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Vergesellschaftung E.C. TrägerHallo! Ich hatte, bis vor kurzem, zwei Kaninchen. Ich musste mein Häsin aufgrund der Folgen ihrer E.C. Erkrankung leider einschläfern lassen. Jetzt habe ich hier noch ihren bald 7 Jahre alten Partner sitzen, der mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit auch E.C. Träger sein wird, nachdem die beiden die ganze Zeit beisammen waren. Er hatte allerdings nie einen Ausbruch. Nun zu meiner Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese furchtbare Krankheit bei ihm durch den Stress bei der Vergesellschaftung ausbrechen wird? Davor habe ich wirklich Angst ![]() Mir ist schon klar, dass das niemand voraussagen kann, aber vllt hat hier jemand schon den Partner eines an E.C. verstorbenen Tieres vergesellschaftet? Ich weiß, dass man Kaninchen nie alleine halten soll, aber ist es das Risiko eines vllt schweren Ausbruches wert? LG, eine ratlose Mona
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![]() Meine Süße fehlt mir noch immer. Das ist nur eine Vermutung, er wurde nie getestet, ist aber beim ersten Ausbruch bei seiner Partnerin mitbehandelt worden. Ich habe auch nicht vor, bei ihm einen Test machen zu lassen, nachdem er sich beim Tierarzt immer sehr aufregt und sehr gestresst ist. Ich dachte es mir nur, weil E.C. über den Urin übertragen wird und sie auch inkontinent war, dh mir alles angepinkelt hat. LG
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Hast du deinen Tieren während der Vergesellschaftung Panacur gegeben? Ich habe gelesen, dass man das machen kann, zur Vorbeugung quasi. Ich befürchte, dass es ziemlich stressig wird, bei der ersten Vergesellschaftung damals hat er sie sehr gejagt und gebissen. Ich hab einfach Angst, dass es zu viel Stress für ihn ist LG
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| Ich habe erst vor wenigen Monaten ein akut an E.C erkranktes Kaninchenmädchen vergesellschaftet, da sie kurz zuvor ihre beiden Partner verloren hatte. 2 Wochen war sie zwischendurch alleine, da ich keinen passenden Partner gefunden hatte und da wäre sie mir fast vor Kummer und Trauer über die Regenbogenbrücke gegangen... Ein Kaninchenpartner hat so viel bei ihr bewirkt, sie bekam neuen Lebensmut und ist richtig aufgeblüht. Da sieht man wieder das Einzelhaltung einfach keine Option sein kann, diese stresst mehr als eine Vergesellschaftung. Inzwischen ist nahezu jedes kaninchen mal mit E.C. in Berührung gekommen, die Krankheit muss aber niemals ausbrechen. Mein neues Kaninchen saß früher mit einem E.C Tier zusammen und jetzt ja auch wieder - er hat keine Symptome. Auch meine anderen Kaninchen sind nie akut an E.C erkrankt. Falls es dein Gewissen beruhigt, könntest du doch auch aktiv nach einem Partner suchen, der evtl. auch E.C Träger ist, bzw bereits mit einem E.C Patienten zusammen saß. Dein 7 Jahre alter Rammler ist doch sonst fit, oder ? Wovor hast du denn Angst ? ![]()
__________________ Fit for 2016: http://www.kaninchenforum.de/small-talk/40635-fit-2016-a.html Grüße vom teuflischen Duo und ihrer Haussklavin ![]() Besucht uns doch mal : [url]http://www.facebook.com/Langohrterrortruppe[/url]
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| E.C wird schon durch die Muttermilch übertragen und man geht, wie bei Schnupfern, davon aus das 80% aller Kaninchen den Erreger haben, aber nicht daran erkranken müssen. Ich würde ihm ein etwa gleichaltriges, bzw keinen Jungspund, dazusetzen. Panacur würde ich nicht geben wenn kein Schub vorliegt, warum mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn du ein Mädel hast, welches vom Charakter her passt, wird schon alles klappen.
__________________ Liebe Grüße Heike
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![]() Ich denke, dass das keine gute Idee für mich wäre, ein Tier zu nehmen, bei dem ich sicher weiß, das es auch EC Träger ist. Da hätte ich bei einer Vergesellschaftung vermutlich noch mehr Panik, dass ich dann zwei Akutfälle bei mir sitzen habe. Ich neige etwas zum "Schwarzsehen" wie man vllt merkt... Ich habe Angst meinen Frankie an EC leiden sehen zu müssen. Bei Emily (seine Partnerin) war das furchtbar. Wir haben drei Monate um sie gekämpft und es ist immer schlimmer geworden. An ihrem letzten Tag habe ich sie gelähmt, auf der Seite liegend gefunden. Das war der Moment, an dem ich beschlossen habe sie gehen zu lassen, nachdem sie auch schon seit fünf Tagen nicht mehr selbständig gefressen und getrunken hatte und nur noch am Leben war, weil wir sie mit Brei zwangsernährten und ihr zu Trinken einflößten. Man konnte ihr ansehen, dass ihre Kraft zu Ende war. Ich habe Angst sowas mit ihm durchmachen zu müssen, ihn so leiden zu sehen. Deswegen wollte ich wissen wie hoch die Chance ist, dass man ihn ohne Ausbruch vergesellschaften kann. Stress muss man ja vermeiden bei der Krankheit. LG PS: ihn abzugeben ist keine Option, da nehm ich lieber das Risiko in Kauf
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Das Panacur hätte ich ihm als Prävention geben wollen, aber weiß, nicht das man so eine Resistenz erzeugt. Ich tue mir etwas schwer wegen den passenden Charaktereigenschaften. Bei der ersten Vergesellschaftung hat er Emily (seine Partnerin) ziemlich attackiert, obwohl sie gar nichts gemacht hat. Sie hatte einige Bisswunden, er gar keine... Er war immer der Dominate, aber auch der Ruhigere von beiden. Sie war eine wilde kleine Laus mit Hummeln im Hintern ![]() Ich denke, eine unterwürfige Häsin würde passen oder? Es wäre wahrscheinlich nicht schlecht, wenn sie agil und neugierig ist und nicht nur faul herumliegt die ganze Zeit. Er braucht eine Partnerin, die ihn aufweckt und animiert, denke ich. Nein, ich würde eh in seiner Altersklasse schauen bzw. ein Jahr jünger. Emily war nämlich auch ein Jahr jünger. LG
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| Unterwürfig aber Hummeln im Po ist dann sicher eine gute Wahl. Aktiv sein heißt ja nicht das sie dominieren will. Das siehst du völlig richtig. Mein E.C ler ist auch ruhig aber der Chef, seine Partnerin zwar 3 Jahre jünger, sehr aktiv aber nicht dominant. Was nicht heißt sie würde es nicht ab und an mal probieren, aber ein Rüffel vom Chef und sie lässt es wieder.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Seine Partnerin wollte auch immer wieder die Rangordnung ändern und hat ihn angerammelt, aber das hat ihn nicht wirklich gekümmert. Er hat sie einfach in den Hintern gezwickt und etwas gejagt und die Sache war wieder erledigt^^ Ich hoffe, ich finde so ein Tier, weil ein dominantes wäre sicher keine gute Idee. Vllt geht ja die Vergesellschaftung auch schneller und problemlos, wenn sie sich ihm unterwirft?! Wie Emily noch gelebt hat, war er schon aktiver als er jetzt ist, ich finde, da sieht man schon Unterschiede. Sie war aber auch wirklich fast ständig am herumhoppeln Wenn ich dann ein ruhiges Tier erwische, hab ich erst beide nur herumliegen... Das wäre nicht so ganz das, was ich wollen würde. LG
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