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Zwerg-Rexe weiß krank, liegt viel HILLLFEE auf Kaninchen Forum

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ski ski ist offline
Ninchen
 
Registriert seit: 07.11.2014
Beiträge: 6
ski befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.11.2014, 21:21

Zwerg-Rexe weiß krank, liegt viel HILLLFEE


Hallo liebe Kaninchenfreunde,
ich bin neu hier und hoffe auf diesem Weg eventuell Hilfe von erfahrenen Kaninchenbesitzer zu erhalten.
Wir haben vor 5 Jahren aus einem Kaninchenwurf einer Freundin 2 weibl.Kaninchen, wahrscheinlich eine Art Zwerg-Rexen, eine mit blauen Augen und eine mit roten Augen bekommen.Die Eltern sind auch Geschwister. Ein Kaninchen hat eventuell ein Fuchs erwischt, trotz verschlossenem Aussenkäfig.Sie ist verschwunden, Schneeweisschen kam zurück gehoppelt, Die andere blieb verschwundem. Danach haben wir vom Züchter ein Widdermännchen Charly geholt. Schneeweisschen ist nun 5 Jahre alt, Charly 4 Jahre und kastriert.. Bisher beide gesund und munter gewesen. Nicht geimpft. Seit wir Schneeweisschen haben hat sie ab und zu mit ihren sehr sehr langen Hinterläufen ein bisschen bewegungsprobleme, Sie fiel einfach mal nach hinten um. Bisher hatte es damit keine Probleme gegeben. Nun seit etwa 1 Woche liegt sie fast nur noch. Überwiegend, dh. wirklich 20 std am Tag nur auf ihrer linken Seite. keine Kopfschiefhaltung. ich habe sie von draussen in einen Innenkäfig geholt und von Charly getrennt, damit ich sie besser beobachten kann. Sie frisst und trinkt gut und ausreichend. Sie ist sehr zart. Ich hatte sie schon vor ca 2 Monaten bei der Tierärztin wegen zunehmender Wamme. Aber ausser dass sie sehr zart ist, keine Auffälligkeiten. Ich sollte sie bisschen zufüttern. Am Montag war ich nach dem auffälligen Wochenende beim TA. Sie hat sie einen Tag und Nacht beobachtet. Sie war wohl ängstlich und neugierig, deswegen kaum gelegen- vorführeffekt- aber am nächsten Tag doch auffällig viel links gelegen und kommt alleine fast nicht hoch. Sie braucht unterstützung beim aufrichten. bei v.a. E.Cuniculi haben wir prophylaktisch mit Antibiotikaspritzen für 7 Tage begonnen. Ich gebe Multivitamintropfen zum Trinken dazu, sonst keine Therapie. Weil sie oft in ihrem Kot und Urin gelegen ist, muss ich sie ständig baden, und behalte sie weiter in einem eigenen Käfig damit sie nicht alles für Charly einsaut und ich sie schneller trocken und sauber habe.
Heute viel mir nach der Arbeit wieder auf, sie lag wie meist links auf der Seite, ausgestreckte Läufe, dass sie beim aufrichten die Hinterläufe sehr weit nach hinten streckt und verzögert einZholt, aber nach ein paar sekunden normal hoppelt. So eine Art * anlauf-probleme* . Wenn sie also erst mal hoppelt, gehts gut, doch dann nach nicht allzulanger zeit platsch wieder auf der Seite liegt. Sie muss es nachts wohl auch alleine auf schaffen, aber sie strampelt sehr lange bis sie wieder aufsitzt.

Kennt das jemand von einem Kaninchen? ist das was angeborenes , eventuell Inzuchtschäden? ist das E.Cuniculi?
TA glaubt auch, wie von mir beschrieben und vermutet an eine angeborene neurologische Störung. Eine andere Arbeitskollegin hat auch 2 Kaninchen aus diesem Wurf. Eine davon ist auch ein bisschen " behindert" wie wir es nennen, aber auch lieben, wie sie ist. Wir sind beide in der Krankenpflege und sehen schon ein, dass beide bisschen unnormal sind ( lange hinterbeine, bisschen koordinationsstörungen)
wie lange soll ich mir das so ansehen mit Schneeweisschen? sie fiept nicht, sie ist lieb und schmusig, sie frisst gut aber sie ist doch sehr inmobil und tut sich echt schwer mit dem aufstehen und liegt im Pipi und Kot.
TA hat sie komplett durchbewegt, keine Fraktur ersichtlich oder vermutet, keine Rö-Diagnostik, Urin-Labor normal !

ich hoffe mir kann jemand helfen und einen Rat geben.

LG




Geändert von ski (07.11.2014 um 21:31 Uhr).
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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.11.2014, 21:55

Wird zusätzlich zum AB (welches?) auch Panacur gegeben? Das wäre sehr wichtig.

Bitte auch die Wirbelsäule röntgen lassen, ohne Röntgendiagnostik kann man nur Vermutungen anstellen, jedoch nichts wirklich ausschließen.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 22:05

Es kann sein, dass die HInterläufe durch einen verschobenen Wirbel oder aus sonstigen Ursachen verengte Rückenmarkskanal nervlich nicht mehr gut versorgt werden. Verschobene Wirbel kann man korrigieren, Osteopathie oder Chiropraktik funktionieren auch bei Kaninchen. Genetische Ursachen kann man MANCHMAL operativ korrigieren, manchmal auch nicht. Dann musst du entscheiden, wieviel Aufwand und Arbeit du aufbringen kannst und willst und wie sehr dein Kaninchen noch will. Ohne Partner wäre natürlich Mist, Charly wird sich sicherlich gut um sie kümmern, wenn er darf. Es gibt übrigens die Möglichkeit, für Kaninchen einen kleinen Rollwagen anzufertigen, mit dem es besser mobil ist. Wobei dein Tier noch nicht völlig gelähmt ist, vielleicht reicht ja auch Physiotherapie. Wenn du dir das zeigen lässt, kannst du das gut selbst machen.




ski ski ist offline
Ninchen
 
Registriert seit: 07.11.2014
Beiträge: 6
ski befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 23:39

sie bekommt nur Ursocyclin 1 Spritze täglich, mache ich selber. sonst gebe ich ihr Multivitamintropfen zusätzlich. Panacur bekommt sie nicht. Werde ich Montag gleich noch mal dazu fragen beim TA. Hab es auch gelesen. Wenn ich sie warm gebadet und abgebraust habe hilft es ihr auch. Sie ist dann mobiler.




ski ski ist offline
Ninchen
 
Registriert seit: 07.11.2014
Beiträge: 6
ski befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.11.2014, 23:45

sie hat aber eigentlich keine klassischen symptome der Enzephalitozoon cuniculi. keine kopfschiefhaltung, kein Rollen oder drehen. sie legt sich einfach nur gerne hin und bleibt viel liegen und kommt nur mühsam hoch.




Benutzerbild von SilversWacht
Kaninchen
 
Registriert seit: 27.04.2014
Beiträge: 2.964
SilversWacht befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.11.2014, 01:27

E. Cuniculi kommt nicht immer mit der Kopfschiefhaltung und dem Umherkullern einher. Es ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern.

Genauso ist eine Kopfschiefhaltung nicht immer ein Anzeichen dafür, dass eine Ausbruch der Krankheit vorliegt.


Es ist auch möglich, dass das Kaninchen andere Probleme hat. Ein Röntgenbild könnte Aufschluss geben.

Denn gegen einen verschobenen Wirbel hilft leider auch kein Antibiotikum.
Da es ihr nach Wärmezufuhr besser geht, kann es auch sein, dass sie Schmerzen hat? Aber dann würde sie wohl nicht so viel Strampeln, um aufzustehen.



__________________
Nele Milka Milly Lio
Summer Sunai Zsa Zsa Georgie Paula

In Erinnerung an
Luna, Silver, Jumbo, Lilly, Perci, Ignaz, Edward, Donna, Sunny, Fritz und Klopfer

Lieber ein kastriertes, als ein einsames Leben.



Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 09.11.2014, 16:31

Gerade deine Beobachtung dass Wärme die Symptomatik bessert, sollte Anlass zu einer Röntgenaufnahme geben und auch zu einer Blutprobe, um die Entzündungswerte zu bestimmen.



 
 
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