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Tierheim Kaninchen trotz Krankheiten? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2015
Beiträge: 22
pf4uenauge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 18:25

Tierheim Kaninchen trotz Krankheiten?


Hallo,

ich bin hier ziemlich frisch angemeldet, habe mich aber schon recht viel durch das Forum gelesen.
Ich hatte noch nie eigene Kaninchen, wünsche mir die aber schon sehr lange.
Heute war ich dann im Tierheim um mir ein Kaninchenpärchen zu suchen. Dort hatten ganz viele Kaninchen Krankheiten, die meisten Zahnfehlstellungen, manche auch E.C. oder Kaninchenschnupfen. Jetzt bin ich etwas verunsichert. Ich hatte mir dann trotzdem ein Pärchen ausgesucht, das jetzt aber erstmal dort bleiben muss, weil bei der nochmaligen Kontrolle rauskam, dass die Zahnprobleme doch schlimmer waren. Und das Männchen muss erstmal operiert werden.
Ich bin halt noch Neuling, bin aber sehr motiviert und interessiert und habe auch recht viel Zeit für die Kaninchen.
Hier sind ja viele erfahrene Kaninchenhalter. Was denkt ihr zu dem Problem? Ist es "schlimm" Kaninchen aus dem Tierheim zu übernehmen, die schon krank sind? Ich kann auch noch gar nicht einschätzen wie schwerwiegend die verschiedenen gesundheitlichen Problem sind.

Lg pf4uenauge



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Benutzerbild von Katina14b
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 27.01.2015
Beiträge: 148
Katina14b befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 18:46

Hallo ,
Bei Kaninchen mit Zahnfehlstellung wachsen die Zähne meistens sehr schnell und du musst regelmäßig zum Tierarzt ,um diese zu schneiden . Diese Kaninchen haben auch meistens eine geringere Lebenserwartung(unser Kaninchen wurde nur 7 Monate alt).



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Katina14b und ihre Mümmelbande



Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 18:49

Herzlich willkommen im Forum
Ich würde dir als Kaninchenneuling unbedingt davon abraten, wissentlich kranke Tiere zu dir zu holen. Das wird im schlimmsten Fall ein Fass ohne Boden.
Ich selbst habe (hatte) 2 Zahnkaninchen, Knuffelchen stellte sich erst später als angeborene Zahnfehlstellung heraus und bei Mäxli konnt ich zumindest ahnen, was auf mich zukommt.
Fakt ist: die beiden haben mich in knapp 3 Jahren mehr als 5000 Euro für den Tierarzt gekostet.
Bei Knuffelchen lag es zum größten Teil am alten unfähigen Tierarzt, bei Mäxli dachte ich immer: das war jetzt hoffentlich die letzte OP (er hatte insgesamt 6 OPs).
Egal was ob EC, Schnupfen oder Zahnfehlstellungen, du hast einen immensen Zeitaufwand und riesige Kosten.
An deiner Stelle würde ich es mit 2 gesunden Tieren beginnen, schau doch mal bei der Kanincheninsel Egelsbach, die vermitteln deutschlandweit.
Lies dich auch hier mal bei verschiedenen Themen zu EC ein, das ist einfach furchtbar für den Halter.

Und selbst wenn du genug Kohle und Zeit hättest, die emotionale Belastung durch dein krankes Tier ist auch furchtbar.



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Geändert von knuffelchen (28.03.2015 um 18:52 Uhr).

Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 18:55

Hier kannst du meine Achterbahnfahrt mit 2 kranken Kaninchen nachlesen:

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenkrankheiten-gesundheit/29267-knuffelchen-m%E4xli.html



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 19:29

Hi,
ich seh das etwas anders. Grundsätzlich ist es natürlich einfacher, am anfang erstmal gesunde Tiere einer Art aufzunehmen, aber es kommt auch sehr auf die Art der Erkrankung, auf den Typ Mensch und seine Erfahrung und den Willen eine kaninchenerfahrenen Tierarzt aufzusuchen.
Die Kosten haben damit aber rein gar nichts zu tun. Ob man Geld für den Tierarzt hat, hat ja nichts mit Erfahrung in der Haltung zu tun, abet wichtig ist natürlich, sich schlau zu machen, ob man sich die Kosten leisten kann. auf der anderen Seite ist es natürlich auch so, dass gerade Kaninchen gerne mal krank werden und man somit auch bei gesunden Tieren mit Tierarztkosten rechnen muss.

LG




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 19:36

Ich denke, pf4uenauge hat keine Ahnung was es bedeutet einen Kieferabszess 2x täglich spülen zu müssen oder Spritzen zu setzen, wenn man das gar nicht gewöhnt ist. Oder ein Kaninchen mit einem EC-Schub rund um die Uhr zu versorgen. Das bringt auch Halter mit Erfahrung an ihre Grenzen, wieviel mehr, wenn man keine Vorstellung davon hat, was auf einen zukommt.
Und bei kranken Kaninchen kommt das zwangsläufig auf einen zu. Und wenn man Pech hat vom ersten Tag an.
ICH rate aus eigener Erfahrung davon ab!



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Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2015
Beiträge: 22
pf4uenauge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 19:51

Wenn ich zu dem Tierarzt des Tierheims gehe, müsste ich die Kosten durch jetzt schon bekannte Krankheiten nicht zahlen. 5000€ in 3 Jahren, ist für mich sehr viel Geld, ich könnte es mir wahrscheinlich leisten, wenn ich ansonsten sehr sparsam bin, schreckt mich aber schon ab. Ich lebe momentan von aufgestocktem ALG2, da könnten so große Geldsummen schon schwierig sein.

Dinge wie Kiefer ausspülen traue ich mir momentan nicht zu.

Motiviert mich zu informieren und viel Zeit in die Kaninchen zu investieren bin ich schon. Und motiviert nach einem Kaninchenerfahrenen Tierarzt zu suchen auch.




Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 19:51

Noch was zu hase2:
Ich selbst habe vor kurzer Zeit überlegt ob ich nicht ein EC positives Kaninchen aus dem Tierheim zu uns hole, weil Schweini ja schon mal einen Schub hatte. aber ich bin davon abgekommen weil:
Ich bin finanziell und nervlich "am Ende" mit den ganzen Krankheitsgeschichten und den ewigen Tierarztbesuchen.
Mein Tierarzt hat ja schon gemeint, er lässt jetzt eine Liege für mich in die Praxis stellen, dann muss ich erst gar nicht nach Hause fahren

Die Kaninchen sollten ja für einen Anfänger eine positive Erfahrung sein, denn es gibt sie ja auch, die gesunden Tiere! Aber sich von Anfang an mit Problemen herumzuschlagen halte ich für keine gute Idee.



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Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 19:56

Zitat:
Zitat von pf4uenauge Beitrag anzeigen
Wenn ich zu dem Tierarzt des Tierheims gehe, müsste ich die Kosten durch jetzt schon bekannte Krankheiten nicht zahlen. 5000€ in 3 Jahren, ist für mich sehr viel Geld, ich könnte es mir wahrscheinlich leisten, wenn ich ansonsten sehr sparsam bin, schreckt mich aber schon ab. Ich lebe momentan von aufgestocktem ALG2, da könnten so große Geldsummen schon schwierig sein.

Dinge wie Kiefer ausspülen traue ich mir momentan nicht zu.

Motiviert mich zu informieren und viel Zeit in die Kaninchen zu investieren bin ich schon. Und motiviert nach einem Kaninchenerfahrenen Tierarzt zu suchen auch.
Ich find es toll, dass du dich so verantwortungsvoll schon vorher informierst.
Ich empfehle dir 2 gesunde Kaninchen zu holen und ab sofort jeden Monat eine gewisse Summe für den Tierarzt zurückzulegen -alternativ gibt es jetzt auch Tierkrankenversicherungen, bei jungen gesunden Tieren ist das eine gute
Möglichkeit.



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Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:02

Ich würde einem Anfänger auch nicht zu einem chronisch kranken Kaninchen raten. Ganz abgesehen von den finanziellen Problemen, kann ich mir schon vorstellen, dass man als Anfänger schnell überfordert ist, weil einem einfach die Erfahrung fehlt. Egal wie viel man sich vorher anliest, letztendlich ist die Praxis und jedes einzelne Tier doch etwas anderes... da nehme ich mich selbst auch nicht aus .
Es ist schon eine Menge Arbeit, sich bei den ersten Kaninchen das erste mal in der Praxis an die Ernährung, Gehegereinrichtung, Sozialverhalten und die Erkennung einfacherer Krankheiten ranzutasten. Und man muss sich natürlich immer auf Anlaufschwierigkeiten, Probleme, Fehlalarme usw. einstellen... und das bei einem ganz normalen gesunden Tier.
Nur als Beispiel: Ein erfahrenerer Halter sieht seinem Kaninchen oft schon an der Haltung und dem blöden Gesichtsausdruck an, ob da eine Aufgasung oder Magenprobleme im Anmarsch sind oder es doch nur den Mittagsschlaf in einer neuen Position ausprobieren will . Als "Neuling" gibt es meist einige Fehlalarme oder wenn es schlimm ausgeht auch Situationen, in denen aus Unerfahrenheit zu spät reagiert wird. Wie gesagt: Bei einem ganz normalen, gesunden Tier. Was da bei einem chronisch kranken Tier noch an Zusatzwissen usw. gefordert ist, ist nicht zu unterschätzen.

Ich würde einem echten Neuling immer zu einem bereits eingespielten, gesunden, erwachsenen Pärchen (Kastrat und Häsin) raten. Das macht meist die wenigsten Probleme



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology.

Introverted iNtuitive Thinking Judging



Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2015
Beiträge: 22
pf4uenauge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:13

Außerhalb des Tierheims, war ich auch der Meinung, dass ich gerne ein gesundes, schon bestehendes Pärchen hätte. Im Tierheim haben mir die armen kleinen kranken Kaninchen so schrecklich Leid getan, gerade die, die schon länger da sind. Und jetzt setzt meine Vernunft aus.
Und ich bin verunsichert, kann man im Tierheim überhaupt gesunde Kaninchen finden? Hatte ich heute nur Pech, dass alle dort chronische Krankheiten hatten?
Und wie geht ihr mit Mitleid/Mitgefühl mit kranken Kaninchen, die im Tierheim bleiben müssen, um?




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:18

Zitat:
Zitat von pf4uenauge Beitrag anzeigen
Außerhalb des Tierheims, war ich auch der Meinung, dass ich gerne ein gesundes, schon bestehendes Pärchen hätte. Im Tierheim haben mir die armen kleinen kranken Kaninchen so schrecklich Leid getan, gerade die, die schon länger da sind. Und jetzt setzt meine Vernunft aus.
Und ich bin verunsichert, kann man im Tierheim überhaupt gesunde Kaninchen finden? Hatte ich heute nur Pech, dass alle dort chronische Krankheiten hatten?
Und wie geht ihr mit Mitleid/Mitgefühl mit kranken Kaninchen, die im Tierheim bleiben müssen, um?
Ich kann deine Situation schon verstehen... mir brechen die armen Dinger auch immer das Herz. Die chronisch kranken und alten Kaninchen landen leider besonders häufig und besonders lang im Tierheim, weil die Vorbesitzer oft die Kosten und den Aufwand nicht tragen können (oder wollen...) und die Vermittlung natürlich entsprechend schwierig ist.

In Tierheim lassen sich aber durchaus auch gesunde Tiere finden Mein Gizmo kommt z.B. aus dem Tierheim und ist ein ganz munteres Kerlchen, genauso, wie mein voriges Pärchen es war. Bald ist ja Ostern... ein paar Wochen danach werden die Tierheime und Kleinanzeigen wahrscheinlich wieder überquellen von ungewollten und lästig gewordenen Ostergeschenken Vielleicht solltest du dich dann nochmal umsehen, da wirst du sicher fündig.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:26

Gar nicht hingehen ist immer das beste Mittel gegen das Mitleid Du kannst nicht jedes Tier retten. Aber du würdest dich selbst ruinieren, finanziell, physisch, psychisch. Hol dir ein harmonisches gesundes Paar vom Kaninchenschutz, damit fährst du am besten und wenn du dann ein paar Jahre Erfahrung mit "normaler" Haltung gesammelt hast, kannst du dann entscheiden ob du dir so eine Krankenrettung zutraust.




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:29

Ich habe explizit geschrieben, dass es auf die Art der Erkrankung ankommt, und auf den Typ Mensch. Und zudem habe ich auch geschrieben, dass es immer einfacher ist, mit einem gesunden Tier einet Art anzufangen, allein um mal zu Üben mit der Tierart umzugehen, wenn der worstcase noch nicht eingetreten ist.
Meine ersten Kaninchen waren herzkrank und chronischer Schnupfer, na und?
Mein eines E.C. Kaninchen hält halt den Kopf ein bisschen schief, na und?
Bei Zahnsachen wäre ich auch vorsichtig, da braucht man auch einen Tierarzt seines Vertrauens. Aber: ich freu mich echt, dass eure Erfahrungen da besser sind als meine, ich habe schon etliche gesunde Tiere aufgenommen, die dann krank wurden, hätte ich sie dann abgeben sollen, weil ich keine Ahnung habe?

Ich würde sicher einem Anfänger nie raten, ein Kaninchen mit Kieferabszess oder Lähmungen wegen e.c. Aufzunehmen. Aber einen austherapierten E.C.ler oder Schnupfer, da würde ich echt sagen, das hängt vom Menschen und seiner generellen Erfahrung im Umgang mit Tieren ab.
Was ich gar nicht verstehe ist, was die Tierarztkosten mit der Erfahrung zu tun haben. Sind die TA-Kosten für Leute mit Erfahrung billiger?




Benutzerbild von Loveless_
Kaninchen
 
Registriert seit: 23.09.2014
Beiträge: 3.223
Loveless_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:33

Zitat:
Zitat von pf4uenauge Beitrag anzeigen
Außerhalb des Tierheims, war ich auch der Meinung, dass ich gerne ein gesundes, schon bestehendes Pärchen hätte. Im Tierheim haben mir die armen kleinen kranken Kaninchen so schrecklich Leid getan, gerade die, die schon länger da sind. Und jetzt setzt meine Vernunft aus.
Und ich bin verunsichert, kann man im Tierheim überhaupt gesunde Kaninchen finden? Hatte ich heute nur Pech, dass alle dort chronische Krankheiten hatten?
Und wie geht ihr mit Mitleid/Mitgefühl mit kranken Kaninchen, die im Tierheim bleiben müssen, um?
Natürlich sind im Tierheim auch viele gesunde Tiere

Eine Anmerkung zu dem Mitleid/Mitgefühl: Du kannst nicht alle retten!
So traurig es ist und so gut ich dich verstehen kann (ich würde auch alle kranken Tiere sofort mitnehmen...aber ich kann halt nicht.) wenn man noch nicht die nötige Erfahrung hat und sich vor allem nicht vorstellen kann wie viele Kosten auf einen zukommen sollte man daran denken, das die Kranken Tiere unter Umständen auch unter der mangelnden Erfahrung des Halters leiden können.

Ich bin durch Zufall an ein Zahnkaninchen und dazu noch chronischen Schnupfer geraten.
Wenn ich gewusst hätte was da alles auf mich zukommt...ich weiß nicht ob ich ihn genommen hätte aber jetzt geb ich meinen Sam nicht mehr her.
So gut du es auch meinst, suche dir erst mal ein gesundes Pärchen, du kannst Erfahrung sammeln wie Kaninchen ticken, du kannst ihre Körpersprache verstehen und wirst mit der Zeit verstehen was sie brauchen und ob es ihnen gut geht.
Klar, Krankheiten können schnell mal auftreten und plötzlich ist das gesunde Kaninchen ein Pflegefall ABER dann weiß man wenigstens wie ein gesundes Kaninchen tickt.
Man hat allgemein Erfahrung mit dem Umgang mit Kaninchen und kann sich dementsprechend auf die besonderen Bedürfnisse von den Tieren einstellen.
Wenn du aber von Anfang an kranke Tiere hast und nicht weißt wie gesunde Tiere mit einander kommunizieren, was sie brauchen und wie sie ticken kannst du ja gar nicht wissen wann es ihnen gut geht (ganz doof gesagt)

Um ein krankes Tier pflegen zu können braucht man Erfahrung mit gesunden Tieren.
So gut ich dich auch verstehen kann rate ich dir zu zwei gesunden Tieren.
Die haben es nicht weniger verdient ein neues Zuhause zu finden
Und du wirst eine gute Kaninchen-Mama und es gibt nichts schöneres als zwei gesunde Kaninchen zu haben <3
Es ist auch eine erhebliche psychische Belastung für den Halter ständig um die Gesundheit seiner Tiere bangen zu müssen.

Am Ende musst du entscheiden aber für den Anfang (es können ja noch viele Generationen folgen ) wäre ein gesundes Pärchen wahrscheinlich am besten für dich und auch für die Tiere selbst



__________________

Mehr von uns:
http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/36706-meine-fellnasen-luna-sam.html
http://traeumsuessvonsaurengurken.blogspot.de/





Benutzerbild von knuffelchen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 3.566
knuffelchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 20:42

Zitat:
Zitat von Hase2 Beitrag anzeigen
Was ich gar nicht verstehe ist, was die Tierarztkosten mit der Erfahrung zu tun haben. Sind die TA-Kosten für Leute mit Erfahrung billiger?
Das bezieht sich auf meinen Beitrag?
Nein, so habe ich das nicht gemeint. Ich meinte, dass kaninchenerfahrene Leute wissen müssten, was da an Kosten auf sie zukommen kann.
Ein Kaninchenneuling kennt sicher nicht die Preise für OPs, Tränenkanalspülung, Zylexisspritzen, Röntgenaufnahmen(da hat es mich auch beim ersten Mal umgehauen), Zahnkorrekturen mit und ohne Narkose, große Kotprobe im externen Labor und was es noch so alles gibt.
Ich selbst kam vor 8 Jahren wegen meiner Kinder völlig ahnungslos zu Kaninchen und konnte mir nicht vorstellen, wieviel Zeit, Geld und Nerven dafür draufgehen.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 21:03

Deswegen schrieb ich, dass es wichtig ist, sich über die Kosten schlau zu machen, wenn man kranke Tiere aufnehmen möchte. Wobei ich es so sehe, dass man sich auch schlau machen muss, wenn man gesunde Tiere aufnimmt, da auch diese kranK werden können.




Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2015
Beiträge: 22
pf4uenauge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 21:16

Wieviel Erspartes sollte denn für Kaninchen da sein? Ich finde es ziemlich schwierig da Informationen zu finden.

Und kann man sich bei Tierheimkaninchen umentscheiden (bevor sie zu Hause eingezogen sind)? Klingt vielleicht komisch die Frage. Aber ich hatte mir da ein Pärchen ausgeguckt, wofür ich jetzt als Interessent gelte und es muss aber eben wegen der Zahnprobleme erstmal noch dort bleiben. Was ich jetzt so gelesen habe, schreckt mich schon ziemlich ab. Ich dachte zuerst, dass man nur etwas öfter zum Tierarzt muss um die Zähne abschleifen zu lassen, aber wenn dann dauernd Zahn-OPs anstehen und schlimme Entzündungen drohen, traue ich mir das noch nicht wirklich zu. Und meine Vernunft ist erst wieder aufgetaucht, seit ich zuhause bin.

Ich hatte nicht erwartet, dass ein Tierheimbesuch emotional so aufwühlend sein kann.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.03.2015, 21:59

Ich würde Dir auch zu einem gesunden Pärchen ab 1 Jahr raten. Die sind aus der Pubertät raus und schon "vernünftiger". Wenn Du in eurem Tierheim keine gesunden Kaninchen bekommen kannst, schau doch mal hier in die Kontaktbörse oder schreib mal, wo in etwa Du wohnst. Ich kenne einige private Pflegestellen, die Kaninchen vermitteln.




Zitat:
Zitat von Katina14b Beitrag anzeigen
Hallo ,
Bei Kaninchen mit Zahnfehlstellung wachsen die Zähne meistens sehr schnell und du musst regelmäßig zum Tierarzt ,um diese zu schneiden . Diese Kaninchen haben auch meistens eine geringere Lebenserwartung(unser Kaninchen wurde nur 7 Monate alt).

@Katina, Zähne werden nicht geschnitten, sie werden geschliffen. Und dass euer Kaninchen nur 7 Monate leben durfte, lag mit Sicherheit nicht an der Zahnfehlstellung. Da muss was anderes gewesen sein.

Wenn Du einen schlechten Zahn hast, verkürzt das ja auch nicht Deine Lebenszeit. Wichtig ist immer, dass man das Kaninchen ganz genau beobachtet und wenn irgendwas auffällig ist, sofort zum TA geht.



Loveless_ likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2015
Beiträge: 22
pf4uenauge befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.03.2015, 09:40

Ich wohne in Berlin.

Danke für eure Hilfe hier!



 
 
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