Hallo liebe Kaninchenforummitglieder/innen,
ich bin noch neu hier & hoffe sehr, dass mein Beitrag in der richtigen Kategorie usw. seinen Platz gefunden hat.
Kurz zum Allgemeinen:
Habe eine Häsin und ein Männlein, die Häsin seit ca. 6 Jahren, das Männlein seit ca. 3 Jahren (sie ist schätzungsweise 8 Jahre, genauso wie das Maennelein). Beide Tiere wurden ausgesetzt, wobei das Männlein (was ich vom Tierschutz habe) misshandelt wurde früher & lange Zeit sehr sehr scheu war und keinerlei Vertrauen fassen konnte. Mittlerweile lässt er sich von mir anfassen und hoppelt mir auch hinterher.
Nun zum nicht so tollen Sachverhalt:
Das Männlein hatte ca. im Juni 2014 eine Zahnop (zum ersten Mal tauchte die Problematik Zähne auf). Diese hatte er gut überstanden und nach einem Termin zur Nachkontrolle sollte ich in 3 Monaten wieder zur Kontrolle kommen. In der Zeit bin ich in eine andere Stadt gezogen und habe nun auch einen neuen Tierarzt, den mir mein Freund empfohlen hat.
Als es dann soweit war (Ende September) und ich mit dem Maennlein zur Kontrolle wollte (hatte schon einen Termin) kam er mir jedoch zuvor. Er zeigte keinerlei Änderungen im Fressverhalten zu dieser Zeit hatte sich aber schon ne fette Entzündung durch die Zahnproblematik wieder eingefangen und extrem schlechte Zähne in diesem Zeitraum bekommen. Also ging ich zum Tierarzt, der mir die Diagnose stellte, dass er wieder eine Zahn-OP benötigt. Bei dieser sollte ein Zahn entfernt werden. Vorsorglich hatte er die Zaehne die stoeren könnten allerdings auch abgeschliffen.
Der Zustand von Costa verschlechterte sich abdann dramatisch, sodass nach wenigen Tagen zu abgemagert war und die OP notgedrungen verschoben werden musste. Hab ihn zum Glueck so weit paeppeln koennen dass es dann doch zur OP kam. Nach der OP (alles gut überstanden) fing er wieder laaaangsam an Heu zu fressen. Hatte mich allerdings zu früh gefreut. 2 Wochen später immer noch keine Heuaufnahme, wie gewohnt. Dann stellte sich heraus, dass der Kleine gegen das Anitibiotika-Depot resistent war und sich die Wunde (wo der Zahn gezogen wurde) richtig mies entzuendet hatte. Wir haben es dann mit einem anderen Antibiotika versucht, der Tierarzt machte mir allerdings keine großen Hoffnungen.. Ich hatte mir in der Zeit frei genommen, gepaeppelt, Medikamente alle paar Stunden gegeben und siehe da, die Entzündung ging langsam aber stetig zurück. Karotten hat er zwischendrin immer problemlos fressen können.
Nun Stand der Dinge ist nun, dass keine Entzündung mehr vorhanden ist, und sein Zustand sich verschlechtert. Der Tierarzt (wirklich ein super TA, der ihn sich lange angeschaut und gründlich untersucht hat) meinte dass er mir unbefriedigenderweise keine Diagnose stellen kann... Er weiss nicht woran es liegt, dass er kein Heu mehr frisst. Er meinte, da sein Gebiss angegriffen und er schon alt ist, koennte die Nahrung etwas am Zahnfleisch reiben, was ihn stoert und er deshalb nicht genug isst. Ich bekam Pellets mit um zu schauen, ob er die denn aufnimmt.
Seit diesem Tierarzttermin (diese Woche Dienstag) hat er am Abend nicht mal mehr Karotte gegessen.... Er schleckt es ab und hat Interesse und will eigentlich.. Das tut mir schon richtig weh das zu sehen.... Die Pellets isst er nur, wenn ich sie mit dem Löffel ganz ganz klein mache...
Ich hab bestimmt etliche Dinge vergessen zu schreiben, bin sehr durch den Wind momentan.....
Gibt es irgendwen, der eine ähnliche Situation schon einmal hatte... Hat irgendjemand einen Rat für mich??? Ich weiss solangsam nicht mehr weiter.
Morgen lasse ich ein Blutbild von dem Racker machen, in der Hoffnung doch noch zu erfahren, wie ich ihm denn helfen kann...
Vielen lieben Dank schonmal für alle Antworten.
LG M3llex