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Weibchen musste krastriert werdenHallo zusammen, ich hab seit ein paar Wochen ziemliche Probleme mit meinem kleinen Mädel Flocke(5Monate). Am Anfang hat sie den Jimmy immer nur hin und wieder berammelt und auch ein paar Köttel außerhalb des Stalls verloren, war ja auch nicht schlimm . Aber es wurde immer schlimmer, sie war so überdreht und kam gar nicht mehr runter und hat dann letzten Montag die komplette Wohnung markiert.. die Wände und Schränke sahen schlimm aus.. Daraufhin bin ich dann kurzfristig zum TA. Ergebnis war, sie hatte schon Milcheinschuss und mit Nestbau begonnen. Wir haben lange überlegt ob Hormonspritzen und direkt Kastration, und ich hab mich sehr schwer getan aber sie ist dann doch direkt da geblieben und wurde Dienstag kastriert. Das war auch gut so, denn ihre Gebärmutter bestand nur noch aus Zysten . Ich sollte sie dann bis heute ruhig halten mit wenig Bewegung, was nur bis Donnerstag geklappt hat, da musste sie abends allein in einen größeren Käfig da sie sonst völlig durchgedreht wäre. Bis heute sollte ich sie getrennt von Jimmy lassen, da die Hormone 3-4 Tage brauchen um sich abzubauen. Und jetzt zu meiner Frage... Wer hatte mal ein ähnliches Problem und wie lang dauert so ein Abbau wirklich?? Ich wollte sie eben mit Jimmy zusammensetzen und sie wollte sofort wieder auf ihn drauf und buddeln tut sie auchh immer noch . Das einzige was aufgehört hat, ist das markieren...
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| Weibchen von 5 Monaten befinden sich mitten in der Pubertät. Durch das Rammeln wollen sie die Rangordnung klarstellen. Das ist meist mit 1 Jahr ausgestanden. Für mich wäre das in diesem Alter niemals ein Grund (Krankheiten ausgenommen), ein Weibchen kastrieren zu lassen. Müsste man dann ja auch mit 90% der menschlichen Teenager machen, damit sich die Hormone beruhigen. ![]()
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| ...bei mindestens der Hälfte dieser 90% wäre das auch ein Segen für die Menschheit... ![]() Sie hat aber doch geschrieben, dass die Gebärmutter bereits verändert war. Und wenn Milcheinschuss da war, dann war es eine echte Scheinträchtigkeit und nicht nur pubertäres Gehabe. Das Buddeln und Rammeln allerdings ist normales Kaninchenverhalten, insbesondere bei Häsinnen, die instinktmäßig einen Bau anlegen wollen. Das geht jetzt mehr in Richtugn maximus. Platz ist ein Faktor, mit dem man solch überzogenes Verhalten oft schnell abstellen kann. Des Weiteren Ausweichmöglichkeiten, Sichtschutz, sie müssen sich wirklcih aus den Augen gehen können.
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Deshalb hab ich ja in Klammern geschrieben, dass Krankheiten ausgenommen sind. Damit war auch eher maximus gemeint. Eine Weiber-Kastra sollte wirklich nur bei medizinischer Notwendigkeit durchgeführt werden.
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__________________ Kaninchen - kleine Tiere mit hohen Ansprüchen! Geändert von darvishx (08.12.2014 um 18:14 Uhr).
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| Hallo Angora_Angy undere Beiden leben in einem 7qm Gehege und einem angebauten Stall mit vielen Tunnel, Häuschen etc. daran sollte es dann wohl nicht liegen.
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Natürlich weiß ich das buddeln, rammeln und Rangkämpfe zum natürlichen Verhalten von unseren Fellnasen gehört. Aber ein extremes Verhalten der Häsin stresst diese sehr und auch den Rammler. Unser Rammler bekommt immer Durchfall wenn er zu viel bedrängt wird. Und kaum liegt unsere Häsin neben ihm und kuschelt , springt sie nervös auf und berammelt ihn. Laut TA kann ein solches Verhalten, bedingt durch vermehrte Hormone sehrwohl zu einer krankhaften Veränderung der Gebährmutter führen. Aber natürlich ist wegen der schwere der OP bei der Häsin und der evtl. entstehenden Komplikationen dieser Schritt sehr genau abzuwägen. Ich jedenfalls mache mir oft Gedanken ob ich wohl mitbekommen würde wenn es zu einer Veränderung der Gebärmutter kommt und hoffe dann gegebenenfalls zeitig zu reagieren!!! Letztendlich reagieren wir doch, so hoffe ich, zum Wohle unserer Fellnasen ; )
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| So wie Leni89 beschreibt gab es ja bereits Zysten an der Gebärmutter, also war der Schritt sehrwohl der richtige. Denn es geht ja hier nicht um wildes makieren oder sonstige hinterlassenen Sauereien sondern um das Wohl Beider Kaninchen. Sollte es zumindesten!!!
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Im Fall von Leni89 gab es keine andere Wahl, weil eine medizinische Indikation vorliegt. In solch einem Fall NICHT zu kastrieren wäre grob fahrlässig gewesen. Anders sieht es bei starkem Rammeltrieb aus, wenn dieser nicht mit einer echten Scheinschwangerschaft einhergeht. Hier muss man sorgfältig abwägen, denn die OP ist nicht ohne Risiko und wie du schon geschrieben hast, maximus: man muss immer das Wohl BEIDER Kaninchen im Auge behalten. Auch das der Häsin, die durch eine OP möglicherweise schwer beeinträchtigt wird. Frag mal hasis2011, sie hat einen solchen Fall erlebt. Was den Durchfall bei Stress betrifft, so würde ich da zunächst einmal nicht den Stress als Hauptursache ansehen, sondern nur als auslösendes Moment. Es ist also sehr viel sinnvoller, der eigentlichen Ursache für die stressempfindliche Darmflora auf die Spur zu kommen statt nur den letzten Auslöser vermeiden zu wollen. Denn Stress gehört auch mit zum Kaninchenleben dazu wie zum Menschenleben auch, er lässt sich nicht vollständig vermeiden. Was mich wirklich stört ist die Erklärung des Tierarztes, solches Verhalten könne zu Veränderungen der Gebärmutter führen. Das Verhalten ist lediglich möglicherweise ein Ausdruck eines hormonellen Ungleichgewichtes, und dieses hormonelle Ungleichgewicht kann durch Veränderungen an den Geschlechtsorganen verursacht werden. Die Ursache-Wirkungs-Kette ist also genau anders herum - erst die Veränderungen, dann das Hormonungleichgewicht, dann die Verhaltensänderung. So wie es der Tierarzt erklärt hat deiner Aussage nach, wäre das Verhalten und das hormonelle Ungleichgewicht die Ursache für die Veränderungen, genau das ist aber nicht der Fall, sondern das Gegenteil. Ein hormonelles Ungleichgewicht kann übrigens noch vielfältige andere Ursachen haben. Denn nicht nur die Geschlechtsorgane produzieren Hormone. Ein sehr wichtiger Hormonproduzent der Einfluss auf den gesamten Hormonhaushalt haben kann ist zum Beispiel die Schilddrüse. Richtig wäre also eigentlich bei dem Verdacht dass Hormone nicht im Gleichgewicht sind, den Hormonstatus zumindest der wichtigsten Hormone zu bestimmen, das macht aber kaum ein Tierarzt. Bei vielen Häsinnen werden auch bei einer prophylaktischen Kastration Veränderungen gefunden. Aber nur selten ist der Befund so krass wie im Fall der Häsin von Leni89, meist gibt der Tierarzt auch nur die Auskunft DASS Veränderungen vorlagen, nicht in welchem Umfang und welcher Art diese Veränderungen vorlagen. Nicht jede Veränderung hat auch einen akuten Krankheitswert oder eine Neigung zur Entartung, niemand hat jedoch bislang systematisch untersucht welche Veränderungen tatsächlich bei den Kastrationen in welchem Umfang gefunden wurden.
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| OK...Danke Lupine für die umfangreiche Erklärung...werde dann wohl mit meiner TA nochmal ganz ausführlich darüber sprechen. Leni89: euch alles Gute!
__________________ Liebe Grüße von Susanna und ihren Fellnasen.
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| Noch etwas zum nachdenken: Meine Wuschel hatte eine starke tumoröse Veränderung in der Gebärmutter (und auch im Bauchraum). Die Notkastra konnte ihr Leben leider nicht retten. Allerdings war Wuschel nur 2 - 3 mal in ihrem Leben sichtbar hitzig, und nur ein einziges Mal überhaupt scheinschwanger in den fast 5 Jahren, und zwar mit ca. 1 Jahr. Sie war verhaltensmäßig absolut symptomlos. Man sieht daran dass Häsinnen mit Verhaltensauffälligkeiten nicht zwangsläufig an Gebärmutterveränderungen mit Krankheitswert leiden müssen, und dass völlig unauffällige Häsinnen durchaus schwerstwiegende Veränderungen verbergen können. Ich bin nicht generell gegen eine Kastration, würde jedoch auf jeden Fall eine Indikation voraussetzen. Ich weiß dass es einige Leute gibt die lieber jede Häsin prophylaktisch kastrieren, und respektiere deren Entscheidung durchaus auch. Man darf nur meiner Ansicht nach zum einen die OP nicht verharmlosen, zum anderen muss man auch die oft bemühte Gleichung Scheinschwangerschaft = tumoröse Veränderungen der Gebärmutter kritisch sehen. Ein Grund näher hinzusehen ist das aber allemal. JEDE Verhaltensänderung sollte grundsätzlich immer Anlass geben genau hinzusehen.
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| Hallo zusammen, ich wollte euch nur mitteilen, dass es meiner kleinen endlich super geht und sie wirkt völlig ausgewechselt. Es hat gut eine Woche gedauert bis sich die Hormone abgebaut haben. Mittlerweile ist sie ganz ruhig und lieb und Jimmy hat endlich wieder seine Ruhe . Es gibt auch kein Markieren oder Berammeln mehr . Flocke war zum Schluss nur sehr genervt, dass sie nicht raus durfte, da haben die Gitter vom Übergangskäfig schon sehr gelitten. Ich bin absolut kein Fan von OPs und ich würde auch bei Weibchen eher dazu abraten, wenn keine Krankheit vorliegt. Auch wenn dadurch markieren und rammeln aufhören... Das ganze ist viel Stress für die Hasis und die Wunde war auch nicht ohne. Ich bin einfach nur froh, dass jetzt alles gut ist ![]()
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| Hallo zusammen, meine Flocke ist endlich ein entspanntes Kaninchen, aber jetzt ist ein neues Problem entstanden... Sie leckt und frisst dem Jimmy sein ganzes schönes Löwenköpfchen weg Er hat keine wunden Stellen, aber das schöne lange Haar verschwindet von Tag zu Tag mehr. Ichh hab mein Mädel echt lieb, nur was soll/ kann ich tun???? Die beiden sind unzertrennlich ![]()
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