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Schlechte Leberwerte auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By PhoebeBine

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Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.08.2015, 11:14

Schlechte Leberwerte


Hallo, meine Maggie hat sehr schlechte Leberwerte. Meine TÄ meinte, wir sollten uns Gedanken über das Erlösen machen, denn sie vermutet einen Lebertumor (Symptome sprechen dafür).

Wir haben eine ziemlich lange Odyssee hinter uns und schon viel Geld bei verschiedenen Ärzten gelassen. Ich zweifel die Diagnose nicht wirklich an, aber noch werde ich Maggie nicht erlösen lassen, sie zeigt nach wie vor Lebenswillen und so lange sie sich nicht aufgibt, kämpfe ich mit ihr.

Sie frisst noch, zwar ziemlich mäkelig aber sie frisst und schaut immer was ich denn leckerers mitgebracht habe. Allerdings ist sie schon sehr abgemagert und ausgezerrt...
Gibt es denn irgendetwas das ich Maggie zum Fressen geben kann, das gut für die Leber ist? Oder habt ihr andere Ratschläge womit ich ihr noch etwas Gutes tun kann?

Liebe Grüße,
Tanja



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Benutzerbild von PhoebeBine
Kaninchen
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 1.310
PhoebeBine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2015, 11:27

Das tut mir sehr leid für dich und deine Maggie .
Ich habe meine Liebste Bine vor ca. einem Monat bzgl. einer nicht mehr funktionierenden Leber erlösen müssen .
Was wurden beim Tierarzt für Test gemacht? Blut abgenommen? Röngten?

Solange sie noch Lebenswillen hat, frisst und du vor allem noch keine 100 %ige Diagnose hast, darfst du sie keines Falls aufgeben!!




Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.08.2015, 11:37

Anfangs wurde ein Zahnproblem vermutet. Geröngt wurde sie, allerdings von einem anderen TA. Da waren die Organe angeblich in Ordnung... Eine andere Ärztin hatte nun den Verdacht auf Leberprobleme, da sie
1. so mäkelig frisst und sehr ausgezerrt ist
2. einen dicken Bauch hinten hat und
3. an der Körperhaltung..
War erstmal nur ein Verdacht und durch eine Blutprobe wohl nun bestätigt.

Ich gebe sie nicht auf. Wie schon geschrieben, solange sie selbst Lebenswillen zeigt und kämpft, kämpfe ich mit.

Welche Syptome hatte denn deine Bine? Tut mir sehr leid für deinen Verlust. Man hängt schon sehr an solche kleinen Knäuelchen :-(




Benutzerbild von PhoebeBine
Kaninchen
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 1.310
PhoebeBine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2015, 12:48

Ach Gott .. ich hoffe das Beste für die kleine Maggie und drücke euch ganz fest die Daumen.

Das mit der Bine ist eine lange Geschichte, aber ich versuche es einmal mit der Kurzfassung ^^.
Aufgefallen ist es mir das erste Mal an den Kötteln (diese waren nur ganz klein und nicht rund sondern eher so kantig), in der Meinung, dass es "nur" eine Darmgeschichte ist, ging ich am nächsten Tag (da es noch nicht besser war) zum Tierarzt (meiner war auf Urlaub, darum ging ich zu einem anderen). Der gab ihr ohne sie genau anzuschauen (heute bin ich auch klüger ) einfach ein Antibiothikum und eine Infusion, da er auch meinte es ist etwas mit dem Darm (obwohl auch dies lt. meiner Tierärztin die falsche Vorgangsweise gewesen wäre).
Zwei Tage später ist es immer noch nicht besser geworden und sie hat dann auch nichts mehr gefressen. Zum Glück war mein Tierarzt des Vertrauens aus dem Urlaub retour und ich habe sie gleich eingepackt. Dort haben wir dann fest gestellt, dass auch die Schleimhäute gelb sind (kann ein Anzeichen von der Leber sein) und er hat mir Futter zum Päppeln mitgegeben. Dieses hat sie immer so halbwegs über sich ergehen lassen, aber ansonsten hat sie nichts mehr gefressen.
Wir haben ein Wochenende vergehen lassen und am Montag den nächsten Tierarzttermin. Die Schleimhäute hatten sich verschlimmert und sie hatte abgenommen. Ein Bluttest hat die Vermutung der Tierärztin dann bestätigt, dass es die Leber ist. Eine Woche später war sie dann sehr abgemagert (fras nichts mehr außer das Päppelfuter) und komplett ausgetrocknet (trotzdem, dass sie getrunken hat) .. Es wäre nur noch eine Qual gewesen für sie und mich (ich bekam jedes Mal einen Klos im Hals wenn ich das arme Ding anschauen „musste“) …
Danke für deine Anteilnahme




Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.08.2015, 16:12

Päppelfutter hatte sie auch bis vor ein paar Tagen gefuttert. Ich hab sie dann mal von den anderen in einen Käfig separiert, weil ich gesehen hatte, dass sie von manchen von der Futterstelle verjagd wurde. Ab dem Tag hat sie das Fressen ganz eingestellt. Also hab ich sie wieder raus zu den anderen und siehe da, plötzlich frisst sie auch wieder Löwenzahn und Blüten und andere wenige Dinge..
Ich werde nicht schlau. Würde sie nicht fressen, nur noch dahinkauern usw. dann wäre die Entscheidung klar, aber so?




Benutzerbild von PhoebeBine
Kaninchen
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 1.310
PhoebeBine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2015, 16:38

Ich kann dich seeeeehr gut verstehen, die Kleinen machen es einem immer nochmals schwieriger . Bei der Bine war es auch so, dass sie noch recht froh und munter rum gehoppelt ist. Aber sie war wirklich dann wirklich nur noch Haut und Knochen und da meinte der Tierarzt, dass wir sie hier nur noch quälen ..




Benutzerbild von hasis2011
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Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2015, 16:49

Das sie frisst, zeigt nicht, das sie noch Lebenswillen hat. Fressen ist reine Instinkthandlung, genau wie Atmen usw. Von daher beobachte sie gut ob sie leidet, wenn sie schon ziemlich abgemagert ist und so geht es ihr sicher nicht gut...



__________________



Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.08.2015, 16:51

An meiner Maggie ist ja auch nicht mehr viel dran und sie ist auch ziemlich schwach , aber sie möchte fressen und frisst ja auch, nur halt wohl nicht genug. Sie bekommt schon SBK und Haferflocken soviel sie möchte. Ich hab jetzt mal Mariendistelsamen bestellt, die sollen gut für die Leber sein..
Ich will sie nicht quälen und eigentlich wollte ich sie, nachdem ich am Samstag die schlechte Nachricht von der TÄ erhalten habe, heute erlösen, aber gestern kam sie zu mir "gestürmt" und hat sogar Männchen gemacht um zu schauen was ich leckeres für sie mitbringe. Sie haut in die Schüssel mit Haferflocken und mampft... Es fühlt sich einfach noch nicht richtig an, wenn du verstehst was ich meine..




Benutzerbild von PhoebeBine
Kaninchen
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 1.310
PhoebeBine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.08.2015, 16:58

Ich sage es ja, dass sie es einem nicht einfach machen ..
Aber so schlimm es ist und so ungern ich es dir sage, du wirst leider nicht darum herum kommen, dich mit dem Thema "erlösen" auseinander zu setzen .
Und wenn du sagst, dass sie schon abgemagert ist .. Man will es einfach nicht einsehen, das verstehe ich, aber im Prinzip quält man nur das Kaninchen und sich und es ist eigentlich nur ein hinaus zögern



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Benutzerbild von TanjaZ
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 27.06.2013
Beiträge: 602
TanjaZ ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 04.08.2015, 17:13

Nein, ihr geht es nicht gut, aber ich bin noch unsicher ob es nicht doch wieder Bergauf geht. Wenn ich merke dass es ihr schlechter geht, sie sich quält, dann wird sie erlöst. Mit Absprache der TÄ bekommt sie Schmerzmittel und sie steht nahezu unter ständiger Beobachtung. Auch sitzt sie nicht zusammengekrümmt da, wie als hätte sie Schmerzen, sondern sie liegt "entspannt" mit allen vieren ausgestreckt, so wie die anderen Nasen auch. Oder ist das auch nicht unbedingt ein gutes Zeichen?



 
 
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