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Glück durch Unglück - oder wie Mr. Garfield Teddy Grimble zu uns kamHallo! Bin nach einem Jahr mal wieder hinzugestoßen ![]() Es hat sich mittlerweile ziemlich viel für uns verändert.. Sammy ist am 09.03.2016 verstorben. Es war mehr als ein Schock, als ich wie immer morgens nach meinen Kaninchen sehen wollte und sie nicht kam. Ich habe geschnalzt, ein Zeichen auf das die beiden nach drei Jahren zu 100% hörten. Mittlerweile stand ich im Gehege und war beunruhigt. Ich bin zum Stall gegangen und habe wider willen die Tür geöffnet. Zentimeter für Zentimeter konnte ich mehr von Sammys scheinbar ruhig daliegenden Körpr erkennen. Ich dachte mir sie schliefe und pustete sie vorsichtig an, ich wollte sie nicht berühren um sie möglicherweise aufzuschrecken. Doch sie hat sich kein Stück bewegt. Ihr Kopf war etwas unter Stroh verdeckt, weshalb ich ihn freilegte - Sammys weit aufgerissene Augen starrten ins Leere, den Kopf weit in den Nacken gelegt. Tja, so habe ich sie gefunden. Ich denke, jeder der das liest kann sich die Reaktion einer 15-Jährigen, die hart um ihre Kaninchen gekämpft hat und alles für sie getan hat (ich spreche hier nicht nur von der Aufopferung des Taschengeldes, das war das mindeste für mich), vorstellen, deren Kaninchen aus heiterem Himmel verstorben ist. Noch am gleichen Tag sind wir zum Tierarzt, der mir versichert hat, dass es nicht an uns gelegen hat. Das hat mir ehrlich gesagt gereicht, und ich wollte Sammy weder auseinanderlegen lassen um die Todesursache zu bestimmen, noch mit anderen Kaninchen zusammen verbrennen lassen. Deshalb ruht sie jetzt neben dem Gehege tief unter der Erde (legal und geschützt). Lou hat sichtlich getrauert. Eine ganze Woche saß sie nur starr in einer Ecke, verweigerte zwar keine Nahrungsaufnahme aber zerbrach mir mit ihrem Anblick trotzdem das Herz. Und für mich stand fest, dass so schnell wie möglich ein neuer Geselle her musste. Deshalb stellte ich vorsichtshalber ein Gesuch bei Ebay ein. Kastrat, drei Jahre alt, Außenhaltung. Ich bekam prompt eine Zusage, die mich aber misstrauisch werden/bleiben ließ, der meine Mutter und ich dennoch nach Zögern nachkamen. Es war sozusagen beschlossene Sache am nächsten Tag uns das Tier wenigstens mal anzuschauen. Doch um ca. 22 Uhr bekam ich eine weitere Anfrage. Das war Lia, eine junge Frau (Studentin) die insgesamt 9 Kaninchen teuer aus schlechter Haltung aufgekauft hatte. Davon waren insgesamt noch drei Kastraten übrig, die für mich infrage kamen. Wir schrieben bis tief in die Nacht und sie wurde mir immer sympathischer. Sie erkundigte sich nach meinem Gehege, meiner Fütterungsweise, versicherte mir die Kastration und so weiter. Schließlich war die nähere Entscheidung gefallen und es blieben nur noch zwei - der normale Gefleckte und der fellpflegebedürftige Teddymix Grimble. Ich konnte mich nur schwer entscheiden und überließ Lia die Entscheidung, sie sollte abschätzen welcher Kastrat umgänglicher war. Dies sei laut der Tierärztin der Gefleckte, auf den dann quasi meine Entscheudung fiel. Das einzige Problem: meine Mutter schlief schon und würde am nächsten Tag erst um 12 Uhr wieder da sein. Und wie ich sie kannte, würde sie schon aus Stress die zwar ebenfalls einstündige aber doch ziemlich spontane Fahrt zu diesem ihr völlig unbekannten Mädchen verweigern. Ich erspare euch die Details, doch es gab verzweifeltes Geheule, hektische Anrufe bei der lieben Oma und.. und .. und. Schließlich fuhren wir doch dorthin und wurden gleich doppelt (positiv) überrascht: uns machte das sympathischste und engagierteste Mädchen auf, das ich kenne. Die Familie "normal" und sehr tierlieb. Ihr eigenes riesiges Gehege wurde von drei Kaninchen bewohnt. Nach einer herzlichen Begrüßung gingen wir direkt in den Garten - dort wartete bereits die zweite Überraschung: Grimble, der verrückt ausschauende Teddymix. Sie erkärte uns dass sie mir noch schnell eine Nachricht geschrieben hatte, in der sie meinte, die Tierärztin hätte sich versehen und meinte eigentlich Grimble. Wir hatten kein Problem damit und waren begeistert von dem fast hundeähnlichen Kaninchen. Später gab sie mir die Bescheinigung des Tierarztes und bat um einen von uns selbst gewählten Betrag um zumindest die aufgekommenen TA Kosten decken zu können. Etwas Geld weniger in der Tasche und um einen Schatz reicher kehrten wir nach Hause zurück. Es war schon fast Abend, doch was getan werden musste, muste getan werden. Ich brachte erst Grimble, dann Lou in das neutrale Zimmer, das meine Oma mir zur Verfügung gestellt hatte. Es war unsere erste Vergesellschaftung und ich war zum Bersten nervös. Die erste Begegnung verlief mehr als unspektakulär und ich war halb erleichtert, halb verwundert als die Beiden nach etwa 2 Stunden scheinbar nebeneinander kuschelten. Fürs Erste beruhigt ging ich ins Bett. Am nächsten Morgen bin ich früh aus den Federn und gleich rüber zu den Kaninchrn gelaufen, wo mich bereits das Chaos erwartete. Dieses hielt die nächsten 2 Tage an: ignorieren sowie ständiges Jagen, gegenseitiges Berammeln, keine Einigung auf Ränge, Urinieren fast überall hin und Bisse sowie Gefauche. Grimble war am Abend zuvor wohl einfach zu erschöpft gewesen. Glücklicherweise war eine kahle Stelle an Lous Rücken, die nicht blutete, die einzige Verletzung, die aus dieser Vergesellschaftung resultierte. Am dritten Tag setzen wir die beiden in das normale Gehege um, es blieb dort fast friedlicher als auf neutralem Raum. Sie überlebten sogar die Nacht im leider ziemlich kleinem Stall (Schutzmaßnahme da das Gehege noch nicht nachtsicher war)ohne jegliche Verluste von Fell o.ä. Am nächsten Tag mein persönliches Grauen: ich fuhr mit meiner Freundin und ihrer Familie alleine 5 Tage weg (gezwungenermaßen aufgrund ihres kranken Bruders, statt einer Woche)und musste meine leicht beängstigte Mutter damit alleine lassen. Doch währenddessen kamen nur positive Berichte und ich vergaß meine ständigen Sorgen. Zu Recht: als ich wiederkam und als erstes zum Gehege rannte, erwartete mich ein Anblick, der mir aufgrund der Situation das Herz zum Schmelzen brachte: Grimble und Lou lagen ruhig nebeneinander, an den anderen gekuschelt und Lou putzte ihn. Nun, das ist heute immer noch so Grimble fordert viel Pflege von Lou, doch sie macht das nicht immer mit und er respektiert das. Ich bin jedes Mal aufs Neue überglücklich, wenn ich die Beiden so glücklich sehe.Im Moment bin ich aber eher ziemlich nervös weil Grimble und Lou das erste Mal über Nacht draußen im Gehege bleiben (der Stall steht im Gehege), da mein Opa das Gehege mit Volierendraht nahezu komplett( keine Sorge, das nahezu bezieht sich auf einzelne Lücken die nur 1 / 2 cm messen) zugebaut hat. Es ist zwar soweit alles sicher, aber ich vertraue niemandem und nichts, wenn es um meine Kaninchen geht! Das heißt morgen früh raus und schnell alles Überprüfen. Also rechtzeitig ins Bett heute in dem Sinne: eine sichere gute Nacht euch allen! Bei Gelegenheit kommen morgen sofort Bilder vom Gehege.
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| Hallo. Es tut mir so leid,um Dein verstorbens Kaninchen.Das ist wirklich schrecklich. Um so schöner,daß es jetzt ein Happy End gibt,und sich die beiden Süßen so sehr lieben. Deine Ängste kann ich sehr gut verstehen.Ich mache mir auch immer Sorgen um meine Liebsten.Es wird sicher alles großartig klappen, und ihr werdet viel Freude haben.Du hast wirklich alles richtig gemacht.Ich bin davon überzeugt,daß es die Beiden sehr,sehr gut bei Dir haben werden ![]() Liebe Grüße auch von Lucy-Marie und Joschi(meinen Superninchen). ![]()
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Das neue GehegeDie erste Nacht haben sie überstanden Ich schicke hier gleich noch ein paar Bilder von dem Gehege ![]() 1. Bild: das Gehege, wenn man vom Garten aus Richtung "Kaninchenecke" läuft, der Zaun dient als Sichtschutz (und schließt mit dem äußeren Rand des Geheges in einer Flucht ab) 2. Bild: das Gehege von nahem 3. Bild: von außen haben wir so einen Riegel angebracht und von innen einen von diesen Haken, um die Tür schließen zu können wenn man im Gehege ist. Nachträglich bringen wir noch ein (Zahlen- oder Schlüssel-) Schloss an. 4. Die Tür wurde erhöht eingebaut, sodass die Kaninchen nicht herausspringen können - selbst meine sportliche Lou kommt da nicht mehr auf böse Gedanken ![]() 5. Mein Opa hat den Draht so zugeschnitten, dass er an den Ecken überlappt/abschließt und hat das Gehege durch den Draht mit der Regenrinne verbunden (und dort dann drin fest gemacht), da die Schuppenwand die Rückseite bildet und wir uns locker 50€ für Draht sparen sowie etwas extra Platz schaffen konnten. Das erkennt man gut auf den folgenden Bildern die noch kommen. ![]()
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| Wow,das sieht wirklich super aus Da können sich die Fellnasen ja nur wohl fühlen. Meine Hoppelchen haben im Haus ein Zimmer für sich.Draußen sind sehr viele Wildtiere,da traue ich mich nicht.Selbst Fort Knox wäre mir da zu unsicher.Aber ich glaube,es gefällt ihnen auch. Muß mal gucken,wie das mit den Foto's reinstellen klappt.Bin Computermäßig nicht so versiert. Vielleicht krieg ich's ja mal hin. ![]()
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| 1. Bild: mal schauen wie ich das Gehege noch umgestalte.. Links werde ich den sechseckigen Draht noch abmontieren und den Platz dort aufräumen 2. Bild: das ist die Chaos-Ecke das Holz wird wohl oder über noch von Spinnenweben etc befreit + neu gestapelt, dann brauche ich eine neue Kiste, wo Streu, Leckerlies & Bürsten aufbewahrt werden (idealerweise dann auch noch Heu+Stroh)Den ehemaligen Strohballen wollte ich eigentlich rausnehmen.. was meint ihr? Er war nämlich immer eine tolle Sitzmöglichkeit für mich, sodass die Kaninchen auch mal auf mir herumklettern konnten (Grimble springt imme direkt auf meinen Schoß )3. Bild: mehr Details. Der Draht kommt ab, der Stall kann dann direkt an der kurzen Seite stehen 4. Bild: eigentlich wollte ich eine geschlossene Heuraufe in das Gehege hänge und dann eine Toilette drunter, aber die Katzentoilette passt perfekt in den Stall und die alte Heuraufe wird auch nicht mehr sabotiert von meinen Süßen und Grimble macht gleich ein bisschen Sport ![]()
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| Dankeschön ^^ ja, der Gedanken an Wildtiere lässt mich auch schaudern :/ vorallem Marder .. das Problem mit den Bildern kenne ich aber da gibt es super Anleitungen hier ![]()
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| 1. Bild: restlicher Draht ist weg und sie sind um einen Kletterplatz reicher Lou war völlig begeistert. 2. Bild: Abendessen schließlich soll morgen noch mehr aufgeräumt werden.. Als hätten mir die Maus und die Monsterspinnen heute beim Holzhaufen nicht gereicht!![]()
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| Ja das kenne ich :-) Mich hätte damals auch nichts auf der Welt in unsere Spinnenhölle gekriegt,wenn uns eine trächtige Kätzin nicht 5 Babies beschert hätte.Da hieß es eine schnucklige Bleibe schaffen und ab in Tarantula's Welt :-) Mein einziger Tip.....Augen zu und durch!Man weiß ja,für wen man es macht :-) Aus Liebe kann man eben alles schaffen! Viel Spaß dabei.
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