sogar getrunken.

Heute früh schlug er dann Haken auf dem Teppich.


Ich hoffe das Röntgenbild ergibt Aufschluss - diese Ungewissheit macht mich fertig.
Mein tapferer Sami muss dann leider nochmal leiden :-/



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Benutzerbild von heyJune
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Beiträge: 1.010
heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 12:08

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Bei Schoko ging das ohne Narkose.
An welchen Faktoren kann ich dies festmachen?
Sam regt sich leider sehr schnell auf
Aber eine Narkose will ich am liebsten auch vermeiden.
(Habe Mikey durch eine Narkose verloren)



Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Wir haben die Ernährung umgestellt auf nur noch Frisches: Endiviensalat, Raddicchio, wenig Möhrengrün (sehr kalziumhaltig), Kohlrabiblätter, Wirsing, Spitzkohl, Möhren. Zusätzlich gab es ins Trinkwasser etwas Birnensaft, um die Trinkmenge zu steigern.
Das ist eigentlich genau meine Ernährung.
Ich habe immer Kohlrabiblätte, Kohl (Wirsing, Spitzkohl), Endivien, Raddicchio, Chicoree und eben Gemüse (Paprika, Brokkoli, Petersilienwurzel, Kohlrabi, Fenchel)



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Benutzerbild von marinahexe
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Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 12:58

Wenn man Schoko auf dem Arm hat, spielt er totes Kaninchen und ist völlig regungslos. Bei einem quirligerem Tier würde ich zu einer leichten Gasnarkose raten. Besprich das mit Deinem TA.

Wie sieht denn der Urin von Sam aus? Ist er unten rum nass?



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Benutzerbild von Kathy566
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Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 13:47

Kuddel wurde auch ohne Narkose geröntgt, das ging ganz gut.

Dieses Verhalten kann durchaus auch von einer Verstopfung kommen. Da versuchen die Kaninchen den Ort zu wechseln und immer wieder Kot abzusetzen. Das konnte ich zumindest bei meinen Darmkandidaten oft beobachten. Es kann also gut sein, dass da was festhängt.
Vielleicht ist es nun aber auch mit dem Matschklumpen raus und ab jetzt geht´s ihm besser? So erging er unseren Verstopfungspatienten meistens, dass so ein großer undefinierbarer Klumpen Kot rauskam und dann war alles wieder gut. Natürlich wurden zuvor entsprechende Medikamente geben.

Ich drücke die Daumen!



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heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 15:31

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen

Wie sieht denn der Urin von Sam aus? Ist er unten rum nass?
Nass nur selten. Gestern ja, als es ihm schlecht ging.

Der Urin sieht meistens normal aus. Aber ich hab auch schon ab und an solch "kreidige" Pfützen gesehen



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heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 22:36

Hallo, zurück vom Doktor.

(Entschuldigt die wirre Schreibweise ich tippe am Handy)

Sam hat, wie vermutet, Blasenschlamm jedoch keine Steine!! Auch nicht in der Niere.
Was ein Glück!

Er hatte auch leichte Aufgasungen welche man auf der Röntgenaufnahme sehen konnte. Das erklärt die Apathie gestern nehme ich an...?

Er bekommt jetzt Baytril um die "leichte Blasenentzündung" in Griff zu bekommen und die Ärztin gab mir einen Termin am Montag für eine Blasenspülung.
Hm...
Sie wolle ihn hierfür kurz mit wenig Gas beruhigen (wie du gesagt hast Marina.)
Sie gab ihm eine Infusion, metacam und Baytril.
Das (und BeneBac) soll ich bis Freitag in leichter Dosierung geben.

Erstmal bin ich super froh.

Jedoch 2 Dinge:

-Habe super Angst Sam mit Narkose zu belegen (Mikey hat das nicht geschafft) und Sam ist so sensibel.

-Wir sind seit 1 Stunde zurück und Sam ist immer noch total erschöpft.
Hat zwar getrunken aber liegt nur rum.
Ist das Normal??

Ich kenne das so nicht von ihm.
Macht Blasenschlamm und alles so schlapp??
Sonst hat er immer recht schnell wieder "wütendes Frustfressen" betrieben und auch "ich bin so dreckig Großputz" ...



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heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 22:45

Okay da stimmt was nicht. Er hat eine Infusion bekommen und Schmerzmittel. Aber er ist komisch ruhig. Frisst nicht und fühlt sich kalt an.

Mein Gedanke ist irgendwie Niereninsuffizienz?!?!

Ich bin ratlos was ich machen soll.

Ihm Zeit geben?
Nochmal los?

Er knirscht nicht mit den Zähnen, atmet normal aber liegt halt nur da.

Ist er schlapp von den Strapazen inklusive denen von letzter Nacht?

Was kann ich tun? Ihm geben?
Ab wann zufüttern?
Er hat vor dem Arztbesuch gefressen



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Geändert von heyJune (07.02.2017 um 22:53 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2017, 00:32

Ein Tierarztbesuch kann schon arg stressen. Dann liegen meine Tiere auch nur rum und erholen sich. Kannst Du mal Fieber messen? Normale Temperatur für Kaninchen liegt bei 38,5 - 40 Grad. Wenn Du meinst, der Kreislauf ist im Keller, scheuch ihn ein wenig durchs Zimmer. Notfalls kannst Du ihm dann auch etwas Kaffee einflößen.

Ich hoffe, dass er nur vom TA-Besuch platt ist.




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heyJune befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2017, 00:37

Danke Marinahexe du bist toll

Am Fieber messen bin ich gerade gescheitert und lasse ihn jetzt lieber in Ruhe.

Er hat inzwischen einen Zweig geknabbert und 1 runde gedreht.
Das erleichtert mich.

Das mit Kaffee ist ja interessant. Danke.



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Kaninchen
 
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Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2017, 08:40

Das klingt ja nicht so gut

Meinen stresst ein TA-Besuch auch immer unheimlich und sie liegen nur rum. Es dauert ein Weilchen, bis sie sich erholen.

Eine Blasenspülung muss wohl sein, sonst bildet sich vielleicht doch noch ein Stein. Es muss also schon aus der Blase raus. Kiwhy bekommt alle 6 Wochen eine Gasnarkose und auch unsere überängstliche Elaine hat schon zwei Mal eine Gasnarkose bekommen. Es wird bei uns wirklich gut vertragen. Die Tiere sind schnell wieder fit und atmen das Gas vollständig aus. Das ist zumindest wesentlich milder als eine Injektionsnarkose.

Aber ich fürchte, so große Angst du auch vor Narkosen hast, was ich sehr gut verstehen kann, hab ich nämlich auch immer, kommst du nicht drum herum

Ich kenne mich nun aber auch nicht sehr gut mit dem Thema aus und kann dir daher nicht sagen, ob so ein Eingriff auch ohne Narkose möglich ist. Ob es allerdings stressfreier ist, wage ich zu bezweifeln.

Ansonsten hat Kuddel auch Baytril gegen seine Blasenentzündung bekommen, was sehr gut angeschlagen hat.



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Geschrieben am 08.02.2017, 11:07

Danke Kathy

Kurz zu Sams Zustand:
es geht ihm bisschen besser.
Er hat wieder warme Ohren, mümmelt Heu und Äste (auch Haferflocken) und erkundet die Lage. Und er trinkt immer wieder.
Er lag gestern ganz lange einfach nur da und hat geschlafen.

Möglich dass diese Strapazen (auch von vorletzter Nacht) ihm zusetzen...
Heute Morgen hat er nach Streicheleinheiten verlangt.

Ich bin momentan arbeiten, aber gehe am Vormittag nach Hause weil ich selbst Halsweh und Schnupfen habe.

Er macht immer wieder Pause um sich hinzulegen. Und Madame Boo jagt ihn jetzt natürlich, was ihm zusätzlich Stress macht.



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Geschrieben am 08.02.2017, 11:24

Ich hoffe, es geht ihm bald wieder ganz gut. Dass er jetzt auch noch gejagt wird, ist wirklich blöd. Da hatte ich wirklich immer großes Glück bei meinen Trios.



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Geschrieben am 08.02.2017, 12:15

Okay...ein Gedanke lässt mich nicht los.

Die Nieren.
Hätte die Ärztin eine Niereninsuffizienz auf dem Röntgenbild sehen können?
Oder muss ein Urintest / Blutbild gemacht werden?
Soll ich das mit den Nieren vorher abklären lassen bevor ich die Blasenspülung vornehme?

Ah ich lese gerade von Jinro

Zitat:
Zitat von Jinro Beitrag anzeigen
Das hängt davon ab, welche Nierenwerte im Blut alle verdoppelt sind. Aber eigentlich ist Blut der letzte Ort, an dem man Auffälligkeit findet. Bildbefund>Urinbefund>Blutwerte.



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Geändert von heyJune (08.02.2017 um 12:25 Uhr).

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Geschrieben am 08.02.2017, 12:22

Weiß ich gar nicht genau, ob man sowas auf einem RöBi sieht. Im Blut auf jeden Fall. Wenn du dir so unsicher bist, dann ruf doch nochmal bei der TÄ an und frag sie einfach, ob es sinnvoll wäre, das vorzuziehen. Das wäre wohl das Beste. Ich hab dazu leider keine Erfahrungen Tut mir leid.



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Geschrieben am 21.02.2017, 11:36

Hallo ihr,

ich melde mich nochmal mit den aktellen Entwicklungen:
(entschuldigt vorab, ich bin emotional und schreibe wahrscheinlich wirr)

Habe die Blasenspülung verschoben da Sami nicht ganz fit war.
Zusätzlich hab ich ein paar Fragen zu der Gasnarkose (habe Bammel weil ich Mickey dadurch verloren habe )

1. Braucht Sam ein Vorabcheck ob er die Narkose verträgt?
2. wie lange schläft er mit Narkose?
3. kann was schief gehen weil er so dick ist? :-/
4. kann er sich im Voraus zu sehr aufregen, so dass die Narkose negativ wäre?
(laut TÄ ist alles halb so schlimm - aber ich bin Hypochonder)


So und nun nochmal zu meiner Sorge wegen seines Gesundheitzustandes:

Montag war er (wahrscheinlich wegen der BE) noch nicht so fit. Di-Do wieder der Alte.
Freitag hat er sehr viel geschlafen, jedoch gefressen.

Es ist diese Wesensveränderung die mich sorgt. Diese akuten Schlafphasen.
Klar, er ist ein Schlappohr, er wird im April 6 Jahre alt und ist sehr dick - er ist einfach anders als Boo.
Sein Fressverhalten hat sich etwas geändert.
Er war immer ein Scheunendrescher.
Haferflocken nimmt er immer - Kräuter auch.
Aber die frischen Dinge (auf die er sonst Staubsaugerartig reagierte) will er nicht immer so wie sonst (Apfel, Kohlrabiblätter).
Außerdem ist er manchmal super schmusig, mehr als sonst.

Meint ihr ich solle mal ein Blutbild machen lassen?
Tut ihm das arg weh?

(Zähne, Kot, Kiefer, Augen, Herz sind sonst in Ordnung laut TÄ - und er hat sogar zugenommen).

Danke euch vorab!!

LG
Julia



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Geschrieben am 21.02.2017, 11:53

Hallo Julia,

die Angst vor der Gasnarkose kann dir keiner nehmen, denn eine Narkose ist eine Narkose und die haben immer ein gewisses Risiko. I.d.R. ist eine Gasnarkose wesentlich besser verträglich als eine Injektionsnarkose, aber leider nicht für jeden Eingriff ausreichend.

Kiwhy bekommt seit 2013 alle 6 Wochen eine Gasnarkose. Die hat er auch bekommen, als er Eiter im Kiefer, Kieferabszess oder Darmparasiten hatte. Bei ihm ist es nämlich leider unumgänglich, dass ihm auch wirklich regelmäßig die Zähne geschliffen werden. Er hat sie bislang immer wirklich gut vertragen. Unsere Elaine hat ebenfalls schon zweimal eine Gasnarkose bekommen und sie ist ein sehr sehr ängstliches Kaninchen, weil sie blind ist. Ich hatte auch große Angst um sie, aber auch sie hat es wunderbar vertragen. Sie war sogar beide Male sehr viel schneller wieder wach als Kiwhy.

Die atmen die Narkose ja komplett wieder aus. Sobald man also den Gasaufsatz von der Nase nimmt, werden die Tiere sehr schnell wieder wach. Deshalb hält eine Helferin während der Zahnbehandlung z.B. den Gasaufsatz auf der Nase.

Kiwhy wird immer während der normalen Sprechstunde geschliffen und dann sollen wir noch einen Moment ins Wartezimmer, bis er wieder sitzt und das geht recht schnell. 5 Minuten vielleicht. An schläfrigeren Tagen dauert es auch mal länger oder geht auch mal schneller, aber im Schnitt 5 Minuten. Elaine war sogar schon wieder komplett wach, als wir zur Besprechung ins Behandlungszimmer kamen. Da habe ich auch gestaunt.

Wenn es zwingend notwendig ist, eine Narkose zu machen, um dem Tier zu helfen, würde ich es immer machen. Es nützt ja leider oft nichts. Und eine Gasnarkose würde ich definitiv vorziehen. Unser Sammy starb unter einer Injektionsnarkose Das Risiko ist immer da.

Wenn er dir komisch vorkommt und du dir große Sorgen machst, dann kann man sicherlich mal ein Blutbild machen lassen und die Nierenwerte checken. Die Blutabnahme habe ich bislang nur mit einer Katze gemacht und da ging es schnell und schmerzlos. Wird sich wohl so anfühlen, wie bei uns auch.

Alles Gute für euch.



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