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Kastration-richtige Entscheidung?Hallo Zusammen, ich hoffe ich bin hier im richtigen Teil des Forums für dieses Thema. Ich habe drei Kaninchen.Zwei Weibchen und ein Männchen. Mein erstes Männchen und Weibchen waren mein erstes Pärchen und haben sich auch gut verstanden nur fingen auch hier sobald mein Weibchen 6 Monate alt war die ersten Scheinschwangerschaften und Aggressivitäten an und leichte Zickereien zwischen den beiden.Sonst waren sie allerdings ein ruhiges und friedlichen Pärchen. Ich bekam mein zweites Weibchen dazu sie verstanden sich auch ein halbes Jahr lang super gut eigentlich ein perfektes Trio. Mein altes Weibchen machte mir allerdings weiterhin Sorgen sie wirkte immer wieder aggressiv und gestresst, hat zwischendurch immer wieder Neste gebaut und teilweise nichts gegessen so, dass ich sie päppeln musste. Dazwischen gab es eine Phase in der Ruhe war. Dann fing sie an das andere Weibchen zu beissen und zu verletzten( schwerwiegend in den Genitalien). Sie bekam teilweise in 2 Monaten 4 Scheinschwangerschaften. Ich habe die Weibchen getrennt. Die Scheinschwangerschaften hörten nicht auf. Mit der Absprache zweier Tierärzte haben wir uns für eine Kastration entschlossen, da sie nur noch gestresst war von den vielen Scheinschwangerschaften entweder total aggressiv oder ganz kaputt war und in der ecke saß. Wir haben die Kastration nun durchführen lassen sie ist soweit wohl auf es ist zwei Tage her. Ich habe mich natürlich vorher auch viel eingelesen und es war für mich eine schwierige Entscheidung was das beste für sie ist. Je mehr ich mich nun einlese frage ich mich, ob es die richtige Entscheidung war, da ich immer wieder lese, dass es Tierquälerei ist ein "gesundes" Tier zu kastrieren bzw man sie aufgrund der scheinschangerschaften nicht kastrieren sollte und das völlig normal wäre. Ich wollte einmal eure Meinung dazu hören, wie ihr dem Thema gegenüber steht. Habt ihr gute Erfahrungen gemacht? war euer Weibchen danach weniger gestresst? Habt ihr schlechte Erfahrungen gemacht? Glaubt ihr ich habe in meinem Fall die falsche Entscheidung getroffen oder hättet ihr genauso gehandelt? Liebe Grüße! Lily
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| Ändern kannst du es nun nicht, sie ist schon kastriert... Und wenn ich ganz ehrlich sein darf - ich hätte es auch getan. Natürlich ist es ein schwerer Eingriff und natürlich sollten nur Op´s gemacht werden, die echt nötig sind und zur Gesunderhaltung beitragen. Aber in deinem Fall ist es für alle drei Nins wahrscheinlich die beste Lösung gewesen und deine drei können nun wieder ganz in Ruhe zusammen leben.
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| Das Thema Weibchenkastration ist sehr umstritten. Ich war auch lang der Meinung meine Kanichenmädels erst dann kastrieren zu lassen, wenn es gesundheitliche Auffälligkeiten gibt. Meine jetzige TÄ hat mich aber letztendlich doch überzeugt, dass es sinnvoll ist frühzeitig zu kastrieren. Ich war letztens bei drei Weibchenkastras meiner Kaninchen dabei und ich muss sagen, dass es weitaus weniger komplieziert ist wie ich es immer dachte. Das liegt aber mit Sicherheit daran, dass es dort ein Routineeingriff ist und die Gebärmütter noch weitgehend unauffällig waren. Die operierende Ärztin ist eine absolute Kanichenspezialistin und hat auch empfohlen, die Kaninchenmädels spätestens kastrieren sollte bis sie 4 Jahre alt sind. Danach haben die meisten Kaninchenmädels böse Veränderungen. Meine Gruppe starb dieses Jahr fast komplett aus. Bei allen Mädels die 3-4 Jahre alt waren hätte ich vor gehabt sie kastrieren zu lassen, weil sie begonnen hatten Auffälligkeiten zu entwickeln. Dazu kam es dann nicht mehr...danke RHD2 ![]()
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Vielen lieben Dank für eure Antworten!!! @gerti das tut mir ganz dolle Leid dein Verlust deiner Mädels Es ist so schwer zu verkraften, wenn man seine Lieblinge verliert. Ich habe soeben hier von RHD2 gelesen und habe auch große Sorge um meine Kleinen, wenn sie jetzt in den Garten kommen und weiss nicht was ich dagegen tuen kann.Ich bin wirklich froh zu hören, dass ihr euch in meinem Fall genauso entschieden hättet. Ich habe si lange überlegt und als es soweit war und ich die Entscheidung getroffen hatte, las ich noch so viel schlechtes darüber, dass ich wirklich sehr bedrückt war den richtigen Weg gegangen zu sein. Ich habe zwar schon seit 4 Jahren Kaninchen,aber bin noch nie auf das Thema Kastration von Weibchen getroffen, daher war auch das für mich Neuland.Meiner Kleinen geht es wirklich gut sie hat sich super erholt. Es gab zum Glück keine Komplikationen und die Wunde sieht bis jetzt auch sehr gut aus und ich hoffe das bleibt so bis alles gut verheilt ist. Ich hoffe für sie einfach sehr, dass sie endlich wieder stressfrei leben kann, es war nicht schön ununterbrochen mit anzusehen wie sehr sie die Scheinschwangerschaften immer mitnahmen.Ich habe noch eine Frage und vielleicht könntet ihr mir da noch einmal weiterhelfen. Ich habe die Mädels getrennt gehabt, seit sie mein anderes Mädel so heftig am Bauch/Genitalien gebissen hat( es musste sogar unter Narkose genäht werden).Nun ist quasi mein altes Pärchen wieder zusammen und mein "Neuankömmling"( 1 Jahr alt) muss seitdem leider alleine sitzen Wir ziehen jetzt um damit die süßen endlich einen Garten bekommen und überlege wie ich nun vergesellschafte. Lasse ich das Pärchen zusammen und setze dann alle drei in den Garten zur VG oder trenne ich vorher alle ? Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar Ideen habt wie ich das am besten noch einmal mit den dreien angehen kann. Und danke nochmal für eure ehrliche Meinung zu meinem Thema! Liebe Grüße, Lilymaus
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| Danke für den Tipp Lupine. Da mein Küken in der Gruppe so stark verletzt wurde hatte ich Angst wie ich die nächste VG am besten angehe, damit es auch klappt. Ich lass das Pärchen bis dahin zusammen. Nächste Woche wird im Garten schon das Gehege gebaut ![]()
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| Achte auf mögliche Sackgassen. Ich habe die Erfahrung gemacht wenn es richtig hoch her geht dass sogar ein Häuschen mit 1,2 x 1,2 Metern Grundfläche zur "Sackgasse" werden kann wenn es keinen zweiten Ausgang gibt. Ein Rundkurs am äußeren Gehegerand hat sich für meine Dreiergruppe als gut erwiesen.
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| Dankeschön für den Hinweis. Wir wollten einen größeren Stall nehmen im Garten und ein sicheres Gehege drumherum bauen für die Nacht plus Auslauf im Garten tagsüber. Demnach müsste der Stall oben auch so offen sein dass sie nach unten laufen als auch rausspringen können, denn jeder Stall hat sonst oben diese Sackgasse.
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