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Marder - und jetzt? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 29
Fussel07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 16:54

Marder - und jetzt?


Gestern Abend kam unser Rammler leider nicht ins Abend-Gehege (er hat sich irgendwo in den Hecken versteckt) und wurde dann - wie schon abends befürchtet - vom Marder getötet. Heute morgen haben wir seinen leblosen Körper gefunden...
Unsere Haltung sah so aus, daß die beiden morgens aus dem gesicherten 6qm Gehege in den großen, umzäunten und stellenweise sehr dicht bewachsenen Garten durften und abends dann halt wieder im Gehege gesichert wurden.
Jetzt stehe ich vor zwei Problemen. Zum einen muß wieder ein Partner her, was um diese Jahreszeit bei Außenhaltung schon schwierig wird und zum anderen habe ich Bedenken, daß der Marder jetzt auch evtl tagsüber mal vorbeischauen wird, was einen Freilauf in der Zukunft schwierig macht. Wir wohnen direkt am Feldrand und in der Nachbarschaft wurden schon einige Tiere getötet - wir sind allerdings die letzten Jahre immer verschont geblieben (bis auf sehr seltene Ausnahmen sind allerdings auch immer beide Tiere abends ins Gehege gekommen).
Ich habe die nun verwitwete Dame heute morgen direkt nach dem Fund wieder ins Gehege gebracht und weiß jetzt nicht, ob ich sie ab morgen früh wieder rauslassen soll. Auf der einen Seite ist sie Freilauf gewohnt und die 6qm reichen ihr nicht mehr aus und auf der anderen Seite ist da ein Marder, der evtl das nächste mal etwas früher vorbeischaut...
Wie handhabt ihr das? Lieber artgerechte Haltung mit Restrisiko, oder - zumindest im Winter - eingeschränkte Freiheit?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 103
Amy Rose befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 17:34

Ich frage mich wie du wissentlich dein Kaninchen draußen lassen konntest, wo du schon dachtest das sich der Marder es dann vielleicht holen kommt oO

WENN ich ihm schon komplett freilauf gewähre, dann sorge ich doch dafür das sie Abends ALLE in den gesicherten Stall zurückkönnen.


Also in dem Falle, bei aller Liebe zur Freiheit, dann bau ihnen ein noch größeres Gehege und lass sie drinnen. Meine Tiere sind doch kein lebendes Buffeet...




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 17:41

Ich würde weiterhin tagsüber den Freilauf gewähren.
Es gibt in der Medizin da einen Spruch, der ganz gut dazu passt finde ich

Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage.

Heisst lieber ein kürzeres aber dafür erfülltes abwechslungsreiches artgerechtes Leben als ein langes langweiliges Leben in absoluter Sicherheit.

6qm sind ja natürlich auch schon gut, aber wenn die Möglichkeit besteht einen viel größeren Auslauf mit Wiese, Hecken, Buddelmöglichleit etc anzubieten würde ich das immer machen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 29
Fussel07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 17:48

Wenn Du den Text gelesen hättest, hättest Du auch gelesen, daß sie abends immer reinkommen. Wenn sich allerdings ein Kaninchen in einem bewachsenen 1000qm Garten versteckt, kannst Du lange suchen... Ist ja nicht so, daß wir nicht zig mal nachgeschaut hatten...




Ninchen
 
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 29
Fussel07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 18:02

@Polly
Nach dem Grundsatz leben wir eigentlich auch - allerdings weiß ich nicht, ob wir nach dem Jagderfolg des Marders nicht auch evtl schon mittags mal Besuch bekommen...

Momentan sitzt sie ganz gelangweilt im Gehege - bei den 2x3m ist aber auch kein richtiger Sprint möglich...




Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 18:13

Zitat:
Zitat von Fussel07 Beitrag anzeigen
@Polly
Nach dem Grundsatz leben wir eigentlich auch - allerdings weiß ich nicht, ob wir nach dem Jagderfolg des Marders nicht auch evtl schon mittags mal Besuch bekommen...

Momentan sitzt sie ganz gelangweilt im Gehege - bei den 2x3m ist aber auch kein richtiger Sprint möglich...
Ja, ausschließen kannst du das natürlich nicht.
1000qm sind natürlich traumhaft

Wie würdest du denn leben wollen wenn du ein Kaninchen wärst?
Vielleicht hilft dir dieser Gedankengang bei deinen Überlegungen.

Da Kaninchen keine Vorstellung vom Tod haben, oder von einem langen Leben aber den Unterschied zwischen 6qm Gehege und 1000qm Freiheit sehr deutlich fühlen können wäre die Sache für mich klar.
In 3 Wochen hat ein Kaninchen auf 1000qm mehr gelebt als in 15 Jahren in einem Käfig um das mal ganz krass gegenüber zu stellen.



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Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 18:23

Zitat:
Zitat von Amy Rose Beitrag anzeigen
Ich frage mich wie du wissentlich dein Kaninchen draußen lassen konntest, wo du schon dachtest das sich der Marder es dann vielleicht holen kommt oO

WENN ich ihm schon komplett freilauf gewähre, dann sorge ich doch dafür das sie Abends ALLE in den gesicherten Stall zurückkönnen.


Also in dem Falle, bei aller Liebe zur Freiheit, dann bau ihnen ein noch größeres Gehege und lass sie drinnen. Meine Tiere sind doch kein lebendes Buffeet...
Amy Rose, ich finde es gerade ziemlich unpassend und anmaßend, wie du die TE hier angehst.

Wenn du deine Tiere nur absolut gesichert halten möchtest, dann ist das OK.
Aber für andere spielt die Lebensqualität durch den vielen Platz eben auch eine wichtige Rolle.

Ich habe ebenfalls einen so großen Garten, in dem meine Tiere den Tagesauslauf genießen können.
Und auch bei mir kommen am Nachmittag, wenn ich das Futter bringe, zu 99,9% alle 10 Tiere zuverlässig ins Gehege.
Aber auch bei mir kommt es ganz selten mal vor, dass irgendeiner absolut nicht möchte.
Aber deswegen würde ich meinen Tieren niemals den Luxus des relativ freien Lebens nehmen.
Artnah birgt nun mal auch ein kleines Maß an Gefahren.



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Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 18:40

Fussel ersteinmal mein Beileid für das was euch passiert ist.
Komm gut rüberkommt kleines Ninchen.

Ich schließe mich da Toflo an. Meine bekommen auch tagsüber den risikobehafteten Auslauf.
Und Nachts ins sichere Gehege.
Mir geht die artgerechte Haltung auch über das Risiko.



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Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 103
Amy Rose befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 18:58

Zitat:
Zitat von Toflolesa Beitrag anzeigen
Amy Rose, ich finde es gerade ziemlich unpassend und anmaßend, wie du die TE hier angehst.

Wenn du deine Tiere nur absolut gesichert halten möchtest, dann ist das OK.
Aber für andere spielt die Lebensqualität durch den vielen Platz eben auch eine wichtige Rolle.

Ich habe ebenfalls einen so großen Garten, in dem meine Tiere den Tagesauslauf genießen können.
Und auch bei mir kommen am Nachmittag, wenn ich das Futter bringe, zu 99,9% alle 10 Tiere zuverlässig ins Gehege.
Aber auch bei mir kommt es ganz selten mal vor, dass irgendeiner absolut nicht möchte.
Aber deswegen würde ich meinen Tieren niemals den Luxus des relativ freien Lebens nehmen.
Artnah birgt nun mal auch ein kleines Maß an Gefahren.

Angegangen? Du hast mich noch nie jemand angehen sehen offenbar.

Kaninchen sind Haustiere, die meisten würden in der Natur nicht mehr lange überleben. Wenn ich nicht in der Lage bin die Tiere zu sichern bzw. so zu halten das sie sicher Leben, lasse ich sie nicht raus.
Wie macht ihr das wenn eins schwer krank ist? Bekomm es nicht eingefangen, Pech dann verreck doch da?

Ne, da hab ich die Tiere lieber auf 25qm und kann ihnen ein sicheres UND langes Leben gewähren wie ein unsicheres als Marderfutter.




Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 19:05

Zitat:
Zitat von Amy Rose Beitrag anzeigen
Angegangen? Du hast mich noch nie jemand angehen sehen offenbar.

Kaninchen sind Haustiere, die meisten würden in der Natur nicht mehr lange überleben. Wenn ich nicht in der Lage bin die Tiere zu sichern bzw. so zu halten das sie sicher Leben, lasse ich sie nicht raus.
Wie macht ihr das wenn eins schwer krank ist? Bekomm es nicht eingefangen, Pech dann verreck doch da?

Ne, da hab ich die Tiere lieber auf 25qm und kann ihnen ein sicheres UND langes Leben gewähren wie ein unsicheres als Marderfutter.

Na das ist doch dein gutes Recht, und es hätte auch keiner was gesagt, wenn du einfach nur freundlich deine Ansicht kundgetan hättest.

Edit: Wie sieht das bei unserem eigenen Leben aus? Dürfen wir dann nicht mehr vor die Tür, geschweige denn Auto fahren? Alles Risiken, vor denen wir uns nicht 100% schützen können. So ist das Leben nun mal.



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Benutzerbild von Polly8
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 14.11.2016
Beiträge: 812
Polly8 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 19:07

Zitat:
Zitat von Amy Rose Beitrag anzeigen
Angegangen? Du hast mich noch nie jemand angehen sehen offenbar.

Kaninchen sind Haustiere, die meisten würden in der Natur nicht mehr lange überleben. Wenn ich nicht in der Lage bin die Tiere zu sichern bzw. so zu halten das sie sicher Leben, lasse ich sie nicht raus.
Wie macht ihr das wenn eins schwer krank ist? Bekomm es nicht eingefangen, Pech dann verreck doch da?

Ne, da hab ich die Tiere lieber auf 25qm und kann ihnen ein sicheres UND langes Leben gewähren wie ein unsicheres als Marderfutter.
Lebst du selbst denn auch in absoluter Sicherheit?
Oder gehst du nicht auch das ein oder andere kleine Risiko ein um dem Leben "Qualität " zu geben?

Also mal ganz platt ausgedrückt schon wenn du das Haus verlässt und mit dem Auto irgendwo hin fährst gehst du das Risiko ein bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.
Bleibst du deshalb sicherheitshalber dein ganzes Leben Zuhause im Bett?
Wohl kaum.

Leben bedeutet eben auch mehr oder weniger Risiko.
Zumindest wenn es Qualität haben soll.



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 103
Amy Rose befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 19:54

Leben bedeutet Risiko ja. Aber ich habe es mir so ausgesucht. Die Kaninchen nicht. Die sind uns ausgeliefert. Ich habe nur mein Befremden kundgetan das man so leicht auf sein Tier verzichten kann im wissen das es wahrscheinlich stirbt.

Wenn ihr das ruhigen Gewissens könnt ok. Gibt ja neue Kaninchen für 5€ an jeder Ecke.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 20:20

Zitat:
Zitat von Amy Rose Beitrag anzeigen
Leben bedeutet Risiko ja. Aber ich habe es mir so ausgesucht. Die Kaninchen nicht. Die sind uns ausgeliefert. Ich habe nur mein Befremden kundgetan das man so leicht auf sein Tier verzichten kann im wissen das es wahrscheinlich stirbt.

Wenn ihr das ruhigen Gewissens könnt ok. Gibt ja neue Kaninchen für 5€ an jeder Ecke.
Dann dürfte ich meine Feldhasenbabys auch nicht mehr auswildern. Ich ziehe sie auf und dann gehen sie zurück in die Natur. Was dann passiert erfahre ich nicht.

Auch Katzen dürften dann keine Freigänger sein oder können deren Besitzer auf sie einfach verzichten?



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Liebe Grüße Heike



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 103
Amy Rose befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 20:27

Zitat:
Zitat von crazy curry Beitrag anzeigen
Dann dürfte ich meine Feldhasenbabys auch nicht mehr auswildern. Ich ziehe sie auf und dann gehen sie zurück in die Natur. Was dann passiert erfahre ich nicht.

Auch Katzen dürften dann keine Freigänger sein oder können deren Besitzer auf sie einfach verzichten?

Achje... Feldhasenbabys können theoretisch noch 1A in der Wildnis überleben. Das ist tatsächlich Natur.

Katzen gehören für mich eh nicht in den unkontrollierten Freigang. Wenn doch geht es auf die Verantwortung des Halters. Da gilt dasselbe wie bei den Kaninchen... Wer bereit ist seine Katze vom Auto matsch fahren zu lassen oder vom Hund gebissen oder von einem anderen Tier, der kann das machen.

Ich weiß nur, dass wenn eines meiner Kaninchen im Garten wäre, während alle anderen im sicheren Gehege, ich wäre nicht seelenruhig schlafen gegangen und hätte das Tier zum sterben draußen gelassen.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 20:44

Zitat:
Zitat von Amy Rose Beitrag anzeigen
Achje... Feldhasenbabys können theoretisch noch 1A in der Wildnis überleben. Das ist tatsächlich Natur.

Katzen gehören für mich eh nicht in den unkontrollierten Freigang. Wenn doch geht es auf die Verantwortung des Halters. Da gilt dasselbe wie bei den Kaninchen... Wer bereit ist seine Katze vom Auto matsch fahren zu lassen oder vom Hund gebissen oder von einem anderen Tier, der kann das machen.

Ich weiß nur, dass wenn eines meiner Kaninchen im Garten wäre, während alle anderen im sicheren Gehege, ich wäre nicht seelenruhig schlafen gegangen und hätte das Tier zum sterben draußen gelassen.
Nein, könnten meine nicht. Die meisten kommen durch freilaufende Hunde verletzt zu uns, weil die Halter meinen, mein Hund macht sowas nicht.



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Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 20:55

an Amy Rose: Das ist doch albern! Natürlich hat sich Fussel die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ihr hier Gewissenlosigkeit ("seelenruhig schlafen") zu unterstellen, finde ich nicht gerade hilfreich.

Und 25 qm gesichterten Freilauf kann nicht jeder anbieten. Manchmal muss man sich aus finanziellen oder baurechtlichen Gründen mit einem kleinen Gehege zufriedengeben.
Der tägliche Freilauf erhöht die Lebensqualität der Tiere.


An Fussel: Hast du Bekannte mit Hund, die den Hund mal bei euch im Garten rumstöbern lassen könnten, solange die Häsin im Gehege ist? Vielleicht treibt der Geruch des Hundes ja den Marder zum Auswandern...



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Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 15.01.2017, 20:57

@Amy Rose, fällt Dir eigentlich auf, dass Du mit fast allen Posts von Dir hier "aneckst"?
Wäre es vielleicht auch für Dich eine Möglichkeit vor (!) den geschriebenen Vorwürfen noch mal kurz in Dich zu gehen und zu überlegen wie Dein Geschriebenes beim Gegenüber ankommt?

Ich wäre glücklich wenn ich meinen beiden zumindest tagsüber Freilauf bieten könnte. Auch wenn eine gewisse Gefahr damit verbunden wäre.



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Ninchen
 
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 29
Fussel07 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.01.2017, 22:08

Ist kein Problem, eine Gewissenlosigkeit lasse ich mir von einer Amy Rose, die mich und meine Haltung nichtmal kennt, bestimmt nicht einreden.
Mein Kaninchen hatte, obwohl es ja ihrer Meinung nach nichts wert sein dürfte, da es nichtmal 5€ gekostet hat, 7 wunderschöne Jahre im Kaninchenparadies bei uns. Bei den Sprints, die es regelmäßig hinlegte, hätten auch 25qm nicht gereicht.
Klar hätte ich mir ein längeres Leben gewünscht, ansonsten hätte ich mir bestimmt auch nicht die Mühe gemacht und eine sichere Kaninchenvoliere bauen lassen und jeden Tag die Nickels raus und wieder reingelassen. Es ist ja auch nicht so, daß man sich einfach ins Bett legt, wenn das Kaninchen mal nicht auf Zuruf kommt. Natürlich schaut man wieder und wieder nach.
Da unser Grundstück aber komplett mit halbhohen Bodendeckern, Hecken, Sträuchern etc. umrandet ist, ist es so gut wie unmöglich ein Kaninchen zu finden, welches nicht gefunden werden will ( zumindest als Mensch). Einen Hund ausleihen lohnt sich leider nicht, da wir zwei eigene haben, die auch zusammen mit den Kaninchen im Garten unterwegs sind - im Winter allerdings deutlich weniger als im Sommer...
Vom Grundsatz her war das für mich die ideale Haltung (mal davon abgesehen, daß ich keinen Platz für eine größere Gruppe habe).
Mein Rammler hätte sich auf jeden Fall eher für 7 Jahre in Freiheit als für 10 Jahre im 6qm Gehege entschieden...
Aber auch wenn ich mir in dieser Sache komplett sicher bin, habe ich jetzt trotzdem Bedenken, ob ich im Winter nochmal das Gehege öffnen soll... Morgen lasse ich auf jeden Fall nochmal zu und die nächste Zeit wird es dann wohl erstmal nur stundenweisen Auslauf mit hündischem Begleitschutz geben...



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Benutzerbild von Anjanka
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2016
Beiträge: 202
Anjanka befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2017, 09:35

Hi Fussel,

nachdem mein Kaninchen durch einen Marder gerissen wurde (aus dem Gehege heraus!), hatte ich auch erst Angst. Eine Weile liegt man dann nachts immer mit "Bauchschmerzen" im Bett und fragt sich, ob der Marder wieder rumschleicht. Man hört auf jedes Geräusch von draußen und hofft, dass es nur ein Vogel war, der sich im Baum bewegt hat.
Das Gehege stand bei mir gute drei Monate leer (wir mussten es richtig sichern und gerissen wurde auch mein damals letztes Kaninchen), bevor die Neuen eingezogen sind. Dennoch habe ich mir in der ersten Zeit Sorgen gemacht.

Aber, wie hier viele schreiben, es wäre einfach blöd für die Tiere, wenn sie in der Wohnung leben müssten. Sie lieben es draußen und dürfen tagsüber immer raus, was sie ebenfalls sehr lieben. Und selbst auf den ca. 10-15qm mit nur ein paar Büschen kann es schwer werden, sie einzufangen, wenn sie nicht wollen. Bei 1000qm ... nee, das ist nicht möglich, da stimme ich dir zu.

Also ich verstehe deine Bedenken sehr gut, aber wenn der Schock und die Angst ein wenig abgeklungen sind, solltest du - der Lebensqualität zuliebe - wirklich wieder den kompletten Freilauf (auch unbeaufsichtigt) gewähren. Sie werden es dir danken.

Ganz viel Kraft für die jetzt sehr traurige Zeit wünscht dir,
Anjanka




Benutzerbild von fledermauserl
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.11.2012
Beiträge: 55
fledermauserl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.01.2017, 11:19

Ich möchte schon mal dazusagen das man unsere eigene Entscheidung
nicht mit dem Risiko bei Beutetieren vergleichen kann oder mit Katzen.

Ich denke nicht das wir oder Katzen Beutetiere sind.

Jeder kann seine Tiere halten wie er will aber das dann abzutun mit lieber
kürzeres Leben und Freiheit wie längerer Leben in Sicherheit finde ich im
Angesicht mit einen Fressfeind schon sehr zwiespältig.Am
Ende Todesangst ausstehen und von einen Fressfeind gerissen werden
hätte er sich sicher nicht ausgesucht.

Dann kann man ja gleich alle Kaninechen aussetzen dann haben sie noch ein paar Tage Freiheit wenn sie Glück haben ein paar Wochen aber das wiegt dann alles auf.. ?


Und auch der Vergleich mit den Wildkaninchen hinkt. Es handelt sich hier weder um Menschen , noch Katzen noch Wildtiere. Sondern um Beutetiere.

Ist natürlich deine Entscheidung. Ich würde es nicht für meine Tiere wollen das sie irgendwann so enden.



 
 
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