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Junge Kaninchen überwintern auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 18:38

Junge Kaninchen überwintern


Hallo ihr Lieben,

in drei Wochen dürfen wir unsere Zwergwidder abholen.
Sie sind dann 9 Wochen alt.

Derzeit sind wir am Bau eines Außengeheges, das dann direkt mit dem Stall (hier möchten wir einen gebrauchten kaufen) verbunden wird.

Den Stall möchte ich mit Plexiglasscheiben schützen und hinten auch mit einer extra Platte verstärken und natürlich extra viel Stroh für den Winter.

Jetzt spricht mich jeder darauf an, dass es doch viel zu kalt sei für die Kleinen und sie noch gar kein richtiges Winterfell haben weil sie erst im Oktober geboren wurden und es keine gute Idee ist sie den ersten Winter draußen zu lassen.

Ich habe im Internet Rat gesucht und hier immer wieder gelesen, dass es kein Problem ist solange sie draußen geboren sind und danach die Zeit auch draußen verbracht haben.

Wie seht ihr das?

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir weiterhelfen könntet, da ich noch ein Kaninchenneuling bin und mich die letzten Wochen in alles eingelesen habe (sicheres Gehege, etc.) und vieles mich ehrlich gesagt verunsichert da jeder etwas anderes sagt.

Vielen Dank für Eure Hilfe!



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 19:14

Das ist wirklich kein Problem. Sie sind ja nicht von der warmen Stube in die Kälte verstoßen worden Und mit 9 Wochen sind sie im Prinzip schon erwachsen.
Mach nicht zu viel am Stall. Wenn du ihn ZU dicht isolierst, hast du ein erhöhtes Schimmelrisiko, weil das Kondenswasser aus der Atemluft schlechter abziehen kann.
Ich würde dir allerdings DRINGEND von einem gebrauchten Stall abraten. Derzeit zieht die Chinaseuche durchs Land und du hast keine Gewissheit, ob da nicht verseuchte Kaninchen drin gestorben sind. Es gibt leider immer noch Halter, die die Seuche nicht kennen und den Tod ihrer Kaninchen als Zufall oder Natur abtun und das Zubehör abgeben, ohne auf die Seuche hinzuweisen. Bau lieber was selber, das ist sicherer und du kannst es auf deine Gegebenheiten anpassen. Handelsübliche Ställe sind sowieso Mist, zu klein und meist aus minderwertigem Material. Aus OSB ist ganz schnell und einfach was zusammengebaut, das dann für alle besser passt. Je nach Platzangebot und Eigentumsverhältnissen geht auch ein einfaches Holz-Gartenhaus. Das hat den Vorteil dass es begehbar ist. Ich würde IMMER zu begehbaren Gehegen raten, das lässt sich VIEL einfacher reinigen und versorgen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 20:50

Vielen Dank für deine Antwort ;-)

Bei den Plexiglasscheiben würde ich oben einen Spalt offen lassen..

Der Stall den ich kaufen möchte wurde von der Familie aussortiert, da sie einen Neuen bekommen haben. Gestorben ist dort kein Kaninchen.
Dann kann nichts passieren oder?

Gartenhaus haben wir schon eines und bei einem Weiteren macht mein Mann nicht mit :-( Unser Gehege neben dem Stall soll dann 1,50 m hoch werden.

Kann ich die Kaninchen über den ersten Winter auch im Stall (doppelstöckig) halten und das Gehege im Frühjahr dranmontieren?




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 21:21

Nein kannst du nicht. Gerade wenn du mit deinem Mann "kämpfen" musst, solltest du auf keinen fall mit nicht artgerechten Provisorien anfangen. Denn dann heißt es im Frühjahr " denen geht es doch gut da drin, das reicht doch" und du kriegst nie was richtiges.
1,50m ist eine ganz bescheuerte Höhe. Würde ich absolut nicht empfehlen. Entweder so dass man aufrecht drin stehen kann oder so niedrig, dass du es aufklappen und von oben bewirtschaften kannst. Dann aber auch so dass du einzelne Teile wegnehmen kannst, sonst wirst du damit nicht froh wegen der Reinigung. Du kriechst dann permanent auf den Knien. Ernsthaft, wenn du 1,50m kriegst, sollten die 30cm höher eigentlich den Kohl nicht fett machen. Je nachdem wie groß du bist
Kannst du einen Teil des Gartenhäuschens als "Innenteil" zurecht machen? Ansonsten brauchen sie eigentlich nur ein-zwei Hütten im Gehege, in denen sie trocken und windgeschützt sind. Ein Stall in dem Sinne ist gar nicht nötig.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 22:33

Ncahtrag zur Höhe: Du wirst vielleicht sagen dass du damit zurecht kommst, halb gebückt da drin zu wirtschaften. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Du wirst fluchen! Ich habe neulich Wachteln gekauft von einer Dame, die selbst eine Voliere in der Höhe hatte. Ich war vielleicht 10min da drin - und ich war hinüber! Gut, ich hab nen kaputten Rücken. Aber auch gesunde Rücken nehmen es übel, längere Zeit so halb gebeugt zu sein und dann womöglich noch Arbeit verrichten zu müssen.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 22:36

Ich hab so ein Halbhohes Gehege. Aber aufklappbar. Zum füttern krabbel ich oft so rein. Aber zum sauber machen muss das Dach auf! Ich weiß nicht wie oft ihr mir schon den Kopf gestoßen habe weil das Dach zu war



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Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 22:40

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Ncahtrag zur Höhe: Du wirst vielleicht sagen dass du damit zurecht kommst, halb gebückt da drin zu wirtschaften. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Du wirst fluchen! Ich habe neulich Wachteln gekauft von einer Dame, die selbst eine Voliere in der Höhe hatte. Ich war vielleicht 10min da drin - und ich war hinüber! Gut, ich hab nen kaputten Rücken. Aber auch gesunde Rücken nehmen es übel, längere Zeit so halb gebeugt zu sein und dann womöglich noch Arbeit verrichten zu müssen.
Genau!

Ich hatte früher ein Gehege mit 1,55m Höhe. Ich kann nur bestätigen, was Angora-Angy hier berichtet.

Mein neues Gehege wurde 1.75 m hoch. Für mich (1,62m) gerade ausreichend. Mein Flachdachanbau ist nur 70 cm hoch und das Dach teilweise aufklappbar. Da ging es mir aber auch schon sehr oft so, wie von LuLu03 beschrieben.

edit: Wie unhöflich von mir. Herzlich Willkommen, Schwabenmädel!



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Vergangenheit ist Geschichte,
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aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.



Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.11.2016, 22:54

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen

edit: Wie unhöflich von mir. Herzlich Willkommen, Schwabenmädel!
Upps. Tschuldigung. Das vergesse ich auch dauernd... Herzlich willkommen!
Aber was die reine Temperatur angeht, so brauchst du bei in Außenhaltung geborenen und aufgewachsenen Tieren überhaupt keine Angst zu haben. Wichtig ist nur der trockene, zugfreie Rückzugsort. Ich hab simple Kiste ohne Boden mit zwei Eingängen gezimmert. Die haben ein klappbares Dach zur Reinigung und Kontrolle. Bestehen aus OSB (kannst ja die dickere Variante nehmen, aber 12mm reichen auch) und sind mit Dachpappe abgedeckt. Extra Isolierung ist überflüssig, hauptsache es zieht nicht und regnet nicht rein. Das Haus sollte gerade so groß sein, dass die zwei reinpassen und sich ausstrecken können. Größere Hütten können sie nicht mit ihrer Körperwärme "heizen". Ordentlich Stroh, dann passt das schon.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 00:43

Danke, ihr seid lieb

Das mit der Höhe werde ich nochmal berücksichtigen. Ich bin 1,70m groß ;-). Ich dachte ich gehe einfach gebückt hinein. Aber in der Theorie stellt man sich vieles ja anders vor.. Da muss ich mir nochmal Gedanken machen ob ich höher gehe oder doch niedriger, oben mit einer Öffnung.

Zitat:
Zitat von Angora-Angy Beitrag anzeigen
Gerade wenn du mit deinem Mann "kämpfen" musst, solltest du auf keinen fall mit nicht artgerechten Provisorien anfangen. Denn dann heißt es im Frühjahr " denen geht es doch gut da drin, das reicht doch" und du kriegst nie was richtiges.
Also das wir ein Außengehege bauen ist auf jeden Fall beschlossen. Mein Vater ist handwerklich begabt und unterstützt uns da. Er kommt am Wochenende und wir besprechen nochmal alles, was wir genau brauchen (Holz, Draht,..) etc.

Meinem Mann wäre nur generell lieber das Gehege im Frühjahr aufzustellen, weil wir auch Platten verlegen wollen. Und da ich bisher freie Hand hatte wollte ich ihm da evtl. "entgegenkommen". Daher meine Frage was ihr davon haltet das Außengehege im Frühjahr aufzustellen und die Kaninchen solange im Stall (ein doppelstöckiger) zu halten. Stundenweise Auslauf könnte ich auch anbieten.

?

Danke für Eure Unterstützung :-)




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 00:51

Schau doch mal in die Gehegesammlung. Da findest Du vielleicht noch die ein oder andere Anregung:

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenstall-kaninchengehege/

Herzlich willkommen!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.08.2016
Beiträge: 45
Cangrejita befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 08:27

Hallo Schwabenmädel,
mein Unfallwurf kam Anfang September zur Welt, in der größten Hitze, und hat jetzt ein dickes flauschiges Winterfell.
Was ich bedenklicher finde, ist, dass die Kleinen erst 9 Wochen alt sind? Meine werden noch gesäugt und sind noch viel zu schüchtern, um gutes Konfliktverhalten mit der Mama zu üben. Kann ein erwachsenes Tier aus ihrer Familie mit einziehen (je nachdem wo die Tiere herkommen)?
Ich habe Mitte des Jahres 2 Mädchen mit Papa im Alter von 6 Monaten hergegeben und ihnen geht es richtig gut, sie sind alt genug und konflikterfahren. Süß sind sie immer noch und werden sie bis ans Lebensende bleiben.
Wirst Du die Kleinen, sofern es nur Männchen sind, kastrieren? Wenn nicht, und sie auch so jung, unerfahren und ohne Anleitung erwachsener Tiere leben müssen, werden sie sich in der Pubertät gegenseitig zerfleischen. Der, der zuerst geschlechtsreif ist, fängt an, wenn er kastriert wurde, fängt der nächste unkastrierte an. In diesem erbärmlichen Zustand habe Snooki gerettet. Erst hat der Bruder ihn zerfleischt, wurde kastriert, dann fing Snooki an, und der Tierarzt sagte, jetzt bringt es alles nichts mehr. Quatsch! Ich habe Snooki kastriert und die Aggressionen sind jetzt weg. Seine Rehabilitation hat meine anderen Kaninchen viel Kraft und mich viel Geld (Tierarzt, sein Penis wurde abgerissen und der Mund eitrig gebissen) gekostet. Situation gerettet, aber es wäre besser gewesen, es nicht so weit kommen zu lassen, ihn a) nicht zu jung zu trennen und b) nicht unkastriert mit dem unkastrierten Bruder leben zu lassen.
Ich weiß nicht, was Dein Hintergrund ist und von welchem Vermehrer zu welchen Konditionen Du die Tiere holst, aber da muss man sich noch ein paar Gedanken machen, damit später nichts passiert.

Viele Grüße!




Geändert von Cangrejita (16.11.2016 um 08:30 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 09:21

Zitat:
Zitat von Schwabenmädel Beitrag anzeigen
Das mit der Höhe werde ich nochmal berücksichtigen. Ich bin 1,70m groß ;-). Ich dachte ich gehe einfach gebückt hinein. Aber in der Theorie stellt man sich vieles ja anders vor.. Da muss ich mir nochmal Gedanken machen ob ich höher gehe oder doch niedriger, oben mit einer Öffnung.
Wie gesagt... Wenn du kannst, bau aufrecht begehbar. Das ist immer praktischer als ein niedriges, von oben zu öffnenden Gehege und man kann auch von außen die Tiere besser beobachten. KLingt zwar erstmal komisch, aber der obere Draht wird dir die Sicht auf die TIere versperren, wenn du von der Seite draufguckst. Geschweige denn dass du MIT den TIeren im Gehege sitzen könntest.

Zitat:
Meinem Mann wäre nur generell lieber das Gehege im Frühjahr aufzustellen, weil wir auch Platten verlegen wollen. Und da ich bisher freie Hand hatte wollte ich ihm da evtl. "entgegenkommen". Daher meine Frage was ihr davon haltet das Außengehege im Frühjahr aufzustellen und die Kaninchen solange im Stall (ein doppelstöckiger) zu halten. Stundenweise Auslauf könnte ich auch anbieten.

?

Danke für Eure Unterstützung :-)
Absolut verständlich. Bei dem Wetter draußen Platten verlegen ist kein Vergnügen. Im Frühjahr wirds allerdings auch höchstwahrscheinlich schlammig und kalt sein. Im Sommer isses schweineheiß, ich hab meine Platten bei 38°C verlegt - auch kein Zuckerschlecken. Anstrengend wirds sowieso, egal wann ihr es macht. Ich würde eine etwas wärmere, trockene Phase abpassen und dann einen Tag gescheit ranklotzen. Vielleicht kommt ja noch wer zum Helfen rüber. Hier in Thüringen geht das bei der Aussicht auf einen duftenden Grill und isotonische Kaltgetränke ganz gut. Und was den doppelstöckigen Stall angeht: Diese Dinger sind eigentlich immer Sackgassen, weil es gewöhnlich nur einen Abstieg von oben nach unten gibt. Deine Tiere sind noch jung und nach meiner Erfahrung verzögert der Winter die Pubertät etwas. Aber sie wird kommen und wenn das zeitgleich mit dem Einsetzen des Frühlingspassiert, wird es kräftig rappeln in deinem Stall und du hast im dümmsten Fall hohe Tierarztkosten. Ja, Kaninchen sind keine süßen Kuscheltiere, die diskutieren ihre Differenzen auch nicht bei Tee und Keksen, die beißen zu. Und zwar richtig. Und gern auch mal ganz urplötzlich, für den Halter völlig unerwartet. Wenn da nicht genug Platz zum Wegrennen ist und Sackgassen für Missverständnisse sorgen, dann hast du im blödesten Fall mal zwei Kaninchen gehabt. Nicht umsonst gibt es den Bauernspruch: "Erst der Stall und DANN das Vieh!"
Ich finde es übrigens immer noch unnötig, solch einen Stall anzuschaffen. Wenn ihr das Gehegegerüst baut, dann bezieht ihr einfach einen Teil davon mit OSB oder Holz oder was auch immer und schafft somit einen geschlossenen Raum, innen eine Tür für euch mit einer kleinen Tür für die Tiere. Im oberen Teil könnt ihr dann sogar noch einen Schrank oder dergleichen anbringen, wo ihr Futter und Zubehör lagern könnt. Und ins Gehege stellt ihr dann einfach kleine Hütten. Kaninchen brauchen keinen Stall in dem Sinne. Es ist einfach die Sehgewohnheit unsererseits, die der Meinung ist.

Zitat:
Zitat von Cangrejita Beitrag anzeigen
Was ich bedenklicher finde, ist, dass die Kleinen erst 9 Wochen alt sind? Meine werden noch gesäugt und sind noch viel zu schüchtern, um gutes Konfliktverhalten mit der Mama zu üben. Kann ein erwachsenes Tier aus ihrer Familie mit einziehen (je nachdem wo die Tiere herkommen)?
Mit 9 Wochen werden Kaninchen im Normalfall nicht mehr gesäugt. Wenns hart auf hart kommt, sind sie mit 3-4 Wochen ohne Mutter überlebensfähig. Natürlich ist es besser, sie länger bei der Mutter zu lassen, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem es fortpflanzungstechnisch heikel wird. Je kleiner die Rasse desto früher setzt auch die Geschlechtsreife ein! Ich trenne zumindest die Jungs mit 8 Wochen von der Mutter, weil es mir dann einfach zu riskant wird. Ich hatte schon Frühjahrskinder, die mit 8 Wochen schon ihre Hoden draußen hatten... Ein erwachsenes Tier dabei ist allerdings tatsächlich hilfreich für die Kleinen. Ich habe einige kleine Kastraten da, die den Erzieherjob ab dem Absetzen übernehmen. Sie werden aber mit 9 Wochen auch keine schwerwiegenden Verhaltensstörungen entwickeln, wenn sie zu zweit in ein neues Zuhause ziehen. Sie kriegen dann halt keine hinter die Löffel, wenn sie zu frech werden und kein Erwachsener erklärt ihnen wie man streitarm zusammen lebt. Aber sie werden es überleben und ganz normale Kaninchen werden.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 10:40

Danke noch für den Link, die Gehegesammlung habe ich mir schon angeschaut und Inspiration geholt :-)

Ich persönlich, auch als unerfahrene (Bald-)Kaninchenhalterin, finde auch das 9 Wochen in Ordnung sind. Ich habe schon gelesen von Leuten die sie mit 6 Wochen trennen. Sicher, je länger desto besser. Aber ich denke es ist nicht zuu früh. Die Möglichkeit ein erwachsenes Tier für eine Zeit als "Erzieher" mitzunehmen wird wohl niemand anbieten..

Es ist ein Pärchen und der Rammler wird frühkastriert.

Ja, das hatte ich tatsächlich auch schon überlegt das es die Sicht auf die Kaninchen etwas behindern könnte wenn man ein niedriges Gehege hat. Dann tendiere ich zu einem Hohen.

Die Kälte ist gar nicht das Problem beim Platten verlegen, nur hat es die ganze Woche geregnet und alles ist matschig und mein Mann will es so nicht machen.. Aber ich habe jetzt die Wettertendenz angeschaut und die Woche drauf solls besser werden, dann könnten wir das nächstes Wochenende machen und solange baue ich das Gehege mit meinem Vater.

Wg. dem Stall muss ich mir jetzt nochmal Gedanken machen. Den Gebrauchten habe ich noch nicht zugesagt. Wenn wir etwas schlichtes aus OSB machen, mit Kotwannen aus Plastik drin dürfte das ja auch kein Hexenwerk sein. Mein Plan war halt ursprünglich etwas Gebrauchtes zu nehmen um dann zu sehen was ich eigentlich will/brauche (wenn einige Zeit vergangen ist), und dann etwas selber zu bauen. Weil ich mich einfach mit der Größe schwertue. Zu klein darf es natürlich auf keinen Fall sein aber zu Groß wäre ja auch irgendwie eine Verschwendung. Ich habe gelesen dass bei einem großen Gehege eine Schutzhütte von 1mx0,50m für zwei Kaninchen ausreicht.
Wie seht ihr das?




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 15:38

100x50cm ist viel zu groß für eine Schutzhütte. Sie sollte so groß sein, dass beide Tiere darin ausgestreckt liegen können, nicht größer. Zu große Hütten können sie nicht mit ihrer Körperwärme "heizen". immer an zwei Eingänge denken, sonst kann es zu Missverständnissen kommen, weil ein Tier in die Enge getrieben wird. Solche Missverständnisse enden meistens blutig. Was ich meinte war eher dass du im Prinzip einen großen rechteckigen Kasten aus Dachlatten baust, je nach dem was dein Bauplatz so hergibt. Das wird dann mit Volierendraht verkleidet. Und eine Hälfte oder nur ein Drittel verkleidest du stattdessen oder auch zusätzlich mit Platten, inkl. Dacheindeckung, falls ihr nicht sowieso ein komplett regenfestes Dach draufmacht. Dann haben sie auf jeden Fall einen trockenen Bereich, in den du dann wiederum die kleinen Schutzhütten stellen kannst.



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Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 16:40

Achso, du meintest so eine Art große "Hundehütte"!?
Und da hinein dann die kleinen Schutzhütten? Ich dachte die Kaninchen brauchen auf jeden Fall auch einen Platz wo sie zusammen kuscheln können, deswegen hatte ich da jetzt größer dimensioniert.. So dass sie einen Platz zusammen hätten aber auch getrennt liegen können.

Wenn man einzelne Schutzhütten reinstellt können Sie ja nicht zusammen rein, oder? Und was hast du dann als Unterlage/Boden bei deinen Schutzhütten?

Ich füge mal zwei Beispielbilder ein, einmal mit einem hohen und einmal einem niedrigen Gehege. Jeweils daneben steht der Stall (bei dem ich bisher dachte er sei die Schutzhütte). So hätte ich es geplant gehabt.



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Junge Kaninchen überwintern-66wr1hg.jpg   Junge Kaninchen überwintern-kaninchengehege.jpg  


Kaninchen
 
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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 17:12

Wenn du dein erstes Bild nimmst und sozusagen da wo das Welldach drauf ist, ringsum Bretter dranmachst, hast du ungefähr das was ich meine. Das Problem bei solchen Ställen wie auf dem zweiten Bild ist meist das minderwertige Holz. Das gammelt schnell weg und isoliert Null. Ich hatte sowas ähnliches und kann dir auch noch verraten dass es ganz beschissen zu reinigen geht. Alle Zugänge sind viel zu klein dimensioniert.
Und klar können sie zusammen in so eine Schutzhütte gehen und werden das auch tun. WOhlgemerkt immer mit 2 Eingängen. Es empfiehlt sich ohnehin immer, mehrere Hütten zu haben, so dass sie sich auch aus dem Weg gehen können wenn sie mal keinen Bock aufeinander haben.



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Ninchen
 
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Beiträge: 10
Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.11.2016, 23:48

Du meinst dann sicher so eine Hütte wie auf meinem ersten beigefügten Bild.

Ich dachte immer das man die kleinen Hütten einfach zusätzlich in das Gehege stellt. Das es quasi schon als Schutzhütte ausreicht wusste ich nicht.

Allerdings wird unser Gehege ringsum Draht haben - daher keinen geschützten Bereich, daher denke ich wäre es bei uns nicht so geeignet..

Was hast du denn unter deiner Schutzhütte drunter!? Zwecks Reinigung..

Wir wollen nun einen Stall aus OSB Platten selbst machen. Ungefähr wie auf dem zweiten Bild allerdings nur ein Stock und Größe ca. 60x70 cm. Innen dann eine Trennwand für einen ganz schnuckeligen Bereich im rechten Eck (und da dann eine Tür die zu ist, kein Gitter).
Allerdings irritiert mich das mit den zwei Eingängen/Ausgängen nun. Hier gibt es ja nur einen Eingang (über die Rampe). Wie kann ich das sonst lösen?

Du hast mir schon so viel weitergeholfen! Vielen Dank dafür!



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Junge Kaninchen überwintern-6.jpg   Junge Kaninchen überwintern-404_0.jpg  


Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
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crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.11.2016, 08:08

Wenn du quasi einen Vorraum hast, machst du an die schmale Seite einen Eingang und einen an die Längsseite, vor der Trennwand.

Hast du nur einen Eingang, kann es dir passieren, das sie nicht reingehen.
Wenn du OSB Platten nimmst, musst du eine Ecke haben die Wasserdicht ist, sonst gammelt es dir weg. Also Dach und das Stück wo die Hütte steht auch dicht, z.B transportieren Welldachplatten.
Einen besonderen Boden brauchst du da drinne nicht, einfach auf die Steine stellen und mit Stroh einstreuen. Dann brauchst du das nur gelegentlich mal austauschen. Kaninchen sind reinliche Tiere, die eigtl.nicht in den Bau machen .

Das Klo dann neben die Hütte mit Heizpellets Stroh gefüllt.Da kann man Katzenklos nehmen wo man den Rand abnimmt, die kann man super reinigen .

Diese Häuser kannst du z.B. auch nehmen, sie sind 50x50 groß und es passen locker zwei 2,5 Kilo Kaninchen rein. Oder man stellt zwei zusammen, dann hast du auch eine schöne Hüttte. Muss nur lackiert werden, wenn du sie so rausstellst und das ungeschützt. Sie können es zwar ab, aber dunkeln undbehandelt nach.
Ansonsten sind sie preislich unschlagbar und super stabil.
http://www.knastladen.de/Artikelauswahl/Haustierbedarf/Nagerburg-XXL-fuer-Zwergkaninchen.html



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Liebe Grüße Heike



Ninchen
 
Registriert seit: 15.11.2016
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Schwabenmädel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.11.2016, 19:32

An die Längsseite kann ich keinen Eingang machen, da ich die Türe ja noch öffnen muss, bzw. endet/beginnt das Drahtgehege dort. Also rings um die Öffnung an der linken Außenseite.

Und wenn ich dort einfach zwei Löcher reinmache?

Ich hänge mal ein Bild an wie es bei uns aussieht. In das rechte Eck soll der Stall und geht dann an der schmalen linken Seite zum Gehege über.


Die Häuser aus dem "Knastladen" sind aber nicht als Schutzhütte geeignet oder? Eher als Häuschen so im Stall? Die erscheinen mir so dünn, bzw. nicht wirklich geschützt!?

Was sind denn Heizpellets?
Meinst du Holzpellets?

D.h. in der Regel "machen" sie gar nicht wirklich in den Stall/Schutzhütte, so dass dort gar keine Kotwanne benötigt wird wenn man ein zusätzliches Klo anbietet?



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Junge Kaninchen überwintern-garten.jpg  

Geändert von Schwabenmädel (17.11.2016 um 19:48 Uhr).

Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
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Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 18.11.2016, 07:56

Ja, ich meine Holzpellets. Gibt es auch für Tiere, diese sind aber teurer als Heizpellets aus dem Baumarkt. Da kosten 15kg ca 5 Euro, bei dm z.B 2,99 für knapp 6,5 kg und die sind nicht Schadstoffgeprüft wie die Heizpellets.

Meine haben nie in den Stall gepieselt, lediglich mal ein zwei Köttelchen zufällig verloren.

Die Burgen sind toll, müssen ungeschützt nur lackiert werden. Meine haben ihre Schutzhütte aus OSB nur bei richtigen Minusgraden genutzt, ansonsten lagen sie in den Burgen oder oben drauf oder in Wohnklo, eine 150x60 Käfigunterschale mit Heitpellets, Stroh, Heu in einer Ecke und Futter . Kaninchen machen da, wo sie auch fressen.
Meine sind sogar aus dem Garten aufs Klo gelaufen wenn sie pieseln mussten.

Das Gehege ist doch durch Mauer und Zaun geschützt, musst dann nur oben mit Welldachplatten die Hälfte dichtmachen. Wie groß wird das Nachtgehege? Futter und Klos sollten schon trocken stehen.



__________________
Liebe Grüße Heike



Geändert von crazy curry (18.11.2016 um 08:02 Uhr).
 
 
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