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Brauche Hilfe auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2015, 23:06

Brauche Hilfe


Also ich hab ein 5 jähriges Kaninchen. Er ist mein Ein und alles und ich liebe ihn einfach (obwohl das grad komisch klingt) jedenfalls hab ich mitbekommen, dass mein Kaninchen anscheinend Tumor hat. Bevor ich davon erzähl, Erklär ich auch mal was: Also als unserer anderes Kaninchen gestorben ist war meine sis mit ihm beim Tierarzt, die gesagt hatte, dass er Fell gegessen hätte. Er hat dann 3 verschiedenen Medikamente bekommen die auch halfen. Jetzt war Sie zur Nachkontrolle nochmal beim Tierarzt der dann(hat meine mom gesagt) gesagt hätte das mein KKaninchen anscheinend Tumor hat. Und wenn es nächste Woche ned besser wird, wird er eingeschläfert. Ich war so geschockt . Aber ich hab heute mein Kaninchen beobachtet und er war total fit und hat au sofort Salat fressen und als ich ihn rausgetan hab, war er in top Form. Aber ih weiß einfach nicht was ich tun soll, weil wen er eingeschläfert wird wär ich am Boden zerstört. mit Außerdem versteh ich es auch nicht, weil er fast kein dicken Bauch hat und der Bauch ist auch nicht hart wie des andere immer schreiben . Brauche dringend eure Meinung und Hilfe.

P.S Er bekommt so nen Medikament wo man ihm Wasser auflöst,wisst ihr was das bringt



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Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2015, 23:18

Oh je.
Das hört sich nach einem Fehler an, den ich damals begangen habe.

Aber erstmal zu deinem Kaninchen:
Wie wurde der "Tumor" denn festgestellt? Gab es eine Röntgenaufnahme? Oder nur ein Tastbefund?
Wenn man von draußen nichts ertasten kann, dann weiß man nur mit einer Röntgenaufnahme weiter.

als ich 11-12 Jahre alt war, bekam meine Luna ein hellblaues Auge. Die Tierärztin damals sagte mir, es wäre ein Tumor. Sie gab mir ein Medikament mit, welches ich ihr eine Woche geben sollte. Wenn es bis dahin nicht besser wird, wird sie eingeschläfert.

Luna war topp fit. Wäre ich damals nicht so dämlich gewesen, hätte sie bestimmt noch 5 Jahre gelebt.
Was ich damit sagen will:
Wenn es wirklich ein Tumor ist, wird kein Medikament der Welt in 5 Tagen etwas an mutierten Zellen wieder richten können. Die könnte dir genau so gut Wasser mitgeben und das abrechnen.

Also lass dir bitte von dem Tierarzt nix von einem Tumoren aufbinden! Informiere dich, was für ein Tumor das sein soll, informiere dich, wie es dem Arzt aufgefallen ist (ohne Röntgen/Ultraschall ist das wie gesagt fast unmöglich festzustellen, wenn da nichts rauswächst)
frage ihn, was er dir für Medikamente mitgegeben hat und frag ihn einfach mal "ganz blöd" wie es sich auf mutierte Zellen auswirkt.

Übrigens:
Eine meiner 5 jährigen Mädels hatte auch einen Tumor gehabt. Im Bereich der Gebärmutter. Der wurde operiert und auf bösartig getestet. Die OP ist nun schon ein Jahr her. Ihr geht es blendend. Da kam (noch) nichts weiteres.

Ich würde mich direkt beim Tierarzt erkundigen, was nun Sache ist.
Und evtl von einem weiteren Tierarzt eine zweite Meinung einholen.

Einschläfern würde ich das Kaninchen auf keinen Fall, bis alle Unklarheiten geklärt sind.



__________________
Nele Milka Milly Lio
Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula

In Erinnerung an
Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer

Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.



Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.07.2015, 23:28

Ich weiß genauso wenig wie du aber ich frag meine Schwester morgen, und hoffe dabei nicht zu weinen. Als ich damals meinen ersten Hasen hatte, war ich 5 und damals bekam er dann geschwollene Augen und und das blöde war das ich entscheiden durfte ob er Medikamente bekommt oder eingeschläfert wird. Ich hatte damals keine Ahnung was er überhaupt hatte und hab ihn einschläfern lassen. Aber es ist jetzt schon 8 Jahre her und halb vergessen. Aber ich hab des von meiner Mutter gehört und kann es nicht glauben, weil ich weiß es einfach wenn es Rocky schlecht geht. Ich hab da noch ne Frage: Was ist ein gutartiger Tumor? Kann ein Kaninchen damit leben und wie ist des???




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2015, 06:02

Hallo !!

Mit einem gutartigen Tumor hat man keine Absiedlungen in andere Bereiche . Ein bösartiger Tumor kann in andere Bereiche (z.B. die Lunge ) streuen. D.h. dort würden dann wieder Absiedlungen des Tumors (Methastasen) auftreten. Also es ist immer schon sehr gut , wenn es gutartig ist. Wenn möglich sollte ein Tumor frühzeitig entfernt werden. Nach der OP würde man den Tumor auf gut- oder bösartig untersuchen. Man muss dann eben sehen, ob er wieder auftaucht , oder das Kaninchen damit geheilt ist . Ob man Deinem Tier eine OP zumuten kann und ob der Tumor operabel wäre , muss Dir Dein TA erklären. Wir kennen ja Dein Tier und dessen Zustand nicht . Meine Lucy hatte einen Tumor am Eierstock und ziemlich schnell hatte der immer mehr kleine Tumore gebildet. Sie hat auch immer gefressen und war fit .Bedenke aber , das Kaninchen sehr gut Krankheiten verbergen können ! D.h. sie zeigen nicht unbedingt , wie schlecht es ihnen geht und ob sie Schmerzen haben. Dein Tier sollte auf jeden Fall keine Schmerzen haben müssen !!! Frag Deinen TA nach Schmerzmittel. Ich habe meine Lucy schweren Herzens einschläfern lassen , weil ich meine , es gehört auch zur Tierliebe , das Tier gehen zu lassen, wenn es nicht mehr geht . Das kannst dann aber auch nur Du entscheiden , ob Du sie in Frieden einschlafen lassen möchtest. Alles Gute !!
LG



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Viele Grüße von mir



Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.07.2015, 06:56

Willkommen bei uns im Forum, trotz traurigem Anlass.

Ich stimme meinen Vorschreibern da zu.
Es sollte gut abgeklärt sein was dein Kaninchen hat. Und danach kann man entscheiden ob man es operieren lässt oder ob man ihm noch eine schöne Lebenszeit gibt und es dann erlöst.

Mein Flöckchen hatte einen Tumor im Brustraum. Er konnte nicht mehr operiert werden.
Die vorrausgesagte Lebenszeit waren 3 Wochen.
Er hat noch ein halbes Jahr gelebt. Und das noch mit sehr viel Lebensfreude.

Wann es Zeit ist für ein Kaninchen zu gehen sollten immer die Halter selber entscheiden.
Denn die kennen ihr Tier am besten und wissen wie es sich fühlt.
Wie alt bist du wenn ich fragen darf?



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Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 06:58

Ich bin 13 und habe schon 10 Hasen Tode erlebt. Jeder einzelne war schrecklich für mich aber bis jetzt hab ich bei meiner sis ihren Kaninchen geweint der vor zwei Wochen gestorben ist. Ich glaub aber nur weil ich ihn Tod gesehen hab. Aber jetzt mal zu Rocky: Wir waren gestern beim TA und der hat gesagt er hätte doch kein Tumor. Die dicke Stelle am Bauch ist immernoch von seinem Fell gefresse. Ich bin so überglücklich und sage trotzdem danke das ihr geschrieben habt. Jetzt weiß ich wen ein anderes Kaninchen mal Tumor bekommt was zu tun ist.




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 15:01

und was soll es sein ? Eine Entzündung ? Eine dickere Stelle am Bauch hat meist auch eine Ursache .
LG



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Viele Grüße von mir



Benutzerbild von Benny92
Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 2.281
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 15:17

Ich würde an deiner Stelle einen anderen TA suchen.

Zuerst ist er sich sicher, dass es ein Tumor ist und will das Kaninchen sogar einschläfern lassen wenn es nicht besser wird und dann ist auf einmal alles wieder ok? Woher hat er denn jetzt gewusst, dass es kein Tumor ist? Hat er das Kaninchen geröngt?
Und Medis, die man im Napf auflöst, bringen meines Wissens, auch so gut wie nichts...

Wenn du magst kannst du marinahexe anschreiben und ihr deine PZL schicken, sie sucht für dich dann einen kaninchenerfahren TA.

Uns so eine dicke Stelle am Bauch hat meist eine Ursache. Eine Entzündung, Tumor, Abszess etc. Sieht man den was am Bauch? Oder ist 'nur' eine dicke Stelle unter der Haut? Ist das Kaninchen ein männchen oder weibchen?

L.g.



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 15:24

Er ist ein guter TA. Wie sind da jetzt schon über 5 Jahre und haben gute Erfahrungen. Er hat ihn nur abgetastet. Und die dicke Stelle am Bauch: Da er Fell gefressen hat, hat sich das Fell im Magen gesammelt und den Ausgang verstopft. Jetzt aber wird die Stelle immer weicher weil er Medizin bekommt.und so war es




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:07

Das er ein guter Tierarzt ist bezweifel ich, wenn er Medikamente übers Wasser geben lässt.
Und ob es eine Aufgasung oder Verstopfung ist, lässt sich meines Wissens mit einem Röntgenbild bestimmen.
Was bekommt er denn jetzt für Medikamente?!



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:12

Aber das Medikament hilft. Also das mit dem Wasser. Und die anderen weiß ich es grad nicht. Jedenfalls hat er wirklich eine Verstopfung des zeigen seine Köttel




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:14

Was bekommt er denn zu fressen?
Und was siehst du denn an den Kötteln?



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:28

Also er bekommt eigentlich fast alles: Trockenfutter, Heu, Gemüse, Obst, Gras und so Sachen halt. Wenn man die Köttel zusammendrückt sind man ganz viele Hasen Haare




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:31

Trockenfutter ist nicht gut.
Und Haare im Kot sind eigentlich was gutes - denn das heißt, dass die Haare ausgeschieden werden. Das heißt aber nicht, dass das Tier automatisch eine Verstopfung hat.
Das mit dem Medikament im Wasser ist Quatsch - Kaninchen nehmen den Großteil des Wassers über die Nahrung auf. Von daher kann es sein, dass das Tier nicht alles von dem Medikament aufnimmt, wie es braucht.

Such dir lieber einen Tierarzt, der Ahnung hat.



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:35

Ich vertraue dem TA. Und mit Verstopfung meinte ich, dass sich Fell in sein Magen gesammelt hat. Guckt euch mal andere Beiträge darüber an




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:36

Na dann kann man dir leider auch nicht helfen. Mensch, dass manche so engstirnig sind und keine Hilfe annehmen wollen.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 03.04.2015
Beiträge: 2.281
Benny92 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:37

Wirklich schade, denn ich denke leider nicht, dass der TA recht viel Ahnung von Kaninchen hat.



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Ninchen
 
Registriert seit: 14.07.2015
Beiträge: 9
Nanu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:44

Naja wen ich mir die Bewertungen im Internet lese muss ich nochmals eure Aussagen verneinen. Denn jeder hat geschrieben das sie sehr begeistert von der TA sind. Also ich weiß auch nicht was ihr alle habt?




Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.07.2015, 16:46

Das heißt aber nicht, dass der Tierarzt auch Ahnung hat. Kaninchen werden im Studium nur so nebenbei behandelt. Aber dir ist das ja eh egal, weil der ist ja gut.
Aber allein an "Medikamente über Wasser geben" sieht man, dass er nicht gut ist.

Edit: Mag sein, dass er gut ist. Aber er hat keine Ahnung von Kaninchen.



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Geändert von Honeymouse (16.07.2015 um 16:51 Uhr).

Benutzerbild von JayJay
Kaninchen
 
Registriert seit: 07.01.2011
Beiträge: 15.808
JayJay wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 17.07.2015, 10:22

Eine Magenüberladung/Haarknäuel im Bauch mit einerm Tumor zu verwechseln deutet aber nicht gerade auf eine Ausbildung im Kleintierbereich hin

Es mag sein, dass dein Tierarzt sonst super ist, aber bei deinem Kaninchen wurde eine falsche Diagnose gestellt, die Verstopfung wurde nicht durch ein Röntgenbild bestätigt (was dringend notwendig wäre) und die Behandlung ist auch falsch!
Also kein Wunder, dass dir hier alle raten jedenfalls für dein Kaninchen einen anderen Tierarzt aufzusuchen.

Sollte sich die Verstopfung nicht innerhalb kürzester Zeit auflösen, so kommt es zu einem Magenriss oder zu einer dramatischen Aufgasung, beides führt zu einem schnellem Tod des Tieres. In manchen Fällen kann die Verstopfung nicht medikamentös behandelt und behoben werden, sondern muss operiert werden.
Um das zu bestimmen muss geröntgt werden, sonst behandelt man auf Verdacht, das Tier leidet große Schmerzen (du kennst sicher auch Bauchschmerzen) und fällt dann unter Krämpfen und Schreien zur Seite und ist tot.
So war es bei meinem Kaninchen und es gibt keinen Grund für mich dich anzulügen, oder auch dir irgendwas schön zu reden...

Weg mit dem Trockenfutter, braucht eh kein Kaninchen, aber jetzt machst du dadurch alles nur noch schlimmer.



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