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Kaninchen verlassen den Stall nicht auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Anjanka
  • 2 Post By Loki
  • 3 Post By Kathy566

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2017, 18:10

Kaninchen verlassen den Stall nicht


Hallo zusammen,

ich habe im Frühjahr letztes Jahr angefangen mich um das Kaninchen meiner inzwischen ehemaligen Mitbewohnerin zu kümmern, da sie das Tier vernachlässigt hat. Irgendwann habe ich die Häsin dann komplett annektiert, einen neuen Stall gebaut und eingeführt, dass der rund um die Uhr offen steht und ihr Auslauf in einem guten Teil der Wohnung gewährt ist (tagsüber 40m², nachts 20m²). Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat sie den Stall sehr gut angenommen und sich auch im übrigen Teil der Wohnung sehr selbstbewusst bewegt welchen sie offenbar als ihr Revier eingestuft hat. Sie war und ist sehr zuneigungsbedürftig und enorm auf Menschen bezogen, was mir nicht verwunderlich scheint. Immerhin war sie zu dem Zeitpunkt bereits acht Jahre alt, die sie meines Wissens nach in Einzelhaltung verbracht hat. Wenn ich zu Hause war, war sie immer sofort bei mir, hat zu meinen Füßen liegend geschlafen oder Streicheleinheiten gesucht und eigentlich nur wenig Zeit im Stall verbracht. Aufgrund ihres Alters und der langen Zeit alleine war ich unsicher, ob eine Vergesellschaftung funktionieren würde, habe mich dann aber doch dazu entschieden ein zweites Kaninchen anzuschaffen, da sie trotz meiner Bemühungen verständlicherweise sozial nicht ausgeglichen war. Die Vergesellschaftung mit einem einjährigen (ich konnte tatsächlich nirgends in akzeptabler Entfernung einen älteren finden, auch im Tierheim nicht) kastrierten Rammler hat dann auch erstaunlich gut funktioniert. Sie verbringen die meiste Zeit des Tages damit sich gegenseitig die Ohren zu putzen oder aneinandergekuschelt zu schlafen. Nur seit sie im Oktober letztes Jahr zusammen in den Stall eingezogen sind, verlassen sie den nicht mehr freiwillig. Beide sind mit der Wohnung inzwischen gut vertraut und hoppeln auch fröhlich herum, wenn ich sie aus Sorge vor Bewegungsmangel ab und an irgendwo in der Wohnung aussetze. Das machen sie wie gesagt aber nicht freiwillig. Ich bin recht sicher, dass es nicht am Ausgang liegt, denn die unterste Etage ist nur ein paar Zentimeter über dem Boden und sie zeigen keinerlei Tendenz sich überhaupt nur in die Nähe dessen zu begeben.
Vor kurzem haben sie relativ sporadisch wieder mit Rangordnungsrangeleien angefangen und das Weibchen ist (sowieso nie ganz stubenrein) wieder ziemlich unsauber. Bei der Vergesellschaftung hat der Rammler sich durchgesetzt, was mir schon komisch vorkam, da ältere Häsinnen grundsätzlich ziemlich dominant sein sollen und er auch noch derjenige war, der in ihr Revier eingedrungen ist. Ich dachte vielleicht hat sie sich nach ihrer langen Einzelhaft sich alles gefallen lassen, damit er nicht wieder weggeht (keine Ahnung ob Kaninchen so "denken") oder einfach das soziale Verhalten vergessen. Dann schiene es auch irgendwie logisch, dass sie sich jetzt wo sie sich an ihn gewöhnt hat doch durchsetzen will. Ich bin nur sehr unsicher, was deren mangelnde Bereitschaft angeht, sich eigenständig in der Wohnung zu bewegen. Liegt das vielleicht an den Auseinandersetzungen wegen der Rangordnung? Könnte es sein, dass sie beide Besitzansprüche auf den Stall anmelden und permanent drin bleiben, damit der andere sich in Abwesenheit nicht durchsetzen kann? Ich bin doch recht ratlos, habt ihr Ideen, wie ich damit umgehen sollte?

Vielen Dank schonmal



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Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2017, 18:18

Herzlich willkommen hier im Forum!
Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass sie Angst um Ansprüche des Stalles haben und ihn deshalb nicht verlassen. Es scheint ihnen momentan wohl einfach ein gemütlicher Platz zu sein.
Du kannst aber versuchen den Bereich außerhalb wieder interessanter zu machen, indem du draußen leckere Sachen verteilst. Z.B. ein Kräutertöpfchen platzieren, einen Futterbaum basteln und mit frischen Sachen bestücken etc.
Ein Gesundheitscheck von beiden einmal im Jahr beim TA macht aber durchaus Sinn.
Da könnte der TA bei dem Weibchen auch mal die Gebärmutter abtasten.



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Ninchen
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.01.2017, 18:43

Danke!
Mit ihm war ich Zwecks Kastration im September beim Tierarzt, aber guter Punkt, mit ihr sollte ich bestimmt auch mal hin.
Ich hab schon versucht das Futter draußen vor den Stall zu stellen. Aber sie sind so gewohnt daran, es an einer bestimmten Stelle zu bekommen, dass sie dann nur aufgeregt im Kreis herumlaufen ohne sich locken zu lassen. Sie ist sowieso sehr skeptisch, wenn man versucht sie irgendwohin zu locken. Viel eher klappt es, wenn man sich ganz offenkundig desinteressiert irgendwohin setzt, das hat bisher leider aber auch nicht zum Erfolg geführt.




Benutzerbild von Anjanka
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2016
Beiträge: 202
Anjanka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2017, 12:56

Hi Loki,

wie verhalten sie sich denn zueinander, wenn sie im Stall sind? Finden dort auch Kämpfe statt, oder sitzen sie friedlich beisammen?
Wenn sie nicht kämpfen, kann es auch sein, dass dort der Rang schon geklärt ist, draußen aber noch nicht. Und beide momentan keine Lust haben, draußen auch eine Regelung zu treffen.

Oder aber dein Weibchen wird (aufgrund des hohen Alters) langsam aber sicher etwas gemütlicher, und mag nicht mehr so viel rumlaufen. Das habe ich bisher bei allen alten Tieren so erlebt. Die sitzen dann meist auf einem Fleck und dösen vor sich hin. Und der Neue bleibt dann meist bei ihr, vielleicht weil er sie mag, oder aber weil er noch die Nähe sehr extrem sucht.

Ach so, ganz am Rande: Kaninchen sind unglaublich gut darin zu erkennen, wann man sie anlocken will, und wann nicht. Die scheinen zu wittern, wenn etwas los ist und man irgendwas mit ihnen vorhat (und sei es auch nur, sie nach draußen zu locken). Sobald die das merken, werden sie umso misstrauischer.
Ich habe sie mal rausgelockt, indem ich für sie sichtbar Leckerchen weit draußen auf einem Häuschen verteilt habe. Sie sind nicht gekommen, so lange ich da war, aber als ich außer Sicht war, sind sie sofort hin und haben die Leckerchen eingesammelt. Also, wenn du fütterst, lass' den Napf da mal ne Weile draußen stehen und geh' weg. Wenn nach einer Weile das Futter weniger wird, weißt du, dass sie gefressen haben, ergo draußen waren.

Oder aber sie fürchten sich vor irgendetwas im Außenbereich. Hast du da in letzter Zeit was verändert? War ein Hund da und hat seinen Geruch hinterlassen?

Beobachte mal weiter und gehe zum TA, wenn du den Eindruck hast, dass mit einem oder beiden etwas nicht stimmen könnte.

LG Anjanka



Stephanie P. likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2017, 15:06

Im Stall kleben sie die meiste Zeit aneinander, kuscheln und putzen sich. Nur ab und an mal gibt es ganz leichte Ansätze einer Auseinandersetzung, eben dieses typische im Kreis herumdrehen wenn beide versuchen hinter den jeweils anderen zu kommen. Das wird immer von ihr initiiert, ist aber eher zaghaft und meist nach wenigen Sekunden wieder vorbei.
Wenn ich den Stall sauber mache, dann passiert es manchmal, dass sie kurz raus kommt, einmal durch alle Räume läuft und wieder in den Stall geht, wo er allein zurückgeblieben ist. Ich habe den Eindruck, dass er derjenige ist, der sich nicht traut.
Im Außenbereich hat sich absolut nichts verändert, es waren auch keine anderen Tiere da. Das Futter habe ich mal den ganzen Tag auch in meiner Abwesenheit draußen stehen lassen, da sind sie nicht drangegangen. Erstaunlicherweise ist es tatsächlich eher so, dass beide mutiger sind, wenn ich daneben sitze und deutlich unbeschwerter durch die Gegend hoppeln wenn ich in Sichtweite bleibe.
Aber gut, vielleicht kommen da einfach mehrere Faktoren zusammen; ihre Bequemlichkeit, seine Ängstlichkeit und vielleicht auch die kleinen Rangeleien um die Rangordnung. Dann hoff ich mal, dass sie sich doch irgendwann von alleine wieder mehr trauen.




Benutzerbild von Adabei
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.11.2015
Beiträge: 1.987
Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2017, 17:58

Hallo!
Wie sieht denn der Boden außerhalb des Stalls aus?
Manche Tiere kommen nämlich einfach mit Laminat bzw. Fliesen nicht gut zurecht. Dann kann man einfach kleine Teppiche auflegen.
LG




Ninchen
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.01.2017, 18:26

In der Wohnung liegt überwiegend Laminat, Parkett und PVC, aber auch einige Teppiche. Es lag mal einer direkt vorm Stall, der ist nur schon seit einer Weile in der Wäsche. Aber vielleicht hilft es, wenn der wieder da liegt, danke



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Benutzerbild von Kathy566
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 3.539
Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.02.2017, 12:06

Zitat:
Zitat von Adabei Beitrag anzeigen
Hallo!
Wie sieht denn der Boden außerhalb des Stalls aus?
Manche Tiere kommen nämlich einfach mit Laminat bzw. Fliesen nicht gut zurecht. Dann kann man einfach kleine Teppiche auflegen.
LG
So sind auch meine Erfahrungen. Als ich vermehrt Läufer und kleinere Teppiche ausgelegt habe, bewegten sich die Tiere viel mehr und trauten sich viel mehr in die Wohnung außerhalb ihres Zimmer. Man muss ja bedenken, dass es unbekanntes Terrain ist und wenn man dann nicht mal gut laufen kann, ist das gefährlich. Es könnten ja Gefahren drohen. Dann bleiben sie lieber auf sicherem Boden



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Benutzerbild von Stephanie P.
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Registriert seit: 17.04.2015
Beiträge: 405
Stephanie P. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.02.2017, 20:27

Ich tippe auch auf den Bodenbelag als Hauptverdächtigen.

Mein Franky hat regelrecht Angst vor Laminat. Ich habe mehrere Teppichteilstücke (Bioware und einfach waschbar) und Läufer, die in wechselndem Einsatz eine Brücke vom Kaninchengehege zum Balkon bilden. Ohne diese Brücke ging Franky freiwillig nicht raus.
Mittlerweile hat er eine ganz eigene Technik: er springt von Teppich zu Teppich oder er rennt am Schrank oder am Bettkasten entlang (so können Raubvögel ihn schlechter greifen!) und manchmal wagt er sich sogar ohne Sicherung einen Hopser weit aufs Laminat!
Wir wohnen seit heute genau 2 Jahre in dieser Wohnung!

Besorge Dir ein paar billige Teppiche zum Laufen und Zerrupfen. Meine sind so zerlöchert, dass ich der Nachbarin erklären musste, warum ich unseren Gemeinschafts-Wäschetrockenraum für solche "Lumpen" "missbrauche"...

Aber es lohnt sich: Deine Lieblinge gewinnen eine neue Bewegungsfreiheit und Du hast den Luxus bestimmen zu können, wo sie ihren Bewegungsdrang ausleben.
Bei mir funktioniert das leider nicht, weil meine Mädels sich mit professioneller Sicherheit auf jedem Untergrund bewegen. Deshalb habe ich auch ein "Ersatzklo" direkt vor der Heizung.

Auf jeden Fall wünsche ich viel Spaß bei der Auslaufgestaltung.

LG, Stephanie



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"... Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten.
Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden."

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.01.2017
Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.02.2017, 13:53

Danke für eure Erfahrungen
Ich bin nicht sicher, ob der Boden das einzige Problem ist; wenn ich sie irgendwo "aussetze" dann hoppeln sie ja auch fröhlich herum. Unbekannt ist das Terrain beiden nicht, insbesondere in meinem Zimmer haben sie auch beide schon sehr viel Zeit verbracht. Aber vielleicht ist das Laminat direkt um den Stall herum ein Hemmnis, dass sie nicht so gern überwinden. Ich habe jetzt erstmal den Stall umgebaut, sodass die unterste Ebene direkt auf dem Fußboden ist. Wie die andere Ebene auch ist sie mit Teppich ausgelegt und ich hoffe, dass durch die fehlenden Seitenwände der Übergang zwischen Stall und draußen leichter wird. Aber ich werd auch noch ein paar mehr Teppiche besorgen und zu meinem Zimmer eine Straße legen, mal schauen ob sie das lieber mögen




Benutzerbild von Kathy566
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 3.539
Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.02.2017, 14:51

Wie schaut es denn mit dem Ein- und Ausgang aus dem Stall aus?
Ist das etwa eine Größe, wie die Lffnung eines handelsüblichen Käfigs? Sodass evtl. die Gefahr besteht, dass sie mit den Pfoten hängen bleiben? Also ist der Ein- und Ausgang groß genug?

Wenn du sie raus setzt, haben sie dann die Möglichkeit wieder zurück in ihren Stall zu laufen oder sperrst du das Zimmer zu, wo du sie reingesetzt hast?
Evtl. ist es nämlich kein "fröhliches" Umhergehoppel, sondern könnte auch Unsicherheit oder Angst ausdrücken. Kommt drauf an, wie der Bewegungsablauf ist.

Ansonsten, wenn sie wirklich fröhlich umherflitzen, dann kann es eigentlich nur am Boden oder am Ein- und Ausgang liegen. Oder man müsste den Ausgang sowie das Zimmer, worauf sie vom Stall aus schauen, spannender gestalten. Mit vielen langen Ästen und sowas.



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Ninchen
 
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Beiträge: 7
Loki befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 00:30

Der Eingang war etwa 20x20 cm groß, dürfte also nicht zu klein gewesen sein. Jetzt nachdem ich den Stall umgebaut habe, ist unter dem Stall noch mal Platz mit Teppich und Unterschlupf ausgestattet. Da gibt es keine Seitenwände oder ähnliches, sie könnten einfach unter dem Stall hervorkommen. Dort sind sie auch gern, also kann die der Weg vom Stall unter den Stall nicht das Problem sein. Sie kommen nur nicht gern drunter hervor.
Die Kaninchendame hatte auch keinerlei Probleme damit den Stall zu verlassen, als sie noch alleine war. Sie hat vielmehr sehr stark Kontakt gesucht und den Stall verlassen sobald ich in Reichweite war und stundenlag zu meinen Füßen unterm Schreibtisch verbracht. Mir ist natürlich klar, dass sie jetzt ein anderes Kaninchen als Partner und primäres Bezugswesen hat, sodass sie nicht mich als Ersatzpartner braucht und intensiven Kontakt suchen müsste. Mich wundert aber trotzdem, dass sie nach mehreren Monaten immernoch lieber den ganzen Tag mit ihm zusammen im Stall rumhängt und beide partout keine Pfote weit den Stall freiwillig verlassen.

Selbstverständlich haben sie jederzeit die Möglichkeit in ihren Stall zurückzukehren. Wenn ich sie raussetze, dann immer in Sichtweite des Stalls, maximal 1,5 Meter entfernt. Vor meinem Umbau des Stalls sind sie auch oft erstmal zum Stall gelaufen und haben die Nase in den Eingang gesteckt, als wollten sie sichergehen, dass der noch da ist, um dann weiter im Flur/Küche/meinem Zimmer rumzuhoppeln. Sie haben auch diverse Unterschlupfmöglichkeiten in allen Zimmern und legen sich trotzdem oft im "Freien" hin, was weiterhin für Entspanntheit spricht. Ich bin also ziemlich sicher, dass sie nicht ängstlich sind, sondern tatsächlich fröhlich herumhoppeln.




Benutzerbild von Kathy566
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 3.539
Kathy566 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.02.2017, 08:38

Sehr merwürdig irgendwie.
Ist der Stall immer offen oder nur, wenn du da bist? Denn sonst könnte es ja auch ganz einfach sein, dass du den Stall zu einer Zeit geöffnet hat, wenn sie gerade nicth aktiv sind. Ganz früh morgens oder spät am Abend bzw. nachts würden sie dann vielleicht auch rauskommen?
Wenn ich krank bin oder Urlaub habe und Zuhause bin, dann verlassen die das Zimmer auch nicht tagsüber, obwohl die Hasizimmertür den ganzen Tag offen steht. Wir merken es am Wochenende, da kommen die vor allem ab 22 Uhr aus ihrem Zimmer.



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