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Aggressive Kaninchendame auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By gerti

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Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 6
trivium befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 14:39

Aggressive Kaninchendame


Hallo zusammen,

ich möchte mir mal ein paar Tipps und Tricks von euch holen.

Am besten fange ich von vorne an.

Meine Häsin Mary ist leider vom eine auf den anderen Tag ohne Vorzeichen im Alter von 4 Jahren verstorben.
Da ich nicht wollte, dass mein (kastriertes) Männchen Franz Ferdinand (auch 4 Jahre) alleine bleiben muss, haben wir das Weibchen Molly (3 Jahre) aus dem Tierheim geholt.
Leider ist es bei unserem Tierheim nicht möglich, dass sich das Kaninchen selbst den Partner aussucht, dass müssen wir Menschen entscheiden.

Nach 2 Tagen haben wir Molly und Franz Ferdinand vergesellschaftet (so wie es sich gehört...).
Dies hat lange (fast 2 Wochen) gedauert, bis sie das erste mal zusammen gefressen haben etc.

Nun haben wir Molly seit ca 4 Monaten bei uns. Leider verstehen sich die zwei gar nicht

Z.b. gehen sie mit der Nasenspitze aneinander, dann fängt Molly an zu fauchen und zu "grunzen" und fällt den Franz Ferdinand an. Reisst Fell aus, dass er auch schon geblutet hat etc.
Wenn Fütterung ist und Franz Ferdinand frisst zb ein Blatt Salat, kommt sie angerannt, faucht wieder und nimmt ihm den Salat.

Franz Ferdinand faucht nie zurück o.ä., sondern verkriechet sich in einem Eck.

Auch uns Menschen mag Molly nicht, wenn wir nur die Hand in ihre Richtung bewegen will sie diese schon attackieren.

Nachdem dies nun alles schon fast 4 Monate so ging, haben wir uns gestern entschieden die beiden zu trennen, nachdem Franz Ferdinand schon wieder eine blutende Wunde am Rücken hatte.

Nun würde ich gerne um Hilfe bitten was wir hier machen können?
Wäre sterilisieren eine Lösung?
Oder gibt es das, dass sich zwei Kaninchen einfach nicht verstehen?

Bin nämlich schon beim überlegen, ob wir Molly nicht wieder ins Tierheim bringen und dafür eine andere Häsin mitnehmen

Danke für eure Antworten!



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Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 6
trivium befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 14:40

Aggressive Häsin


Hallo zusammen,

ich möchte mir mal ein paar Tipps und Tricks von euch holen.

Am besten fange ich von vorne an.

Meine Häsin Mary ist leider vom eine auf den anderen Tag ohne Vorzeichen im Alter von 4 Jahren verstorben.
Da ich nicht wollte, dass mein (kastriertes) Männchen Franz Ferdinand (auch 4 Jahre) alleine bleiben muss, haben wir das Weibchen Molly (3 Jahre) aus dem Tierheim geholt.
Leider ist es bei unserem Tierheim nicht möglich, dass sich das Kaninchen selbst den Partner aussucht, dass müssen wir Menschen entscheiden.

Nach 2 Tagen haben wir Molly und Franz Ferdinand vergesellschaftet (so wie es sich gehört...).
Dies hat lange (fast 2 Wochen) gedauert, bis sie das erste mal zusammen gefressen haben etc.

Nun haben wir Molly seit ca 4 Monaten bei uns. Leider verstehen sich die zwei gar nicht

Z.b. gehen sie mit der Nasenspitze aneinander, dann fängt Molly an zu fauchen und zu "grunzen" und fällt den Franz Ferdinand an. Reisst Fell aus, dass er auch schon geblutet hat etc.
Wenn Fütterung ist und Franz Ferdinand frisst zb ein Blatt Salat, kommt sie angerannt, faucht wieder und nimmt ihm den Salat.

Franz Ferdinand faucht nie zurück o.ä., sondern verkriechet sich in einem Eck.

Auch uns Menschen mag Molly nicht, wenn wir nur die Hand in ihre Richtung bewegen will sie diese schon attackieren.

Nachdem dies nun alles schon fast 4 Monate so ging, haben wir uns gestern entschieden die beiden zu trennen, nachdem Franz Ferdinand schon wieder eine blutende Wunde am Rücken hatte.

Nun würde ich gerne um Hilfe bitten was wir hier machen können?
Wäre sterilisieren eine Lösung?
Oder gibt es das, dass sich zwei Kaninchen einfach nicht verstehen?

Bin nämlich schon beim überlegen, ob wir Molly nicht wieder ins Tierheim bringen und dafür eine andere Häsin mitnehmen

Danke für eure Antworten!

Lg Trivium




Benutzerbild von Teekannenloser
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.09.2013
Beiträge: 6.396
Teekannenloser befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 15:40

Hallo erstmal
Erstmal wäre wichtig zu klären:
- warum ist die Häsin im TH gelandet (evlt. Vorgeschichte)
- Ist die Häsin gesund bzw. vorher durchgecheckt worden vom Tierarzt

Dann sind einige Dinge meiner Meinung nach schief gelaufen:
Zwei Tage später zu vergesellschaften ist nicht wirklich optimal. Die Häsin hatte nicht genug Eingewöhnungszeit und die Quarantänezeit ist ebenfalls nicht eingehalten worden.
Aber das sind Sachen, die nun einmal nicht geändert werden können.

Generell:
Tiere aus dem Tierheim zu holen ist sicherlich lobenswert, aber man darf auch nicht vergessen, dass die Tiere aus gewissen Gründen dort gelandet sind. Nicht immer ist der Grund nur: das verlorene Interesse, oder Zeit bzw. kein Platz. Ich unterstelle hier keinem Tier dass es von Natur aus bösartig ist, deshalb frage ich auch nach der Vorgeschichte, sowohl Erfahrungs- als auch Gesundheitstechnisch können Gründe vorliegen die zu dem Verhalten der Häsin führen.
Sicherlich gibt es Hasen, die sich nicht miteinander verstehen, doch das passiert eher selten.

Tipps:
- Einen anderen Hasen aus dem Tierheim zu holen ist natürlich möglich, doch dann würde ich mich genau informieren wie die Vorgeschichte des jeweiligen Tierchens ist.
- Die Tiere sollten charakterlich zueinander passen.
- Ich würde die Häsin mal vom TA durchchecken lassen evtl. liegt ein hormonelles Problem vor oder sie hat Schmerzen.



Zweimal den gleichen Thread zu schreiben, bringt auch keine schnelleren Antworten, nur so als Tipp am Rande.



__________________


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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 16:05

Ja, das gibt es, dass sich zwei Kaninchen einfach nicht leiden können.

Auf wie viel Platz haltet ihr sie denn?

Manche Häsinnen sind so aggressiv, weil sie unter ihren Hormonen stressmäßig leiden oder weil sie Schmerzen z.B. aufgrund einer Veränderung in der Gebärmutter haben. Nur, wenn das tatsächlich die Ursache für ihre Aggressionen ist, ändert eine Kastration (wichtig, nicht Sterelisation!) evtl. etwas daran. Ihr könntet sie dem Tierarzt vorstellen und sie auf Veränderungen hin untersuchen lassen (Tastbefund, Ultraschall). Wenn sie einfach dominant ist und dein Böckchen nicht leiden kann, wird eine Kastration das nicht ändern.



__________________



Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 6
trivium befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 16:10

Zwei Mal das selbe Thema zu eröffnen war keine Absicht, bin nur mit dem Handy online, zuerst hat es nicht geklappt - jetzt ist's doppelt... finde leider auch nicht wo ich es einmal löschen kann.

Laut Auskunft vom Tierheim wurde sie abgegeben weil die Halterin sie nicht mehr mochte...
auch wurde sie vor der Abgabe komplett Tierärztlich durchgecheckt →war alles in Ordnung.
Darum haben wir mit der Vergesellschaftung auch nicht so lange gewartet, was auch lt. Tierarzt i.O.ist. Laut diesem hätten wir sie nämlich am gleichen Tag noch zusammen lassen können.

Was ich nt dazusagen muss ist, dass sie auch im Tierheim alleine im einem Käfig war... auf Nachfrage hat man uns gesagt, dass es dzt. aufgrund Platzmangel nicht anders gehen würde...

Wir haben schon lange Kaninchen, meine Mutter ist mit vielen Hasen aufgewachsen. So ein Verhalten hat sie bisher noch nie gesehen, auch wenn die Häsinnen mal Scheinschwanger waren.




Blacky2009
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 07.12.2014, 18:52

Platzmangel könnte auch der Grund für misslungen vgs sein. Stressfaktoren, wie Kinder, Hunde o.ä. Könnten ihr Vllt Angst machen. Ist sie kastriert? Wurde sie dort schon mal gecheckt? Ist sie scheinschwanger?
Beschreib doch ihr verhalten bitte noch etwas genauer




Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 6
trivium befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 20:18

- Platzmangel kann es nicht sein, sie haben nämlich ein ganzes Zimmer für sich (4x5m)
- Vergesellschaftet wurden sie im Freigehege (riiieesig) welches wir zuerst mit Essigwasser geputzt haben
- die typischen Anzeihen für eine Scheinschwangerschaft bestehe nicht, kein Nestbau etc...
- Kastriert ist sie auch nicht, wäre das eben eine Lösung?

Zum Verhalten: eigentlich ist sie aufgeweckt, beschnuppert alles, hüpft viel herum, macht Männchen usw.
Kommt Franz Ferdinand ihr dann zu nahe, fängt sie an zu fauchen und greift ihn an.
manchmal sitz er in der anderen Ecke vom Zimmer, dann rennt sie einfach ohne (scheinbaren) Grund auf ihn zu und klopft und faucht. Auch kuscheln oder gegenseitiges putzen gibt es nicht.
Er ist auf jeden Fall eingeschüchtert von ihr.
Wir Menschen dürfen sie gar nicht bberühren. Sie schnuppert zwar an der Hand, will man sie dann aber zb streicheln, greift sie die Hand an, will beißen und kratzen.
Aus der Hand frisst sie allerdings...

Leider wissen wir wirklich nicht mehr was mas machen....




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 20:39

Ich würde auch erstmal abklären lassen ob sie irgendwelche gesundheitlichen Probleme hat. Lasst doch mal ihre Gebärmutter ordentlich untersuchen.
Dass sie nach Euerer Hand noch schnappt würde mich weniger irritieren, sie braucht halt noch länger um Vertrauen zu fassen.



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Blacky2009
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 07.12.2014, 20:45

Nein natürlich sollt ihr sie nicht ohne Grund kastrieren lassen. Aber lasst es bitte abklären ob mit ihr alles in Ordnung ist. Könnte es evtl.sein das sie tragend ist? Und eine Vorgeschichte wäre halt wirklich wichtig. Du wirst sie erst verstehen wenn du ihre ganze Geschichte kennst.

Achso ein große Lob an dich was das 'Gehege' betrifft




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 01.10.2012
Beiträge: 284
rena84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 21:31

Wenn ich mir das alles so durchlese, kommt mir die Frage, ob sie in ihrem gesamten bisherigen Leben (also auch beim Vorbesitzer) einzeln gehalten wurde oder zusammen mit einem Partnertier? Kennt sie überhaupt andere Kaninchen? Mir kommt das so vor, als wäre das ein "Spielhäschen" gewesen (daher das Beißen nach der Hand), das immer alleine war und das man halt dann weggegeben hat, als das "Spielzeug" uninteressant wurde....

Kann mich nur anschließen, ordentlich durchchecken lassen und unbedingt Vorgeschichte erfragen! Meine Bonnie hat ein halbes Jahr gebraucht, bis ich sie manchmal etwas streicheln durfte, vorher hat die auch sofort geschnappt. Sie war aber nie alleine und hat bei der VG nur erstmal ihren Partner auf Abstand gehalten, aber nie aus dem Nichts angegriffen.

Lass dich vom Tierheim nicht abwimmeln und glaub nicht die Geschichte vom regelmäßigen Tierarztbesuch, ich hab in letzter Zeit zwei Tiere geholt, gestimmt hat so gut wie nichts, was die mir erzählt haben, v.a. nicht der Tierarztcheck!

Ich wünsch Euch alles Gute




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.12.2014, 21:34

Hallo !!

Lass Sie durchchecken und wenn es gar nicht geht mit den beiden Kaninchen , dann würde ich sie zurück bringen. Es kann ja nicht sein, dass das andere Tier darunter leiden muss und ständig attackiert wird . Ich hatte Glück mit unserem Schnuppi . Der ist so goldig !!! Ich habe direkt im Tierheim nachgefragt , ob ich ihn zurück bringen kann , wenn die beiden Tiere nicht harmonieren. Ich hatte beide Tiere direkt zusammen gesetzt und vergesellschaftet , da Schnuppi bereits 6 Wochen in Kastrationsquarantäne gesessen hatte. Die Tiere werden in den Tierheimen auf alles untersucht und man hatte mir bestätigt , dass er völlig gesund ist. Ein gesunderes Tier als aus dem Tierheim kann man nicht bekommen . Hier im Umkreis waren die immer sehr ehrlich, was den Gesundheitszustand der Tiere betrifft . Das erwarte ich auch irgendwo, wenn ich ein Tier aus fremder Hand annehme . Ausnahmen wird es vielleicht auch geben, weil die Tierheime voll sind , aber ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht !!!
LG



__________________

Viele Grüße von mir



Ninchen
 
Registriert seit: 07.12.2014
Beiträge: 6
trivium befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.12.2014, 20:26

Hallo,

So, war heute in der Tierklinik und habe sie von oben bis unten durchchecken lassen:
Sie ist komplett gesund, zumindest körperlich.

Ich habe dem Tierarzt mein Problem geschildert, er vermutet, wie hier auch schon geschrieben, dass sie wahrscheinlich immer allein war und daher eine ''Verhaltensstörung'' entwickelt hat

Von einer Kastration hat er auch abgeraten, da ihr Verhalten nicht hormonell bedingt ist

Über das Tierheim konnte ich leider keine weiteren Informationen zu ihrer früheren Haltung erfahren

Ich denke, dass ich sie nun zurück bringen werde...
obwohl mir auch das leid tut




Benutzerbild von Luke
Kaninchen
 
Registriert seit: 12.04.2013
Beiträge: 10.200
Luke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.12.2014, 21:24

Hallo nochmal !!!

Das ist ja nicht so toll. Trotzdem musst Du auch an das andere Tier denken. Meine Tochter hatte auch zwei Männlein von Baby an . Als die Beiden geschlechtsreif wurden ,fing der kleine Mann (Löffelohrzwerg ) an , den größeren zu attackieren. Der gr. hat sich zwar gewehrt , war aber nach kurzer Zeit mit etlichen Bisswunden gezeichnet. Da sie an beiden Tieren hängt , hat sie sie getrennt und behalten. Der gr. lebt nun friedlich mit einem Schlappohrmädel auf dem Balkon in Außenhaltung .Der Kleine lebt in Innenhaltung und ist glücklich mit den Menschen , die er rundherum hat. Er ist damals zu früh vom Muttertier getrennt worden , deshalb kennt er kein Sozialverhalten. Er wollte meine Tochter nicht mit einem Kollegen teilen und war immer furchtbar eifersüchtig. Das kam , weil er mit seinen 6 Wochen mehr vom Menschen gekuschelt wurde. Er ist voll auf den Menschen fixiert und kann mit Artgenossen nichts anfangen. Die damalige Züchterin hatte uns versichert, dass es nichts ausmacht und er ja schon festes Futter bekommt und einen Artgenossen im Schlepptau hat . Wir würden uns da nicht mehr drauf einlassen. Bring das Tier zurück, auch wenn es schwer fällt. So wird Dein anderes Tier nicht glücklich . Vielleicht wartet ja noch eine nette Dame , die sich auch freut ein neues Zuhause zu bekommen. Man kann leider nicht jedes Tier retten, auch wenn man gerne möchte !!! Vielleicht hat das Mädel auch nie gelernt , mit anderen Artgenossen zu leben. Alles Gute!!! Melde Dich mal wieder , wie es bei Dir weiter geht !!!
LG



__________________

Viele Grüße von mir


 
 
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