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Braucht man für Vergeselschaften einen Extra Stall? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By sophiaaa

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.05.2015
Beiträge: 2
wolkenfuchs befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.05.2015, 14:21

Braucht man für Vergeselschaften einen Extra Stall?


Hey, ich habe mich hier angemeldet weil ich eine Frage hab.
Wir hatten ca. 2 1/2 Jahre lang zwei ca. 3 jährige Zwergkaninchen. Die beiden waren Halbgeschwister und kamen vom Züchter. Jetzt hat mein Bruder vor einer Woche die Tür beim füttern nicht richtig zugemacht (vermuten wir zumindest).
Jedenfalls hab ich früh gemerkt das unsere Häsin im Hof rumhoppelte. Sie konnten wir zum Glück einfangen. Doch von unserem Hasen keine Spur.
Wir haben das ganze Dorf abgesucht aber nix gefunden.

Weil wir sie natürlich nicht alleine leben lassen wollen. Haben wir beschlossen uns aus dem Tierheim einen neuen Hasenkumpel für sie zu holen. Laut Internet würde zu einer 3jährigen Hasendame am besten ein kastrierter Rammler passen. Stimmt das?

Jetzt habe ich noch eine wichtige Frage. Wir haben nur einen relativ großen Stall und ein Freigehege. Was sollen wir tun wenn das Vergesellschaften am Anfang nicht gleich klappt? Sollen wir noch einen Notstall kaufen?
Freue mich über Hilfe.



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Benutzerbild von sophiaaa
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.05.2015
Beiträge: 91
sophiaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.05.2015, 19:40

Also mit einem kastrierten Rammler klappt es eigentlich fast immer, wenn man alles richtig macht. Am Besten solltet ihr die beiden auf neutralem Boden vergesellschaften, also ein Raum in dem Beide noch nie waren (gut eignet sich z.b. ein Badezimmer oder auch eine Garage). Und erst wenn sie sich gut verstehen (gegenseitig putzen, zusammen fressen...) zusammen in das alte Gehege der Häsin setzen.
Falls aber gar kein neutraler Platz zur Verfügung steht, kann man auch das Gehege der Häsin gut putzen, mit Essig die Gerüche neutralisieren und die Einrichtung (Häusschen etc.) umstellen und sie dort zusammen setzen. Sie müssen sich aber auf jeden Fall aus dem Weg gehen können.
Egal wie sollten sie aber keinesfalls wieder getrennt werden, wenn sie mal zusammen sind, daher braucht ihr dann eigentlich auch keinen extra Stall.
Allerdings solltet ihr den Neuling am Anfang 2 Wochen getrennt lassen um mögliche Krankheiten etc auszuschließen und am besten auch vom Tierarzt durchchecken lassen und eine Kotprobe abgeben. Außerdem kann er sich in der Zeit auch schon etwas an euch gewöhnen. Für diese Zeit bräuchtet ihr dann also einen extra Stall für ihn (wo sich die beiden nicht sehen und riechen können), vlt könnt ihr den aber auch zufällig von Bekannten oder so leihen oder wenn nicht einfach einen kaufen, gebraucht auf quoka etc. bekommt man schon ganz günstige und es ist eh praktisch noch einen als Ersatz zu haben, falls ihr die beiden wegen Krankheit oder so mal trennen müsst



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Ninchen
 
Registriert seit: 31.07.2014
Beiträge: 21
Daniela1981 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.05.2015, 21:36

Ich hatte 2 kastrierte Rammler ( Brüder ) . Leider ist einer der beiden gestorben, sodass wir eine junge Häsin gekauft haben. Die beiden sind ein echtes Traumpaar. Sie putzen sich, spielen und kuscheln. Ab und zu rupft sie ihm ein paar Haare aus. Ist aber eher harmlos. Als ich die kleine damals gekauft habe hat die Vergesellschaftung ca. 1 Woche gedauert. Ich habe den Stall gründlich sauber gemacht, habe ein neues Häuschen dazu gekauft, habe eine Trennwand zwischen die beiden gestellt sodass sie sich beschnuppern konnten, aber jeder sein eigenen Bereich hatte. Die beiden haben sich wirklich von anfang an gut verstanden. Sie war etwas schüchtern. So ist sie aber jetzt noch. Etwas zurückhaltender und vorsichtig. Nach der Woche habe ich das Gitter weg genommen und alles war gut. Ich habe die beiden viel beobachtet während der Eingewöhnung.
Ich habe aber auch schon gelesen, dass eine dominante Häsin einen Männchen das Leben schwer machen kann. Vielleicht hat ja jemand hier schon Erfahrung mit so einem Problem gemacht? Ich habe es aber auf keinen Fall bereut dass wir uns für eine Häsin für unseren Rammler entschieden haben.




Benutzerbild von sophiaaa
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 12.05.2015
Beiträge: 91
sophiaaa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.05.2015, 22:04

Nur mit einer Trennwand oder einem Gitter trennen würde ich nicht machen, da das häufig schief geht. Die Kaninchen wollen dann um ihren Rang kämpfen, was wegen dem Gitter nicht geht, das ist dann sehr stressig für sie und Aggressionen werden aufgestaut, die dann beim Zusammenlassen rausgelassen werden.
Bei einer dominanten Häsin würde ich auf keinen Fall eine Häsin dazusetzen, da Häsinnen von sich aus meist schon dominanter sind und sich nicht so schnell einer anderen unterordnen. (Ich habe selbst so eine, die ich gerade mit zwei Kastraten vergesellschafte und die Jungs haben sich ihr schnell untergeordnet und jetzt sind alle auch schon einigermaßen friedlich miteinander, es wird auch schon immer öfter gekuschelt )




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.05.2015, 22:19

Eine Häsin zum Rammler setzen ist im Normalfall leichter als umgekehrt, denn die Damen stellen die strikteren Revieransprüche.
Ich würde es so machen, dass ich wie bereits vorgeschlagen einen Stall/Käfig für den Neuzugang holen würde und gleichzeitig aber auch die Häsin anderweitig unterbringen. Entweder ebenfalls in so einem gebrauchten Ding oder in einem Behelfsgehege oder sonstwie. WÄhrend der Neue aufs Futter umgestellt und durchgecheckt wird, wird das alte Gehege ordentlich sauber gemacht und umgeräumt, viele Verstecke mit 2 Ausgängen, z.B. einfache Pappkartons, sind für eine VG wichtig. Je neuer das Gehege aussieht, desto besser. Nach den 2 Wochen werden beide reingesetzt. Der Neue vielleicht 5 Minuten eher, damit er das Gelände erkunden kann, das die Dame schon kennt. Und dann eben einfach aushalten, was passiert. Solange kein Blut fließt (und damit meine ich keine kleinen Schrammen, sondern echte Wunden!) ist alles im grünen Bereich.



 
 
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