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Vergesellschaftung ungewöhnlich ?!Hallo Kaninchenfreunde Mein Name ist Benedikt. Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, weil ich inzwischen große Zweifel habe, von denen ich hoffe, dass mir hier geholfen werden kann. Das Problem ist auf jeden Fall bekannt. Es handelt sich um die Vergesellschaftung. Deshalb möchte ich zunächst die Rahmenbedingungen abstecken. Vor vier Jahren nahm unsere Familie ein Kaninchenpärchen zu sich um sie vor dem Schlachter zu retten. Es handelt sich bei den beiden um Geschwister. Die Rasse ist wohl ein Burgunder-Mischling. Nachdem er kastriert worden war, lebten sie die vier Jahre in Freilandhaltung. Das bedeutet ihr Stall steht im Garten und sie haben einen festen Auslauf mit ca. 6m², den sie tagsüber betreten können. Nachts sind sie zum Schutz im Stall eingesperrt. Wenn wir Zeit haben (mindestens einmal in der Woche) dürfen die Tiere frei im Garten springen. Vor einigen Wochen ist das Männchen leider unerwartet verstorben. Weil unsere Dame erst 4 Jahre alt ist und eine Einzelhaltung für uns nicht in Frage kommt, haben wir uns um einen neuen Gefährten bemüht. Über die Tierrettung wurde uns ein 3 Jahre alter kastrierter Dalmatiner-Rex vermittelt, der sich in den letzten Wochen bei uns in einem separaten Gehege einleben durfte. Inzwischen befinden wir uns mitten in der Vergesellschaftung und da beginnt das Problem. Sie ist eine Domina, der ganze Garten gehört ihr. von dem her war sie natürlich weniger einverstanden als sie mitbekam, dass sie einen neuen Mitbewohner bekommen soll. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen den neutralen Raum im Haus einzurichten, da der Garten nicht revierfrei sein kann. Zu unser aller Überraschung war nach einer kurzen Fauchphase auf dem neutralen Gebiet alles Liebe. Nach ca.1 Stunde haben sich die beiden bereits abgeschleckt und zusammen gefressen. Leider konnten wir die Tiere nicht über Nacht in der Küche lassen, so kamen sie wieder in ihre Gehege. Wir haben einfach gehofft, dass sie sie nicht vergessen und es ging gut. Die nächsten Tage waren in der Küche immer Leibe auf den ersten Blick. Sofort wurde geschleckt, gefressen und geschmust. Also haben wir den nächsten Schritt vorgenommen. Wir wollten sie im Garten zusammen bringen (ihr Revier). So harmonisch es in der Küche lief, so heftig war es draußen. Er wurde durch den gesamten Garten gejagt. Das alleine wäre ja noch kein Grund zur Sorge. Allerdings stellte sich in den letzten Tagen keine Besserung ein und so langsam kehren Zweifel ein, ob wir einen gravierenden Fehler gemacht haben. Deshalb wollte ich Fragen ob jemand vielleicht schon Ähnliches erlebt hat und uns Tipps geben kann oder uns in Punkten zurechtweisen kann, die wir falsch gemacht haben. Ich hoffe auf viele Anregungen und hoffe, dass alles gut wird. Viele Grüße Geändert von Fampf (18.11.2014 um 23:31 Uhr).
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Ja, sie ist die absolute Königin hier. Selbst die Katzen gehen ihr aus dem Weg. ![]() Wir haben schon einige Dinge getan. Wir haben beispielsweise das Schneiden der Bäume/Büsche hinausgezogen bis sie raus dürfen. Im eigentlichen Auslauf direkt vor dem Gehege waren sie darüberhinaus noch gar nicht, sondern nur im Garten, der ihr ja auch "gehört". Ob es wohl besser wäre sie direkt in diesem einzugewöhnen und nicht im großen Garten ? Ich frage mich, was die Zuneigung in der Küche überhaupt wert ist. Ist diese nur dem Stress geschuldet und hat damit im eigentlichen Lebensraum gar keine Bedeutung oder wie ist das einzuschätzen ? Viele Grüße
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| ...Würde es auf jeden Fall probieren mit dem Gehege. Wie groß ist den das Gehege?... Am besten noch mit mehreren Futterstellen und Häuser mit mindestens zwei Ein/Ausgänge, damit die Beiden sich auch aus dem Wege gehen können. Habe zwar kein Garten, ist aber fast das gleiche wie die reine Wohnungshaltung. Würde die Beiden erstmals für ein paar Minuten im Gehege lassen, und danach die Türe öffnen zum großen "Garten-Auslauf" - was man auch gut mit ein paar Apfelschnitten auf der Wiese hinterlegen kann. LG, Patrick
__________________ Herzliche Grüße von Kaninchen Poppy und vom Herrchen Patrick ![]()
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| Herzlich willkommen bei uns! Ich würde es genau so machen, wie Lucky&Flocke es vorgeschlagen hat. Da würde ich sie einige Tage lassen und dann nur das Männchen in den Garten lassen, damit er den Garten als "sein Revier" markieren kann. Das würde ich so 1-2 mal machen und dann beide rauslassen.
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| Ich möchte ein kleines Update bringen. Heute haben wir sie erst mal getrennt in den Garten gelassen. Darüber hinaus haben wir die Sperre zwischen den Gehegen etwas verkleinert, dass man sich jetzt auch sehen und riechen kann. Das sah zunächst super aus. Man schleckt sich durch das Gitter ab und ist happy und sitzt nebeneinander. Nachdem er im Garten war, durfte dann sie zu ihm. Das ging zunächst ganz gut. Man hat sich beschnuppert und nebeneinander Gras gefressen. Nach einer Viertelstunde ist es dann allerdings komplett gekippt. Nachdem sie ihn zweimal angefaucht hat, ist er immer vor ihr weggerannt. Sie hat das wohl als Aufforderung verstanden ihn zu jagen. Im näheren Umkreis um ihr Gehege duldet sie ihn erwartungsgemäß auch überhaupt nicht. Jetzt sitzen sie wieder im Gehege und schlecken sich durch das Gitter ab.
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| Du hast gar nix falsch gemacht. Bei meiner letzten VG ging das genauso.Im Gehege war alles gut.Aber sobald ich sie raus in den Garten gelassen hatte,ging eine wilde Jagerei los. Ich habe das "Problem" einfach ausgesessen ![]() Nach etwa 2-3 Monaten war es dann vorbei und das Männlein wird seitdem im Garten geduldet ohne große Jagerei. Solange keins der Ninchen verletzt wird,ist das Jagen auch gar nicht schlimm ![]()
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![]() Hoffen wir, dass es sich noch weiter verbessert. Verbessert Futter die Situation ?
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| Update #2 In der Dämmerung haben wir sie jetzt noch einmal kurz raus gelassen. wie zu erwarten war in der Dämmerung richtig was los. Dabei hat sich folgendes herausgestellt. Wenn sie sich im Garten einige Minuten nicht sehen, dann scheppert es richtig, wenn sie sich länger sehen, dann ist es sanfter. Jetzt stellt sich für uns die Frage ob wir sie morgen nicht in einem umgestalteten Gehege (6m²) einfach zusammensetzen und schauen, ob sie sich nicht nach einer gewissen Zeit zusammenraufen, wie es auch in der Küche war. Das Gehege lässt sich wesentlich besser umgestalten, als der gesamte Garten. Hat vielleicht schonmal jemand mit einer solchen Crashvergesellschaftung Erfahrungen gemacht ?
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| Hallo , Eines habe ich nicht richtig verstanden, trennt ihr die Beiden zwischendurch immer wieder? Also nachts etc? Dwenn ja kann das schon mit das Problem sein, dann müssen die Beiden nämlich jeden Tag von neuem abeginnen und werden immer genervter und es geht mehr zur Sache. Wenn ihr sie zusammen setzt, dann müsst ihr sie zusammen lassen, ausser es gibt schlimme Verletzungen, sonst können die Beiden das nicht klären.
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![]() Geändert von Fampf (21.11.2014 um 18:43 Uhr). Grund: Ergänzung
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| Doch, das schon. Allerdings sind die Beiden im Haus absolut friedlich, Fressen zusammen, schlecken sich ab und schlafen zusammen. Deshalb haben wir es nicht unbedingt für nötig befunden, diese länger dort länger als diese 4 Tage zu halten. Besonders, weil der Tierarzt uns sagte, dass man Tiere, die im Winter draußen gehalten werden sollen, nicht zu lange in warmen Räumen halten sollte.
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| Vier Tage sind für die Festigung eines funktionierenden Sozialgefüges zu wenig. Wäre es möglich in einem in Frage kommenden Raum das Fenster gekippt zu lassen (natürlich gegen Eindringlinge gesichert) und die Heizung herunter zu drehen? Dann wäre es nach der geglückten Vg kein Problem die Beiden wieder nach draußen zu setzen.
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| Stichworte |
| domina, tod, ungewöhnlich, vergesellschaftung |
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