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Ratten im KaninchenstallHallo ihr Lieben, das nächste Problem bahnt sich an: Gestern habe ich im Kaninchenstall Ratten entdeckt. Ich habe einen großen Auslauf, der nur eingezäunt ist und nicht überdacht. Nachts kommen meine 6 Zwerge in ein Nachtgehege, zwei Etagen, quasi ein kleines Gartenhäuschen. Dort sah ich gestern, als ich den Zwergen zuschaute, dass im unteren Haus fröhlich eine Ratte umher schlich. Selbst als sie mich sah, ließ sie sich nicht wirklich stören und weiste sogar ein Kaninchen in die Schranken, als es ins Innengehege wollte. Wir haben den Stall gestern noch ausgemistet (in einem Unterschlupf in der unteren Etage befanden sich noch ca. 3-4 weitere Ratten, Nest?) und festgestellt, dass die Ratten sich durch den doppelten und isolierten Bode gefressen haben. Alle evtl. Lücken sind jetzt gestopft. Zusätzlich haben wir sämtliche unterirdischen Gänge der Kaninchen zugeschüttet, als wir feststellten, dass die Ratten diese nutzen. Später habe ich gesehen, dass eine Ratte sich Paprika aus dem Eimer für die Kaninchen von unserer Terrasse (ein Konstrukt aus Holz quasi auf erster Etage) geholt hat. Da ich auch kleine Kinder habe und mir diese Viecher einfach zu wenig ängstlich erscheinen, erbitte ich dringend eure Tipps und Ratschläge. Sollte es so sein, dass es schon ettliche sind, wenn man die erste Ratte sieht und sollte ich dieses Problem nicht schnellstmöglich in den Griff bekommen, werde ich meine 10-jährige Kaninchen-Außenhaltung aufgeben, denn Ratten im Garten sind für mich absolut unakzeptabel. Ach ja, ich habe in den Wintermonaten auch getreidefreies Trofu verfüttert, aber schon seit ca 4 Wochen nicht mehr. Aber die sch Viecher scheinen auch mein Obst und Gemüse zu schätzen. Tausend Dank für Eure Worte im Voraus! LG Clacky P.S. Ich kann das Außengehege nicht komplett überdachen, dafür ist es zu groß. Und "das Gartenhäuschen" sollte doch auch über Tag für die Kaninchen geöffnet sein, schon können die Ratten durch die Tür wieder herein spazieren... PP.S. Rattengift sollte mit Kindern, Kaninchen und Katzen im Garten keine Option sein. Wir haben sogar ein Eulenpaar, welches 5 Meter entfernt in der Tanne nistet - warum holen die sich die Viecher nicht?
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| Ich glaube kaum, dass die Ratten wirklich ursächlich mit der Kaninchenhaltung in Zusammenhang stehen. Was du tun kannst, um sie von den Kaninchen fernzuhalten: Unterlege das Nachtgehege komplett mit Volierendraht, dann können sie sich nicht reinbuddeln (und die Kaninchen sich nicht raus). Futter gibts dann ausschließlich dort, wenn die Eingänge zu sind. Kaninchen fressen eh vorrangig nachts. Und wenn es dir daran gelegen ist, die Ratten komplett loszuwerden, schaff dir entweder einen entsprechenden Jäger an (große Katze oder einen Hund wie z.B. den Spitz). Als letztes MIttel hättest du noch die Möglichkeit einen Kammerjäger zu rufen und die Tiere mit (Gift)Fallen zu fangen.
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| Ich bin mir auch sicher, dass die Ratten nicht durch die Kaninchenhaltung angelockt worden sind, aber sie sind nun einmal dort (zum ersten Mal seit 10 Jahren wie gesagt). Ist es denn in Ordnung, wenn ich draussen ausschliesslich Zweige anbiete und Heu und sie nur abends Obst und Gemüse bekommen? Es geht ja nur um die Übergangszeit, bis ich wieder genug Wiese pflücken kann.. Unter das Nachtgehege werde ich nicht kommen, das Ding ist mit 4 Personen nicht zu heben... es ist eben tatsächlich ne Art Gartenhaus Es kreuzen jeden Tag mehrfach mehrere ausgewachsene Kater unseren Garten, aber die gehen eben nicht ins Kaninchengehege... und einen Hund kann ich mir nicht anschaffen, weil ich Teilzeit Berufstätig bin. Bleibt wohl nur der Gang zum Kammerjäger... Oder gibt es noch weitere Einschätzungen? LG, clacky
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| Zitat:
Du kannst natürlich probieren, den Auslauf noch besser abzusichern, damit keine Ratte mehr rein kommt, andererseits sind Ratten sehr schlau, fressen sich durch Holz, Draht und Gerüchten nach sogar durch Beton, können ausgezeichnet klettern und sich sogar durch Öffnungen von nur 2.5 cm zwängen... und da sie wissen, dass es im Auslauf leckeres Futter gibt, werden sie es auch bestimmt versuchen, wieder dahin zu kommen... ob die Ratten wirklich umziehen, wenn Du die Aussenhaltung aufgibst, ist auch nicht gesagt: wenn es ansonsten genug Leckereien (Komposthaufen, Mülleimer, etc.) gibt, besorgen sie sich vielleicht nur ihr Futter wo anders... Letztlich hat es schon seinen Grund, dass gehäuft auftretende Ratten mit Gift bekämpft werden, eine andere zuverlässige Methode gibt es eigentlich nicht...
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| Du musst ja nicht das ganze Haus anheben. Den Boden (der ja eh kaputt ist, wenn ich das richtig gelesen hab) rausnehmen, evtl. die Erde drunter etwas ausheben und dann mit dem Draht auslegen und den Draht an den Wänden hochziehen und drantackern. Dann Erde wieder drauf bzw. die Art Boden auslegen die du gewählt hast. Ja, es reicht tagsüber nur Äste und sowas anzubieten und die "leckeren Sachen" nur abends im gesicherten Gehege zu geben.
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