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Kaninchen Vermittlung als HobbyHallo Leute, ich wollte euch mal nach euer Meinung Fragen und wissen, was ihr von meiner Idee haltet Ich liebe Kaninchen und Meerschweinchen mehr als alles andere und so tut es mir immer wieder leid zu sehen, wie viele Besitzer ihre Tiere einfach im Tierheim absetzen ohne ein richtiges Zuhause zu suchen. Deswegen hatte ich die Idee, dass ich die Tiere von Leuten aufnehme und mich selbst um ein schönes zuhause kümmere, wenn die Besitzer keine Lust/Zeit haben dies zu tun und sie nicht einfach im Tierheim landen sondern die Chance auf ein zweites Leben haben An Fischfutter komme ich immer billig ran und auch Stroh und Heu bekomme ich von einem nahelegenden Bauer. Das einzige was ich nicht billiger bekomme ist einstreu aber daran wird es nicht scheitern. Ich habe den Platz, das Geld und die Zeit um für die Tiere ein neues Zuhause zu finden. Jetzt wollte ich mal fragen ob ihr die Idee gut findet.
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| Ja an Futter komme ich sehr leicht ( ich bekomme immer mehr als genug geschenkt ) , genug Platz habe ich auch und Einstreu kann man ja kaufen. Wir haben eine sehr gute Tierärztin die sehr wenig verlang daher sind die Tierarzt kosten auch nicht so schlimm ( und fals doch was ist das Geld haben wir ) Natürlich würden die Kaninchen dann nicht im Käfig landen, ich bin eigentlich strickt gegen Käfighaltung und setze lieber auf Freilaufhaltung, da es den Tieren dort auch besser geht Ich will auch nicht jedes Tier aufnehmen und auch kein Geschäft oder so mit den Tieren machen, ich will einfach nur den Tieren eine zweite Chance geben und ihnen ein schönes Leben ermöglichen.
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| Die Tiere zu vermitteln ist nicht einfach, selbst wenn sie gesund sind. Viele Pflegestellen sind in Vereinen, da diese die Plattformen haben um die Tiere in Vermittlungsanzeigen vorzustellen. Die Kosten darf man auf keinen Fall außer acht lassen. Ein Tier braucht nur mal eine Bauchgeschichte, ggf mit OP oder deinen Bruch mit OP zu haben, das geht in den dreistelligen Bereich. Was mich abhalten würde, wäre, nicht persönlich nehmen, deine Minderjährigkeit, denn du bist somit noch nicht voll Geschäfts- und Handlungsfähig.Ergo müssten das deine Eltern machen. Ich finde das ganz interessant http://www.wir-fuer-tiere.org/pflegestelle-werden/
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Ernsthaft. Du bist 14 Deine Engagement in allen Ehren, vielleicht solltest du erst einmal in Pflegestellen aushelfen bevor du dich in irgendwas stürzt. Ich glaube du unterschätzt das ganze finanziell und auch emotional.
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| Schön, dass du so denkst und helfen möchtest. ABER..... Was sagen denn deine Eltern dazu? Stehen die zu 100% hinter dieser Idee und wollen das auch? Sind sie bereit dafür finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen? Denn ohne deine Eltern wirst du das ja nicht schaffen können. Und wenn du dich mal bei den Notfällen und Kleinanzeigen umschaust. Es sind ganz oft unkastrierte Rammler oder kränkliche Tiere, die da abgegeben werden. Mein Ta verlangt auch nicht viel für die Kastra, aber 40€ muss ich da auch hinlegen. Plus die Kotuntersuchung, die immer Pflicht sein sollte ... sind schon mal 50-60€ weg. Und da darf das Tier noch Nichts haben und gegen irgend etwas behandelt werden.... Dann musst du sicherstellen können, das unkastrierte Rammler niemals Kontakt zu den Mädels bekommen können. Mit handelsüblichen Gitterelementen ist es da nicht getan. Und die Vermittlung in wirklich artgerechte zu Hause ist auch nicht einfach, schon gar nicht wenn man eine angemessene Schutzgebühr verlangt. Das solltest du vorher auf jeden Fall alles genau mit deinen Eltern besprechen.
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| (Ja meine Eltern finden die Idee toll und mein Vater meine auch das ich das gerne machen kann wenn ich mich dann auch um die Tiere kümmere) Okey genau deswegen habe ich ja auch hier nach eurer Meinung gefragt eben weil ich mir nicht sicher war ob das eine gute Idee ist. Ich gebe zu das es nicht die beste Idee ist,aber irgendwie wollte ich den Tieren helfen und hielt das für eine Sinnvolle idee. Ich stimme euch zu das ich wirklich noch etwas jung bin und darüber, das ich noch nicht so wirklich Geschäftsfähig bin im ersten Moment gar nicht nachgedacht habe ( oder nicht dachte das es ein Hinterniss ist ) ich überlasse das wohl doch lieber den Menschen im Tierheim, die wissen besser als ich was sie machen Trotzdem danke für eure Antworten ![]()
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| Hallo Tamara, schön dass du dich um Tiere kümmern möchtest die eine neue Chance bekommen sollen. Da du erst 14 Jahre alt bist, gibt es da aber ein grundsätzliches Problem: du darfst, zumindest in Deutschland, keine lebenden Tiere erwerben. Auch nicht von Privat. Das heißt, dass deine Eltern diejenigen sein müssen, die diese kleine Notstation betreiben. Sie müssen dafür gerade stehen wenn etwas ist - Tierarztkosten beispielsweise, Kastrations- und Impfkosten sowie die Behandlung der fast immer kranken Tiere. Für eine Eingangsuntersuchung mit Kotprobe musst du mindestens 20 - 25 Euro pro Tier rechnen, und auch die Impfungen schlagen kräftig zu Buche. Dazu noch die Kastration unkastrierter Rammler, da kommen leicht dreistellige Beträge pro Tier zusammen. Dann musst du auch einigen Aufwand treiben - denn du hast 6 eigene Kaninchen. Fast alle Abgabekaninchen bringen unerwünschte Mitbewohner mit, meist Kokzidien oder Würmer, teils chronischen Schnupfen. All das ist hoch ansteckend, du brauchst nicht nur ein Quarantänegehege und darfst die Tiere nicht auf dem gleichen Gebiet laufen lassen wie deine eigenen, sondern solltest auch die Kleidung wechseln bevor du zu deinen eigenen Tieren gehst, mindestens die Schuhe - und gründlichst Hände waschen natürlich. Schnupfer sind besonders problematisch. Sie bedürfen zum einen einer umfassenden Behandlung, zum zweiten sollte man den Haupterreger feststellen und nach Möglichkeit nur zu einem passend erkrankten Tier vermitteln, und man muss den eigenen Bestand vor einer Ansteckung schützen, denn Kaninchenschnupfen ist keine harmlose Erkältung sondern eine meist chronisch verlaufende, schwere Erkrankung deren Komplikationen tödlich enden können wenn man Pech hat. Ein weiteres problematisches Feld sind die Zahnkaninchen. Die Behandlungen sind aufwändig und teuer, und müssen ein ganzes Leben lang fortgeführt werden. Und die Vermittlungschancen? Ganz ehrlich - es ist schwer, einen guten Platz zu finden. Du musst also als Pflegestelle damit rechnen, die Tiere monatelang zu betreuen. Bist du sicher, sie dann wieder abgeben zu können? 6 eigene Kaninchen sind für eine 14jährige machbar, aber mehr - auf Dauer? Sprich all das bitte mit deinen Eltern durch, ob sie bereit sind das Risiko mit zu tragen. Falls ja, halte die Augen und Ohren offen nach einem Notfellchen in deiner unmittelbaren Nachbarschaft - und versuche zunächst einmal, nur bei der Vermittlung zu helfen. Lass das Tier, falls keine Gefahr für dessen Leben besteht, erst einmal beim Vorbesitzer. Denn man darf es solchen Leuten nicht zu leicht machen ein Tier loszuwerden! Sonst rennen sie in ein paar Wochen in den nächsten Zooladen und kaufen das nächste Tier. Im Tierheim müssen sie normalerweise wenigstens eine Abgabegebühr zahlen, um das inzwischen ungewollte Tier "loszuwerden". Du wirst eine solche Gebühr nicht durchsetzen können, deshalb solltest du den Leuten klar machen dass die Verantwortung weiterhin bei ihnen liegt, und du nur hilfst, ihnen die Verantwortung aber nicht einfach abnimmst. Und nun? Ein guter Platz muss her. Der muss geprüft werden! Eine persönliche gründliche Vorkontrolle ist unerlässlich. Es gab schon Fälle, wo Leute eine "Vorzeigehaltung" mit wenigen Tieren hatten, und im Hinterhof dann einen Kaninchenknast... billiges "frisches Blut" für die "Zucht"... oder gar Futter für die Schlange oder den Hund... Schutzverträge bieten nur unzureichende Sicherheit. Am Ende kommt es auf die Menschenkenntnis an. Wie gesagt: an sich ist dein Plan prima, aber du brauchst im Moment noch deine Eltern um ihn durchzuführen. Sprich mit ihnen. Und verschweige ihnen bitte nicht die möglichen Probleme - du wirst über kurz oder lang damit konfrontiert werden und sie damit auch. Nur wenn ihr alle dazu bereit seid, macht es Sinn das Projekt jetzt schon zu starten. Falls nicht, gibt es sicher auch andere Wege um deine Lieblingstiere zu unterstützen.
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| Zitat:
Ich finde es toll das du so reagierst und nicht eingeschnappt bist Wenn du in ein paar Jahren auch noch so denkst und dann Platz und Mittel hast, ist das dann sicher ein von dir lange geplanter Schritt, den du bis dahin mehrfach überlegt hast.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Ich finde die Idee super ABER warte damit, bis du 18 bist. Außerdem kann es dir wie mir ergehen: Ich habe 2 Abgabetiere aus ebay-Kleinanzeigen zu mir geholt, ohne vorher alles abzuchecken, weil sie mir so leid taten. sie saßen in einem 120 x 60 cm Käfig in einer völlig verrauchten Wohnung. Und das Rammlerchen entpuppte sich als Horrorzahnkaninchen. Ich musste ihn 7 mal operieren lassen, bis seine Problemebeseitigt waren. Das hat mich locker, mit Nachsorge und Medikamenten, über 2000 Euro gekostet. Manchmal konnte ich nachts nicht schlafen, weil ich solche Geldsorgen hatte. Wenn du eine Pflegestelle aufmachst, solltest du auch Sponsoren haben, sonst kann es dich in den Ruin treiben.
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| Die Kosten können sehr schnell sehr hoch werden - so teuer wie mancher Hund mit einer schweren Erkrankung. Ich habe für meine Hasis in letzter Zeit weit über 2000 Euro bezahlt. Leider sind sie trotzdem gestorben.
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| Wie die anderen vor mir schon schrieben, ist damit eine sehr große Verantwortung und einiges an Kosten verbunden. Evtl. gibt es aber eine Möglichkeit, damit Du Einblick in eine Pflegestelle bekommst. Je nach dem, wo Du wohnst, könntest Du ein Notfalltier einer Pflegestelle aufnehmen und betreuen. Z.B. 1-2 Kastraten, die ihre Kastrafrist absitzen müssen. Die wären ja soweit gesund, blockieren aber für 5-6 Wochen einen Platz, den ein anderes Notfalltier vielleicht dringender braucht. Es werden auch immer wieder Pflegestellen für trächtige Weibchen gesucht, wo sie in Ruhe ihre Babys zur Welt bringen und großziehen können. Auch Tierheime sind froh, wenn sie trächtige Weibchen in eine Pflegestelle geben können, aus genannten Gründen. Vielleicht wäre das ja was für Dich? So könntest Du schon Erfahrungen sammeln und wächst langsam in die Aufgabe rein.
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| Vielleicht hast du auch direkt die Möglichkeit bei einer Pflegestelle in deiner Nähe mal reinzuschnuppern für einige Wochen.
__________________ Es grüßen Dani, Lilly, Sammy, Pünktchen und Snowie =) http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/37678-das-m%E4dchen-die-knutschkugel-%3D.html " Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort..." ![]()
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| Ich würde auch sageb das du dich villeicht ehrenamtlich einsetzt Tierheime... Andere Vergabestellen usw. Was ich noch für eine gute Idee finden würde...viele suchen Plätze auf Zeit wegen Umziehn, Urlaub oder Geschäftliche Reisen... Wenn man da nichts findet, kann es auch zu aussetzen bzw abgeben der Tiere führen. Villeicht kann man da ja was machen?
__________________ Sämtliche Rechtschreibfehler sind mein geistiges Eigentum, dienen der allgemeinen Belustigung und sind gewollt.
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| Ich finde es auch wirklich toll, möchte aber auch noch einen anderen Aspekt anmerken. Ich werde selber bald erst 16 (das schreibt sich toll ) und habe lange Zeit in einem Gnadengarten geholfen.Ich kann dir sagen, es tut weh was man alles sieht. Mal ein Beispiel: Zitat:
Ihm wurde 2x die Zähne gekürzt und jetzt letzten endes gezogen. Er hat eine mega Infektion bekommen und man fand herraus das er wohl etwa 5 Jahre alt ist. Im Moment kämpft er noch mit einem kleinen Abzess. Er wurde kastriert und geimpft. Er hat eine menge AB bekommen und musste fast täglich zum TA, alles in allem kann man sagen das der kleine Kerl etwa 1.000€ gekostet hat. Ich habe selber schon viele tierische Schicksaale gesehen, gehört und erlebt. Und du musst dir bewusst sein, das es alles andere als einfach ist mit den Rackern zu kämpfen. Weil du es siehst in den Augen, es ist furchtbar zu sehen wie sie leiden, wenn sie aufgeben wollen. PS heißt nicht nur gesunde Tiere aufnehmen, schmusen und ein schönes Zuhause finden. Es heißt auch mit Dingen konfrontiert zu werden, die man selber nie für möglich gehalten hätte. Ebenfalls wichtig ist, du schenkst den Tieren dein Herz. Ben könnte ich nie im Leben wieder abgeben, wir haben so viel gemeinsam gemeistert und gehören zusammen. Aber er ist gerade seit September in meiner Pflege, 3 Monate sind für ein PS Kaninchen nicht ungewöhnlich. Ich könnte es nicht und ich denke das du dafür einfach noch zu jung bist. Du würdest innerlich kaputt gehen, die Tiere immer wieder abzugeben. Vllt irgendwann mal wenn die Zeit reif ist. Wenn dir die Sache wirklich so wichtig ist, rette zwei Kaninchen ihre Welt und schenke ihnen deine Zuwendung und deine Liebe. Du wirst sehen wie stark man zusammen wächst in kurzer Zeit. Liebe Grüße Lena
__________________ Liebe Grüße von Lena, Mali, Ben, Mika, Ulli, Sammy und Yanny ♡ Blacky mein ganzes Leben habe ich dich geliebt und den Rest meines Lebens werde ich dich vermissen... ✝08. Mai 2017 Flocke (✝05.März 2017) & Willy (✝31. März 2017) für immer vereint...
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| @ einhorn Das ist ja eine gruselige Geschichte..... Ich habe auch schon öfters Tiere aus schlechter haltung aufgenommen und muss auch sagen, dass der Kontakt zu den ehemaligen Haltern kräftezehrend ist. Fast kostet das mehr Kraft, als die Pflege am Tier. Ich hab auch schon mal in Erwägung gezogen, Pflegestelle zu werden und garkeine eigenen Tiere zu haben, aber genau aus den Gründen hab ich es nicht getan. Ich hatte den Platz, das Geld, die Lust - aber Kontakt zu solchen grauenvollen Menschen - das wollte ich nicht.
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