Ihr lieben langsam aber sicher bin ich am verzweifeln,
gestern habe ich Teddy nach 2 tägigem Klinikaufenthalt wieder abgeholt.
Das 6. mal in 2 Jahren. Jedes mal das gleiche Problem - eine Aufgasung

Laut Röntenbild hat er immer eine Verstopfung im Darm (durch Haarballen oder ähnliches?) dadurch bilden sich die Gase im Magen und er hat logischerweise schmerzen. Das ganze ist ja leider auch alles andere als ungefährlich...
Nun meine Frage, hat irgendjemand Tipps wie ich dem vorbeugen kann?
1. ist es für Teddy jedesmal enormen Stress und natürlich hat er auch große Schmerzen
und 2. ist es auch für mich langsam ein finanzielles Problem. Versteht mich nicht falsch ich würde jede Summe zahlen wenn es sein muss... aber es läppert sich schon, inzwischen habe ich knapp 1000 Euro für den Dicken beim TA liegen lassen

. Und wenn das noch 8 jahre so weiter geht...
Den TA hab ich auch gefragt was ich vorbeugend machen kann, er meinte da gäbe es nicht viel. Evtl täglich Malzpaste aber sonst...
Ich hab mir jetzt folgendes überlegt:
1. Ölhaltige Saaten füttern, damit es vielleicht besser "durchrutscht"?
Welche wären da denn Sinnvoll? Außerdem sollen laut Kaninchenwiese folgende Saaten gut für die Verdauung sein: Dillsamen, Fenchelsamen, Kümmel, Anissaat
2. Im Sommer wieder möglichst frisches Futter von draußen, laut Kaninchenwiese sollen vor allem folgende Kräuter helfen:
Bärenklau, Löwenzahn, Eichenrinde und -blätter, Bärlauch, Echte Kamille, Weidenkätzchen und Zweige, Schafgarbe, Wegwarte
3. Im Winter wieder viel Endive und Chicoreé und Fenchel. Ingwer frisst er leider garnicht. Außerdem laut Kaninchenwiese folgende Küchenkräuter: Dill, Pfefferminze, Melisse, Basilikum, Petersilie, Thymian, Majoran, Salbei, Schnittlauch, Wermut, Liebstöckel, Lavendel, Brennnessel
Nun hab ich noch überlegt ob es sinnvoll ist ihm täglich den Bauch zu massieren, wie es die TÄ immer gemacht hat wenn er über Nacht in der Klinik bleiben musste. Problem ist das er sich nicht wirklich gern anfassen lässt und das dann wahrscheinlich eher Stress füt ihn ist? Oder gewöhnt er sich da dran wenn ich es täglich mache?
Momentan lebt er so:
In einer 4rer Gruppe, 2 Jungs 2 Mädels da ist er mit einer Häsin zusammen der Chef. Sie haben 9qm (Außenhaltung) und täglich Auslauf im kompletten Garten für einige Stunden.
Sie bekommen täglich FriFu, so viel das bis zur nächsten Fütterung immer noch was übrig ist. Im Sommer zu 95% Wiese, im Winter eben alles was der Supermarkt und die Natur noch so hergibt...
Hat sonst noch jemand zufällig einen Tipp?
