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Hoppl auf 3 Beinen - euere Hilfe/Wissen ist dringend gefragt! auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By marinahexe
  • 1 Post By Goldaländer

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Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2014, 15:42

Hoppl auf 3 Beinen - euere Hilfe/Wissen ist dringend gefragt!


Hallo Ihr!

Meine Häsin hat ziemliche Schmerzen. Sie sitzt nur auf 3 Beinen. Am Anfang ist sie trotzdem noch rumgehoppelt aber jetzt liegt oder sitzt sie nur mehr. Sie hebt das rechte hintere Bein auf. Beim Hopplen würde man nichts merken bzw. hat man nichts gemerkt, aber beim Sitzen hebt Sie es an. Fressen tut sie ganz normal. Das wundert mich ein bißchen. Aber da sie normal immer rumflitzt und immer bei mir ist und jetzt nicht mehr, merke ich, dass es Ihr nicht gut geht.
Wir waren jetzt schon 2 mal beim Tierarzt. Zuerst hat sie eine schmerzstillende Spritze bekommen und für ca. 5 Tage eine Flüssigkeit die ich ihr geben sollte. Da es nicht besser wurde, würde sie nochmals geröntgt. Gebrochen ist nichts.
Meine TA hat gemeint, es könnte die Hüfte sein oder Athrose, da meine Häsin schon 7 1/2 Jahre her ist. Ist nur echt komisch, da es von einen Tag auf dem anderen war. Sie hat schon viel mitgemacht, da sie vor einem Monat mit einer Zysthe operiert wurde. Jedoch ging es ihr wieder blendend. Habt ihr irgendwelche Erfahrungen was es noch sein könnte? die TA hat sie eigentlich genau untersucht (Zehen, Gelenke usw.) aber nicht wirklich etwas gefunden. Oder gibt es irgendwas Homopathisches was ich ausprobieren kann? Ich bin wirklich planlos und kann meine kleine Hoppeline nicht mehr so traurig sehen. Danke, lg Biggy



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2014, 16:02

Wie lange hat sie es denn schon?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2014, 16:02

Hallo und herzlich willkommen bei uns!

Wenn nichts gebrochen ist, könnte sie sich einen Muskel gezerrt oder eine Sehne überdehnt haben. Arthrose schließe ich aus, da es nicht von heute auf morgen kommt.

Ich würde sie in den nächsten ca.2 Wochen in einem Käfig halten, damit sie sich nicht so viel bewegt. Kein Häuschen, wo sie rauf- und runterspringen könnte. Du kannst statt dessen über eine Hälfte des Käfigs eine Decke legen. Schmerzmittel würde ich ihr noch geben und ansonsten abwarten.

Mich wundert nur, dass Deine TÄ da nicht drauf gekommen ist.



Hase2 likes this.

Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2014, 20:50

Sie hat es ca. 1 1/2 Wochen.

Im Käfig kann ich sie nicht einsperren, da sie es nicht gewohnt ist und in ihrem Zimmer hat sie ihre Plätze wo sie sich ausruht und liegt. Rumhüpfen tut sie eh nicht mehr. nur in den Käfig ihr kleines Geschäft verrichten.
Sie bekommt seit ca. einer Woche so eine Flüssigkeit (gegen Entzündungen). Aber besser ist es leider nicht dadurch geworden.
Atrohse hätt ich auch ausgeschlossen. Da es komisch ist von einem Tag auf den anderen.
Wie lange dauert so eine Zerrung? Ist Schonung die einzige Therapie oder gibt es irgendwelche Alternativen?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.12.2014, 22:31

Ich kenne das nur mit Schonung. Wenn Du eine Zerrung hast, musst Du Dich auch schonen. Du kannst evtl. zeitweise eine Rotlichtlampe anbieten. Wärme ist zumindest angenehm.

Wenn der Käfig noch komplett steht, entferne bitte das Gitter-Oberteil. Es hat schon zu viele Unfälle gegeben, wenn die Kaninchen drauf springen und mit den Pfoten zwischen die Gitter geraten. Als Einstieghilfe würde ich ich eine Weidenbrücke anbieten.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.12.2014, 10:50

Okay danke aufjedenfalls. Werde es die nächsten Tage noch weiter beobachten und gegenfalls nochmals zum Tierarzt gehen.
Ich hoffe es wird bald besser und die kleine hupft bald wieder herum.




Kaninchen
 
Registriert seit: 20.07.2012
Beiträge: 1.323
Hase2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 28.12.2014, 19:54

Mein Kaninchen hatte sowas in der Art auch schon, allerdings lief es sogar nur auf drei Beinen.Es hat bei meinem Kaninchen bestimmt auch so drei Wochen gedauert, nach anfänglicher Besserung wurde es sogar wieder schlechter. Eine Zerrung, Bändergeschichte oder was auch immer es hat, kann schon eine Weile Schmerzen verursachen.
Ich habe es damals auch nicht isoliert. Kann gut sein, dass die Heilung dann schneller vonstatten gegangen wäre, aber diesen Stress wollte ich dem Tier nicht antun. Es entlastet es ja von selbst. Bei einem Bruch wäre das was anderes gewesen, da würde ich den Käfigknast auch durchzuziehen wegen der Folgen.
Da durch das Röntgenbild bei dir hoffentlich Schlimmeres ausgeschlossen wurde, würde ich auch erstmal einfach mit Schmerzmittel weitermachen und beobachten.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.03.2014
Beiträge: 142
Goldaländer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.12.2014, 03:01

Du solltest auch EC nicht ausschließen, so einen Fall hatte ich leider auch schon mal.
Mein Schnuffi war damals im selben Alter, wir dachten seinerzeit auch an eine Zerrung, mein damaliger TA ebenso. Letztlich war es aber EC und wurde dann von einer anderen TÄ zu der ich ging, weil es nie besser wurde und ich dann selbst in Internet recheriert hatte, zwar behandelt, aber letztlich viel zu spät.

Ich hatte aber auch schon mal ein Kaninchen mit einer Zerrung. Bin damals sofort zur Notaufnahem in die TK gefahren. Nach einigen Tagen war es dem Kaninchen aber schon gar nicht mehr anzumerken.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2015, 14:26

Hallo ihr!
wir sind, da es nicht besser wurde, vor 3 Tagen in die Tierklinik gefahren, da unsere TA auf Urlaub ist. 1. Diagnose dort war Bandscheibenvorfall. Mittlerweile zeigt das Hinterteil komplette Lähmungserscheinungen. Sie kann sich nur mehr durch die Vorderbeine vorrobben. Echt schierch es anzusehen. Sie hat jetzt 3 Tage lang eine Schmerzspritze, eine Cortison Spritze erhalte und noch eine Vitamien B. Leider finde ich , geht es meinem Hasen von Tag zu Tag schlechter. Zumindest mit den Hinterläufern. Fressen tut sie nach wie vor brav und auch trinken tut sie. Wir sollten sie dann lt TA in den Käfig geben. Leider hat sie sich nicht mal mehr umdrehen können und ich habe jetzt in ihrem Zimmer so ein großes Freigehe aufgestellt, wo es den Anschein hat, dass sie sich wohl fühlt und a bissl robben kann. Seit heute bekommt sie Tropfen (Meloxoral). Diese soll sie bis Montag bekommen und dann haben wir wieder eine Nachuntersuchung.
Da ich überhaupt keine Anzeichen der Besserung sehe, bin ich auch der Meinung dass es E.C. sein könnte. Jedoch macht sie einen 100 % aufgeweckten eindruck, hält den Kopf nicht schief oder sonst was. Sie hat wirklich nur die Hinterläufer lahm. Echt frustierend, wenn man nichts tun kann.
Wie ist dieser Test? Sagt dieser aus, dass sie es tatsächlich haben kann oder nur , dass sie diese Gene im Körper hat?

Die TA ist wieder am Samstag erreichbar. Ich werde sie wahrscheinlich bitten zu uns zu kommen, da es für unseren Hoppl mittlerweile schon ein ziemlicher Streßfaktor ist, sie dauernd zum TA zu bringen.

Die alte TA hat am Röntgenbild angehenende/leichte Arthrose gesehen. Kann dies auch bei E.C. kommen? Bei Arthrose und Bandscheibenvorfall sind die Symptome gleich. Wie kann man jetzt wissen welche Behandlung richtig ist? Bin echt schon verwirrt und weiß nicht was ich tun soll.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.03.2014
Beiträge: 142
Goldaländer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2015, 18:29

EC hat viele Gesichter, nicht immer ist es die "typische" Kopfschiefhaltung, die sich als Krankheitsausbruch manifestiert.

Wenn es wirklich EC sein sollte, ist die Bahndlung eher einfach. 5-10 Tage lang ein gehirngängiges AB gegen Sekundärinfektionen, wenigstens 28 Tage lang einmal täglich Panacur um den Erreger im Magen-Darmtrakt zu bekämpfen und ich würde ebenso lange Vitamin B für die Nervenregeneration geben. Da der Erreger sich überall hin ausbreitet, aber nur im Verdauungstrakt wirkungsvoll bekämpft werden kann, müssen die Abwehrkräfte des Kaninchens mit dem Rest alleine fertig werden. Manche Kaninchen kommen dann damit irgndwann klar, andere leider nicht. Da EC im Gehirn für massive Schädigungen (wie auch an den Nieren) führen kann, besteht natürlich immer die Möglichkeit, dass nach einer Genesung (eine vollständige Heilung ist bei EC nie komplett möglich, Rückfälle kann es immer wieder geben) Symptome der Krankheit zurückbleiben. Das können z.B. Kopfschiefhaltungen, Lähmungen oder auch Nierenerkrankungen sein.

Wenn es aber mit EC eher nichts zu tun hat, muss es natürlich anders behandelt werden.
Ein Titer-Test um EC nachzuweisen ist nur bedingt aussagekräftig, weil hierbei nur die Anzahl der Antikörper im Blut festgestellt wird, nicht, ob die Krankheit auch wirklich ausgebrochen ist.
Ich habe selbst mehrere Kaninchen mit sehr hohen Titerwerten hier bei mir sitzen, die aber keinerlei Krankheitsanzeichen zeigen.



Tinachen likes this.

Geändert von Goldaländer (01.01.2015 um 18:34 Uhr).

Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.01.2015, 18:44

Danke für die Infos. Ich werde jetzt heute und morgen noch videos machen und diese unserer TA zeigen und sie ansprechen ob es EC sein kann.
Ich hoffe nur nicht, dass Hoppl falsch behandelt wurde und vlt. zu spät die richtigen Medikamente bekommt und so bleibende Schäden hat. Ich möchte sie einfach nicht verlieren. Wenn man denkt, dass sie noch vor kurzem am Bett auf mich gewartet hat und Männchen gemacht hat und 2 Tage danach das. Furchtbar.




Ninchen
 
Registriert seit: 27.12.2014
Beiträge: 7
biggyling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 11:24

Hallo!

Ich melde mich nach schweren Tagen zurück. Ich musste leider meinen Hoppl einschläfern lassen. Nachdem der zweite Hinterlauf auch gelähmt war und wir noch ein paar Röntgen gemacht haben, mussten wir feststellen, dass es kein Bandscheibenvorfall oder Zerrung war, sondern die Tumore haben leider schon überall gestreut. Leider war die Lunge schon total befallen.
Es war sehr schwer die letzten Tage, aber sie ist friedlich eingeschlafen und es war eine Erlösung für sie. Es tut jetzt natürlich sehr sehr weh.

Ich wünsche auf jedenfall allen Kaninchen denen es nicht gut geht, baldige Besserung. Danke für Eure Ratschläge hier. Ihr seits alle total nett und sehr hilfsbereit.

LG Biggyling




Benutzerbild von maximus
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.10.2014
Beiträge: 15.174
maximus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 15:44

Ich habe die ganze Zeit still mitgelesen...und gehofft... und nun so etwas...
Es tut mir so unendlich leid für euch.
Komm gut rüber Hoppl.
Trösten kann uns nur, das sie nicht mehr Schmerzen erleiden muss : (



__________________
Liebe Grüße von Susanna
und ihren Fellnasen.



Benutzerbild von Beast
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 28.02.2013
Beiträge: 415
Beast befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 23:10

Oh nein das tut mir so schrecklich leid, komm gut rüber kleiner Hoppel :-(




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 11.03.2014
Beiträge: 142
Goldaländer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.01.2015, 23:59

Das tut mir sehr leid.
Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.




Benutzerbild von Tinachen
Kaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2010
Beiträge: 11.070
Tinachen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.01.2015, 07:01

Ich hatte Deinen Thread mitverfolgt. Es tut mir wirklich sehr leid das Deinem Ninchen nicht mehr zu helfen war
Ich wünsche Dir viel Kraft



 
 
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