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Kaninchenhaltung - Fragen bezüglich Krankheiten etc.Hallo liebe Kaninchenforum-Gemeinde, mein Name ist Alexander, ich bin 20 Jahre alt. Mit meiner verlobten zusammen halten wir seit knapp einem Jahr einen Hamster, Hector. Er hat von meinem Papa ein "Palast" gebaut bekommen. (Im Anhang ist ein Bild davon) Wir sind beide wahre Tierliebhaber. Ich selber unterstütze zwei Tierschutzorganisationen die international arbeiten mit einem monatlichen Beitrag. Zudem essen wir beide seit knapp zwei Monaten kein Fleisch mehr. Tiere sind für uns alles! Doch alleine der Hamster (gerade weil er nur Nachtaktiv ist) reicht uns (hauptsächlich mir ) nicht mehr. Wir haben uns über die verschiedensten Tiere informiert wie Chinchillas, Degus, Kaninchen, Meerschweinchen, Wasserschildkröten...Doch am meisten entzücken mich die Kaninchen. Auf verschiedenen Seiten habe ich mir dann eindrücke gesammelt, um diese Tiere auch wirklich artgerecht halten zu können. Folgendes weiß ich nun: - Nie ein Kaninchen alleine halten - Pro Hase ca. 2m² Platz. - Frisches Futter ... und sonstiges. Doch wegen einem Aspekt habe ich noch ziemliche bedenken: Die Krankheiten! Überall lese ich, dass Kaninchen sehr anfällig gegenüber Krankheiten sind. Könnt ihr mir eure Erfahrungen diesbezüglich sagen? Wie klappt das bei euch mit den Kaninchen? Fühlen sie sich sichtlich wohl, macht ihr auch alles um eine artgerechte Haltung erfüllen zu können? Ich freue mich auf eure Antworten! Alexander
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| Besonders krankheitsanfällig sind Kaninchen nicht. Problematisch bei Kaninchen ist,dass sie ihre Krankheiten immer instinktiv verstecken.In der Natur würden nämlich kranke Tiere aus der Gruppe ausgeschlossen.Wenn man es dann als Halter bemerkt,dass ein Kaninchen krank ist,ist es meist gerade Wochenende und höchste Eisenbahn.Gerade bei Magen/Darm Geschichten geht es schon mal um Stunden und Minuten,die über Leben oder Tod entscheiden. Wenn man natürlich Pech hat und das Ninchen Probleme mit den Zähnen bekommt (meist aufgrund falscher Fütterung) kann das auch eine Menge Geld kosten. Aber das sollte kein Grund sein,sich nicht für ein Kaninchen als Haustier zu entscheiden ![]()
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| Krankheiten gehören irgendwie dazu. In guten wie in schlechten Zeiten, würde ich auch hier sagen. Und manchmal entsteht durch eine Krankheit ein besonderes Band zwischen Besitzer und Tier. Krankheiten oder die Angst davor sollte wirklich nicht von der Haltung abhalten. Allerdings sollte man Notfälle immer einplanen und sich ein klenes finanzielles Polster dafür zurecht legen.
__________________ Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich. .................................................. ..............
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| Ich schließe mich meinen Vorrednern an, vor allem das Finanzielle Polster ist wichtig. Für Sam sind in den letzten 3 Monaten knapp 500-600 Euro drauf gegangen, weil sehr viel auf einmal gekommen ist. Was ich euch auf jeden Fall raten will, aber daran habt ihr bei eurer Tierliebe garantiert sowieso schon gedacht , ist ins Tierheim zu gehen.Hier werdet ihr genau über die möglichen Auffälligkeiten oder Krankheiten aufgeklärt und könnt euch so für ein fertiges Pärchen mit Vorerkrankung oder ein gesundes Paar entscheiden. Ich würde dir auch raten dich mal ein wenig in die Materie einzulesen, gerade EC, Schnupfen und Zahnerkrankungen kommen eher häufig (jedenfalls scheint es so) vor und können je nach Situation gut gehandhabt werden. (ein wenig Allgemeinwissen schadet nie )Ihr solltet euch auch Gedanken darüber machen, das es gerade im Winter, wenn es keine kostenlose Wiese mehr gibt, sehr teuer ist die Tiere gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Für Frischfutter kann man im Winter gut und gerne 150 Euro im Monat ausgeben. Aber: Kaninchen sind toll! Sie werden euch für den Aufwand den ihr betreibt so viel zurückgeben ![]() Also nicht abschrecken lassen aber auch nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht habt ihr ja schon die Internetseite „Kaninchenwiese.de“ gefunden, das ist eine der besten Info-Seiten zum Thema artgerechte Kaninchenhaltung. Wenn ihr euch da durch gelesen habt seid ihr schon um einiges schlauer ![]()
__________________ Mehr von uns: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/36706-meine-fellnasen-luna-sam.html http://traeumsuessvonsaurengurken.blogspot.de/
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| Ob Kaninchen anfälliger sind als andere Haustiere kann man so pauschal sicher nicht sagen. Sicher ist aber, dass sie genauso hohe Kosten verursachen können, wie ein Hund oder eine Katze. Ob sie dann tatsächlich krank werden, hängt aber ganz von dem jeweiligen Tier ab. Ich hatte schon Tiere, die den TA nur zum impfen und zur Kontrolle gesehen haben, gerade im Moment habe ich aber u.a. ein 5jähriges Weibchen, das schon zweimal operiert werden musste, was mich inklusive Diagnostik (Röntgen, Ultraschall....) und Nachsorge fast 2.000 Euro gekostet hat. Schließe mich meinen Vorrednern also an: Jeden Monat etwas Geld zur Seite legen, ist (wenn man solche Beträge nicht einfach aus dem Monatseinkommen zahlen kann) wirklich wichtig.
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