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AW: Hilfe für Vergesellschaftung@Pinkmafia, eine Dame zu kastrieren ist sehr riskant. Wenn sollte wirklich ein Kastrat dazu gesetzt werden. Das ist die beste Vorraussetzung. Auch zwei Damen würde sich nicht so gut verstehen! Aber schau mal im Forum hier durch, da sind noch tolle Tips für eine VG! Auch sollte der Partner ungefär das gleiche Alter haben und auch die Charakterzüge sollten sich ähneln! Melanie
__________________ Kommt Zeit kommt Rat. Meine Homepage: kaninchen-island.de.tl
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AW: Hilfe für VergesellschaftungNormalerweise werden Häsinnen nicht sterilisiert - nur kastriert, und zwar als Totaloperation. Und nahezu ausschließlich aus einer medizinischen Indikation heraus, nämlich wenn Veränderungen an den Eierstöcken und/oder der Gebärmutter vorliegen. Ich halte zwei Häsinnen mit einem Kastraten zusammen, und von den Häsinnen ist nur eine kastriert, eben wegen solcher Veränderungen. Die Rammlerkastration ist dagegen schon deshalb eine Notwendigkeit um den Rammler nicht seinem natürlichen Trieb über Jahre hinweg auszusetzen. Außerdem ist sie im Vergleich zur Häsinnenkastration wenig aufwändig und deutlich ungefährlicher, weil die Bauchhöhle nicht eröffnet werden muss (Ausnahme: Frühkastration, d. h. Kastration vor der Geschlechtsreife). Rammler aus dem Tierschutz sind nahezu immer bereits kastriert. Wichtig zu wissen: ein geschlechtsreifer Rammler ist nach der Kastration noch eine Weile zeugungsfähig, er kann noch "was versteckt haben" Deshalb wird eine Kastrationsquarantänezeit von 6 Wochen empfohlen. Frag also nach, ob die schon herum sind.Deine Entscheidung für einen Tierschutz-Kastraten finde ich klasse, sie ist ideal. So bekommst du nicht nur einen altersmäßig passenden Kastraten für deine einsame Dame, sondern tust auch noch etwas gutes indem du einem Tierschutz-Nin einen schönen Platz bietest. Wie eine Vergesellschaftung vorbereitet wird und wie sie ablaufen kann, kannst du hier im Forum detailliert nachlesen, wenn du noch Fragen hast helfen wir natürlich gern weiter. Edit: bitte keine zweite Häsin dazunehmen, zwei Häsinnen ohne Kastrat dabei können sich mächtig zoffen!
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AW: Hilfe für VergesellschaftungLaut Tierschutzgesetz darfst du sie nur kastrieren, wenn es einen medizinischen Grund (Erkrankung der Gebärmutter etc.) gibt. Normalerweise lässt man das Weibchen unkastriert und kastriert nur den Rammler, damit es keinen Nachwuchs gibt. ![]()
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AW: Hilfe für VergesellschaftungViola, würdest du mir bitte den Auszug aus dem TSG genauer erläutern und evtl. hier mit Paragraphen einstellen. Oftmals werden vorsorgliche Kastrationen vorgenommen und auch ich bin ein Anstreber jener.
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AW: Hilfe für VergesellschaftungZitat:
§ 6 (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn 1. der Eingriff im Einzelfall a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerläßlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen, 2. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 1, 1a oder 7 vorliegt, 3. ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 2 bis 6 vorliegt und der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerläßlich ist, 4. das vollständige oder teilweise Entnehmen von Organen oder Geweben zum Zwecke der Transplantation oder des Anlegens von Kulturen oder der Untersuchung isolierter Organe, Gewebe oder Zellen erforderlich ist, 5. zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird. Ich habe die drei Punkte, die beim Kaninchen-Weibchen eine Kastration erlauben würden unterstrichen. Warum willst du die Weibchen ohne Grund kastrieren? Ich kann nur davon abraten, das Narkoserisiko ist viel zu hoch um diese Gefahr ohne Grund einzugehen. Geändert von saloiv (24.03.2010 um 00:11 Uhr).
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AW: Hilfe für VergesellschaftungSaloiv: Ich habe hier momentan 8 kastrierte Männchen, 3 Kastrierte Weibchen und 4 unkastriere Weibchen. Zwei der Unkastrierten Weibchen (Hermine und Paula) wären eine rein vorsorgliche Maßnahme, da die Gefahr von Gebährmutterveränderungen doch recht groß sind. Bei einer weiteren Häsin (Nocti) beobachte ich nun mehr seit ihrer Pubertät Agressionen und öftere Scheinschwangerschaften (Letztes Jahr waren es drei Stück, diesees Jahr bisher eine). Bei der letzten (Ella), weiß ich, von der Vorbesitzerin, dass sie diesen Frühling bereits dreimal Scheinschwanger war.
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AW: Hilfe für VergesellschaftungMeine Häsin ist einmal im Jahr scheinträchtig. Immer im Frühling. Das ist ein ganz normales Verhalten für Kaninchen die nicht trächtig werden. Die Scheinschwangerschaft wird durch den Deckakt ausgelöst. Anders ist es, wenn die Kaninchen mehrmals im Monat scheinträchtig werden. Dann weißt das auf irgendein Problem hin. Oft sind es Kaninchen die in Innenhaltung leben und wenn man sie draußen hält legt es sich. Ich vermute es ist die Reizarmut und der fehlende Jahreszeitenrhythmus. Wenn das Kaninchen mehr als 4x jährlich scheinträchtig wird würde ich auf jeden Fall eine Ultraschalluntersuchung machen lassen. Leider sind viele Tierärzte allerdings unfähig dabei etwas zu erkennen. Traurig aber wahr. Also achte darauf, ob der Tierarzt Ultraschall beherrscht... Wenn das Kaninchen weiterhin häufig scheinträchtig wird und hypersexuelles Verhalten zeigt, vielleicht sogar Agressionen, würde ich es kastrieren lassen, denn dann besteht die Gefahr dass es entweder bereits eine Erkrankung der Gebärmutter hat (würde man im Ultraschall sehen sofern der Tierarzt es beherrscht) oder im Alter welche bekommt. Denn bei diesen Häsinnen ist das oft der Fall. Andere Häsinnen würde ich nicht kastrieren, da gibt es einfach keinen Grund dafür. ![]() Hermine und Paula würde ich unkastriert lassen, bei Nocti würde ich einen Ultraschall machen und über eine Kastration nachdenken, bei Ella würde ich schauen ob sie die häufigen Scheinträchtigkeiten bei dir beibehält und ggf. so wie bei Nocti verfahren.
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