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Weibchen ein Pärchen zusammen bringen..Hallo liebe Tierfreunde, ich habe ein Weibchen und Männchen welche nun ca. 1,5 Jahre zusammen leben. Bisher wurden Sie drinnen gehalten und konnten im Sommer auch öfters mal auf die Wiese. Die zwei leben bei meiner damaligen Partnerin und nun geht Sie auf berufliche Reise und ist nur noch selten Zuhause. Aus diesem Grund müssen die beiden "weichen". Ich würde Sie nehmen jedoch habe ich eine sehr tierlieb vernarrte Freundin. Bei verstarb vor einer Woche das Männchen.Das Weibchen ist nun alleine. Sie hält ihr Ninchen im Winter in zwei großen Pferdeboxen und im Sommer haben sie sogar den Freiauslauf mit Außengehege als Möglichkeit. Es wird ja bald auch von den Temperaturen möglich meine beiden an draußen zu gewöhnen. Ich will das beste für Sie und weiß das sie es dort besser haben und einfach nicht in eine Wohnung gehören. Bringt es oft Schwierigkeiten mit sich wenn man ein Pärchen (wovon das Männchen kastriert ist) zu einem verwitweten Weibchen setzt? Die Möglichkeit es zu versuchen ist jedenfalls da. Ich bin für eure Anregungen dankbar =) LG Phil ![]()
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| Hallo Phil wenn es Probleme gibt, dann meist unter den gleichgeschlechtlichen Tieren. V.a. wenn sie dann noch unkastriert sind; sprich: in Deinem Fall unter den Häsinnen. Die Chance, dass es schief geht, ist wahrscheinlich grösser, als das es gut geht. Was nicht heisst, dass es nicht klappt, es kommt eben auf die Charakteren an. Bei grösseren, gemischten Gruppen stehen die Wahrscheinlichkeit besser. Es ist immer etwas heikel, wenn man ein drittes Tier zu einem funktionierenden Pärchen setzt. Wie sind die Charakteren der Häsinnen? Wenn Beide dominant sind, dann gibt es sicherlich Probleme. Aber letztendlich muss man es eben ausprobieren, denn voraussagen, kann ich Dir das nicht. Lg Moni
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| Hi Moni, wenn meine Häsin also kastriert wäre, ist die Chance höher. Über Ihr Kaninchen weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht mehr. Meine beiden sind ruhig. Beide besteigen sich auch schonmal gegenseitig. Wer von beiden Dominanter ist Kann ich schwer sagen, ich würde eher zu ihr tendieren. Aufgewachsen ist sie mit ihren Brüdern.
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| Hallo phl, Häsinnen sind in der Regel revierbezogen, das liegt in ihrer Natur. Sie graben die Baue für die Jungen und verteidigen Revier und Nachwuchs. Eine Kastration bei Häsinnen ist eine schwere Operation, die man nicht ohne Not machen lässt. Und es ist keine Garantie für eine bessere Verträglichkeit mit anderen Mädels! Bei Böcken gilt: zwei unkastrierte zusammen geht nicht gut, wobei ganz wenige Ausnahmen die Regel bestätigen. Mein Rat: Versuch macht klug! Lasse alle 3 vom TA durchchecken. Wenn sie gesund sind, setze sie ins neue Gehege. Als Minimum gilt: 2m² pro Tier an 24 h pro Tag, bei 2 Mädels würde ich lieber mehr Platz anbieten, mindestens 10m², besser 15-20! Stelle mehrere Futter- und Wasserstellen bereit, biete mehrere Versteckmöglichkeiten an (bewährt haben sich Pappkartons mit mindestens 2 Eingängen hineingeschnitten) und lass die Raubnager einfach mal machen. Greife nur ein, wenn Blut fliesst. Sie werden sich jagen, beissen, kratzen oder sie vertragen sich und fressen und kuscheln zusammen. Ich finde es richtig interessant, zu sehen, wie so eine Gruppe sich zusammen fügt. Kaninchen haben ein komplexes Sozialleben, der Weg von "Bähhh, ein Fremder!" zu besten Freunden kann, wie bei Menschen, ganz schnell gehen oder niemals klappen. Ich wünsche Dir und deiner Freundin viel Glück, jede Menge Geduld und ganz viel Spaß bei der Vergesellschaftung! Stephanie
__________________ "... Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten. Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden." aus: Watership Down (Unten am Fluss) von Richard Adams (\_/) This is Bunny. Copy Bunny into your (0.0) signature to help him on his way to (> <) world domination!
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| Zitat:
Und ja, bei Kastrationen ist die Verträglichkeit sicherlich besser, auch wenn es keinerlei Garantie dafür gibt! Aber letztendlich kastriert man, um die Gefahr von Gebärmutterkrebs im Alter vorzeitig entgegen wirken zu können. Leider sieht man die hormonellen Entgleisungen nicht immer an Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Dauerrammeln oder ständig wiederkehrende Scheinträchtigkeit) an. Ich lies alle Häsinnen bis anhin immer vorsorglich kastrieren; eine meiner 2-jährigen Häsinnen hatte bereits starke Veränderung obwohl sie keinerlei typischen Verhaltens-Symptome aufwies! Deswegen war ich auch froh, dass ich es trotzdem auch bei ihr durchführte, denn das wäre nicht gut rausgekommen und sie ist ja noch so extrem jung. Nur bei 1 von 5 Häsinnen hätte es bis anhin wirklich keinen Grund zur Kastra gegeben, aber das weiss man im Voraus eben nicht... (Und im Alter nimmt die Chance auf Krebs stark zu.) Selbst wenn die VG klappt, gibt es leider auch keine Garantie für ein langfristiges, harmonisches Zusammenleben. Bei meiner 4-er Gruppe (12 qm mit zusätzlichem Auslauf, was eher etwas zu wenig Platz ist...) gehen sich gegenseitig sowohl die Häsinnen, wie auch die Rammler aus dem Wege, damit es nicht knallt. Und bei Allen verlief die VG und die ersten paar Monate komplett harmonisch (mit Kuscheln!) und man mochte sich. Diese Zeiten sind leider schon längst vorbei... Allerdings sind die Chancen auch wiederum besser, wenn recht viel Platz vorhanden ist. Gleichgeschlechtliche Tiere brauchen mehr Platz. Dann können sie auch besser ausweichen, falls man sich jetzt nicht wirklich mag. Und falls wirklich soviel vorhanden ist, dann gäbe es auch die Option auf 4 Kaninchen aufzustocken, falls das Trio nicht wirklich harmonieren sollte. Oder allenfalls dann 2 Gruppen zu bilden.
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| Lieben Dank für eure Antworten. Ich wollte sie kastrieren lassen weil sie sehr oft ein Nest baute. Wie es momentan ist weiß ich nicht. Habe die Tiere mehrere Monate nicht gesehen. Ich werde die VG definitiv machen und dann sehen. Wie das ganze abläuft weiß ich ja mittlerweile 😁
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| so ich melde mich zurück. Ist es auch möglich meine beiden mit einem "Riesen" Kaninchen zu vergsellschaften? Die Meinungen im Netz darüber sind verschieden. Meine Tierärztin sagt die Größe spiele keine Rolle. Aber meiner Meinung nach müssen sich die kleineren und schwacheren doch zwangsläufig unterordnen und tun es höchstwahrscheinlich auch, weil sie nach z.B. dem ersten Biss während der Vergesellschaftung schon eingeschüchtert sind. Oder sehe ich das falsch? LG
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| Das siehst du falsch. Meist haben in solchen Beziehungen die Kleinen die Hosen an. Ich erinnere mich da nur zu gern an Flummi von Alex. Der Kleine hatte eine ganze Gruppe Riesen fest im Griff.Die Großen sind behäbiger, und längst nicht so wendig. Das wäre schon fast Zufall, wenn die mal so einen kleinen Gernegroß erwischen würden Die Kleinen sind da viel flinker, und meist auch mit einem guten Selbstbewusstsein gesegnet. Deine Tierärztin hat Recht, den Kaninchen ist die Größe ziemlich egal. Denen ist nur wichtig: das ist auch ein Kaninchen.
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| Ich drücke es mal anders aus. Wir hatten eine VG. Sie, ein Riese mit mind. 5kg. und meine zwei mit einmal 1500gramm und einmal 900gramm. Als erstes bissen sich die Riesin und mein Weibchen (1500gr). Nach der Ersten Auseinandersetzung war mein Weibchen total eingeschüchtert und verängstigt. Den kleinen Linus hat sie nie bekommen da er viel zu schnell und flink war. Das ganze mussten wir abbrechen, ich weiß das sollte man nicht tun und es hatte auch nichts mit den Tieren zu tun aber es war nicht anders möglich. Nun wollten wir es dieses Wochenende noch einmal versuchen. Nur ist mir dabei nicht ganz wohl weil die beiden sich ganz einfach nicht wehren können. Und wie sollten wir dass dann Nachts Handhaben? Nicht das am nächsten morgen eines total verletzt ist.
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| Ich würde Verstecke rein stellen (mit Hinterausgang jeweils!) in die die Große nicht rein kommt. Hattet ihr die Vergesellschaftung auf neutralem Boden gemacht oder in einem Revier, wo schon eines der Nins zuhause war? Verängstigt ist nicht schlimm - im Gegenteil, das schützt vor Größenwahnsinn. Es sollte nur nicht so massiv sein dass das unterlegene Tier nicht mehr zum fressen kommt (mehrere Futterstellen einrichten!) oder nur noch stundenlang regungslos in einer Ecke sitzt. Willy war auch ganz schön verschüchtert bei seiner VG mit Wuschel. Der ist eine komplette Woche vor ihr weggerannt, obwohl sie kaum größer war als er. Und Wuschel musste, als Jule noch lebte, ihrerseits die Pfoten in die Hand nehmen wenn sie Jule wieder mal provoziert hatte. Da war sie allerdings selbst schuld.
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| Mit verkleinerten Ausgängen ist eine gute Idee. Es war auf neutralem Boden aber Nachts müssten Sie ja dann auch in ihr Revier einziehen. Da wir keine andere Möglichkeit haben. Zum Ende hin hatte sich die Situation gelöst. Mein Weibchen lag nicht mehr dauerhaft mit dem Kopf und angelehnten Löffeln auf dem Boden, sondern fraß auch gelegentlich auch mal. Nur der kleine war stets in Bereitschaftsmodus und gönnte sich keine Ruhepause. Nur was mir halt zu bedenken gibt das der Riese einfach stärker ist und sich somit dominiert. Ich möchte nicht das sie sich zwangläufig unterordnen müssen.
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| Wie gesagt, so zwangsläufig ist das gar nicht. Sondern eher die Ausnahme. Nur wenn die Riesin sehr dominant ist, hat sie natürlich die Hosen an. Das hätte sie aber auch, wenn sie nur 1 Kilo wiegen würde statt 5.
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| Hätte Sie das? Also wenn ich neben einem 2,07m Mann welcher sehr muskulös ist und mir in einem Gefecht eine verpasst, würde mich das mehr einschüchtern und unterordnen als wenn einer der selben Statur und Größe sich mit mir domniert. Wahrscheinlich kann man das so nicht vergleichen ![]() Die Riesin hat auch immer gefaucht beim Angriff. Das habe ich bei noch keine VG erlebt.
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| Ja, hätte sie. Wuschel: 2,7 Kilo. Jule: 2,0 Kilo. Wuschel also fast das 1,5-fache von Jule. Das hat Jule aber nicht die Bohne interessiert, sie war Chefin. Zitat:
Und ich würde mich lieber mit einem 2-Meter-Riesenbaby anlegen der tollpatschig ist als mit einer Schulkollegin von mir. Ungefähr 1,70 groß, schlank. Allerdings Judoka ![]() Zitat:
![]() Zitat:
![]() Sobald die Kleinen die Riesin als Chefin akzeptieren, wird die auch das Fauchen wieder aufgeben. Manche Nins sind halt "gesprächiger" als andere.
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| Nagut in einigen Punkten kann ich dir Recht geben aber 700gr sind auch nicht die Welt wobei 5 kg Unterschied schon ein Menge Holz sind. Da kann man noch so flink sein, wenn es dich erwischt bist du dran, da kann der kleine Linus dann nichts mehr entgegensetzen. ![]() Der Riese hatte mich auch gebissen, da er böse Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und ich eine falsche Bewegung gemacht hatte. Ich muss schon sagen Der Biss war nicht ohne und hat es immer noch in sich. Ich hoffe das sich Tiere untereinander nicht so stark beißen? Mein Weibchen hatte auch eine Bisswunde
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