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Kaninchenverhalten deutenHallo miteinander! Seid ein paar Tagen wohnt das gut gelaunte Zwergwidder-Kaninchen Charlie mit uns gemeinsam. Ich habe zwar bei Haustieren so gut wie alles mitgemacht, da reicht es von Vögeln, bis Reptelien und Hund&Katz', aber das ist die erste Zeit in der ich mir einen kleinen Nager zugelegt habe. Dementsprechend habe ich bis lang wenig Erfahrung machen können und so tun sich ab und an ein paar Fragen auf. Um richtig auf meinen kleinen, pelzigen Freund eingehen zu können, dachte ich, wäre es gut mich ab und an irgendwo informieren zu können, so bin ich hier gelandet. ![]() Mit der ersten Frage starte ich direkt: Charlie ist jetzt seit Mittwoch bei uns, also nicht mal eine Woche. Scheu ist er auf gar keinen Fall, da ich Wohnungshaltung betreibe, sprich in tagsüber (unter Aufsicht, also immer wenn jemand daheim ist) hoppeln lasse und nur nachts, oder wenn alle mal aus sind in den Käfig setzte konnte ich direkt gut beobachten wie er auf seine Menschen reagiert. Die meiste Zeit sitzt er tatsächlich bei mir, springt auf meinen Schoß, wenn ich wie jetzt am Laptop bin, oder fern sehe, oder sonst was tue. Er stupst mich an, oder schmiegt sich an mich um ein Nickerchen zu machen. Von Angst keine Spur. Doch immer wenn er zu mir kommt, mich anstupst und ich daraufhin beginne ihn zu streicheln tut er etwas, was ich noch nicht gut zu deuten vermag. Sobald ich ihn berühre "legt" er sich quasi hin und wird manchmal ganz star. Manchmal macht er das so lange bis ich aufhöre, verweilt dann noch einen Moment so und hoppelt dann weiter. Oft wenn ich ihn streichel schließt er aber auch die Augen oder "schmiegt" sich extrem an meine Hand, so als wolle er noch intensiver kuscheln, deswegen denke ich nicht, das ihn die Berührung an sich verunsichert. Manchmal ist es auch so, dass er von sich aus seiner "Starre" erwacht, meine Hand leicht wegstupst und weiter auf Erkundungtour geht und dann nach 5 Minuten wieder kommt und meine Hand anstupst. Auch ist mir aufgefallen, das immer wenn ich ihn zu streicheln beginne, er anfängt mich den Zähnen zu knirschen. Ansonsten konnte ich das bei ihm noch nicht beobachten, nur in Verbindung mit streicheln, deswegen glaube ich nicht das es ein generelles Problem ist. Kann mir einer sagen, wie ich das alles zu deuten habe? lg
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| Herzlich willkommen im Forum! Bitte lies Dir für Deine Fragen dringend die Seite kaninchenwiese.de durch. Da steht als Wichtigstes, dass Charlie zwingend eine Partnerin braucht und dass Käfighaltung (auch zeitweise) nicht artgerecht ist. Ein Kaninchen braucht mindestens zwei qm pro Tier dauerhaft auf einer Ebene um glücklich zu sein...
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| Das sei alles mal dahingestellt, trotzdem danke für den Rat, ich werde mich dahin gehend erkundigen. Trotz alle dem beantworte das nicht meine Fragen. :-)
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| Das zähneknirschen bedeutet, verbunden mit Streicheleinheiten, dass es im guttut und gefällt. Das "starr werden" kann ich nicht erklären, da ich nicht genau weiß wie du es meinst... Aber das wichtigste ist erstmal eine Partnerin und ein größeres Gehege für rund um die Uhr! Jetzt mal off-topic: Was fütterst du denn so? Und ich stimme Terry zu: Kaninchenwiese.de ist eine super-Seite mit viel Infos über die Kaninchenhaltung und auch die Körpersprache der Kaninchen ![]() Edit: Überschnitten mit crazy curry ![]() Merken
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| Ja, es soll demnächst eine kleine Freundin dazu kommen, das hab ich aber jetzt auch drei Mal gelesen und schwer von Begriff bin ich nicht. Ich bin hier, weil ich mich über Kaninchen informieren möchte und nicht über Papageien. ![]() Star werden in dem Sinne, das er sich quasi setzt, den Kopf anzieht, die Äuglein, schließt, oder manchmal nur ein Stück weit, und dann eben so verharrt. So, als würde er schlafen quasi, nur das er mich verwundert anschaut, sobald ich aufhöre mit dem betüdeln.
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| Irgendwie gefällt mir Dein Ton nicht so recht....
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Du musst deinen kleinen Mann dann aber noch kastrieren lassen, wie crazy curry schon geschrieben hat, und in dann noch 6 Wochen ohne Gesellschaft lassen, da sonst die Gefahr von ungewünschtem Nachwuchs besteht ![]() Und was ist mit dem Käfig? ![]() Edit: Ich stimme Terry zu... Merken Merken Merken
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Wie wurde er denn gehalten bevor er zu dir kam? Wenn er schon lange allein leben muss tippe ich also am ehesten auf eine notgedrungene Menschenfixierung aus Einsamkeit. Ich finde es gut, dass du bald ein zweites Kaninchen dazu holen willst.
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das hört sich für mich so an, als würde er sich schlichtweg entspannen, während du ihn streichelst. Vor allem, dass er danach so verwundert schaut, wenn du aufhörst, spricht sehr dafür. Er will gekuschelt werden und macht es sich dazu gemütlich. ![]() Als ich mal ein Kaninchen wegen Krankheit sehr nah bei mir in der Wohnung hatte, verhielt es sich ähnlich. Lag auch wie ein Wachhund immer in der Nähe und hat sich, wenn es Lust auf Streicheleinheiten hatte, auch hingelegt und mit den Zähnen geknirscht (bzw. gemümmelt). Das sind alles Zeichen von Wohlbefinden. Würde er nicht gestreichelt werden wollen, würde er entweder weghoppeln, oder sich unterwürfig rückwärts zurückziehen. Stück für Stück. Das erkennt man dann aber, dass man nicht streicheln sollte. ![]() Viel Freude noch mit dem Kleinen, und super, dass du ihm eine Freundin holen willst. LG Anjanka
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| Herzlich Willkommen hier im Forum und ich find es schön das du dich für dein Kaninchen interessierst und dir auch Mühe gibts es zu verstehen und ihm ein schönes zu Hause zu bieten. Zwergwidder gehört zu der Kaninchenart die leichter und auch eigentlich ziemlich schnell zahm werden. Während ein Zwergkaninchen mehr Zeit und Geduld braucht. Deswegen ist es nichts schlimmes wenn dein Kleiner Kerl zutraulich ist, sich an dich kuschelt, seine Nase gegen deine Hand stupst und deine Streichelheiten geniesst. Er zeigt dir nur wie zahm er ist und das er deine Nähe sucht. Natürlich wenn er gerade keine Lust hat oder du aufhören sollst, stubst er dich auch mal weg und hoppelt davon. Wichtig ist das er von alleine kommt und wieder weg darf. Also ihn nicht zwangshaft festhalten und weiter streicheln. Geniesse einfach die Zeit wo er bei dir liegt und du ihn streicheln darfst. ![]() Ansonsten wurde hier ja schon alles andere erwähnt worauf ich nicht weiter eingehen möchte. @Terry ich find es nicht gerade sehr freundlich einer Anfängerin, deren Kaninchen nicht mal 1 Woche zu Hause ist ohne auf ihre Frage einzugehen erstmal alles an den Kopf zu werfen und dann auch noch schreiben "das der Ton nicht gefällt" So wie es in dem Wald hineinruft so ruft es auch wieder hinaus und genau das hat Hime hier auch gemacht.
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![]() ![]() Wer hat dir DAS denn eingeredet? Kaninchen ist Kaninchen. Ja, unterschiedliche Rassen können durchaus etwas unterschiedliche Charaktere haben, aber du bist da leider einem Klischee aufgesessen dass seinen Ursprung darin hat, dass viele Widder schlecht hören und deshalb angeblich "weniger schreckhaft" und "zahmer" sind. Zitat:
Aber so wie die Fakten liegen, ähnelt sein Verhalten eher dem meines Leo in der ersten Zeit bei mir. Und der war nach etlichen Jahren Einzelhaltung und viel zu früher Trennung von seiner Mutter leider verhaltensgestört. Was du, liebe Susane, auch überlesen hast: Hime beschreibt, dass das Kaninchen teilweise starr wird. Nun ist es mit solchen Beschreibungen so eine Sache: ich habe das nicht gesehen, und weiß nicht was Hime mit "starr" meint. Ich weiß also nicht, ob dieses Kaninchen eher die Muskeln anspannt und regungslos verharrt, oder ob es sich einfach platt streicheln lässt und völlig entspannt an sämtlichen Ecken immer breiter und platter wird. Ich denke aber, letztes hätte Hime auch so beschrieben, deshalb will ich auf die erste Möglichkeit eingehen. Dieses starr werden kann nämlich mit einer sehr erheblichen Verunsicherung in Verbindung gebracht werden. Jeder von uns kennt das Sprichwort von dem Kaninchen vor der Schlange. Es ist also durchaus möglich, dass dieses vermutlich noch sehr junge Kaninchen zwar die dringend benötigten Sozialkontakte aus der Not heraus bei seinem Menschen einzufordern versucht, jedoch beim Streicheln immer wieder in Situationen gerät die ihm Angst machen. Sicher wirst du jetzt versuchen einzuwenden, dass das Zähneknuspern dagegen spricht - nein, das tut es nicht. Es bedarf großer Erfahrung um ein Knuspern und ein Knirschen sicher zu unterscheiden, und Kaninchen knirschen nicht nur aus Schmerz, sondern manchmal auch aus Angst mit den Zähnen. Es drückt einfach eine große innere Anspannung aus. Ich würde mir über dieses Verhalten keine Sorgen machen, wenn ein Partnertier vorhanden wäre - dann könnte man Hime von ganzem Herzen gratulieren und nur darum bitten, große Aufmerksamkeit darauf zu legen was genau passiert, unmittelbar bevor es zu diesem starr werden kommt. So aber steht leider eine beginnende Verhaltensstörung im Raum, die man ernst nehmen muss. Und das solltest auch du tun - ich habe wie schon geschrieben bereits mit einem solchen verhaltensgestörten Kaninchen zu tun gehabt, und weiß deshalb wie sehr er gelitten hat. Und zwar erst, seit er seine zwei Mädels hatte - denn ich hatte keine Ahnung, WIE fröhlich er sein konnte, er hatte sich vorher schlicht in sein Schicksal gefügt und versucht das beste draus zu machen. Und ich werde es nie vergessen wie es war, ihn so aufblühen zu sehen. Hime, noch eine kleine Warnung bezüglich der nächtlichen Käfighaltung: mit der Zeit wirst du leider erleben müssen, wie der kleine zutrauliche Kerl auf dich losgehen wird, sobald du versuchst ihn zu versorgen. Der Käfig ist sein Revier - dort verbringt er ja sehr viel Zeit (und nein, Kaninchen schlafen nicht wie Menschen nachts durch, sondern sind gerade in den Dämmerungsstunden und teils auch mitten in der Nacht sehr aktiv). Und dieses Revier ist winzig. Du hast ein Riesen-Revier (deine Wohnung), und er wird Angst haben, dass du sein winziges Revier nun auch noch für dich beanspruchst. Bitte beuge dem vor, indem du den Käfig gegen ein Gehege von 4 qm aufwärts austauscht oder ein Zimmer so kaninchensicher machst, dass der Käfig überflüssig wird. Du kannst die Käfigschale problemlos weiter verwenden als Kaninchenklo. Bis du das fertig hast, decke bitte die Käfigoberseite mit einem Brett ab, ebenso die Käfigklappe. Kommt er auf die Idee oben auf den Käfig zu springen oder verschätzt sich beim herausspringen aus dem Käfig und gerät mit den Pfoten auf die Klappe, sind schwerste Verletzungen die Folge. Ich denke nicht, dass du einen Trümmerbruch - evtl. mit Amputation des betroffenen Beins - riskieren möchtest, leider sind sich die wenigsten Halter darüber bewusst wie gefährlich diese Käfiggitter sind. Und hole bitte seine neue Freundin erst, wenn du dauerhaft für ihn Platz geschaffen hast. In einem handelsüblichen Käfig kannst du sie vor allem während der Vergesellschaftung (und die kann durchaus mal 2 oder 3 Wochen dauern bis sie abgeschlossen ist) keinesfalls einsperren. Daher kommen die Märchen mit den "unverträglichen" Kaninchen. Es kommt aufgrund der äußerst beengten Platzverhältnisse nämlich in diesen Käfigen oft zu heftigen Prügeleien und Beißereien, nicht zuletzt weil es durch die Einrichtung zu etlichen engen Sackgassen kommt.
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| Ich kann Lupine nur voll und ganz recht geben. Wir hatten vor einem knappen halben Jahr auch eine Häsin aus schlechter Haltung übernommen: Betty war zuvor definitiv alleine, schon leicht verfettet, zudem wurde eine beginnende Myxo nicht erkannt... nachdem wir sie gesund gepflegt hatten, folgte sie uns auf Schritt und Tritt, forderte ständig von uns Streicheleinheiten ein, konnte im Gegenzug aber mit den anderen Kaninchen herzlich wenig anfangen. Erst jetzt, nach Monaten, bessert sich dies so langsam, und es ist einfach schön zu sehen, dass sie nun auch mal mit den anderen kuschelt, nicht gleich das Weite sucht, wenn sich ihr ein anderes Kaninchen nähert, und zusammen mit den anderen aus einer Schale frisst. Sie kommt zwar immer noch, um uns zu begrüßen und sich kurz streicheln zu lassen, geht dann aber auch gleich wieder zu den anderen, um sich dann an diese zu kuscheln oder mit ihnen Dummheiten auszuhecken. Seit Betty mehr Anschluss an die Gruppe hat, ist sie richtig aufgeblüht, und mir ist es definitiv lieber, wenn ich sehe, wie sie nun zusammen mit den anderen Bocksprünge machend durch den Garten flitzt oder in Teamwork neue Tunnelsysteme entstehen lässt, als wenn sie mir weiterhin nicht von den Fersen weichen würde... Und auch die Käfigproblematik, die Lupine schildert, kann ich nur unterstreichen: unser Phönix begann schon nach einem Tag im Quarantänestall, uns anzugreifen, wenn wir ihn mit Futter und co versorgen wollten, das legte sich sofort und vollständig, als er ins größere Gehege umziehen durfte...
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Ich finde es Klischeehaft zu schreiben Einzelkaninchen sind traurig und verhaltensgestört und Paartiere sind fröhlich. Dabei haben Kaninchen egal ob alleine oder in der Gruppe die gleichen Verhaltensmuster (und ich hatte mehrere Gruppen und Charaktere) aber es ist natürlich einfacher zu schreiben das Kaninchen sei traurig alleine und es ist verhaltensgestört anstatt zu schreiben es ist normales Verhalten. Wer würde dann noch ein Partnertier holen. Klar Leute Angst machen, bewirkt wahre wunder. Ich hatte einen Herren der kam vom Tierheim hatte eine Macke (Ich will nicht sagen er ist verhaltensgestört gewesen den das war er nicht.) Er mochte es einfach nicht angefasst zu werden, brummte und knurrte jedes mal wenn ich Futter gab, ich hab das brummen und knurren sogar akzeptiert, er war nicht krank, das war einfach nur sein Charakter der sich eben so entwickelt hat während seines Lebens. Als er mal krank wurde (er hat einen leichten blähbauch bekommen als ich die Vergessellschaftung mit einem dritten Kaninchen gemacht hatte) da hat er keinen Ton von sich gegeben, da gingen bei mir die Alarmglocken an. Ich will nicht wissen was die Schwester dachte, als ich meinte "er hat irgendwas. er knurrt mich nicht mehr an" Er war aber auch der einzige der in der Gruppe hacken geschlagen hat, sich in den Sand geschmissen hat. Die anderen waren dagegen eher ruhig, gelassen, zahmer, wenn auch nicht so zahm, saßen oder lagen mehr rum, haben sich gegenseitig abgeschleckt, haben mal hier und da im Sand gebuddelt. Ich denke nicht das ich meine ruhigeren Kaninchen als trauriger bezeichnen würde. Wenn jeder von ihnen einen eigenen Charakter entwickelt hat. Und ich hatte auch als Kind ein Einzelkaninchen. Es verhielt sich nicht sehr anders als die Tiere in der Gruppe genauso wie ich jetzt im Moment wieder eine Kleine habe, die eher ein Teil von allen Kaninchen Charaktere hat aber doch etwas mehr dem Herr ähnelt also Hacken schlägt, auch mal sich zu wort meldet wenn ihr was nicht passt, aber trotzdem zahm ist, sich auch mal hinlegt oder Streicheleinheiten geniesst. Ja sogar ankommt und die Hand anstupst oder ihren Kopf (wie ein Kaninchen machen würde beim Partner den Kopf unter die Schnauze zu drücken) unter die Hand drückt und gestreichelt werden will. Ich würde nicht sagen das sie traurig ist nur weil sie keinen Partner ist. Dann müsste ich ja meine langweiligen Kaninchen in der Gruppe eher als traurig bezeichnen aber das wäre ja das komplette Gegenteil von dem was hier immer so gepredigt wird. Hime hat ihr auch geschrieben das sie den Link gesehen hat, das ein Partnertier geplant ist. Ich glaube nicht das das "negativ" ist. Ich denke sie wird den Käfig auch versuchen in ein Gehege zu ändern aber das alles hat nicht ihre Frage beantwortete und braucht alles Zeit und kann nun mal nicht von heute auf morgen erledigt werden.
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Was die Frage der TE angeht, kann sie so vielleicht nicht hinreichend beantwortet werden, dennoch wurden ihr scheinbar absolut notwendige Informationen mitgeteilt, was die artgerechte Haltung von Kaninchen angeht. Meiner Meinung nach geschah dies auf höfliche und freundliche Art. In diesem Punkt zeigt die TE allerdings große Defizite.
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Wir haben nun mal keine Wildkaninchen und auch keinen Wald oder Wiese zumindest die meisten haben Kaninchen in der Wohnung und da ist es nun mal auch nicht ausgechlossen das Kaninchen andere Verhaltensmuster oder einen anderen Charakter bekommen. Aber deswegen sind sie noch lange nicht verhaltensgestört. Im übrigen Wildkaninchen sitzen nicht zusammen auf einen Heu oder Frischfutter haufen und streiten sich darüber wer der den besten Grashalm bekommt, jedes Wildkaninchen hat seine Ruhe und Wachsamkeitsphase und wird auch von keinem anderen Kaninchen dabei gestört, Wildkaninchen suchen sich ihre Rudeltiere selber aus und werden nicht "zwangsvergeselschaftet". Somit weisen nicht nur Einzelkaninchen Verhaltensstörungen auf aber ich kann mir ja auch alles "schön" reden.
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Das heißt du befürwortest die Einzelhaltung, weil sich das Kaninchen hier offenbar an den Menschen gebunden hat und alles Tutti ist? ![]()
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Einzelhaltung ist und bleibt Tierquälerei. Zwergkaninchen, wie sie heute gehalten werden, sind keine Wildkaninchen, dass stimmt, aber trotzdem haben sie die tief verwurzelten Bedürfnisse ihrer Vorfahren imme noch! Und dazu gehört auch, dass sie mindestens einen Kumpel brauchen! Und hier geht es nicht nur ums Abschlecken, sondern auch darum, dass Kaninchen ihr vielfältiges sozialverhalten ausleben können. Und Menschen können ihre Sprache eben nur bis zu einem Punkt verstehen und sie nicht erwidern. Und "Zwangsvergeselschaftung" find ich ein wenig ein hartes Wort. Die meisten hier bemühen sich, den Tieren alles so gut wie möglich zu machen, ein so großes Gehege wie möglich, so naturnah wie möglich, und dass gilt auch für die Vergesellschaftung. Einzelhaltung ist für Leute, die artgerecht halten wollen, keine Option!
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