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zähe gelbliche Flüssigkeit After auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 29.01.2017
Beiträge: 3
little mr. bob bunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 11:07

zähe gelbliche Flüssigkeit After


Mein Kaninchen, männlich, geboren ca. 26.3.2016, ist erkrankt!
Ich war erstmalig am Mittwoch 18.1.2017 beim Tierarzt, doch scheint nichts zu "helfen", mittlerweile bezweifel ich sogar ob der TA richtig diagnostiziert hat. Ich hoffe hier hat vielleicht jemand Tipps oder hatte ein Kaninchen mit ähnlichen Symptomen.
Zunächst einmal der Krankheits/Tierarztverlauf:
⦁ Ist ungewöhnlich unaktiv, liegt ungewöhnlich viel rum, isst extrem wenig
⦁ Mi 18.1 - Erster TA besuch aufgrund oben genanntem. - Bauch etwas aufgebläht, TA tastet ihn ab, fragt nach Futter, da Getreidehaltiges Futter verfüttert sagt TA hat Magenverstimmung. - bekommt Flüssigkeit gespritzt und Medikamente, bekomm Lactulose mit und Rodicare. Morgen nochmal wiederkommen!!
⦁ Do 19.1 - TA tastet erneut ab - Bauch ist etwas besser! Weiterhin Lactulose geben und Rodicare. Wenn nicht besser sagt TA muss man röntgen.
⦁ Fr 20.1 - Ihm gehts wieder schlechter, erneut zum TA, wird geröngt, man sieht laut TA viel Gase im Bauch! TA erklärt zwei Behandlungsmöglichkeiten: OP oder durch Medikamente (abführende) versuchen "Verstopfung" zu lösen. Entscheide mich für möglichkeit zwei: bekommt Spritzen, Flüssigkeit, soll weiterhin Lactulose geben, bekomme neues Mittel Demethicon. Morgen nochmal wiederkommen!!
⦁ Sa 21.1 - Ihm geht es um einiges besser, nochmal Spritzen. Soll Sonntag telefonisch melden und sagen wie es ihm geht! Ansonsten Montag wiederkommen!!
⦁ Mo 23.1 - Ihm geht es viel besser, ist aktiver, frisst selbstständig ein wenig. Nochmal Spritzen, soll Lactulose und Demethicon noch 1-2 Tage weitergeben.
⦁ Do 26.1 - Ihm geht es ganz plötzlich wieder sehr schlecht! Zum TA - TA röngt nochmal, um einiges mehr aufgasung im Magen. TA schaut Zähne nach findet "spitze Häckchen" - zwei Möglichkeiten: OP und Zahnfehlstellung beheben (mögliche Ursache für sein Leiden) oder wiederholt durch Medikamente behandeln. Entscheide mich für OP! - Kann ihn am Abend abholen! Zuhause Demethicon geben! Morgen nochmal wiederkommen!!!
⦁ Fr 27.1 - Ihm geht es minimal besser, nochmal Spritzen u.s.w, soll anderes Heu versuchen. Zuhause Demethicon geben! Morgen nochmal wiederkommen!!
⦁ Sa 28.1 - Ihm geht es besser, aktiver, hat interesse am fressen, frisst selbstständig. TA sagt auch sieht besser aus. Soll Sonntag anrufen und befinden durchgeben! Weiterhin Demethicon und Rodicare verabreichen!
⦁ So 29.1 - Zähe gelbliche Flüssigkeit am After! Nach entfernung von mir und halber Stunde Köttel im Klo mit gelber Flüssigkeit!! Frisst aber selbstständig, nicht sehr viel, deswegen verabreiche ich weiterhin Rodicare!

Nun habe ich heute Morgen auch gleich den TA angerufen, welcher meiner Meinung etwas zu "gelassen" reagierte. Sagte er melde sich heute MIttag und ich soll dann vorbei kommen. Teilte ihm mit, ich habe den Kot gesichert und bringe ihn mit, seine Antwort: er schaue es sich gerne an, könne sonst allerdings nicht viel damit anfangen, was weiterhelfen würde.

Ich danke schon einmal für jegliche Antwort.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 12:19

Ja, so sind manche TÄ. Kannst Du von dem Kot ein Foto hochladen? Wieviel ml päppelst Du wie oft? Die Zähne wurden in Narkose geschliffen? Evtl. ist eine Verletzung im Mundraum/Wange von innen, so dass er Schmerzen hat. Bekommt er Schmerzmittel?




Ninchen
 
Registriert seit: 29.01.2017
Beiträge: 3
little mr. bob bunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 13:04

Habe ich heute morgen gegen 7Uhr aufgesammelt!



Miniaturansicht angehängter Grafiken
zähe gelbliche Flüssigkeit After-whatsapp-image-2017-01-29-12.02.17.jpg  

Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 16:55

Ich würde sagen, dass ist Darmschleimhaut. Könnte durch die ganzen Medis kommen, die die Darmschleimhaut schädigen. Unten ist aber etwas, das ich nicht definieren kann. Hat er da evtl. irgendwas gefressen und unverdaut wieder ausgeschieden?

Ich würde dem Kleinen jetzt erstmal etwas Ruhe gönnen. Der TA-Marathon ist absoluter Stress.

Hier nochmal meine Fragen:
Bekommt er aktuell Schmerzmittel?
Wieviel ml päppelst Du wie oft?
Wie oft bekommt er Dimeticon?




Ninchen
 
Registriert seit: 29.01.2017
Beiträge: 3
little mr. bob bunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 19:01

Er bekommt keine Schmerzmittel. Ich päppel ihn täglich mit 50-100ml, allerdings mag er Rodicare absolut gar nicht und macht irgendwann vollkommen dicht. Das Demi bekommt er 5 x täglich, je 1ml.
Ich war nun vorhin noch einmal beim Tierarzt, welcher mir nun nachdem ich ihn drauf aufmerksam gemacht habe etwas gegen Parasiten mitgegeben hat. Außerdem, auch nachdem ich drauf aufmerksam machte, soll ich morgen eine frische Kotprobe vorbei bringen.

Und er erwähnte wieder, ich solle mir nun in ruhe Gedanken machen, ob ich mein Kaninchen Operieren lassen würde, da man nachsehen müsste was denn da genau die Problematik wäre.

Auch hat mein Kaninchen, nachdem es diesen "Schleim" ausgeschieden hat, sowie Kot mit Schleim einen Fressanfall bekommen und hört gar nicht mehr auf zu futtern.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.01.2017
Beiträge: 80
GertrudausmPott befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 20:37

Für mich sieht das auch nach Darmschleimhaut aus. Dimeticon dürfte nicht auf den Darm schlagen, mit Lactulose habe ich keine Erfahrungen, so weit ich weiß wird sie aber von manchen Tieren nicht ganz so gut vertragen.

Ich frage mich, was der TA operieren möchte, wenn er keine Hypothese hat, wo er aufschneiden soll. (Abgesehen davon, dass er Erfahrung in Bauch-OPs an Kaninchen haben sollte, denn die sind risikoreicher als bei Hunden oder Katzen). Klingt als hätte er die Vermutung, dass da Haare im Bauch sind und den Weg nach draußen verstopfen.

Du schreibst, du päppelst täglich 50 - 100 ml Brei. Das wäre die Menge für ein zwei bis drei Kilo Kaninchen, wenn es überhaupt nicht von allein frisst, glaube ich. Ist es denn so, dass der Spatz die ganze Zeit überhaupt nicht gefressen hat?

Es kann auch sein, dass er das Rodicare über mehrere Tage nicht so gut verträgt. Wenn er selbständing frisst würde ich die Menge auf jeden Fall reduzieren und über eine Alternative zum Rodicare nachdenken. Da schreibt bestimmt noch jemand etwas dazu.

Noch eine Frage: Welches Mittel gegen Parasiten hat er dir so "auf Verdacht" mitgegeben? Für eine Kotprobe wird nach meinem Wissen eine Sammelkotprobe von drei Tagen genommen. Weil z.B. Wurmeier oder Kokzidien nicht ständig ausgeschieden werden, so dass "frische" Proben oft ein falsch-negatives Ergebnis liefern.



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Geändert von GertrudausmPott (29.01.2017 um 20:44 Uhr).

Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 20:45

Hmm, so wie ich es lese, frisst er durchaus selbständig, nur nicht viel? Da würde ich es eher probieren, ihm sämtliche Leckereien und Lieblingsspeisen vor die Nase zu halten, statt zu päppeln...

und komisch finde ich´s schon, was der TA eigentlich ohne genaue Diagnose operieren will?

Wenn es sowas wie Haarballen sein sollte, würde ich´s eher mit SabSimplex gegen die Aufgasungen, Obstsaft, damit er mehr Flüssigkeit aufnimmt (angeblich soll auch Ananasssaft Haarballen auflösen), und Öl, damit sich die Haare besser verabschieden, probieren...



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2017, 21:33

Dem, was Gertrud und Diabi geschrieben haben, schließe ich mich voll und ganz an.
Zitat:
Auch hat mein Kaninchen, nachdem es diesen "Schleim" ausgeschieden hat, sowie Kot mit Schleim einen Fressanfall bekommen und hört gar nicht mehr auf zu futtern.

Schau Dir nochmal den Kot an. Was da auf dem Bild ganz unten zu sehen ist, ist das fest? Vielleicht hat das die Verstopfung verursacht, so dass der Darm jetzt wieder durchgängig ist. Wenn er selbst frisst, würde ich gar nicht mehr päppeln, auch wenn es nur geringe Mengen sind.

Zu dem TA möchte ich nix sagen, aber vielleicht denkst Du mal über einen Wechsel nach. Ein TA für Kaninchen sollte die Zusatzqualifikation "kleine Heimtiere" haben (Kleintiere = Hunde und Katzen). Dies Angaben findest Du auf der Homepage im Werdegang des TA.



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