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Der Tod und seine Folgen...Hallo Leute, ich bin neu hier im Forum und hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen. Wir haben seit 8 Jahren zwei wunderbare Kaninchen, eine Sie (Pünktchen - Löwenköpfchen) und einen Er (Anton - Farbzwerg). Sie haben einen geräumigen 3-stöckigen Kasten und ein großes Wohnzimmer als Auslauf, bekommen jeden Wunsch von den Augen abgelesen und sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Sie haben zusammen 8 Jahre ein schönes Kaninchenleben geführt. Leider ist Pünktchen an einem Tumor erkrankt und es geht ihr sehr schlecht, ich denke wir werden sie in den nächsten 1-2 Tagen von ihrem Leiden erlösen müssen. Die Tierärzte sagen das sie Ödeme einlagert und schon ein zusätzliches Problem mit der Atmung bekommt, ihr geht es stündlich schlechter und sie bewegt sich nur noch für das Nötigste, frisst aber noch relativ normal. Nun haben wir aber noch unseren kleinen Anton, er ist ein Zahnpatient und muss alle 3 Wochen die Zähne vorne gekürzt bekommen und mittlerweile regelmäßig in Narkose "Häckchen" gekürzt bekommen. Außerdem ist er sehr anfällig mit seiner Verdauung und stand schon mal auf der Kippe. Laut unseren Tierärzten ist es schon verwunderlich das er ein so hohes Alter erreicht hat. Das schreibe ich aber der Tatsache zu, dass wir sehr feinfühlig sind und sofort merken wenn etwas mit den Kleinen nicht stimmt. Ohne seine tägliche Dosis Malt kann er sowieso nicht durchs Leben gehen. Nun haben wir uns entschieden nach dem Tod von Pünktchen kein neues Kaninchen zu beschaffen. Wir bekommen selbst im Mai ein Baby und außerdem kann und soll kein anderes Kaninchen unsere beiden ersetzen. Ich weiß das es eine absolute Quälerei ist wenn man ein Kaninchen in Einzelhaft hält aber Anton abzugeben ist keine Option. Niemand kennt sich aufgrund seiner Gesundheit so mit ihm aus und weiß so schnell und genau wenn es ihm schlecht geht bzw. was ihm fehlt und außerdem sind unsere Hasis unsere Babys, ich denke das sagt alles :-). Das würde uns das Herz brechen. Tut mir leid wenn ich vielleicht etwas verwirrend gesprochen habe, ich komme gerade nur schwer damit klar mich in den nächsten Tagen von Pünktchen verabschieden zu müssen. Habt ihr vielleicht eine Idee oder eine Lösung ? Gruß Steffen Geändert von Skyfire (21.12.2015 um 09:20 Uhr).
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| Das tut mir sehr leid, ja ich steh gerade vor der gleichen Situation. Ich werde mein Kaninchen wahrscheinlich auch einschläfern müssen. Allerdings ist ihr Partner schon vor einigen Wochen verstorben. Da sie nur noch krank war hat sich die Suche nach einem Partnertier erübrigt. Ich werde nach meiner Miezi die Kaninchenhaltung definitiv beenden. Ihr könnt und wollt euer Kaninchen bei den gesundheitlichen Problemen wahrscheinlich nicht in fremde Hände geben. Einzelhaltung finde ich nicht angemessen. Mir fällt eigentlich nur dazu ein, ein Kaninchen aus dem Tierheim dazuzuholen und es eines Tages wieder abzugeben wenn Anton verstirbt. Das sollte eigentlich kein Problem sein da man dem Tierheim normalerweise die Tiere auch später wieder anvertrauen kann. Eventuell haben sie auch Leihtiere. Wir hatten am Anfang auch einen "Hasen" allein, den Paul, er wurde sehr alt, ungefähr 12 Jahre. Er lebte mit einem Meerschweinchen, sie hatten einen Käfig und durften aber ständig das ganze Kinderzimmer benutzen. Er war das Erbstück meines früheren Mannes, der den Kindern die Tiere geschenkt hatte, sie dann aber wieder abgeben wollte. Aus Unwissenheit hielten wir die Tiere in dieser nicht gerade glücklichen Kombination zusammen. Paul machte auf mich keinen unglücklichen Eindruck, er hatte viele Freiheiten und wurde verhätschelt. Auch Susi, das Meerschwein, wirkte ganz zufrieden. Die beiden fraßen zusammen, kuschelten gelegentlich und putzten sich. Allerdings bekam Paul nach ungefähr 2 Jahren eine Partnerin, die Tatjana. Da merkte ich was für ein Riesen-Unterschied das war. Ich würde nie mehr ein Kaninchen auf Dauer allein halten. Es ist halt schwierig das andere Kaninchen später wieder herzugeben. Man gewöhnt sich doch an die Tierchen. Aber alleine halten ist keine Option.
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| Also Anton abzugeben ist absolut keine Option. Die Idee mit dem Leihkaninchen gefällt mir ganz gut. Kennt ihr seriöse und brauchbare Organisationen im nördlichen Rheinland - Pfalz (Raum Montabaur) die einem behilflich sind? Vielen Dank für eure Hilfe
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| Kenne mich in Rheinland Pfalz nicht aus. Was eigentlich immer möglich ist: Ein Kaninchen ganz normal vom Tierheim aufzunehmen und es dann später wieder dorthin zurückzugeben oder privat in gute Hände zu vermitteln. Unser Esslinger Tierheim und das Stuttgarter bieten soweit ich weiß keine Leihtiere an. Alle Tiere können aber an das Tierheim zurückgegeben werden, da wüsste ich nichts von einer Einschränkung.
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