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Ist sie Krank? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2015, 10:19

Ist sie Krank?


Gestern hatte meine Jule eine kleine Verstopfung mit leichten Magengluckern aber sie frass noch und war munter.
Also habe ich Ihr Sabsimplex, Colosan und Paraffinöl verabreicht.
Mir ist schon beim Abtasten aufgefallen das wenn ich am Bauch richtung Hinterläufe kam, dass sie ihr Hinterteil auf den Boden gedrückt hat.
Ich habe gedacht es könnte evtl von der Verstopfung sein.

Heute Nacht kam dann ein riesiger Kotklumpen und heute Morgen hat sie auch wieder ganz normal geköttelt und war munter.

Bevor ich zur Arbeit bin hab ich sie sicherheitshalber nochmal kurz abgetastet und sie hat wieder ihr Hinterteil auf den Boden gedrückt sobald ich Richtung Hinterläufe kam.
Sie ist nicht kastriert was bei mir die Angst verstärkt das es etwas mit der Gebärmutter sein könnte.
Zumal ich überall gelesen habe das wenn ein Kaninchen den Hintern auf den Boden drückt, es meistens schmerzen hat.
Scheinschwanger war sie dieses Jahr nur einmal kurz. Sie hat weder Ausfluss, noch baut sie gerade ein Nest. (Was Symptome einer Gebärmutterentzündung wären.)

Ich weis nicht ob ich übervorsichtig bin oder ob es wirklich etwas ernstes sein könnte.
Was könnte es sein? Ist es evtl doch nur von der Verstopfung?



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Benutzerbild von Mucki1
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 04.10.2014
Beiträge: 794
Mucki1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2015, 10:25

Du kennst dein Kaninchen gut .
Wenn du dir aber so unsicher bist , würd ich vorsichtshalber beim TA vorsprechen .



__________________
Liebe Grüße von Anja , Bijou , Obelix , Schnuffi , Wuschel ,Bambi , Sally ,Klara , Sam und Maxerl

Immer im Herzen -
Julia , Hopsi , Schnuffelchen , Blacky , Luna , Rudi , Mucki, Stupsi , Herr Zuckerwatte



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.11.2015
Beiträge: 142
Cattleya 21 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2015, 11:15

So bald wie möglich zum Tierarzt. Offensichtlich tut ihr dort etwas weh- das kann alles mögliche sein. Eventuell Verdauungsstörungen nach dem großen Kotklumpen. Eines meiner Kaninchen hatte auch schon eine Gebärmutterentzündung. Die üblichen Symptome waren aber absolut nicht vorhanden.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2015, 11:55

Danke für die Antwort :)


Ich habe jetzt für morgen Nachmittag einen Termin, weil mein Tierarzt heute nachmittag keine Sprechstunde hat. Spricht also dieses Hinterteil auf den Boden drücken für schmerzen? Ich habe immer gedacht das zähneknirschen Anzeichen für schmerzen wären.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.11.2015
Beiträge: 142
Cattleya 21 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.11.2015, 13:54

Solange sie köttelt und frisst ist das ja erst mal ein gutes Zeichen. Aber bei Kaninchen ist das eben schwierig zu beurteilen, weil sich ihr Befinden so schnell verändern kann und sie dann innerhalb von Stunden lebensgefährlich erkranken können. (Verstopfung, Magenüberladung, Aufgasung) Unter Umständen nachts, wenn man als Halter nichts merkt. Ich hab das leider alles schon ein paar Male miterlebt und ein schneller Tierarztbesuch war die Lebenvsersicherung. Die Kaninchen versuchen häufig, ihr Unwohlsein und ihre Schmerzen durch eine Schonhaltung zu lindern. So würde ich es deuten wenn sie immer wieder das Hinterteil auf den Boden drückt und sich hinten nicht mehr anfassen lässt.
alles Gute für dein kaninchen!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2015, 09:27

Also ich war dann doch gleich am Mittwoch bei einem anderen Tierarzt. Sie wurde abgetastet und es wurde Fieber gemessen (38,7).
Die TA meinte das der Magen schon eher hart ist und sie beim abtasten den Bauch auch anspannt. Sie hat den Verdacht geäußert das es eine Gebärmutterentzündung sein könnte aber meine Jule hat weder Ausfluss noch Fieber oder Blut im Urin. Die Gebärmutter wäre auch nicht vergrößert.
Sie gab mir AB und Schmerzmittel mit und ich sollte schauen ob sie köttelt und pinkelt, erst wenn nix passiert würde sie sie röntgen.
Als ich daheim war frass Jule ganz normal und hat mehr getrunken. Gepullert und geköttelt hat sie auch schon fleißig. Also heißt es jetzt erstmal abwarten.
Ich würde sagen ihr geht es auch soweit ganz gut. Sie hat nur leider immer Bauchweh vom AB.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2015, 10:03

Am 11.12. hab ich einen Termin vereinbart für eine Kastration.
Hat jmd Erfahrungen? Oder Tipps die er mir geben kann?
Ich hab den Termin extra auf einen Fr. gelegt damit ich sie beobachten kann und weil an diesem Wochenende meine Tierärztin Notdienst hat falls was wäre.
Wenn ich es richtig verstanden habe macht die Tierärztin eine Inhalationsnakose? Weil es besser von Kaninchen vertragen wird und diese schneller wieder fit werden.
Was sollte ich besorgen? Schmerzmittel und Antibiotika bekomme ich dann von der Tierärztin. CC hätte ich eh daheim. Rotlich würde ich mir von meiner Schwägerin besorgen.
Ich wäre für jeden Ratschlag dankbar.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.11.2015
Beiträge: 142
Cattleya 21 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2015, 14:05

Meine Häsin ist auch kastriert. War schon eine große OP aber sie hat es damals ganz gut weggesteckt. Einige Tage war sie natürlich sehr schwach und es hat auch ein paar Tage gedauert bis sie wieder von ganz allein gefressen hat. Ein Problem ist bei Kaninchen halt die Verdauung. Wir hatten sie auf Handtüchern und Decken ganz normal im geheizten zimmer. Vom kreislauf her war sie gut. Sie bekam noch Antibiotika. Außerdem mussten wir sie am Anfang regelmäßig zufüttern und Bene Bac geben.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2015, 22:33

Meine Häsin Leeloo musste vor einem halben Jahr wegen einer starken Gebärmutterentzündung plus einem Tumor kastriert werden. Sie hat es super weggesteckt, wobei ich sie nach der OP noch 24 Stunden zur Beobachtung in der Tierklinik gelassen habe. Im Anschluss gab es noch einige Tage Schmerzmittel (habe ich langsam reduziert) sowie ein AB. Päppeln musste ich Gott sei Dank nicht. Und auch ein Body bzw. eine Halskrause war nicht nötig, da die Maus die Naht komplett in Ruhe gelassen hat. Sie durfte auch direkt wieder in ihre normale Umgebung (freie Wohnungshaltung) einschließlich der mit Streu eingestreuten Kaninchentoillette. Auf den Einsatz von Handtüchern habe ich nach Rücksprache mit dem TA verzichtet. Lediglich ein paar Stühle, zu hohe Kaninchenhäuser etc. habe ich für ein paar Tage entfernt, da ich am Anfang bedenken hatte, dass sie sich die Wunde beim Hochspringen aufreißen könnte.

Besorgt hatte ich vorsorglich:

Zum Päppeln / Füttern: Babygläschen, Haferflocken, Schmelzflocken, viele frische Kräuter (zur Not hätte ich die noch mit püriert) und Spritzen ohne Nadel und dazu das komplette Sortiment Lieblingsfutter

Gegen Aufgasung / Verstopfung : SAB Simplex / Lactulose

Vom der Tierklinik bekommen habe ich :

Schmerzmittel, Antibiotikum, Halskrause, Body und Bene Bac für die Darmflora




Geändert von Audrey II (01.12.2015 um 22:35 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 15:04

Vielen vielen Dank für die ganzen Antworten.
Heute muss ich leider nochmal zum Tierarzt weil Jule auch noch ne leichte Aufgasung hat die nicht richtig weg gehen möchte. Ich wurde schon vorgewarnt das es dazu kommen könnte.
Der Termin wurde auch nach vorne verschoben (auf Montag) damit wir nicht das Risiko eingehen das es ihr plötzlich doch schelchter geht.
Darf ich fragen wie alt eure Häsinnen zu diesem Zeitpunkt waren?
Meine größte Angst ist das sie während der Op etwas finden und sie sie nicht mehr aufwachen lassen. Oder das sie mir nach der OP eingehen könnte.
Ich hab gelesen das man dem Tier lieber keinen Body anziehen sollte damit luft an die Wunde kommt? Nur wenn sie am Montag die OP hat kann ich leider nicht nach ihr schauen und müsste ja irgendwie im Notfall verhindern das sie an die Wunde geht.
Auf was müsste ich mir vorbereiten. Also welchen Zustand hatten eure Kaninchen? Ich gehe davon aus das ich damit rechnen muss das sie sich eher zurück ziehen wird oder? Nur wie erkennt man dann das es dem Tier schlecht geht?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 15:15

Warum denn jetzt doch OP? Wurde geröngt und was gefunden? Ultraschall?
Rein gefühlsmäßig würde ich die OP (wenn überhaupt nötig) nicht vorziehen. ihr geht es ja jetzt schon schlecht. Sie sollte sich erstmal von der Aufgasung erholen und im Fressen stabil sein.




Benutzerbild von crazy curry
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.05.2013
Beiträge: 9.398
crazy curry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 15:19

Meine Mädel waren zwischen 13 und 18 Monaten bei der Kastra. Ich lasse grundsätzlich kastireren und bislang hatten alle schon Veränderungen.
Bodys gabs bei uns keine, solange sie nicht an die Wunde gehen ist es nicht nötig ebenso wenig wie Halsringe, etc.
Meine kamen immer gleich wieder zum Partner, der sich rührend kümmerte und damit fingen sie schneller an zu futtern und waren abgelenkt.

Nimm das Kaninchen erst wieder mit nach Hause wenn es richtig wach ist, sonst ist die Gefahr das der Kreislauf zu sehr absackt und du nicht mehr eingreifen kannst.

Zu futtern wären stark riechende frische Kräuter wie Dill, Basilikum und Petersilie gut. Damit dann immer mal vor der Nase wedeln bis sie genervt zubeißt.

Sab sollte man da haben, aber noch wichtiger ausreichend Schmerzmittel. Am sinnvollsten Novalgin/Vetalgin und Metacam. Lass dich nicht abspeisen mit, sie hat bekommen das reicht. Tut es nicht, Kaninchen verstoffwechseln schneller als Hund oder Katze und ein Kaninchen das Schmerzen hat, frisst nicht.

Ansonsten habe ich im Gehege nichts verändert. Weder gab es Laken oder ähnliches, sondern alles wie immer.Einzig ein Snugglesafe habe ich angeboten, was aber nicht angenommenen wurde, man legte sich lieber ins Klo, auf die Holzpellets



__________________
Liebe Grüße Heike



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 06.04.2012
Beiträge: 88
Audrey II befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 17:57

Leeloo war zum Zeitpunkt der OP etwa 5 Jahre alt.

Sie war noch einige Zeit nach der OP ruhiger als sonst, aber richtig zurückgezogen hat sie sich nicht. Da ich sie ja aber auch ernst einen Tag nach der OP abgeholt habe, kann ich gar nicht sagen, wie sie unmittelbar nach der OP drauf war. Ich weiß nur, dass sie schon in der Tierklinik wieder selbstständig gefressen hat.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 20.11.2015
Beiträge: 142
Cattleya 21 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 18:06

Miezi war ungefähr 7,5 Jahre alt. Sie hatte eine Gebärmutterentzündung und schon längere Zeit davor immer wieder undefinierbare Bauchschmerzen. Erst durch einen Ultraschall kam der Tierarzt dieser Entzündung auf die Schliche. Sie war auch nicht ganz stabil, die Tierärzte wagten aber den Eingriff weil es die einzige Option war. Länger hätte man nicht mehr warten können. Es ist gut gegangen.




Benutzerbild von Velvet
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 21.10.2015
Beiträge: 600
Velvet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2015, 19:14

Hey,
mein Mädel wurde auch erst letzten Monat operiert, sie ist jetzt 1,5 Jahre alt. Habe sie morgends hingebracht und abends konnte ich sie wieder holen. Nachdem sie nicht essen wollte, habe ich Nachts noch etwas gepäppelt.

Die Ärztin hat gemeint wenn sie nicht fressen wollen, dann haben sie meistens noch Schmerzen. Bin dann gleich am nächsten Tag noch einmal zum Arzt und habe meiner Häsin eine Schmerzspritze geben lassen, dort wurde sie auch gleich noch ein wenig gepäppelt.
Nachdem wir wieder daheim waren, hat sie ein wenig Basilikum und Löwenzahn gefressen. Die Häsin ist auch gleich wieder auf meinen Rammler los und hat ihn bestiegen -_-''
Also ich würde aber tatsächlich schauen, das man am nächsten Tag daheim ist, oder zumindest den halben Tag. Sodass man doch zum Arzt fahren kann, falls etwas ist.




Tee Tee ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.03.2015
Beiträge: 44
Tee befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2015, 04:20

Grüß dich!
Meine war etwas über ein halbes Jahr alt. Ein halbes Jahr war das Mindestalter, das bei meiner TA für diesen Eingriff angegeben wurde.
Die Ärztin behält generell alle kastra-Patienten zur beobachtung für zwei Tage nach dem Eingriff, natürlich mit besucherzeiten. Sie hält diese 24/7 Betreuung und Beobachtung nach einer Kastration für sehr wichtig.
Ebenso empfahl sie uns, die bereits bestehende Gruppe über dem Zeitraum der Nachsorge nicht zu trennen, so gaben wir damals alle drei gemeinsam ab.
Sie meinte auch, dass eine zweitägige Beobachtung durch die Ärztin und dem Team eigentlich Standard sei, wenn nicht sogar ein "muss"...hm!

Zur Nachsorge bei dir zuhause kann ich dir nur sagen, dass wir regelmäßig die Wunde kontrolliert hatten, Bilder gemacht, der TA geschickt, eben alles schön protokolliert und kontrolliert.
Stroh ließen wir, bis die wunde gänzlich verheilt war, weg und griffen auf weiche Untergründe zurück.

Bitte deine TA um ein spezielles Service, gerade nach so einem Eingriff. Vielleicht brauchst du ja die Unterstützung garnicht, wie wir damals, aber ich würde auf Nummer sicher gehen!

Wann folgt der erste kontrolltermin bei der Ärztin nach der OP?




Geändert von Tee (03.12.2015 um 04:40 Uhr).

Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 17.09.2014
Beiträge: 51
Mirabella779 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.12.2015, 12:35

Ja sie würde geröngt und die Gebärmutter wäre auch vergrößert. So geht es ihr wieder ganz gut. Sie frisst und köttelt. Ich würde sie am Montag morgen abgeben und abends wieder holen. Nur haben wir urlaubssperre im Betrieb und bin am Dienstag erst ab halb 4 daheim. Ich hoffe ihr geht es Montag abend schon deutlich besser das ich mir Dienstag bei der Arbeit keine sorgen machen muss. Meiner Arztin vertraue ich blind.



 
 
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gebärmutterentzündung, kastration



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