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Toni kann nicht mehr laufen auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Natie
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Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2015
Beiträge: 9
Suza befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 17:11

Toni kann nicht mehr laufen


Hallo,
ich bin neu hier und hoffe auf Euren Rat und Eure Unterstützung, da ich momentan ziemlich verzweifelt bin.

Toni(ca. 5 Jahre alt, knapp 4 kg in seinen besten Zeiten) ist eines meiner 8 Kaninchen, die in unsrem Gärten in einem ca. 200 qm großen Gehege leben.

Vor ca. 3 Monaten wäre er fast an einer Herzerkrankung gestorben, hat sich inzwischen aber wieder einigermaßen erholt (1 kg weniger und tägliche Herzmedikamemte).

Vor ein paar Wochen fiel mir dann auf, dass er immer größere Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, Probleme mit den Hinterbeinen. Ein vom TA gespritztes Schmerzmedikament half gar nicht. Das Röntgen ergab eine schwere Arthrose im rechten Kniegelenk, wobei ich nicht glaube, dass dieses wirklich die Ursache für seine Probleme ist. Es scheint eher so, als ob er keine richtige Kontrolle mehr über seine Hinterbeine hat. Zum Teil fällt er bei etwas schnelleren Bewegungen einfach auf die Seite.
Auch Cortisonspritzen haben nur teilweise eine Besserung gebracht.

Heute morgen nun konnte er gar nicht mehr aufstehen. Sein Hinterteil liegt seitlich, das rechte Bein unter dem Linken. Fressen tut er, scheint aber nie wirklich satt zu werden. Auch über Krauleinheiten scheint er sich zu freuen - er leckt dann immer meine Hand. Mir kommen immer fast die Tränen, wenn ich ihn sehe. Ist das noch ein Leben für einen Hasen?

Es wäre schön, wenn Ihr mir weiter helfen könntet. Was kann ich für den Toni tun? Was könnte er haben? Gibt es vielleicht Behandlungsmöglichkeiten.
Ich möchte den Dicken nicht verlieren. Er ist ein ganz besonderer Hase!

Viele Grüße
Suza



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Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 07.12.2015, 17:46

Hallo liebe Suza und ganz herzlich Willkommen bei uns,

das mit Toni tut mir wirklich sehr leid

Was sagt denn der Tierarzt, gibt es denn eine Chance, dass es sich nochmal bessert und er noch eine Zeit ohne Schmerzen weiterleben und auch wieder laufen kann ?
ich möchte ganz ehrlich mit Dir sein, auch wenn es noch so weh tut.
Natürlich muss man mit seinem Tier kämpfen und ich merke, dass du dazu bereit bist und auch alles erdenkliche tun würdest.

Wenn es aber keine Möglichkeit gibt, dass er auch nur halbwegs schmerzfrei laufen kann und er gar nicht mehr aufstehen kann, dann musst du wahrscheinlich den letzten Weg mit ihm gehen.

Hol dir noch eine zweite Tierarztmeinung ein, ist die Arthrose wirklich soweit fortgeschritten oder liegt vielleicht noch eine andere Ursache vor und die wichtigste Frage: ist das behandelbar ?



__________________

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http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html

Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin
Besucht uns doch mal :
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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 17:59

Sieht das so aus?

https://www.youtube.com/watch?v=IuKEVXpcv8k

Das war mein Barney, auch er hatte schwere Arthrosen die dann so endeten wie du im Video sehen kannst...ein paar Tage später habe ich ihn einschläfern lassen.

Tut mir leid wenn ich dir keinen besseren Rat geben kann, aber da gibt es leider nicht viel Hoffnung, Arthrosen sind nicht heilbar und es wird nur schlimmer. Meine Meinung ist, wenn ein Kaninchen, ein Fluchttier, nicht mehr auf die Beine kommt, dann ist es kein Leben mehr.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2015
Beiträge: 9
Suza befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 18:11

Danke für Eure lieben Worte!
Ja, es sieht so aus wie bei Barney...
Aber da können doch nicht nur Schmerzen die Ursache sein. Das sieht doch eher nach einer "Nerven-Geschichte" aus, oder?




Benutzerbild von bunny-frisch
Kaninchen
 
Registriert seit: 17.06.2015
Beiträge: 4.110
bunny-frisch befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 18:43

Hallo und herzlich willkommen, obwohl der Anlass deiner Anmeldung ja ein trauriger ist...

Unsere Lucky hatte ein ganz ähnliches Problem. Bei ihr war zunächst ein Gebärmuttertumor diagnostiziert worden. Die TÄ meinte, die Chancen stehen gut, dass sie nach einer Kastration wieder gesund wird. Gesagt, getan. Kurze Zeit nach der OP rutschte ihr dann der linke Vorderlauf weg, sie könnte ihn nicht mehr kontrollieren. Etwas später dann auch der Hinterlauf, die Lähmung breitete sich immer weiter aus. Schmerzen hatte sie keine. Im Gegenteil, uns schien es, als hätte sie überhaupt kein Gefühl in den gelähmten Gliedmaßen. Sie konnte nicht mehr aufstehen, sich nicht putzen etc. Irgendetwas hatte ihr Nervensystem angegriffen. Da haben wir sie gehen lassen, denn Heilung gab es nicht.

Kann Toni sich denn noch kratzen und putzen? Nässt er sich ein? Hast du das Gefühl, er hat Schmerzen, oder eher das Gefühl, er spürt gar nicht in den Beinen?

Falls es, was ich nicht hoffe, nicht besser wird, schließe ich mich Hasis2011 an. Ein Kaninchen, das nicht mehr laufen und sein Fell dauerhaft nicht pflegen kann -beides essentiell für Kaninchen - kann kein artgerechtes Leben mehr führen.

Ach Mensch. Ich drück euch ganz fest die Daumen.




Benutzerbild von Natie
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.11.2012
Beiträge: 5.961
Natie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 18:52

Das es so plötzlich heute morgen so schlecht war, scheint mir auch eher für eine Nervensache zu sprechen.
Neben dauerhaft Metacam (Schmerzmittel) und Zeel (von Heel, Hömeopathisches Schmerzmittel) würde ich mal eine Weile auf EC behandeln. Das heißt: Panacur, Antibiotikum und ganz wichtig Vitamin B (am Besten Vitamin B Komplex von Rathiopharm aus der Apotheke).

Zusätzlich würde ich mit ihm täglich Physiotherapie machen, also Steh und Sitzübungen ...
Damit er sich nicht wund liegt, empfehle ich Vetbeds unter die du ein Handtuch (zum aufsaugen des Pipis) legst.

Du musst jetzt ganz genau drauf achten wie es ihm geht und was er dir für Signale sendet.
Will er kämpfen - Kämpfe mit ihm.
Hast du den Eindruck er kann und will nicht mehr - lass ihn gehen ...



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Schaut doch auch mal in unserem Thread vorbei:
http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/26593-naties-thread-mein-gehege-meine-tiere-mein-zuhause.html

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Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 19:47

Zitat:
Zitat von Suza Beitrag anzeigen
Danke für Eure lieben Worte!
Ja, es sieht so aus wie bei Barney...
Aber da können doch nicht nur Schmerzen die Ursache sein. Das sieht doch eher nach einer "Nerven-Geschichte" aus, oder?
Das sind Nervenschädigungen und Lähmungen, verursacht durch die Arthrosen.

Warum soll sie auf EC behandeln?



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Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 20:45

Hallo Suza und auch von mir ein herzliches willkommen im Forum auch wenn der Anlass traurig ist.
Ich persönlich sehe es genauso wie Natie und würde auch eine E. C. Behandlung versuchen auch um nichts unversucht zu lassen. Letztendlich kennst Du das Tier aber am Besten.
Ich muß gestehen, dass ich immer womöglich "zu viel versuche" um nichts unversucht zu lassen.



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Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2015
Beiträge: 9
Suza befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 20:49

Ich muss morgen sowieso mit ihm zum TA, weil er auch noch eine Entzündung an der Vorderpfote hat, die noch mal gespült werden muß.
Da werde ich mich noch mal beraten lassen und Eure Vorschläge ansprechen.

Natürlich habt Ihr recht: wenn es keine Hoffnung auf Besserung gibt, dann muss ich ihn von diesem hasenunwürdigen Leben erlösen.
Und doch habe ich das Gefühl, dass er noch nicht gehen will...




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 20:55

Dann hör auf Dein Gefühl. Vielleicht macht ihm ja die Wunde auch zusätzlich sehr zu schaffen. Versuch falls es sein Herz zuläßt auch eine tägliche medikamentöse Schmerzbehandlung in ausreichender Stärke. Oft dosieren Tierärzte zu gering. Ich meine dazu auf www.kaninchenwiese.de etwas gelesen zu haben.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2015, 21:34

Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Ich würde Dir auch dringend zu einer Zweitmeinung raten. Versteht Dein Tierarzt was von Kaninchen? Hat er eine Zusatzqualifikation "Kleine Heimtiere"? Kaninchen sind keine Kleintiere, sondern kleine Heimtiere.



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Benutzerbild von Nathi
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.07.2014
Beiträge: 763
Nathi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Nathi eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 07.12.2015, 22:34

Hallo und Herzlich Willkommen!

Ein trauriger Anlass, ich kann dir leider keinen Rat geben, ausser das was die anderen schon gesagt haben, eine Zweitmeinung kann ja nicht Schaden. Ich wünsche dir alles gute!



__________________

Sämtliche Rechtschreibfehler sind mein geistiges Eigentum, dienen der allgemeinen Belustigung und sind gewollt.



Benutzerbild von Toflolesa
Kaninchen
 
Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2015, 07:35

Zitat:
Zitat von Tinachen Beitrag anzeigen
Dann hör auf Dein Gefühl. Vielleicht macht ihm ja die Wunde auch zusätzlich sehr zu schaffen. Versuch falls es sein Herz zuläßt auch eine tägliche medikamentöse Schmerzbehandlung in ausreichender Stärke. Oft dosieren Tierärzte zu gering. Ich meine dazu auf www.kaninchenwiese.de etwas gelesen zu haben.
Da würde ich an deiner Stelle auch mal ganz genau nachfragen. Metacam z.B. wird bei Kaninchen doppelt so hoch dosiert wie bei Hunden .....



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2015
Beiträge: 9
Suza befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2015, 12:41

Ich habe gerade versucht, den Toni ein wenig zu säubern, da er sich ja total vollgepinkelt hat. Er machte keinen guten Eindruck, wollte auch nicht fressen.
Nun habe ich ihn aber nach draußen gesetzt in eine Ecke vom Gehege, die ich mit Heu ausgepolstert habe. Er liegt jetzt ganz entspannt da und mümmelt an dem Haufen Gras, der vor seiner Nase liegt.
Der TA-Termin ist heute um 14 Uhr.




Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2015
Beiträge: 9
Suza befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.12.2015, 19:42

Wir waren heute beim TA und der rät mir, den Toni zu erlösen. Wahrscheinlich kommen seine jetzigen Beschwerden doch von der Wirbelsäule, obwohl auf dem Röntgenbild nix zu sehen war - MRT wäre natürlich besser...
Wir haben uns geeinigt, noch einen Versuch zu starten. Übermorgen bekommt er noch mal eine Cortison-Spritze, dazu ab heute RodiCare Artrin und Vitamin-B-Komplex Lösung. Zusätzlich nimmt er ja auch noch ein Antibiotikum wegen der entzündeten Pfote, die heute schon besser aussah.

Eine Kotprobe haben wir vor ca. 2 Wochen untersuchen lassen: Kokzidien und Rundwürmer. Beides wurde dann behandelt.

Mehr kann man wohl nicht tun. Wenn bis zum Wochenende keine Besserung in Sicht ist, dann muss ich ihn wohl gehen lassen.



 
 
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