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| Keine Sorge, lass Purzel erst einmal wieder richtig fit werden. Er wird sich nicht ans allein sein gewöhnen, das kann ein Kaninchen nicht. Mein Leo lebte seit seiner Trennung von Mutter und Geschwistern ca. 3 - 4 Jahre bei den Vorbesitzern allein, und selbst er war zu vergesellschaften. Er hatte sich keineswegs ans allein sein gewöhnt, sondern blühte in Damengesellschaft sichtbar auf. Deine Idee es mit einer Häsin zu versuchen halte ich für absolut richtig. Schau dich schon einmal um, sie sollte am besten nicht allzu dominant sein - Purzel scheint ja doch gern die Hosen an zu haben in der Beziehung. Und 2 Wochen sind schnell herum, das ist eine wirklich kurze Zeitspanne. Dem kleinen Pechvogel gute Besserung. Es tut mir sehr leid für dich dass die Vergesellschaftung mit einer so schweren Verletzung geendet hat, so etwas ist wirklich selten. Gab es denn eine Sackgasse die zu der schlimmen Attacke geführt haben könnte? Das ist wichtig für die nächste VG, damit Purzel nicht nochmal jemanden in die Enge treiben kann.
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| Danke für deine Antwort Lupine. Ich zerbreche mir eig. ständig den Kopf, aber eine Sackgasse gab es nicht wirklich. Ausser ein etwas schmälerer Bereich hinter den Schreibtisch. Aber da konnten sie auch rundherum hoppeln. Aber vl war das der Auslöser/die Engstelle. Den 1. Tag war ich ständig bei den beiden und Filou ist eig. immer ausgewichen und davon gehoppelt. Auch die Nacht haben sie gut überstanden und wie gesagt in der Früh hat Purzel Filou sogar geputzt. Dann ging ich mal für ca. 20 Minuten aus dem Zimmer u. als ich zurück kam lagen überall Haarbüschel und da graute es mir schon. Wo Purzel 2 Wochen zuvor genäht wurde war wieder eine blutende große Wunde. Filou hatte sich einfach gewehrt. Vielleicht wurde es ihm zu viel. Er wurde ja ständig gejagt. Mir ist das alles zu unsicher, wenn sie sich generell so wild attackieren hätte ich einfach nie ein ruhige Minute. ich bin froh, dass ich beide Male in der Nähe war und gleich in die Tierklinik fahren konnte. Ich glaube dass Purzel generell unzufrieden war nun mit einem Rammler zusammen leben zu müssen. Die Attacken waren von Anfang an sehr wild. Naja mit dem Thema muss ich jetzt abschließen, obwohl Filou so ein Lieber gewesen wäre ![]() Frage zur Häsin: Ich hätte eine die 2 Jahre alt ist und vom Charakter her auch eher zurückhaltend. Sollte das Weibchen auch kastriert sein? Und noch eine generelle Frage: Neutraler Raum oder im gemeinsamen Hasenzimmer vergesellschaften? Hier hab ich auch schon unterschiedliche Meinungen gehört. Ich hätte noch den Heizraum im Keller zum Anbieten. Da war Purzel auch noch nie und der Raum ist groß genug. Dann kann Purzel keine Revieransprüche stellen. Generell find ich es einfach traurig, dass es mit den beiden nicht funktioniert hat, da man hier eig. nur über glückliche VG liest. Aber hoffentlich klappt es bei uns dann mit einer Häsin! Er tut mir grad ziemlich leid wenn er so alleine in seinem Zimmer sitzt mit seiner Wunde.
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| Ob man eine Häsin kastrieren lässt, hängt von der eigenen Einstellung dazu ab. Inzwischen gibt es viele, die das vorsorglich machen lassen um spätere Probleme zu vermeiden. Allerdings ist eine Häsinnenkastration anders als eine Rammlerkastration schon eine recht große Angelegenheit, ich stehe der vorsorglichen Kastration deshalb etwas kritisch gegenüber - obwohl ich schon einmal eine Häsin an einem Tumor verloren habe. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das eine oder das andere Risiko lieber eingeht. Man liest übrigens nicht nur von geglückten VGs, es gibt auch andere Fälle. Schaust du genau hin, wirst du immer wieder Fragen finden wo Gruppen nicht harmonieren. Auch in meiner Dreiergruppe gab es hin und wieder ordentlich Stress - meine beiden Zicken haben sich des öfteren ganz gehörig angezickt. Meiner Erfahrung nach ist die Kombination Kastrat + Häsin die stabilste Variante, die in fast allen Fällen gut klappt. Es ist deshalb richtig dass du mit dieser schief gegangenen VG abschließt und nach vorne siehst. Sobald dein kleiner Raufbold wieder fit ist, kann es dann losgehen.
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| Danke für deine aufbauenden Worte. In 2 Wochen hol ich die Kaninchendame. Ich bin mir auch sicher, dass es mit einem Weibchen klappen wird. Auch wenn ich extrem nervös sein werde nach dem Ganzen. Ich werde euch auf alle Fälle am Laufenden halten!
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| Guten Morgen, Ich bin gerade mitten unter vg versuch nr3 von purzel. Dieses Mal mit einem Weibchen, nala 2 jahre alt. Die beiden sind seit gesten vormittag in einem kellerraum somit 1 ganzen tag und eine ganze nacht. Es läuft eig ganz gut. Purzel jagt nala zwar noch etwas aber es ist weit nicht so extrem wie mit Filou vor 3 wochen. Sie haben auch schon gemeinsam an einem berg heu gefressen. Putzen u beieinander liegen habe ich noch nicht gesehen. Meine frage: wann kann bzw sollte ich die beiden ins gemeinsame hasenzimmer raufholen?
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| Also bei meiner VG siehts gerade so aus, dass Purzel Nala teilweise putzt aber dann jagt u. beisst er sich wieder. Eine VG gilt ja als erfolgreich wenn die beiden kuscheln u. sich gegenseitig putzen. wie waren da eure Erfahrungen? Wird danach immer noch etwas gezankt und gejagt? Ist das normal u. sollte mich das nicht mehr beunruhigen?
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| VGs sind manchmal schnell erledigt und manche dauern einfach etwas länger, man braucht teilweise nen langen Atem bis man endlich das gewünschte Ergebnis bekommt, wie kuscheln und gegenseitig abschlecken etc. Es kann immer wieder mal Gezanke und Gejage geben, ist nichts außergewöhnliches, also mach Dir keinen großen Kopf, bislang hört sich das doch schoneinmal sehr gut an! Ich kann Dir von meinen Vgs berichten die sehr unterschiedlich abliefen. Die erste es kam zu meinem Weibchen ein Rammler, der im wahrsten Sinne des Wortes ab der ersten Begegnung nur dies im Sinne hatte Sie tat mir schon ganz leid, ab und zu wurde gejagt und gezwickt aber nach 1-2 Tagen hatte sich das erledigt und seit dem sind die beiden ein Herz und eine Seele! Ein halbes Jahr später kam ich zu 2 Findelkindern innerhalb weniger Tage, die man im Wald ausgesetzt hatte. Zuerst kam das eine Weibchen dazu und die VG war auch halb so schlimm, Gejage, Gezwicke, Fell flog, aber sie unterwarf sich den beiden und schon am nächsten Tag durfte sie mitkuscheln Noch ein paar Tage später kam dann das 2 Findelkind ebenfalls Weibchen und da sah die VG etwas anders aus. Die neue war immer in Panik klopfte wie wild mit den Hinterläufen, hier wurde ewig gezankt und gejagt, im Nachhinein wusste ich dann auch warum, den beide waren trächtig Die Leidensgeschichte nahm ihren Lauf, naja beide bekamen Junge, verstarben etc. bis auf eines das ich mit der Hand aufziehen und retten konnte. Danach kehrte langsam Ruhe ein.Nun ja nachdem ich eine Handaufzucht hatte, wollte ich diese natwürlich bis zur VG nicht alleine lassen und so kam ein ebenfalls sehr junger Rammler zu mir, die beiden verstanden sich dadurch das sie noch so jung waren natürlich blendend. Irgendwann kam der Tag an dem ich natürlich die beiden Jungs mit den anderen 4 VG musste Panik in mir, aber was soll ich sagen, einfach traumhaft verlief diese und die beiden wurden sofort von den anderen 4 akzeptiert, ohne großes Theater. Nach und nach ist nun aber nach einem Jahr der Ruhe und gemeinsamen Zusammenlebens, eines der Findelkinderweibchen "aussortiert" worden und die beiden Findelkinderweibchen zanken sich extremst verbeißen sich und habe schon schlimme Wunden davon getragen, so das ich eine von beiden erstmal separat halten musste. Dann kam mir die Idee auf Nr 7 der letztendlich letzte Zugang eigentlich bei uns, damit das Weibchen das aus der Gruppe gemoppt wurde, nicht so alleine sein musste. Die VG der beiden verlief ebenfalls traumhaft und nachdem sie sich super verstanden habe ich auch hier eine weitere VG mit den anderen 5 geplant. Nun ja es leben nun 7 Ninchen in einem Zimmer und die beiden Findelkinderweiber machen leider immer noch extremst Terror nicht gegen die anderen sondern gegen sich und das ist leider nicht so dolle Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, das vielleicht doch bald noch Ruhe einkehrt Könnte so schön sein aber leider haben unsere Ninchen da ihren eigenen Kopf und machen uns das Leben manchmal genauso schwer wie auch schön ![]() Also hab Geduld, das wird schon werden und hört sich alles schon mal sehr gut an bei den beiden! Ich würde so lange warten bis ich sie ins Hasenzimmer tun würde, bis sie wirklich ein Herz und eine Seele sind und miteinander kuscheln und fressen ohne großes Gejage etc. Was deine Frage zur Kastration angeht, ich habe eines der beiden Weibchen die immer so aggressiv war auch vor paar Wochen sterilisieren lassen und hatte die Hoffnung das es dadurch besser wird, aber auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Manche werden ruhiger und die Gruppe harmoniert bei manchen ist es leider so als hätte man garnix gemacht, bislang sehe ich bei mir keinerlei Veränderung zu vorher. Also meiner Meinung nach, würde ich das nur beim Weibchen machen, wenn es zu Veränderungen in der Gebärmutter kommt oder eben weil sie zu aggressiv anderen gegenüber ist. Ansonsten würde ich diese OP nicht vornehmen, wo zu auch, aber wie gesagt auch hier gehen die Meinungen und Erfahrungen weit auseinander...
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| danke für deine Tipps und Erfahrungen. Ich denke auch, dass bei meinem Weibchen eine Kastration vorerst nicht notwendig ist. Sie is vom Wesen her sehr ruhig und sehr unterwürfig. In keinster Weise aggressiv. Auch so meinem Purzel ist sie sowas von lieb und vorsichtig. Ich hab wirklich die richtige Wahl getroffen mit ihr. Ich hab die beiden mittlerweile ins gemeinsame Hasenzimmer rauf übersiedelt. Es wird viel geputzt aber wie ich in einem anderen Thread schon geschrieben habe, nur Purzel darf Nala putzen. Umgekehrt erlaubt er es ihr noch nicht so richtig. Auch wenn es Futter gibt, gibt's kurz Zoff. Aber die beiden fressen schon brav nebeneinander und teilweise wird auch ein bisserl gekuschelt.
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