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Neu im Forum - Frage zu AussenhaltungHallo, liebe Forumsleser, ich bin neu hier und habe Fragen zur Aussenhaltung.. Ich hatte schon als Kind zwei Farbenzwerge und möchte für mich und meine Kinder (7 und 10 Jahre) in den nächsten Wochen/Monaten gerne auch 2 Kaninchen anschaffen. Da mein Mann strikt gegen Haltung im Haus ist, sollen die Zwerge also dauerhaft in den Garten. Allerdings befürchte ich, dass beim Bau eines Geheges im "hintersten Eck" des Gartens (das hätte mein Mann gerne..) zum einen den Kindern erschwere, sich täglich, besonders im Winter mit den Tieren zu beschäftigen und sie ausserdem auch aus dem Blick sind. Es bietet sich nun u.U. folgende Möglichkeit: Wir haben direkt an unserem sehr grossen Hobbyraum angrenzend einen sehr hellen Lichtschacht (ca. 3,5 x 1,3 m) der nach unten mit Plane und Kieseln abgedichtet ist, nach oben mit einem engmaschigen Gitter. Der Schacht ist ca. 2 m tief und sehr hell, weil über die gesamte "Dachfläche" Licht einfällt. Hier könnte ich z.B. Platten verlegen und Häuschen für die Aussenhaltung, Buddelkiste etc. hineinstellen. Die Ninchen könnten nicht weg und andere Tiere/Vögel nicht hinein. Da der Lichtschacht begehbar ist und grosse Fenster zum Hobbyraum hat, könnten die Kids problemlos zu den Ninchen hinaus und es wäre ein recht enger Kontakt möglich. (Fotos gehen leider nicht, ist zu gross). Denke auch, dass die Nähe zum Haus es im Winter doch deutlich wärmer hält als am komplett freien Gelände. Im Sommer können die Kaninchen dann im Garten in einen umgebauten Bauwagen mit Freilauf umziehen, dann sind die Kids sowieso dauernd draussen. Habt Ihr soetwas schon einmal gehört, bzw. Erfahrung damit? Welche Bedenken hättet Ihr? Bin gespannt auf Eure Rückmeldungen, LG, Dagmar
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| Dann würde ich direkt den Bauwagen mit Auslauf als dauerhaftes Gehege zurechtmachen. kaninchen sind reviertreu und mögen keine Umzüge. Bitte immer daran denken, mardersicher zu bauen. Das bedeutet, von allen Seiten, auch oben und unten, ein- und ausbruchssicher verschlossen. Und bitte keinen Sechseckdraht (Kaninchendraht) verwenden, das geht zu schnell kaputt und ribbelt dann auf wie ne Damenstrumpfhose, sondern Volierendraht (Viereckgeflecht, verzinkt und punktverschweißt) mind. 1mm Drahtstärke und max. 19x19mm Maschenweite. Alles andere ist nicht sicher. Den Draht kann man gut unter dem Gehege auslegen und mit Erde abdecken oder, wenn das Gehege zu groß ist, mind. 1m tief senkrecht einbuddeln, um die Kaninchen am Rausgraben und die Marder/Füchse/sonstwas am Reingraben zu hindern. Oben komplett mit Draht überdacht. Ich würde euch sehr sehr dringend raten, zuerst über den Standort und die Ausführung des Geheges zu sprechen, denn dein Mann wird sicher das ausführende Organ sein. Die meisten Männer basteln ja sehr gern, auf dieser Ebene könntest du ihn sicher dafür begeistern. Ich hab auch oft die Erfahrung gemacht, dass Männer gern "armen, hilflosen Frauen" helfen, wenn sie ein total dankbares Lächeln ernten Es gibt hier einen Bereich für Außengehege, da könnt ihr euch prima Anregungen holen. Und die Kaninchen natürlich erst dann holen, wenn das Gehege komplett fertig ist! Keine Provisorien, kein "Geht schon erstmal so", sondern wirklich FERTIG! Derweil die Kinder natürlich in den Bau mit einbeziehen und gemeinsam Wissen anlesen. Futter, Pflege, Reinigung des Geheges, Verhalten!!!! etc. Kindern werden Kaninchen schnell langweilig, wenn sie nicht kuschelzahm sind - und die wenigsten kaninchen sind das! Du musst dir bewusst sein dass DU die Tiere anschaffst und für sie verantwortlich bist! Es ist ein leider weit verbreitetes Märchen, dass Kinder automatisch zu verantwortungsbewussten, sensiblen und fürsorglichen Menschen werden, wenn sie Tiere um sich haben. Das ist Quatsch, es steht und fällt mit den Eltern, die den Kindern beibringen und vorleben müssen, dass Tiere jeden Tag versorgt gehören und ihre eigenen Ansprüche und Bedürfnisse haben, die man nicht verändern kann.
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| Hallo, Angela, danke für Deine rasche und ausführliche Antwort mit den vielen guten Tipps! Du hast natürlich recht und ich weiß das auch, dass ich verantwortlich bin und dass die Kids recht schnell das Interesse verlieren können. Deshalb ja auch die Idee, die Ninchen nicht in die hinterste Ecke des Gartens zu setzen...! Die Aussengehege habe ich mir schon im Vorfeld angeschaut und ich denke, einiges lässt sich recht gut umsetzen - allerdings muss ich das schon alleine machen, denn der Gatte wird da keinen Finger rühren (da das aber immer so ist, ist es auch kein Drama; notfalls hole ich mir professionelle Hilfe). Ich kann Deine Bedenken wegen der Ortsständigkeit gut verstehen; auch wenn ich die Kaninchen ja lediglich einmal im Frühjahr und einmal im Herbst umsetzen würde- das tun doch viele hier im Forum auch, wenn sie zwischen Wohnungshaltung und Freilauf im Sommer wechseln oder habe ich das falsch verstanden? Mir wäre es einfach lieber, die Tiere wären im Winter in der Nähe des Hauses auch wegen der Kontrolle; wir haben hier viele Füchse und Marder; Krähen etc. Danke für Deine Hilfe, ich denke auf jeden Fall darüber nach... LG, Dagmar
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| Hallo, Ich wollte noch anmerken, dass ich zum einen die Grösse des Lichtschachtes für zu gering halte, es gibt ja da keine weitere Möglichkeit den Auslauf zu vergrössern und die Kaninchen toben, hüpfen etc ja sehr gerne, gerade auch im Winter brauchen sie viel Platz um warm zu bleiben etc. Oder auch bei Unstimmigkeiten, Streitereien, jagen etc, da lieber zu viel als zu wenig Platz, denn an streitenden , sich evt. Beissenden Kaninchen hätten die Kinder auch keine Freude. Zum anderen hätte ich beim Lichtschacht Angst, dass bei einem Unwetter dann doch mal Wasser rein läuft, das hatten wir schon bei den Eltern und Nachbarn, gut das sind Ausnahmen und extreme Unwetter, abder die Gefahr wäre mir dennoch zu gross. Sprich mit deinem Mannnoch einmal in Ruhe darüber wie ihr das Umsetzen könnt, wollt. Wenn die Kaninchen im Sommer raus sollten müsstet ihr das Gehege da ja auch Mardersicher machen, daher lieber gleich das Gehege dauerhaft draussen und ggf den Kinden neue Regen und Schneekleidung kaufen, dass sie auch im Winter raus gehen, gehen können. Mein Tipp noch, versuch nicht die Kaninchen an eure Wünsche, bzw so anzupassen das es für euch bequemer ist, sondern schaut wie ihr es für die Tiere optimal gestalten könnt und ob ihr dann so damit leben könnt. Viele Grüsse Sue
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| Hallo, Sue, danke für die Antwort, Du hast Recht, das müsste ich nochmal überprüfen wegen der Wasserdichtigkeit. Bisher hat noch kein Wasser drin gestanden, aber sicher ist sicher... Bzgl. der Grösse ist das sicherlich auch richtig, eigentlich ist der Auslauf zu klein. Ich dachte an eine zweite Ebene, die könnte dann auch nochmal halb so gross sein wie der Auslauf per se; dann hätte ich auf jeden Fall eine Fläche von ca. 6 qm. Natürlich ist es richtig, dass wir uns den Kaninchen anpassen müssen und nicht umgekehrt - ich suche einfach im Augenblick eine Lösung, dass es überhaupt noch klappt Mit dem "Veto" meines Mannes für die Innenhaltung und -ganz ehrlich, ich weiß es aus eigener Erfahrung - denke ich nicht, dass ich meine Kids bei November-Sauwetter durch den matschigen Garten zum Saubermachen des Aussengeheges dauernd im Regen schicke. Dann mache ich wieder alles selbst und das ist nicht der Sinn der Sache. Deshalb geht es eigentlich um die Frage, ob es überhaupt eine sinnvolle und praktikable Lösung gibt, bei der der Aufwand überschaubar und mit unserem Familienleben vereinbar ist - sonst lassen wir es (wäre meinem Mann sowieso viel lieber). Ich werde nochmal eine Weile darüber nachdenken.. vielleicht bis zum Frühjahr;-))) Danke für die Hilfe! Dagmar
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| Setzt euch doch mal alle zusammen und sprecht Wünsche und Möglichkeiten durch. Dein Mann ist gegen Innenhaltung (warum?) - ok, muss man akzeptieren. Kaninchen sind in erster Linie Beobachtungstiere. Deshalb würde ich ein Gehege in der Nähe der Terrasse (oder direkt angrenzend ) bevorzugen. Man kann die Tiere dort auch im Winter gut beobachten und bekommt mögliche Veränderungen im Verhalten (Krankheiten) eher mit, als wenn die Tiere im hintersten Garteneck untergebracht sind. Auch die Nähe zum Haus bietet eine höhere Sicherheit vor Füchsen und Mardern. Wenn man es geschickt baut, kann man bei einer Höhe von 1-1,5m, stabiles Dach, zum einen die Terrasse eingrenzen und zum anderen oben auf noch Blumenkästen mit z.B. Küchenkräutern aufstellen.
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| Sehe ich wieder anders ![]() Eine von meinen Kaninchengruppen wohnt auf einem Nachbargrundstück, da muss ich immer erst ein gutes Stück hinlaufen, aber dafür haben die Kaninchen Platz. Das ist für mich wichtiger als mein eigener Komfort. Abgesehen davon... Warm anziehen muss man sich im Winter so oder so, ob man nun im Garten oder im Lichtschacht steht, und die Zeit nehmen, die Tiere zu beobachten usw. muss man sich auch so oder so - ob da nun eine Minute oder fünf an Weg dazukommen, ist doch dann total egal und ein Bauwagen klingt doch auch super wettergeschützt, sodass sich die Kinder da auch bei schlechtem Wetter aufhalten können. Und ob sie sich wirklich täglich mit den Kaninchen beschäftigen, und das über Jahre, halte ich so oder so für fraglich, egal, ob sie nun raus müssen oder nur in den Lichtschacht steigen ![]() Zum Thema Beobachten und Krankheiten rechtzeitig erkennen... Dazu muss ich mir auch die Zeit nehmen, wenn ich die Kaninchen vom Fenster aus beobachten kann. Ich glaube nicht, dass ich Krankheiten schlechter erkenne, weil ich zu den Kaninchen erst hingehen muss, solange ich sie eben gut beobachte, wenn ich da bin. Und auch ein Gehege drinnen/am Fenster/... ist keine Garantie, sofort zu merken, wenn etwas nicht stimmt. Bei einem mardersicheren Gehege ist es auch egal, wenn du es nicht immer im Blick hast, es kann ja eh nichts rein. Und auch bei zusätzlichem Auslauf tagsüber in einem ungesicherten Teil ist das letztlich wurscht (wenn der Auslauf nicht gerade an einen größeren Wald grenzt). Auch ein Gehege direkt neben der Terasse oder dem Küchenfenster ist ja nicht permanent unter Aufsicht, macht also letztlich keinen Unterschied für die Sicherheit usw. ... Eingreifen kann man halt nur, wenn man direkt daneben steht. Und was die Temperatur im Lichtschacht angeht; Kaninchen haben dickes Fell, denen macht der deutsche Winter nichts aus. Und für die Kaninchen spielt es im Übrigen auch gar keine Rolle, ob sich täglich jemand mit ihnen ausgiebig beschäftigt oder ob sie nur gefüttert werden, denn die brauchen den Menschen nicht zur Bespaßung oder zum Kuscheln. Die Kaninchen würde ich so oder so draußen halten, wenn ihr die Möglichkeit habt, unabhängig davon, dass dein Mann drinnen keine möchte.
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| aussenhaltung winter |
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