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Planung der Vergesellschaftung - bitte um Rat auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Rojuni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.04.2013
Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.03.2015, 16:20

Planung der Vergesellschaftung - bitte um Rat


Hallo,

da nun hier demnächst ein neuer Zwerg einziehen wird, mache ich mir Gedanken zur VG. Derzeitiger Ist-Zustand:
- Vier Zwerge (3w, 1m -kastriert) in einer Gruppe
- Gehege: Ein ca. 5qm großer Innenraum (Teil eines alten Stalls) mit Durchbruch nach außen in das 12 qm große begehbare Außengehege. Tag und Nacht haben sie den kompletten Bereich zur Verfügung.


Ich habe mir nun zwei Szenarien vorgestellt:

1. Zum einen könnte ich bei gutem Wetter im Garten ein großes mobiles Gehege mit Gittern, Häuschen etc. aufbauen und sie dort zusammenführen. Abends müssen sie dann alle zusammen in das feste Gehege (=Revier der vier). Reicht diese Zeit, also einige Stunden, für eine VG?

oder

2. Zum anderen könnte ich mir vorstellen, den Zugang zum Außengehege übergangsweise zu schließen, so dass die vier (mal ausnahmsweise) 1-2 Wochen nur auf 5qm leben. Das hatten wir schonmal zu Beginn, als das Außengehege noch nicht fertig war. Das ging ganz gut.
Ich würde das Außengehege dann komplett umbuddeln und neu gestalten, anschließend alle fünf in das "neue" Außengehege setzen, aber den Durchgang noch geschlossen lassen. Dann würde ich das Innengehege neu gestalten (ist eh geplant :-)) und nach einigen Tagen und erfolgreicher VG den Durchbruch wieder öffnen.

Was meint ihr? Ist das zu kompliziert? Reicht die erste, einfache Variante?



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LG Rojuni


... mit Brownie, Caramell, Lea, Speedy und Bella

...in memoriam:
Die erste "Familie":
Lilli, Finchen, Lotte, Flocke und Freddy
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Benutzerbild von Rojuni
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.04.2013
Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2015, 09:14

Guten Morgen,
hat wirklich keiner Rat?



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.04.2013
Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2015, 19:08

Hat wirklich keiner eine Idee?



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Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2015, 21:16

Zitat:
Zitat von Rojuni Beitrag anzeigen
Hallo,

da nun hier demnächst ein neuer Zwerg einziehen wird, mache ich mir Gedanken zur VG. Derzeitiger Ist-Zustand:
- Vier Zwerge (3w, 1m -kastriert) in einer Gruppe
- Gehege: Ein ca. 5qm großer Innenraum (Teil eines alten Stalls) mit Durchbruch nach außen in das 12 qm große begehbare Außengehege. Tag und Nacht haben sie den kompletten Bereich zur Verfügung.


Ich habe mir nun zwei Szenarien vorgestellt:

1. Zum einen könnte ich bei gutem Wetter im Garten ein großes mobiles Gehege mit Gittern, Häuschen etc. aufbauen und sie dort zusammenführen. Abends müssen sie dann alle zusammen in das feste Gehege (=Revier der vier). Reicht diese Zeit, also einige Stunden, für eine VG?

oder

2. Zum anderen könnte ich mir vorstellen, den Zugang zum Außengehege übergangsweise zu schließen, so dass die vier (mal ausnahmsweise) 1-2 Wochen nur auf 5qm leben. Das hatten wir schonmal zu Beginn, als das Außengehege noch nicht fertig war. Das ging ganz gut.
Ich würde das Außengehege dann komplett umbuddeln und neu gestalten, anschließend alle fünf in das "neue" Außengehege setzen, aber den Durchgang noch geschlossen lassen. Dann würde ich das Innengehege neu gestalten (ist eh geplant :-)) und nach einigen Tagen und erfolgreicher VG den Durchbruch wieder öffnen.


Was meint ihr? Ist das zu kompliziert? Reicht die erste, einfache Variante?
1. Die erste Variante verlagert den VG-Stress lediglich. Die Tiere haben kurzzeitig einen neutralen Bereich, aber das Problem ist ja, dass sie dort nicht dauerhaft bleiben können.

2. Ich empfehle dir daher eine abgewandelte Form deiner zweiten Idee. Gestalte den Außenbereich so, dass der Neuankömmling bei jeden Wetter einige Tage dort sein kann (also mit Unterstand, gedeckter Futterstelle usw...). Komplett umbuddeln und neu gestalten kannst du ihn zwar auch, aber im Grunde kannst du dir diese Arbeit sparen. Denn wenn du damit erreichen willst, dass die alteingesessenen Tiere diesen Bereich nicht mehr als ihr Revier ansehen, muss ich dich enttäuschen: Kaninchen kann man in dieser Hinsicht nicht täuschen!

Also, Neuankömmling in den Außenbereich und dann - und das ist wichtig: Sicht- und Geruchskontakt zu den anderen Tieren zulassen! Ich weiß, es wird oft davon abgeraten, aber ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht.
Anfangs kann es am Gitter durchaus zu Aggressionen kommen, aber die legen sich schnell. Dann ein paar Tage abwarten und den Neuen ankommen lassen.

Ein großer Vorteil ist es auch, wenn du den Außenbereich schon VG-tauglich einrichtest, vor allem, was die Versteckmöglichkeiten angeht. So lernt der neue schon mal die besten "Fluchtwege" und kann einer möglichen Attacke gut ausweichen. Achtung: Es dürfen nirgends Sackgassen zu finden sein.

Am Tag der Vg dann zur Ablenkung reichlich Futter an verschiedenen Plätzen verteilen, Trenngitter weg und gute Nerven zeigen.

Ich drück dir die Daumen!



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Beiträge: 271
Rojuni befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.03.2015, 22:12

Hallo,

oh, das ist ja eine ganz andere Variante. Vielen Dank.

Ich war bisher der Meinung, sie dürften kein Sicht- und Geruchskontakt haben. Aber deine Erfahrungen scheinen das zu widerlegen.

Zum Thema: Nicht mehr als Revier erkennen. Ich hab halt gedacht, wenn ich 2 Wochen warte, erinnern sie sich nicht mehr. War wohl ein Trugschluss.



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Geschrieben am 09.03.2015, 22:18

Zitat:
Zitat von Rojuni Beitrag anzeigen
Hallo,

oh, das ist ja eine ganz andere Variante. Vielen Dank.

Ich war bisher der Meinung, sie dürften kein Sicht- und Geruchskontakt haben. Aber deine Erfahrungen scheinen das zu widerlegen.

Zum Thema: Nicht mehr als Revier erkennen. Ich hab halt gedacht, wenn ich 2 Wochen warte, erinnern sie sich nicht mehr. War wohl ein Trugschluss.
Ja, das ist ein Trugschluss.

Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen berichten. Auch andere User haben hier aber schon gute Erfahrungen mit der Gitter-an-Gitter-Methode gemacht.

Ich würde es immer wieder so machen.



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Geschrieben am 10.03.2015, 13:53

Hallo,

eine Frage habe ich noch:

Kann ich es auch anders herum machen? Also den Neuen in den Innenteil (5qm) und die vier Alteingesessenen ins Außengehege (12 qm?). Den Durchgang würde ich dann, wie von dir vorgeschlagen, mit einem Gitter verschließen.

Oder wäre das dann zu klein für den Neuen, wenn die "Alten" dann irgendwann in den Innenraum stürzen?



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Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.03.2015, 22:52

Zitat:
Zitat von Rojuni Beitrag anzeigen
Hallo,

eine Frage habe ich noch:

Kann ich es auch anders herum machen? Also den Neuen in den Innenteil (5qm) und die vier Alteingesessenen ins Außengehege (12 qm?). Den Durchgang würde ich dann, wie von dir vorgeschlagen, mit einem Gitter verschließen.

Oder wäre das dann zu klein für den Neuen, wenn die "Alten" dann irgendwann in den Innenraum stürzen?
Wenn er auch im Innenraum gut ausweichen kann und der Zugang in den Außenbereich so groß ist, dass die Tiere gut aneinander vorbeikommen müsste es gehen.

Du kannst auch nach ein paar Tagen mal wechseln. Dann lernt der neue beide Bereiche erstmal alleine kennen und weiß bei der Vg dann schon wo es lang geht.



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Geschrieben am 11.03.2015, 14:35

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Wenn er auch im Innenraum gut ausweichen kann und der Zugang in den Außenbereich so groß ist, dass die Tiere gut aneinander vorbeikommen müsste es gehen.

Du kannst auch nach ein paar Tagen mal wechseln. Dann lernt der neue beide Bereiche erstmal alleine kennen und weiß bei der Vg dann schon wo es lang geht.
Im Innenraum kann er ausweichen. Der Durchbruch ist aber nur so groß, dass ein Kaninchen auf einmal durchpasst. Hmmm...

Ich muss sowieso schauen, wo wir ihn erstmal unterkriegen. Er lebt derzeit innen und außen ist es noch zu kalt für ihn.



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Geschrieben am 11.03.2015, 17:19

So, Entscheidung ist getroffen:

Ich verschließe den Durchbruch mit einem Gitter und der Neue kommt nach innen (von der Temperatur her besser für ihn). Die Idee, mal zu wechseln, finde ich auch gut. Je nach Nachttemperatur mache ich das evtl. auch nur tagsüber.

Und dann bin ich gespannt, was passiert :-).

Danke für deine Tipps!



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Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2015, 20:17

Berichte uns weiter, ja? Und viel Glück bei der anstehenden VG.



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Geschrieben am 11.03.2015, 22:20

Zitat:
Zitat von Minerva Beitrag anzeigen
Berichte uns weiter, ja? Und viel Glück bei der anstehenden VG.
Vielen Dank, das mache ich!



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