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E.C.-Befall nach Operation?Hallo liebe Kaninchenfreunde, ich habe mich hier gerade erst angemeldet, und zwar aus dem Grund, dass eines unser beiden Kaninchen seit Donnerstag in der Tierklinik ist, am Freitag am Magen operiert wurde (die Magenwände waren komplett voll mit Haaren; es kam nichts mehr durch in den Darm), und nun nach anfänglich gutem Eindruck am Samstag den Kopf sehr schräg hält, sich kaum auf den Beinen halten kann, eine verzögerte Pupillenreaktion hat, und sich in der Box im Kreis dreht. Der Tierarzt äusserte den Verdacht auf E. cuniculi. Infusionen erhält er derzeit ohnehin wegen der OP-Nachbehandlung, und auch Antibiotikum (auf unser Anregen wurde von Baytril auf ein anderes gewechselt, weil er auf Baytril-Gaben in der Vergangenheit mit Apathie und Appetitlosigkeit extrem reagierte). Jetzt habe ich auf mehreren Info-Seiten gelesen, dass die Behandlung von E. cuniculi aber mittels Panacur erfolgt, aber soweit wir wissen, bekommt er dieses Medikament noch nicht. Wir sind ziemlich verzweifelt, weil er kaum noch ansprechbar ist, und sehr, sehr schwach ist, und wissen nicht, wie wir ihm weiter helfen können, bzw., was wir vielleicht in der Klinik noch vorschlagen könnten, denn es gibt dort leider keinen richtiggehenden Spezialisten für Kaninchen. Reicht eine Behandlung mit Antibiotikum aus (erhält er ja ohnehin)? Oder anders gefragt: Sollte man in diesem Belastungsstadium (er muss sich ja auch von der OP erholen, und die Verdauung muss wieder in Gang kommen) überhaupt noch ein zusätzliches Medikament wie Panacur geben? Wir haben einfach irre Angst, dass er es nicht schafft, weil es alles zuviel ist für ihn. Und die "Behandlung" von E.C. mittels seines Partnerkaninchens und gewohnter Umgebung + wenig Stress können wir ihm halt leider direkt nach der doch sehr eingreifenden Operation nicht bieten, da uns ja nicht dieselben medizinischen Möglichkeiten offenstehen wie der Tierklinik, falls es zu Komplikationen kommt... Wir wissen aber andererseits auch, dass er ein absoluter "Gesellschaftshase" ist, weshalb wir ihn natürlich so bald wie möglich nach Hause holen möchten, damit er wieder seine Partnerin um sich hat, und sind deshalb in einem totalen Dilemma. Falls Ihr Ratschläge habt, die uns weiterhelfen könnten, würden wir uns sehr freuen. Wir würden wirklich alles Erdenkliche tun und veranlassen, was ihm hilft! Verzweifelte Grüße von Eve
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| Die Tierärztin, die ihn aufgenommen hat, und auch operiert hat, riet uns ganz deutlich davon ab, seine Partnerin bei ihm zu lassen, weil die Häsinnen nach ihrer Erfahrung den Partner extrem stressen, wenn es ihnen zu eng wird. Und in einer solchen Box ist ja nun mal eng. Da wir von ihr sowieso wissen, dass sie ihn bereits im guten Gesundheitszustand total dominiert und manchmal gefährlich nervt (sie schleckelt seine Augen und Ohren bis zum wundwerden!), leuchtete uns das sehr ein. Er ist derzeit wirklich extrem schwach, und nur mit unser beider Hilfe und viel Geduld hat er am Sonntag und heute, als er uns beim Klinikbesuch gebracht wurde, ein paar Blättchen Zitronenmelisse gegessen (gestern dazu noch Breitwegerich und etwas Chicoree; ging heute nicht mehr). Er wird gepäppelt mit Critical Care, hatte aber wohl gestern laut Aussage des TA auch noch selbsttätig etwas Heu gegessen, heute nicht mehr. Die Medikamente bekommt er ja (natürlich) auch in der Klinik. Da können wir nicht direkt eingreifen, wir könnten den TÄ aber natürlich Vorschläge machen. Morgen kommt auch die TÄ wieder, die ihn operiert hat, dazwischen wurde er von einem anderen behandelt, der auch den Verdacht auf E.C. geäussert hat. Die Seite von Kaninchenwiese, die Du wahrscheinlich verlinken wolltest, habe ich mir wie gesagt schon durchgelesen. Macht es in Euren / Deinen Augen Sinn, nochmal bei der Tierklinik anzurufen (haben jetzt halt nur für Notfälle geöffnet nach tel. Anmeldung), und sie zu bitten, Panacur mit zuverabreichen?
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| Weißt Du, welches AB er bekommt? Nicht jedes AB kommt bei EC in Frage, es muss hirngängig sein. Ist bei euch ganztägig jemand zu Hause? Dann würde ich ihn baldmöglichst nach Hause holen und dort versorgen. Päppeln und Medis oral geben kriegst Du hin. Es ist nur kein schöner Anblick, wenn er rollt. Du musst also schon etwas nervenstark sein. Dann könntest Du auch unter Beobachtung das Weibchen zu ihm lassen. Das kann ihm nochmal einen Kick geben. Alles Gute!
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| Uuuuups, sorry . Den Link hab ich vergessen. ![]() ![]() Ansonsten schließe ich mich marinahexe an. Wenn du die Möglichkeit der 24 Std Betreuung hast, wäre er Zuhause wahrscheinlich besser, mit Partnerin, aufgehoben wäre. Kaninchen sind untereinanander die besten Krankenpfleger und die meisten fangen sich dann auch recht schnell wieder, was das fressen angeht.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Danke für die guten Wünsche, @Marinahexe! Leider habe ich mir den Namen des AB nicht gemerkt, das er jetzt bekommt. Da müsste ich morgen nochmal nachfragen. Wir möchten ihn ja auch gern so bald wie möglich nach Hause holen, aber so bald nach einer Bauch-OP ist es echt noch zu gefährlich, und er muss ja auch noch Infusionen bekommen. Das können wir als Laien nicht gewährleisten. Päppeln und Medikamente geben wäre in Ordnung, auch, wenn es uns jedesmal fünf Jahre älter macht, weil es so an den Nerven zerrt, aber damit haben wir schon Erfahrungen sammeln müssen. Bei uns ist immer jemand zuhause, und wir haben in Kaninchenkrisen sogar in 24-Stunden-Diensten Dauerbetreuung geleistet, und das über Wochen... Danach waren wir zwar nervliche Wracks, aber unseren Hasis ging es wieder gut - dafür lohnt sich alles! Ich habe eben noch mit Maria telefoniert, deren Nummer bei Kaninchenwiese im Zusammenhang mit E.C. angegeben ist, und sie meinte, mit der Gabe von Panacur noch etwas zu warten, damit der Magen-Darmtrakt nicht überbelastet wird, denn so eine Magen-OP ist schon echt schwerwiegend. Und sie war einer Meinung mit mir über das Nachhauseholen, also, dass es momentan nicht machbar ist.
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