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unklarer parasit- egelverdacht auf Kaninchen Forum

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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.03.2015, 15:35

unklarer parasit- egelverdacht


Eines meiner Kaninchen ging es schon länger nicht gut. Ich schob es auf die allgemeine Frühjahresmüdigkeit. Es fraß weniger und schließlich gar nichts. Untersuchungen gaben aber keinen Aufschluss.

Ich habe dann beschlossen doch noch eine Kotprobe abzugeben. Ich dachte es habe Hefen oder Kokzidien, weil der Kot auch sehr dünn war.

Noch am gleichen Tag rief mich der Tierarzt an und meinte, er hat den Verdacht auf Leberegel. Zur Sicherheit schickt er aber eine Probe an Laboklin. Er hat Parasiten unterm Mikroskop gesichtet, von denen er an Leberegel glaubt.

Ich war sehr entsetzt und habe dann gleich mit Recherchieren bekommen. Dann der nächste Schock: Überall las ich im Zusammenhang mit Leberegeln nur von toten Tieren.



Auf meine Nachfrage was man geben kann, war er sehr unschlüssig. Er meinte, er hatte so einen Fall selbst noch nicht und er müsste sich dann erst belesen. Das Tier könnte aber auch daran sterben.

Was mache ich jetzt? Gibt es da Medikamente? Wenn ja welche? Ich habe im Netz 3 Bücher dazu gefunden. Aber keins davon schildert dass zu dem was es gibt viele Erfahrungen vorhanden sind.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.03.2015, 17:06

Leberegel sind bei Kaninchen wohl ganz extrem selten, mir ist persönlich noch kein solcher Fall bekannt geworden.

Interessant wäre es erst einmal, welche Leberegel der Tierarzt zu finden geglaubt hat. Waren es Fasciola hepatica oder Dicrocoelium lanceolatum?




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.03.2015, 17:10

Das hat er mir leider nicht verraten.

Ich hoffe immer noch auf eine Verwechslung.

Gibt es denn überhaupt schon Medikamente für so etwas?




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.03.2015, 20:21

Ich weiß es nicht, ob es kaninchengeeignete Medikamente gegen diese Parasiten gibt.

Ich würde dir wegen der Seltenheit der Erkrankung beim Kaninchen empfehlen, dich entweder mal mit der Frau Dr. Ewringmann in Berlin in Verbindung zu setzen oder mit der nächstgelegenen Tierärztlichen Hochschule. Die müssten dazu eigentlich was sagen können.




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.03.2015, 20:25

Tierärztliche Hochschule wird nix. Ich hab kein Auto.

Kann ich Frau Dr. Ewringmann auch anrufen oder per Mail kontaktieren? Kannst du mir ihre Kontaktdaten senden, bitte?




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 25.03.2015, 20:30

Kannst ja erst mal da anrufen, oder deinen Tierarzt da anrufen lassen bei der Tierärztlichen Hochschule. Und wenn das Nin hin muss, wird sich schon eine Möglichkeit finden.

Und das ist Dr. Ewringmann. Sie gilt als sehr kompetent auf dem Gebiet der Tierheilkunde für Kaninchen, hat unter anderem auch einen großen Anteil an der gängigen Medikamentierungsempfehlung für E. Cuniculi.

http://www.heimtierpraxis-berlin.de/




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.03.2015, 20:33

Bis nach Berlin sind es von mir über 400 km. Das tue ich dem Tier nicht an. Lieber wäre es mir wenn sich Frau Dr. Ewringmann dann mit meinem Tierarzt kurz schließt und man einen Konsenz findet. Ob sie das macht weiß ich nicht.

Danke für die Adresse.




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 11:08

Ich habe jetzt das Ergebnis und bräuchte nochmal euren Rat.

Der Tierarzt bleibt dabei. Er hätte einen Leberegel gesehen.
Die Kotprobe von Laboklin war aber ohne Befund.

Jetzt soll ich beim Tierarzt nochmal eine Kotprobe abgeben.

Langsam klingt es etwas nach Abzocke.

Der meinte findet er wieder was, will er behandeln. Er müsste die Medikamente erst bestellen. Es wäre ja dann etwas aus der Humanmedizin?

Ich bin verwirrt. Zum einen stammen die Präparate, die ich rausgesucht habe nicht aus der Humanmedizin, zum anderen weiß ich nicht wem ich glauben soll und warum ich jetzt wieder Kot abgeben muss.

Die Medikamente, die es gibt sind sehr stark. Ich kann meinem Tier doch nicht prophylaktisch, weil ein Tierarzt meint es wäre was und Laboklin nicht so etwas hingeben.




Benutzerbild von Toflolesa
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Registriert seit: 15.01.2015
Beiträge: 3.557
Toflolesa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 11:25

Und wenn du eine dritte Meinung dazu holst? Ich würde eine weitere Kotprobe von einem anderen Tierarzt untersuchen lassen. Oder wenn ihr eine Tierklinik in der Nähe habt dann vielleicht dort.




Gesperrt
 
Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 11:31

Ich hatte parallel dazu einige Tage vorher als der Kot noch nicht breiig war einem anderen Tierarzt eine Probe zukommen lassen, die negativ war. Nun muss man dazu schreiben dass der Leberegel nicht immer ausgeschieden wird.




Benutzerbild von Lupine
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Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2015, 14:23

Dann sammel doch von ein paar Tagen, und schicke es nochmal ins Labor.

Und frag den Tierarzt doch wirklich mal, welche Art von Leberegel er gesehen hat. Er müsste das ja unterscheiden können. Erst wenn du weißt, welche der Arten der TA gefunden haben will, kannst du weiter recherchieren - auch bezüglich von Behandlungsmöglichkeiten.

Kannst du den Kot näher beschreiben oder mal fotografieren? Ist vielleicht sehr interessant für andere Halter, deren Tiere unter ungeklärten Verdauungsproblemen leiden.




Gesperrt
 
Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 14:31

Der Kot sieht aus wie Blinddarmkot. Sehr matschig. Ich mache mal ein Foto wenn er ihn wieder ausscheidet.

Aber was soll es bringen den Kot nochmal ins Labor zu schicken? Die finden doch dann auch nichts anderes. Es bringt doch genausowenig wie ihn wieder zu diesem Tierarzt zu schicken. Dann lieber in die Tierklinik?

Bei der Unterscheidung wollte er keine Angaben machen. Ich fühle mich da nicht so gut aufgehoben. Der Tierarzt beharrt darauf, dass es ein Leberegel ist.

Habe dann nochmal mit einem weiteren Tierarzt telefoniert, der sich das nicht vorstellen kann. Er hat sich mit dem Chefarzt der Klinik beraten und der meinte auch, dass der Leberegel in unserer Gegend absolut nicht vorkommt und eine Rarität ist. Als ich dann noch sagte, der Befund von Laboklin war negativ, riet er mir definitiv von der Behandlung ab.




Geändert von ninis-und-co (26.03.2015 um 14:38 Uhr).

Benutzerbild von Lupine
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Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2015, 14:36

Was hat denn der TA zu der Diskrepanz zwischen seinem Untersuchungsergebnis und dem des Labors gesagt? Was meint er, woran es liegt dass er was gefunden hat und die nicht?




Gesperrt
 
Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 14:39

Der Tierarzt, der den Egel vermutet? Der meinte, es liegt daran, dass sich Laboklin nicht die Mühe gemacht hat, den sehr harten Kot aufzulösen und dann dadurch weniger gesehen hat.




Benutzerbild von Lupine
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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2015, 14:41

Zitat:
Zitat von ninis-und-co Beitrag anzeigen
...
Ich habe dann beschlossen doch noch eine Kotprobe abzugeben. Ich dachte es habe Hefen oder Kokzidien, weil der Kot auch sehr dünn war.

Noch am gleichen Tag rief mich der Tierarzt an und meinte, er hat den Verdacht auf Leberegel. ...
Zitat:
Zitat von ninis-und-co Beitrag anzeigen
Der Tierarzt, der den Egel vermutet? Der meinte, es liegt daran, dass sich Laboklin nicht die Mühe gemacht hat, den sehr harten Kot aufzulösen und dann dadurch weniger gesehen hat.




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 14:49

Ich weiß, dass klingt jetzt verwirrend, aber mal ist der Kot steinhart und klein und dann wieder Matschkot. Deshalb der krasse Gegensatz.

Der Kot, den ich abgegeben habe war schon getrocknet und sehr hart, war aber davor matschig. Getrockneter Matschkot also.




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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 26.03.2015, 14:57

Das heißt, er hat mal Matschkot (der wie Blinddarmkot aussieht) und mal sehr harten, kleinen Kot?

Wie lange lag denn der Matschkot schon, den du eingesammelt hast, dass er komplett durchgetrocknet war? (Tipp am Rande: Fürs nächste Mal bieten sich hier Gefriertüten an, da wird er gar nicht erst so hart.)




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Registriert seit: 25.03.2015
Beiträge: 18
ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2015, 15:08

Ja genau.

Einen Tag lag der Kot. Ich dachte mir weil man eine Sammelkotprobe 3 Tage macht geht das in diesem Fall mit einem Tag.




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Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 27.03.2015, 10:52

Ich finde das alles sehr unklar.

Ist überhaupt sichergestellt, dass der gesichtete Matschkot nicht tatsächlich liegengelassener Blinddarmkot ist? Es wäre eine Erklärung für den Wechsel zwischen Matschkot und Verstopfungskötteln.

Und was sagt der Arzt zur Art der Egel die er gefunden haben will?




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Registriert seit: 25.03.2015
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ninis-und-co befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.03.2015, 12:36

Wie ich schon schrieb. Zuerst hat der Arzt bei sich den Kot untersucht und rief mich panisch an es wäre ein Leberegel. Zur Sicherheit schickt er aber eine Probe an Laboklin. Da kam raus, das kein Befund vorhanden ist.

Ich rufe wieder an, bin schon erleichtert, aber der Arzt meint, er will nochmal eine Kotprobe und wenn er wieder einen Egel findet, will er behandeln, weil er immer noch der Meinung ist, es wäre ein Lebergel.

Auf meine Frage was es für eine Egelform ist, bekam ich keine Antwort (ob großer oder kleiner)
Auch machte man zunächst keine Angaben zur Behandlungsmöglichkeit.

Weil mir das alles doch komisch vorkam rief ich noch bei der Tierklinik an, die sagte das sie sich mit dem Chef beraten hat und definitiv ausschließen würde das es ein Leberegel ist.

Das Kaninchen hat fast nur noch Matschkot. Seit gestern bleiben auch die kleinen Köttel aus. Es riecht auch sehr streng. So sieht kein gesunder Kot aus und riecht auch nicht so.

Für mich klingt es so als würde mich jemand abzocken wollen. Ich meine was soll das? Zuerst untersuchen die in der Praxis den Kot, dann gibt es kein Ergebnis von Laboklin woraufhin der Befund angezweifelt wird und dann wollen sie noch mal Kot, um dann doch zu behandeln?



 
 
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