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BauchwehHallo Ich habe 2 zwergkaninchen. Beide sind 11 Jahre alt. In regelmäßigen Abständen bekommt eins von beiden ( nächstes mal das andere) Bauchweh. Liegt dann da frisst nicht. Jedes Mal gehen wir sofort zum Tierarzt. Untertemperatur ist immer die Folge. Infusionen und päppel Futter dann ist nach ein paar Stunden alles gut. Der Tierarzt hat beide geröntgt und nix gefunden. Die Tiere werden im Haus gehalten in einem eigenen Zimmer. Heu und Wasser sind immer da. Morgens Möhren und frischester wenn's Wetter passt. Ich habe nix an der Ernährung verändert. Da es beide Kaninchen immer wieder trifft frag ich mich ob es an dem heu vom Bauern liegt das ich hole ? Das heu fressen auch die Pferde dort. Welches heu könnt ihr empfehlen ? Hab Angst das ich einmal beim arbeiten bin und das Bauchweh zu spät entdecke. Grüße aus Ulm
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| Hallo Powermaus82, was sagt der Tierarzt denn, was das Bauchweh verursacht? Das ist ja erstmal "nur" das Symptom und nicht die Ursache. Magenüberladung, Aufgasung, Verstopfung oder etwas ganz anderes? Wurde mal eine Sammelkotprobe von 3 Tagen untersucht, oder bei akuten Beschwerden geröntgt? Bitte schreib doch auch noch ein paar Zeilen zu der Ernährung der Kleinen, was genau bekommen sie alles und wie oft fütterst Du? Kein Forum dieser Welt kann einen kompetenten Tierarzt ersetzen, aber vielleicht können wir ein bißchen zusammen "brainstormen". Lieber Gruß und schön, dass Du den Weg ins Kaninchenforum gefunden hast! Hier kann man viel lernen und hat es auch noch mit netten Leuten zu tun ![]() Hasen-Bande Edit: Lupine war etwas schneller, daher die Dopplungen.
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| Hallo, also es wurde nur der Bauch geröngt. Zähne hat man angeschaut und nix gefunden. Die Kaninchen haben immer Bauchweh, das sieht man ihnen an. Sie liegen entweder total ko auf der Seite oder machen einen richtigen buckel. Auch beim abstasten merken die Tierärzte immer eine Schmerzreaktion im Bereicht Magen und Leber. Sie sind auch nie aufgebläht oder ähnliches. Die Schleimhäute sind immer sehr blass. Meine Hasen bekommen ein homöopathisches Lebermittel seit sie immer wieder Bauchschmerzen haben. Bei der Häsin sieht man in den Augen leichte gelbliche Verfärbungen. Kotproben hab ich vor längerem auch schon abgegeben, da kam nix dabei raus. Kein Durchfall, nur ab und an mal kleiner Bobbel, aber das ist sehr sehr selten. Futter: Morgens: MÖhren Abends: Trockenfutter getreidefrei von DM Heu und Wasser haben sie immer im Stall. Bei gutem Wetter dürfen sie in den Garten oder bekommen Löwenzahl den wir im Garten sammeln. Mit dem Frischfutter fangen wir jedes Jahr nach dem Winter auch langsam an. Gestern wollte meine Häsin auch wieder nichts fressen. Hab dann ein Homöopathisches Mittel gegen Bauchweh (mit Kümmel etc) gegeben und ein bißchen Päppelfutter. Nachts bin ich dann zweimal aufgestanden und alles war okay. Hm könnte es am Heu liegen ? Weil sonst haben wir all die Jahre nichts verändert.
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| Halli Hallo, ich vermute das es nur an der Fütterung liegt. Die ist sehr sehr einseitig. Möhren sind natürlich ok, allerdings als Alleingabe und das jeden Morgen nicht gut. Trockenfutter, auch wenn es getreidefrei ist, solltest du weglassen. Bzw. Jeden Tag so reduzieren bis es nicht mehr benötigt wird. Dafür als Hauptbestandteil Frisches. Momentan gibt es Wiese und Frischfutter in der Natur super zu finden. Fang dort erstmal mit Stinknormaler Wiese, Löwenzahn mit Blatt und Blüte), Gänseblümchen (mit Blättern und Blüte) an. Dazu kannst du noch einen Teil Küchenkräuter mischen. Dill, Basilikum, Petersilie.Was ganz toll zu schmecken scheint ist Kerbel. Auch kannst du Möhrengrün und Kohlrabiblätter dazu anbieten. Nur alles Schritt für Schritt. Als Allererstes such dir neben Wiese noch 2 Sachen aus die du ab Heute Abend (mit ein klein wenig Trockenfutter reduziert) füttern möchtest. Morgen Abend machst du noch ein wenig Löwenzahn dazu. Das lässt du übermorgen auch noch so, damit du siehst wie es deinen Zweien bekommt. Kein Durchfall, dann nimmst du wieder eine Sorte mehr dazu und wieder Trockenfutter weniger. Hier gibt es einen Leitfaden im Forum was die FrischfutterSammlung in der Natur betrifft. Schau dort rein und beobachte was du beim pflücken so findest. Das kannst du nach und nach mit dazu pflücken und du hast die Ernährung optimal angepasst. Natürlich darfst du zwischendurch auch mal ein Stück Fenchel, Apfel, Erdbeere etc. dazu geben. Zweige mit Blatt von Haselnuss und Apfelbaum kannst du auch anbieten. Da kannst du auch nach und nach weitere Sorten dazu mischen. Morgens füttere soviel bis Abends noch was übrig ist. Solltest du nur einmal am Tag füttern wollen muss für 24 std berechnet werden, dass auch dann noch übrig bleibt. Allerdings kann ich dir gerade garnicht sagen, in wie weit das alles zu deinen beiden passt. Ich bin mit dem Trockenfutter und dem Alter deiner beiden etwas verunsichert. Das kriegen sie ja so schon immer denke ich. Ob ein komplett weglassen überhaupt in Frage kommt, könnte dir eventuell noch jemand anderes aus dem Forum sagen. Also verbessert mich gerne, möchte nichts falsches erklären. ![]() Du kannst hier gerne auch noch weiter fragen, wenn du Hilfe brauchst.
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| Hallo Powermaus82, es ist ja schon recht auffällig, dass es beide Kaninchen in gleichem Umfang betrifft. Eine mögliche Erklärung für die Verdauungsprobleme Deiner beiden Kaninchen könnte eure bisherige Ernährung sein. Es ist nicht nur das Getreide, was viele Trockenfutter problematisch macht (bzw. das darin enthaltene Klebereiweiß/ Gluten, das viele Kaninchen nur schlecht vertragen). Es ist seine Beschaffenheit selbst. Die Inhaltsstoffe sind klitzeklein geschreddert und anschließend heiß in Form gepresst (oft noch mit künstlichen Vitaminen und bunten Farben versehen). Um den Zusammenhang zu verstehen, muss man sich die Anatomie von Kaninchen etwas näher ansehen. Der Verdauungstrakt von Kaninchen ist auf ein schnelles "Durchlaufen" der Nahrung ausgelegt, sie haben einen Stopfmagen. Der Verdauungstrakt verfügt also selbst über wenig eigene Peristaltik, sondern bleibt durch das Weiterschieben des Nahrungsbreis in Bewegung. Dieser natürliche Ablauf ist auch durch ihre artentsprechende Ernährung gewährleistet (Folivore= Blattfresser). Für die Geschwindigkeit zum Durchlaufen der Darmpassage sind u.a. die Rohfasern (das enthaltene Lignin) und die Partikelgröße des Nahrungsbreis verantwortlich, diese sind bei Frischfutter relativ groß und unregelmäßig in ihrer Struktur- so bleibt alles gleichmässig in Bewegung, wird sukzessive abgebaut und bewahrt ein konstantes Milieu. Im Trockenfutter (ich rede nicht von den Ausnahmen oder hochwertigerem Strukturfutter) sind genau diese Fasern und Partikel winzig klein. So verweilen sie vergleichsweise lange im Verdauungstrakt und werden so auch über einen längeren Zeitraum von Darmbakterien aufgeschlossen. An dieser Stelle kommt es dann zu Fehlgärungen, die zum einen die Vermehrung von ungewünschten Darmbakterien begünstigt, als auch das Darmmilieu verändert. Das empfindliche Verdauungssystem kommt durcheinander. Anders als das natürliche Futter, ist Trockenfutter recht hochkalorisch, also energiereich. Die meisten Pellets quellen in Verbindung mit Flüssigkeit (und das sind auch Verdauungssäfte) auch noch auf, der "Bauch ist also voll" (manchmal auch zu voll). Die Tiere sind schneller satt und so kommt zu der ohnehin schon längeren Verweildauer im Magen/ Darm keine neue Nahrung hinzu, die den Brei weiter drückt. Also gärt sie weiter.....und weiter....... An dieser Stelle ist schon einiges im Ungleichgewicht, es gibt aber noch weitere Aspekte. Der Zahnabrieb der Kaninchen ist bei den Fasern seiner natürlichen Nahrung um einiges höher. Die Pflanzenfasern werden mehr zermahlen, als wirklich zerkaut- auch das entfällt bei den Partikeln des allg. Trockenfutters. Hieraus resultieren dann auch Gebissprobleme (Zahnspitzen etc.), was die Verdauung dann nochmal obendrauf durcheinanderbringt. Klingt wie ein Teufelskreis? Ist es leider auch........! Außerdem: Kaninchen nehmen den Großteil ihres Flüssigkeitshaushalts über ihre frische Nahrung auf. Diese fehlt im Trockenfutter und kann kaum anderweitig ausgeglichen werden. Diese Flüssigkeit fehlt dann überall im Organismus. Nicht selten entstehen daraus z.B. Nieren- und Blasenprobleme. Schau doch mal auf die Deklaration Deines Trockenfutters? Welche Inhaltsstoffe findest Du darin? Oft sind es mitunter Nebenerzeugnisse (Abfälle) aus anderen Produktionzweigen (z.B. Trester aus der Saftgewinnung,.....) oder stark Stärke-/Zuckerhaltige Komponenten. Diese haben im Kaninchen in der Masse überhaupt nichts verloren und füttern nur die "schlechten" Darmbakterien (Ausbreitungsexplosion von Hefen, etc.......), die dann wieder zu Fehlgärungen führen. Und hier schließt sich der Kreis eigentlich auch schon. Eure tägliche Möhrenration ist auch stark Zuckerhaltig, außerdem reagieren einige Kaninchen auch speziell empfindlich auf Möhren. Es ist bei euch also einiges auf dem "Tisch" was die empfindliche Verdauung stark durcheinanderbringt. Bei den Beschwerden die ihr habt, würde ich hier als erstes versuchen umzudenken und sich intensiver mit der artnahen Ernährung der Kaninchen auseinanderzusetzen. Ihr gebt noch dazu unregelmäßig Grünfutter dazu, was ja prinzipiell ein guter Ansatz ist, aber bei bereits gestörten Systemen nicht richtig verarbeitet werden kann und wiederum Beschwerden macht. Hier wird ein langsames Ausschleichen des Trockenfutters und langsames Anfüttern von Grünfutter empfohlen. Vielleicht ist es auch nicht verkehrt, mit einer Darmsanierung anzufangen und nach und nach umzustellen. Hier gibt es verschiedene Präparate, lass Dich da mal von einem qualifizierten Tierarzt beraten (es gibt z.B. Bene Bac, ProPre-Bac, etc.........) Bitte entschuldige, es ist mir nicht gelungen, mich kürzer zu fassen. Das Thema ist doch recht komplex und niemandem ist damit geholfen, ohne Hintergrundinfos Trockenfutter zu verteufeln. Ich werde Dir gleich noch ein paar Links posten, über die Du Dich weiter über artentsprechende Nahrung informieren kannst und auch zur weiteren Haltung, Anatomie etc. gute und gebündelte Informationen findest. Ich drücke die Daumen, dass ihr eure Probleme bald in den Griff bekommt und die Nasen wieder fröhlich mümmeln. Lieber Gruß, die Hasen-Bande Geändert von Hasen-Bande (17.05.2016 um 14:13 Uhr).
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| Hallo, meine Kaninchen bekommen hin und wieder zweige von Haselnuss oder Äpfelbäumen. Auch Dill und Kräuter werden gefüttert. Okay ausschleichen des Trockenfutters ist sinnvoll, das werde ich angehen. Hab nur angst das die Tiere plötzlich an gewicht verlieren, weil sie beide ja doch schon sehr alt sind. Was füttert ihr im Winter oder wenn es draußen nass ist an Grünfutter ? Grüsse PS: Ich möchte nichts falsch machen bei meinen Kaninchen.
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| Wenn es draußen nass ist, bekommen meine Nasen dennoch Wiese. Es ist ja nur Wasser, da passiert nichts. Im Sommer dusche ich sehr trockene Wiese auch schonmal, damit sie mehr Flüssigkeit aufnehmen. Man muss nur etwas aufpassen, wenn man für mehrere Tage pflückt: nasse Wiese gärt bei höheren Temperaturen schneller als trockene Wiese. Anbei ein kleines Bildchen von mir zum Thema nasse Wiese. ![]()
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| Hier etwas Lesestoff - Bitte ergänzen! Kein Anspruch auf Vollständigkeit! - www.kaninchenwiese.de http://www.sweetrabbits.de/infos.html http://www.diebrain.de/k-index.html http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de http://www.kaninchen-info.de/index.html Auch hier im Forum findest Du umfangreiche Informationen und Tipps, einfach mal ein bisschen stöbern. Weitere Fragen sind natürlich immer willkommen! LG, Hasen-Bande
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| Hallo Powermaus82, schön, dass Du das Thema schnell angehen möchtest! Man liest, dass Dir das Wohlergehen der Kaninchen am Herzen liegt. Niemand macht bewusst Fehler und diese Lektionen haben hier wohl die meisten irgendwann mal gelernt. Ich nehme mich da nicht aus........... Versuch die Umstellung doch erstmal langsam und behutsam. Einen evtl. Gewichtsverlust würde ich im Auge behalten. Begleitend eine Darmsanierung durch entsprechende Präparate ist bestimmt sinnvoll, da die Beiden ja schon lange so gefüttert wurden und bestimmt einiges im Verdauungssystem durcheinander gekommen ist. Ich würde auch sicherheitshalber nochmal eine Sammelkotprobe von 3 Tagen machen, die letzte liegt ja wohl schon etwas zurück und kann mittlerweile schon ganz anders ausfallen. Beachte bei Deiner Fütterung bitte, immer soviel Grünfutter anzubieten, dass bei der nächsten Fütterung noch etwas übrig ist (Erklärung s. mein Roman oben ).Für den Winter gibt es ebenfalls eine Vielzahl an Kräuter, Salaten, Gemüsen, Kohl, die sich zur Fütterung anbieten. Da wird niemand hungern müssen ![]() Der Mythos, Kohl nicht an Kaninchen füttern zu dürfen, entstand aus genau euren Problemen: Bei stark vorgeschädigter Darmflora und Parallelfütterung von minderwertigem Trockenfutter kann die Verdauung von Kohl Beschwerden verursachen- hin- und herwechseln bringt das Verdauungssystem der Kaninchen durcheinander. Aber bis zum Winter erfreuen sich Deine Beiden bestimmt schon kräftig an sattem Grün ![]() Geändert von Hasen-Bande (17.05.2016 um 14:48 Uhr).
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| Normalerweise bin ich der Meinung, in solch einem Alter sollten Kaninchen nicht mehr mit Futterumstellungen und/oder groß angelegten Diagnostiken und stark belastenden Behandlungen behelligt werden. Allerdings kommen wir in diesem Fall nicht darum herum, denn die Einschränkungen der Lebensqualität sind so massiv dass man sie nicht ignorieren kann. Kaninchen die so starke Schmerzen zeigen müssen untersucht und entsprechend behandelt werden, daran geht kein Weg vorbei. Eine reine Futterumstellung allein wird hier vermutlich eher nicht helfen, sie kann allerdings sehr gut unterstützen. Geh bitte langsam vor, durch die jahrelange sehr eingeschränkte Fütterungsweise ist der Darm wahrscheinlich ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Darmflora muss sich erst langsam umstellen auf die neue Fütterungsweise. Fang bitte damit an, bekanntes und gut vertragenes Frischfutter in größerer Menge zu geben, und nimm dann nach und nach neue Sorten dazu. Mir geben die folgenden Infos noch etwas zu denken: --- 1. Soweit ich dich richtig verstanden habe, wurde noch keine Kotprobe untersucht? Bitte dringend nachholen! (Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen!) Bei der extrem trockenen Fütterung die du bislang praktiziert hast muss es nicht unbedingt zu Durchfällen kommen, selbst wenn ein Hefen- oder Parasitenbefall vorliegt. Kaninchen haben eine Art "Wassersparmechanismus". Sie können bei sehr trockenem Futter ihren Kot stark eintrocknen, um ein langsames Austrocknen zu verhindern. Aus diesem Grund bekommen extrem trocken gefütterte Tiere seltener Durchfall. Das heißt aber nicht dass ihr Darm gesünder wäre, im Gegenteil. Das scheint leider nur so. Werden Hefen gefunden, bitte zunächst eine Hefendiät machen. Dazu werden Futtermittel wie Möhre und Obst komplett weggelassen. Faustregel: erlaubt ist, was grün ist. Blättrige Futtermittel bieten den Hefen weniger Nahrung, die Darmflora kann sie dann langsam aber sicher zurückdrängen. Kokzidien oder Würmer muss man zwangsläufig medikamentös behandeln, falls welche gefunden werden. --- 2. Deine Häsin wird mit einem Lebermedikament behandelt, richtig? Auf welcher Grundlage erfolgt diese Behandlung? Wie waren die Leberwerte verändert? Was vermutet der Tierarzt als Grund für die Veränderung? --- 3. Die extrem trockene Fütterung kann leider noch weitere Probleme verursacht haben, nämlich Nieren- und Blasenprobleme. Besonders im Zusammenhang mit Trinkflaschen als Trinkgelegenheit ist diese Fütterungsart äußerst schädlich. Eine kleine Studie der Uni Zürich hat ergeben, dass Kaninchen die so gehalten werden unter chronischem Wassermangel leiden - sie produzieren sichtbar trockenen Kot, ein Zeichen für einen schweren Wassermangel. Solch ein Wassermangel kann von einem Kaninchen kurzfristig durchaus schadlos ausgehalten werden, aber nicht über Jahre hinweg. Die mangelnde Flüssigkeitsversorgung führt dazu dass Nieren und Blase nicht richtig durchgespült werden, was zu Griesbildung und Steinbildung ebenso führen kann wie zu Harnwegsinfekten, die auch in die Nieren aufsteigen können. Solche schmerzhaften Infekte bzw. kleinere Steinabgänge strahlen oft in den Bauchraum aus und werden dann mit Bauchweh verwechselt. Wer schon einmal eine Nierenkolik hatte, weiß wie bestialische Schmerzen das sind. Da würde man auch als Mensch zusammengekrümmt herumsitzen. Deshalb wundert es mich, dass der Tierarzt scheinbar in diese Richtung überhaupt nicht untersucht hat? Bitte lass beide Tiere auf Harnwegsinfekte und Nierenschäden untersuchen. Wenn die Nierenwerte untersucht werden, sollten gleich auch die Leberwerte und die Entzündungsmarker bestimmt werden. So erspart man den Kaninchen eine weitere Blutabnahme, falls die Nierenwerte unauffällig sind. --- Ich wünsche deinen beiden alten Herrschaften gute Besserung und noch eine lange Zeit bei dir! Und wenn die beiden wieder fit sind, würden wir uns über Fotos sehr freuen.
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