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Kastration wegen mögl. Gebärmuttertumor?Hallo zusammen, jedes Mal, wenn ich mit dem Tierarzt zusammen treffe, wird mir geraten, meine 13 Monate alte Kaninchendame zu kastrieren, weil die Weibchen einen Gebärmuttertumor bekommen könnten. Ihr Partner ist kastriert. Sie hat bereits 1x mit 11 Monaten so richtig ein Nest gebaut mit allem, was dazu gehört inklusive Zickigkeit über Wochen hinweg zu ihrem Partner. Letzte Woche habe ich einmal wieder ein großes Büschel Haare im Gehege gefunden, aber kein Nest. Jetzt, genau eine Woche später war wieder so ein Büschel drin, aber kein Nest. Bisher ist sie ganz lieb zu ihrem Partner und ich kann nichts erkennen, was wieder auf Hitzigkeit hindeutet. Wenn es nicht unbedingt sein muss, möchte ich sie nicht der Kastra-OP aussetzen. Nur wegen eines möglichen Tumors? Ich weiß nicht. Wie macht Ihr das?? Danke für Erfahrungsberichte und Denkanstöße! LG Sophie
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| Hi Sophie, ich persönlich habe meine Häsin auch vorsorglich kastrieren lassen (da war sie sogar älter als deins, als es bei ihr gemacht wurde ) Es ist auch alles super gelaufen. Ob sowas sinnvoll ist, weiß wahrscheinlich keiner. Klar gibt es Gebärmuttertumore und mir wurde auch gesagt, dass wenn ein Kaninchen sowas hat, ist es meistens zu spät, da es dann evtl. schon gestreut hat. Dies war ein Aspekt, warum ich meine Häsin früher kastrieren lassen habe. Aber es ist zu bedenken: Auch wenn man sie kastrieren lässt, heißt es LEIDER noch lange nicht, dass sie nicht auch einen Tumor/Krebs an einer anderen Stelle bekommen kann. Ich denke, die "richtige" Entscheidung wird es nie geben. Vielleicht wäre es ein Aspekt für eine Vorsorge-Kastration, wenn eine Häsin sehr oft ein Nest baut und evtl. dann sehr zickig ist, aber da kenne ich mich nicht wirklich aus, da meine Häsin das nie gemacht hatte. Sie wollte nur andauernd auf ihren kastrierten Partner drauf ![]()
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| Eine vorsorgliclhe Kastra würde ich nicht machen, auch nicht auf Drängen des TA. Eine Weibchen-Kastra ist eine richtig große OP. Nur weil sie mal Gebärmutterkrebs kriegen könnte? Wenn sie in ihrem Alter 2-3x pro Jahr scheinschwanger ist - mit Nestbau, Fell rausrupfen usw. - ist das im normalen Bereich. Ist sie öfter scheinschwanger oder sehr aggressiv, kann man zunächst per Ultraschall nach der Gebärmutter gucken. Das kommt mir so ein bisschen vor wie mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wir Frauen können auch Gebärmutterkrebs oder -halskrebs bekommen. Wer lässt sich denn vorsorglich die Gebärmutter entfernen?
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| Ich bin für vorsorgliche Kastration aber hier sind noch mehr Meinungen zu dem thema: http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/40862-kastration-von-h%E4sinen-zur-vorbeugung.html
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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| Bis auf eine, sind meine alle kastriert und hatten selbst mit 13 Monaten schon Veränderungen an den Eierstöcken und eine eine entzündete Gebärmutter. Immer mehr Kaninchenerfahrene Ta raten zur Kastration bis zum 3. Lebensjahr, da dananch oft die Probleme beginnen. Es ist ein großer Eingriff, ja, mit einer vernünftigen Schmerzmittelgabe aber gut zu händeln und die meisten sind nach 3 Tagen wieder fit.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Danke schon mal für die verschiedenen Meinungen! Oh Mann, echt schwierig! Ich bin ja selbst so im Zwiespalt weil ich meiner jetzt gesunden Häsin so eine große OP wegen eines MÖGLICHEN Tumors nicht antun will, aber ich will ja auch nicht, dass es irgendwann zu spät ist... Auf alle Fälle werde ich das Ganze jetzt mal bis zum Winter beobachten, ob sie wieder scheinschwanger wird, wie oft sie ein Nest baut usw. Dann ist sie immer noch jung genug, um die OP zu machen, falls es dann nötig sein sollte. Ihr dürft gerne noch eure weiteren Erfahrungen schreiben und vielleicht auch, was im Falle einer OP auf uns zukommt/was zu beachten ist. Danke schon mal! LG Sophie
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| Es kann jeder machen wie er es für richtig hält, ich entscheide auch von Fall zu Fall, aber im Zweifel eher dafür. Gebärmuttertumore bei Kaninchen scheinen extrem aggressiv zu sein. Alle Fälle, die ich aus meinen Bekanntenkreis kenne, endeten damit, dass das Kaninchen wegen Lungentumoren eingeschläfert werden mussten (trotz OP nach Feststellung der Veränderungen). Heutzutage gehören Kastrationen bei Kaninchen auch zu Routine-OP. Ein Narkoserisiko gibt es natürlich immer. Geändert von Hase2 (22.06.2016 um 21:09 Uhr).
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| Hallo ![]() Ich kann deine Sorge ein wenig nachvollziehen da ich momentan in einer aehnlichen Situation bin. Meine Haesin, Cora, ist jetzt 10 Monate alt, fast 11 und mittlerweile wird sie jeden Monat scheinschwanger. Richtig mit Aggressionen gegenuber mir (knurren und brummen), Nestbau, Fell ausrreissen (und nicht nur ihr eigenes, sondern auch das ihres Partners usw. Wir haben jetzt Ende Juni und mittlerweile war sie schon 4x scheinschwanger und es wird mit jedem Mal extremer. Ich habe jetzt fuer sie auch einen TA Termin gemacht um die Gabaermutter usw untersuchen zu lassen und natuerlich ist auch mir schon der Gedanke Kastration gekommen. Aber ich habe mich dazu entschlossen erstmal die Untersuchung abzuwarten und dann zu schauen was passiert/bzw rauskommt und mir geraten wird. Ist eine schwere Entscheidung und ich bin persoenlich auch immer eher dafuer Untersuchungen machen zu lassen aber keine OP's wo keine OP's wirklich noetig sind. ![]()
__________________ "Love all and judge none!" - Tyler Hoechlin
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| Hallo Noda, ich denke, keiner möchte eine OP machen lassen, wenn es nicht nötig ist, so habe ich das auch nicht gemeint. Es ist eben nur so, dass wenn eine Untersuchung gemacht wird und der Tumor sich als bösartig erweist, kann es sein, dass der Zug abgefahren ist. Es ist nicht schön, seine Kaninchen an Lungentumoren verenden zu zu sehen, das kannst du mir glauben. Deswegen bitte niemanden verteufeln, der vorsorglich kastrieren lässt, das macht keiner leichtfertig, sondern es steht oft auch ein langwieriger Entscheidungsprozess dahinter. LG
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| Zitat:
Also erstmal.... das ist mir schon sehr wohl bewusst warum jemand sich fuer sowas entscheidet und warum nicht. Ich habe niemanden verteufelt oder wie auch immer, mit keinem Wort. Ich habe lediglich meine Meinung dazu geaeusert und gesagt das ich das Tier (in dem Falle auch mein eigenes) erstmal untersuchen lassen wuerde/werde und dann weiter sehen. Damit war keinesfals gemeint das vorsorgliche Kastrationen in diesem Fall falsch sind oder ich sie fuer schlecht empfinde. Da hast du vielleicht etwas missverstanden :/
__________________ "Love all and judge none!" - Tyler Hoechlin
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| Der letzte Satz ging eigentlich gar nicht mehr direkt an dich, sondern war allgemein gesprochen, ich hätte besser einen Absatz dazwischen gemacht :/
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Kastration rammlerHallo zusammen Bin neu hier eben erst angemeldet deshalb passt es eventuell nicht gerade zur gestellten Frage dennoch brauche ich eure Hilfe. Mein kleiner teddyzwergrammler wurde gestern kastriert so geht es ihm wieder besser frisst gut und trinkt und rasst wieder durch die wohnung. Nun mein Problem seitdem er kastriert ist pinkelt er mir ins Bett und zwar eine richtige pfütze das hat er vorher nie gemacht er hat auch nie vorher markiert oder sowas kann es sein das er die Blase noch nicht richtig kontrollieren kann wegen der narkose? Bitte helft mir werde auch morgen noch mal beim tierarzt anrufen
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| Hallo Milupa, hier geht es um Kastrationen von Weibchen, daher passt das tatsächlich nicht hier rein. Wäre evt. besser, ein eigenes Thema aufzumachen, sonst besteht die Gefahr, dass deine Frage untergeht.
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