| Ninchen | | Registriert seit: 22.08.2015
Beiträge: 5
| |
|
Geschrieben am
22.08.2015, 21:19
| | | | Kaninchen hat Verstopfung Hallo liebes Forum,
ich habe mich heute hier angemeldet, weil mein Hase mir mittlerweile schon über einer Woche Sorgen bereitet. Alles begann vorletzten Mittwoch. Meine beiden Hasen liefen wie gewöhnlich draußen den ganzen Tag im Garten herum. Als ich sie abends füttern und in den Außenkäfig setzen wollte lag mein Rammler erschöpft auf dem Boden. Ich dachte zuerst dass er nur total kaputt vom Buddeln ist. Das er buddelt ist nicht ungewöhnlich und deswegen hab ich mir nicht allzu große Sorgen gemacht. Als er jedoch nach einiger Zeit nicht aufsehen wollte, kam mir das schon sehr merkwürdig vor. Ich hab ihn auf meinen Arm genommen, in den Käfig gesetzt und die Türen geschlossen. Aber anstatt nach unten zu stürmen und was zu essen, hat er sich oben ins Häuschen gelegt. Er atmete schnell und wirkte völlig fertig. Ich hatte sehr große Angst um ihn, und rief sofort bei einer Tiernotstation an. Beim Tierarzt wurde er dann geröntgt. Auf dem Röntgenbild konnte man dann ganz deutlich erkennen, dass er Sand im Bauch hatte. Der Tierarzt hat ihm dann ein Aufbaumittel gespritzt und uns ein Midikament (Lefax) mitgegeben. Das sollten wir ihm 3 Mal am Tag (jeweils 1ml) ins Mäulchen geben. Außerdem sollten wir ihn in der Nacht mit ins Haus nehmen, weil er etwas unterkühlt war. Zum Glück hatten wir noch einen alten großen Hasenstall im Keller. Ich habe ihm auch eine Wärmelampe für die Nacht aufgestellt. Ich dachte dass es ihm am nächsten Tag besser geht, aber leider war dem nicht so. Er hat nichts gegessen, nur ganz wenig getrunken, lag ganz schlapp in der Ecke und hat nicht einen einzigen Ködel gemacht. Also sind wir zu unserem Tierarzt gefahren. Dort haben wir ein Schmerzmittel (Emeprid) und Rizinusöl mitbekommen. Die Tierärztin hat uns auch gebeten nochmals anzurufen, wenn es ihm nicht besser geht und sich die Verstopfung nicht löst. Seitdem geben wir ihn täglich Midikamente, Rizinusöl und Anis Fenchel Kümmel Tee. Die ersten Tage war keine Verbesserung zu sehen, er aß und trank nur wenig und Ködel suchten wir vergeblich. Dieser Zustand hielt c.a 4 Tage an. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon fast die Hoffnung aufgegeben und rechnete damit dass er eingeschläfert werden muss. Ich reif zwischendurch immer mal wieder bei der Tierärztin an, um sie nach Rat zu fragen. Sie sagte, dass ich ihm Nassfutter und Banane zu essen geben soll. Zusätzlich sollte ich es mit Bauchmassagen versuchen. Zu meinem Erstaunen funktionierte es, und er kackte sogar. Am Anfang waren seine Ködel hart und "wurstförmig". Später waren sie etwas weicher und ehr tropfenförmig. Zwischendurch hatte er auch mal Durchfall, aber jetzt sind seine Ködel wieder ganz klein. Zurzeit macht er nur ganz wenig (c.a 5-10 kleine Ködel) am Tag. Er isst und trinkt meiner Meinung nach immer noch zu wenig. Es gab aber auch Tage an denen er richtig viel gegessen und getrunken hat. Das ist immer ein Auf und Ab. Er ist jetzt immer noch im Haus und steht unter meiner Beobachtung. Aber ich frage mich wie lange das noch gut gehen soll. Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Könnt ihr mir vielleicht noch ein paar Tipps oder Verbesserungsvorschläge geben? Ich freue mich schon auf eure Antworten! 
Geändert von .Anni. (22.08.2015 um 21:43 Uhr).
|