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Hilfe...Mein Hoppel hat wohl einen Beinbruch .... auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 7
Josy82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.11.2008, 22:48

Hilfe...Mein Hoppel hat wohl einen Beinbruch ....


Erstmal Hallo- bin neu hier!!

Zur Vorgeschichte: Mein Kaninchen Willi ist 10 Jahre alt und hat seit ca 6 Jahren Kaninchenschnupfen. Wir lassen ihn seit der Diagnoe tgl inhalieren und er bekommt Rotlicht. Somit lebt er ganz gut damit und nur zum winter hin benötigt er manchmal eine kleine Antibiotikakur und dann gehts wieder... Unser TA staunt immer, wie "gut" und wielange schon Willi mit der Krankheit lebt, weil viele Kaninchen wohl daran sterben.
Willi hatte auch mal eine Partnerin, sie starb vor ein paar Jahren (an verstopfung ), seitdem ist er Witwer...
Nun zum aktuellen Problem: Bis gestern war alles ok!!!- er hat normal gefressen, es gab nichts aussergewöhnliches. Gestern morgen waren wir beim TA, aber nur zum Krallenschneiden und seit gestern geht es Willi nun sehr schlecht. Seit gestern abend mag er nicht fressen, sitzt nur in einer ecke und bewegt sich kaum. Habe dann heute mit TA tel- er meinte evtl auch ein verdauungsproblem, ich soll mit ihm zum notdienst. Mir ist dann auch aufgefallen, dass Willi ein bein so hinterherzieht und habe es mir genauer angesehen, als ich ihn aus dem Käfig genommen habe.... der linke Hinterlauf hing total schlaff und als ich ihn abgetastet habe, war ich mir zu 99% sicher, dass der gebrochen ist!!!! Ich weiss nicht wie ihm das passiert ist! Wir haben 2 Theorien... die eine ist, dass er sich schon vorher was angeknackst hatte, denn wie gesagt er ist nicht mehr der jüngste und nicht mehr ganz so fit und manchmal plumpst er von seinem Häuschen wenn er es beim draufhüpfen verfehlt... bisher hatte er aber nie eine erkennbare verletzung, wie gesagt es war alles ok bis gestern! Vielleicht hat er sein Bein ja geschont...Und beim TA haben sie ja zum krallenschneiden die Beine langgezogen und seitdem gehts ihm so schlecht.... oder aber es ist in der Praxis passiert... auf jeden fall hätte doch der TA es merken müssen, oder???? So- die Tierärztin beim Notdienst hat gesagt akut kein grund ihn einschläfern zu lassen; hat ihm ein schmerzmittel gespritzt und was flüssiges zum eingeben, weil er nicht frisst - für die verdauung. Morgen soll ich dann wieder mit ihm zum TA wegen weiterer Behandlung.... Sie sagte dass kaninchen sowas oft auch überstehen können, die sind aber jünger gewesen... er ist alt, krank und dünn.... ob er eine OP überstehen würde ist fraglich... und ich weiss nicht ob ich ihm die Strapazen antun willl... ich will nicht, dass er Schmerzen hat. Andererseits- er lebt schon sooo lange mit seinr Krankheit und nun passiert sowas und es soll vorbei sein??? Wer kann mir dazu was sagen, gibt es Altenativen zur OP und wie stehen die Chancen...? ich habe angst dass sie ihm nicht mehr helfen können.... aber will auch nicht, dass er sich quält... Kann jemand helfen/ hat nen Tipp? Bin so traurig...



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Benutzerbild von BugsBunny
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 04.11.2008
Beiträge: 107
BugsBunny befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2008, 15:08

hallo,

das klingt ja nicht schön! aber wenn du beim notfallarzt warst, haben die denn dort nich geröngt?? wie kann die denn sagen, dass es nicht akut ist!?



__________________
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden!



Pia Pia ist offline
Ninchen
 
Registriert seit: 06.10.2008
Beiträge: 10
Pia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2008, 08:21

Guten Morgen,

mein Hoppel hat sich vor einigen Wochen sein Beinchen (Hinterläufer) gebrochen.
Er ist ca. 7 Jahre alt.
Ich bin zum Tierarzt und hab Tropfen (gegen Entzündung und Schmerzlinderung) erhalten.
Es wurde Tag für Tag besser und nach ca. 5-6 Wochen hat man fast garnichts mehr gemerkt.
Kaninchen sind da schon sehr ertaunlich.
Der Knochen war schon wieder zusammengewachsen. Schon eine starke Leistung wenn man bedenkt, dass der Knochen komplett durchgebrochen war.
Jetzt hat er aber gerade seit ca. 1 Woche eine Infektion bzw. schlimmen Durchfall. Keine Ahnung woher. Auf jeden Fall schlägt das auf die Wirbelsäule und er kann jetzt mit seinen Hinterbeinchen nicht mehr laufen.
War gestern beim Tierarzt. Es schaut nicht gut aus. Er hat eine Spritze bekommen und ich geb ihm jetzt 3xtäglich flüssiges Ersatzfutter.
Heute Abend muss ich wieder zum Tierarzt.
Ich hoffe es geht ihm bis dahin besser.




Ninchen
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 7
Josy82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 02.12.2008, 18:33

Hallo...


wir waren gestern in einer Tierklinik. Willi bekommt jetzt ein Schmerzmittel und wir sollen am Donnerstag wiederkommen. Die Tierärztin hat gesagt, das bein kann höchstens geschient werden, wenn es abgeschwollen ist... und eine Op in seinem Alter ist wohl nicht so zu empfehlen... Wir hoffen mal es wird bald besser... sie hat gesagt sonst müsste man ihn erlösen.. Aber er hat wieder angefangen zu fressen! Ich hoffe er schafft es!!!!

LG Josy




Ninchen
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 7
Josy82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.12.2008, 15:44

Willi...


...wurde am Donnerstag in der Tierklinik geröngt. Er hat eine Splitterfraktur mit Fissur in Länge. Und sie haben festgestellt, dass er Osteodystrophie und entmineralisierte Knochen hat. Sie hat gesagt, das ist wie Osteoporose bei uns Menschen. deswegen ist das Bein auch so schnell gebrochen. Sie können ihm leider nicht mehr helfen..... :-( Sie können das Bein nicht schienen, weil es zum einen dafür noch zu angeschwollen ist und weil der Bruch an einer so ungünstigen Stelle ist. Für eine OP ist er natürlich schon zu alt. Und es gibt aufgrund des Krankheitsbildes und des Alters sehr wenig Chance auf Heilung des Beines, selbst wenn man es versuchen würde. Ausserdem hat die Ärztin gesagt, dass er wahrscheinlich auch etwas mit den Nieren hat, weil das damit oft einher geht.... sie sagt wir können ihn nur noch erlösen
Nun habe ich ihn aber nochmal mit nachhause genommen. Zum einen geht es ihm in den letzten Tagen etwas besser, denn er frisst wieder richtig gut und er sieht aufmerksamer aus. Und ich konnte es nicht direkt am Donnerstag , ich wollte ihm noch ein paar tage zuhause geben.... es ist echt schwer... aber ohne schmerzmed würde es wohl gar nicht mehr gehen... Und er kann nicht mehr hüpfen, liegt sehr viel... andererseits- fressen tut er ja wieder. Jetzt habe ich ihm schön weiche Einstreu in den Käfig gemacht und er bekommt seine Lieblingsspeisen. Weiss einfach nicht, was ich machen soll... Quälen soll er sich auf keinen Fall!!!! Ich werde schauen, wie es die tage jetzt ist und dann mal sehen, wann wir zum arzt fahren müssen

Josy & Willi




Ninchen
 
Registriert seit: 10.01.2009
Beiträge: 10
zwergkaninchen-dame befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2009, 19:57

und wie gehts ihm jetzt ich hoffe gut




Ninchen
 
Registriert seit: 30.11.2008
Beiträge: 7
Josy82 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2009, 14:22

Willi hat sich erholt!!!


Kaum zu glauben, aber wahr- Willi hat sich wieder erholt und das ohne Operation und weitere Medikamente! Er hat einfach wieder angefangen zu fressen und sich nach und nach wieder mehr bewegt, dann hab ich die Schmerzmedis schon vor Wochen abgesetzt und - er nutzt das Bein wieder und zeigt keine Schmerzen mehr, man kann sagen er ist wie vorher- ich bin froh, dass ich ihm diese Chance gegeben habe! LG Josy




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 28.09.2008
Beiträge: 636
Sensi_Star befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.01.2009, 20:38

Huhu Josy,

das ist doch mal schön zu hören... und ist bei Kaninchen auch gar nicht sooo selten...

Schön, dass es Willi wieder besser geht!

LG Anita



 
 
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