 | Ninchen | | Registriert seit: 03.02.2017
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Geschrieben am
03.02.2017, 11:10
| | | | Vergesellschaftung geglückt oder nicht? Hallo, ich bin neu hier und heiße Jenny.
Als unser Leo ( Widdermännchen ) verstarb, haben wir zwei Frühkastaten ( 12 Wochen alt ) zu unser 7 Jahre alten Kaninchendame Marie ( Stehohr ) geholt. Marie war schon immer etwas änglich und schüchtern und war auch bei unserem Widdermännchen Leo eher die Unterwürfige.
Die zwei jungen Kastraten hatten wir zwei Wochen in Quarantäne und vom TA untersuchen lassen.
Nun haben wir sie in einen großen Zimmer ( für alle unbekannt ) zusammengführt. Ersteinmal passierte nichts. Doch dann kam biß unsere sonst so ängstliche und schüterne Marie dem Paulchen in den Po. Bei ersten Mal fraß er ruhig weiter, doch bei zweiten Mal erschreckte er sich und ging zum Gegenangriff über. Es gab eine kurze heftige Kabbelei, beide sprangen sich an und schienen sich mit allen Vieren boxen zu wollen. Der andere Kleine ( Caspar) war kurz mal mit in die Kabbelei eingebungen und hat fürchterlich gequieckt. Er verstand sich sich aber wieder gut mit Paulchen.Kämpfe gab es nicht mehr. Aber immer wenn Paulchen oder Caspar auf unsere Marie zugingen, flüchtete sie panisch. Das ging 1,5 Wochen so.
Ferien waren dann zu ende und wir mussten sie wegen Schule aus dem großen Kinderzimmer rausnehmen und in ihren vorhandenen Auslauf ( bisher Revier von Marie ) umsetzen.
Hat auch alles geklappt, Marie kam immer mehr aus ihrem Versteckt. Man hat die 3 auch kuscheln gesehen und sieht es heute noch ( wenn auch eher selten). Caspar versteht sich gut mit Marie und leckt sie auch ab.Die 3 fressen zusammen aus einem Napf, Marie wühlt sich nachdem sie vom Paulchen weggejagt wurde einfach dazu und frisst mit. Paulchen macht wenn sie alle drei ( oder nur zu zweit) zusammen fressen keine Veranstaltungen sie wegzujagen.. Trotzdem habe aber 3 Heustellen und zwei Futternäpfe im Auslauf.
Trotzdem ist es häufig so, das Paulchen einfach seine Blume hebt und Marie anfängt zu jagen.Meistens geht es los wenn es um Futter geht, aber oft auch einfach so wenn Marie mal durch das Gehege hoppelt Für mich nicht nachvollziehbar. Dann widerum sitzten sie nah beieinander als wenn nichts gewesen wäre... Die beiden Männchen verstehen sich auch gut, obwohl auch Paulchen hier anfängt Caspar ( vom Futter ) wegzujagen oder es ihm abzunehmen. Doch Caspar lässt sich das nicht so gefallen und hat keine Angst wie Marie sie hat. Marie flüchtet immer häufiger vor unserem Paulchen. Sie sitzt irgedwo und Paulchen kommt auf sie zu ( manchmal mit erhobener Blume) und flutsch, ist sie weg...
Alle 3 Putzen sich selber, Marie liegt seit dem die beiden Kastraten da sind, nicht mehr entspannt .
Nur Paulchen schmeißt sich auf die Seite und liegt entspannt. Caspar hockt auch nur entspannt, aber liegen tut er auch nicht.
Ist die Vergesellschaftung nun geglückt oder soll man Paulchen lieber ausziehen lassen? Ich habe ein wenig Angst das Marie zuviel Stress bekommt.
Die beiden Kastraten ( nutzen die Klokisten) kötteln aber trozdem auch noch quer durch den Auslauf. Manchmal auch Urin. Unsere Marie nutzt immer nur die Einstreukisten. Hat das noch was mit Revier makieren zu tun oder sind das einfach kleine Ferkel?
Vertecke gibt es genug.
Auslauf ( Eßzimmergröße auf Teppich, 7,7qm) , keine Käfighaltung.
Sie haben sogar am Rand des Zimmers ein eigenes Tunnelsystem ( Abflußrohre )
Knabberzeug wie Hölzer, Korkröhren, Häuschen usw. Alles da.... die Größe des Geheges ist 7,7 qm. Zusätzlich dürfen sie bei uns im Wohnzimmer laufen wenn wir daheim sind.
Vielleicht kann mir jemand Rat geben? Machen wir was falsch? |