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Dunkle Hoden nach KastrationHallo, ich bin neu hier, hab mich aber schon recht gut eingelesen. Ich komme gleich mal zum Punkt: Und zwar wurde mein 16 Wochen alter Bock Freitag kastriert und gestern habe ich mir das Ganze mal angesehen und das, was "übrig" geblieben ist, sieht ganz dunkel aus, vlt sogar schwarz. Nun hab ich heute beim Tierarzt angerufen und die meinte, das sei normal und bildet sich wieder zurück. Ich solle nur drauf achten, dass es sich nicht entzündet, rot wird, nässt oder Fliegeneier dran sind. Ich war mir nicht sicher, ob das Schwarze nicht vlt nur Blutkruste ist und nicht Nekrose (davon las ich im Internet und war dann ganz besorgt) und wollte nochmal nachgucken - aber er will sich absolut nicht auf den Rücken drehen lassen und ich will ihn nicht so lange stressen, bis er das Vertrauen verliert. Wir haben nämlich schon eine gute Vertrauensbasis und er ist total zahm. Was mach ich nun? Eigentlich wollte ich ein Foto von seinen Hoden machen, damit ihr euch das mal ansehen könnt. Aber so...ob ich der Tierärztin vertrauen kann, weiß ich nicht, sie hat mich quasi ohne Infos nach Hause geschickt nach der Kastration. Hat allerdings auch gewartet, bis Merlin wieder ordentlich wach war. Sie ist auch schon sehr lange Tierärztin. Merlin ist auch sehr aktiv und lebendig und frisst und trinkt. Scheint kein Problem zu haben. Aber seit ich von Nekrose gelesen hab, mach ich mir schon etwas Sorgen. LG Firlefanz
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| Ein Foto wäre sehr hilfreich .Es kann wirklich sein, dass es völlig normal ist. Ich kenne inzwischen auch eine OP-Art bei der es danach aussieht als wäre weder kastriert dafür aber alles dunkelstblau. Bei dieser Technik werden die Samenleiter nicht nur abgebunden und durchtrennt, sondern auch an der ursprünglinchen Stelle festgenäht. Das hat den Vorteil, dass keine Infektion beim hochrutschen des Samenleiters in den Bauchraum passieren kann. Bei dieser Technik dauert es ein paar Wochen bis alles flach ist und hautfarben. Wichtig ist, dass es nicht nässt und nicht heiß ist.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Also inzwischen sieht es schon viel besser aus. Das, was ich gesehen habe, waren wohl nur Blutreste, die mit den Haaren verklebt waren und die so schwarz aussahen. Hat er inzwischen scheinbar abgeleckt. Ich habe es inzwischen auch geschafft, mal noch einen Blick draufzuwerfen - indem ich, während er auf dem Boden rumhoppelte, ihn mal von hinten begutachtete...er war so sehr darin vertieft, in meinem Pullover zu buddeln, dass es leicht war, mal an seinem Hintern rumzufummeln. Ich sehe einen kleinen Knubbel, der schätzungsweise dunkelblau ist (wahrscheinlich ein Hoden mit Bluterguss), es nässt nicht und ist nicht heiß. Ein Foto habe ich noch nicht geschafft, er zerkratzt mich total beim Umdrehen und ich will ihm dem Stress nicht antun und ihn gewaltsam an den Füßen festhalten, solange es keinen wirklich begründeten Verdacht gibt (wie zB heiß und nässend oder irgendwelche Fliegeneier). Ich weiß nicht, ich bring das einfach nicht übers Herz, er wehrt sich so krass. Ich habe auch mal gelesen, dass Kaninchen an Stress sterben können und die Kastration plus Transport ist ja schon genug Stress gewesen. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch zu zaghaft. Zu der Technik: Die Tierarzthelferin meinte, die hätten einen Schnitt in die Hodensäcke gemacht und dann die Hoden entfernt und wieder verklebt. Samenleiter wurden dann wohl nicht durchgeschnitten, wäre ja doppelt gemoppelt. Na zumindest kann ich mir vorstellen, dass die übriggebliebenen Hodensäcke dann auch blaue Flecken oder ähnliches abkriegen. Vielleicht überwinde ich mein Mitleid ja auch noch und krieg ein Foto hin. Da müsste mein Freund dann mithelfen, alleine krieg ich das nicht hin. Ich hab ihn jetzt 5 Nächte drinnen gelassen, denke, ich kann ihn jetzt wieder draußen lassen, oder?
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| Das hört sich dann doch ganz gut an .Ihr könnt ihn bestimmt wieder in seine gewohnte Umgebung setzen. Die Samenleiter werden immer durchgeschnitten, das passiert ja unmittelbar beim Entfernen der Hoden. Nur eben mit dem Unterschied, dass es eine OP-Methode gibt bei der die Samenleiter eben auch noch an der ursprünglichen Stelle vernäht werden.
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