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2 mädels vergesellschaften,erfahrung?hallo in die runde, bräuchte mal eure erfahrungen, der partner von meiner lucy ist plötzlich am mittwoch nach einer zahn op verstorben zuerst wollte ich sie weiter vermitteln, hab mich aber doch fürs behalten entschlossen(sie hat ne schlechte haltung hinter sich)...im tierheim gibt es z.zt.keinen kastrierten bock, mir wurde aber von bekannten ein allein lebendes mädel angeboten...lucy ist vier und das andere mädel auch,hatte auch mit einem bock zusammen gelebt.....würde eine mädels haltung gut gehen?habt ihr da erfahrungen?oder sollte ich doch auf nen kastrierten bock warten????für eure antworten wäre ich dankbar, mag sie nicht so lange allein lassen....sie trauert, hab ich das gefühl![]()
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| Also ich wäre sehr Vorsichtig. Solche Mädchengruppen, ebenso wie Jungsgruppen funktionieren nur recht selten. Und meistens sind es Tiere die sich von kleinauf kennen oder sogar Geschwister sind und seeehr viel Platz haben, 10qm pro Tier z.b. Und selbst wenn das klappen sollte, dann wäre das eine sehr angespannte Gruppe, die unter Spannung stehen würde, du müsstest immer aufpassen, dass sich nichts verändert, sodass es möglichst wenig Rangkämpfe gibt. Das heißt dass sich die Weibchen über Kleinigkeiten kloppen würden oder sich sogar für immer verstreiten und das kann blutig enden. Normalerweise sollte man Mädchengruppen mit einem Kastraten Vergesellschaften, der die Gruppe schlichtet ( meiner Meinung ist dies natürlicher und artgerechter, aber es gibt viele Meinungen dazu). Du kannst dem Weibchen deiner Bekannten ja einen gefallen tun und es nehmen, aber dann kann man im Tierschutzorganisationen, in Kleinanzeigen oder bei guten Züchtern viele Kasraten finden, auch da suchen viele ein schönes zuhause. Drei oder zwei Tiere machen echt keinen unterschied, man braucht nur ein mind. 6qm Gehege mit Auslauf, daher wäre eine dreiergruppe ja keine größere Last....wäre ja eine Idee. Dann schenkst gleich zwei Tieren ein schönes zuhause. Mehr dazu hier: [URL]http://www.diebrain.de/k-vergesellschaftung.html[/URL] (falls du eine Anfängerin bist, empfehle ich dir von Anatomie bis Gesundheit alles zu lese, da steht ein Minimum dessen drin, was ein Kaninchenbesitzer wissen sollte.) Erzähl mal vielleicht etwas über die Haltung? Dann kann man ja mehr helfen und ein Tipp geben, denn die Verträglichkeit der Tiere hängt nicht nur vom Charakter der Tiere ab, sondern auch von der Haltung. Geändert von Kanarienvogel (23.09.2014 um 12:07 Uhr).
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| Ich habe 2 Mädels, die zusammenleben. Die Vergesellschaftung dauerte einen Tag, war bis auf einmal jagen vollkommen harmlos, danach lagen sie kuschelnd in einer Ecke und sind seither nicht mehr auseinanderzubekommen. Die Häsin, die bereits im Gehege lebte, stammte urspünglich ebenfalls aus einer reinen Mädchengruppe, ihre jetzige Mitbewohnerin war ein Einzeltier. Da kann also wunderbar funktionieren und hängt vom Charakter der Tiere genauso ab, wie von der Umgebung, weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten, usw. Von Pauschalisierungen, die irgendwelche Konstellationen besonders gutheißen, oder ablehnen, nehme ich Abstand. Man steckt nicht drin im Tier.
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| Die Erklährung, wieso das klappt hast du Taccata selbst schon genannt. Die eine lebte mit Weibchen und kannte nichts anderes und die andere kannte keine andere Kaninchen. Das sind auch "gute Vorraussetzungen". Wie gesagt, es kann sein, dass es klappt, aber das wäre eher ein größerer Ausnahme Fall. ![]() Also "Kleinigkeiten" zum Beispiel führen bei solchen Gruppen oft zu Spaltungen, da reicht, je nach Charakter der Tiere natürlich, ein starker schreck (durch Raubtiere, Silverster Bommer usw), neue Gerüche (neues Haustier, wie Kätzchen oder Welpe), die eine Dame ist Scheinschwanger und hat besonders starke "Hormonschwankungen" oder noch ein bekanntes Beispiel sind Krankheiten (gilt aber auch für Mix Gruppen). Bemerken die Gruppenmitglieder, dass ein Tier krank ist, so wird dieses verjagt..., halt irgendeine Veränderung, die irgendeine Form von Stress hervorruft, und die Gruppe spaltet sich und man hat ein Problem.... Hier im Forum gibt es viele solcher Berichte, wie "Plötzlich verstehen sich meine beiden Weibchen bzw. Männchen nicht mehr" und co. Kann man sich ja durchlesen... Geändert von Kanarienvogel (23.09.2014 um 17:48 Uhr).
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| Zitat:
Ich sehe so etwas eher individuell, denn es entspricht ja auch nicht der natürlichen Lebensweise von Wildkaninchen, dass ein Rammler und eine Zippe zusammen eine glückliche monogame Ehe führen. Diese "Ein Männchen und ein Weibchen"-Konstellation wird oft angeraten, bei sehr vielen Tierarten. Allerdings halte ich das in einigen Fällen auch für eine vermenschlichte Sichtweise. Ebenfalls heißt es oft, dass Dreiergruppen schlecht funktionieren würden. Auch das habe ich anders erlebt. Meine im vorherigen Posting beschriebene Dame war einfach sehr einsam, nachdem ihre Partnerin verstorben war, und hätte sich vermutlich jedem angenähert, um Anschluss zu finden. Ich würde es auf jeden Fall mit den beiden Mädchen versuchen. Und mir die Option offenhalten, wenn es in sich in ein paar Wochen zeigen sollte, dass die beiden nicht warm werden miteinander, die beiden wieder zu trennen und jede Häsin getrennt zu vergesellschaften, oder tatsächlich einen Kastraten dazuzusetzen.
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| Hm, also ich kenne aus Erfahrung kaum eine feste Gruppe von gleichgeschlechtlichen. (Ich persönlich habe nur 6 Jahre lang Kaninchen gehabt, aber habe vielen versucht Rat zu geben und zu helfen, wie Freunden oder Klassenkameraden und co. (gut, cih war auch keine Expertin, aber wusste, was man füttern und wie man halten sollte), aber es gibt nur wenig belehrbare Menschen in meiner Umgebung). Viele hielten ihre Tiere trotzdem flasch, klar spielen auch andere Faktoren mit, aber bisscher haben sich solche Konstellationen nie verstanden.... hängt wohl wirklich von der Stadt ab *hust*. ![]() Naja, das dreier Gruppen nicht funktionieren sollen, davon habe ich nicht gehört, aber ok, dies wird hier ja gott sei dank nicht kritisiert.... ![]() Hm, ausprobieren kann man das ja, aber würde dadurch nicht auch eine kompliziertere VG der Dreiergruppe hervorbringen, falls dies in Aussicht kommen sollte, falls die Mädchengruppe nicht Funktionieren würde? ![]() ![]() Geändert von Kanarienvogel (23.09.2014 um 18:12 Uhr).
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| Ich denke nicht, dass so etwas von der *hust* Stadt abhängt. Klar kenne ich auch eine Menge Leute, die gegengeschlechtliche Pärchen halten, die sich gut verstehen, aber die sind gar nicht erst auf die Idee gekommen, der anderen Variannte eine Chance zu geben, da ihnen davon kategorisch abgeraten wurde. Klar kann das auch mal schiefgehen, mit 2 Damen. Aber es kann auch bei einer Häsin und einem Kastraten ein Schuss in den Ofen werden, wenn sie einfach vom Charakter her nicht zueinanderpassen. Wie gesagt: Man steckt nicht drin im Tier. Und Wildkaninchen kennen Pärchenhaltung weder in der einen, noch in der anderen Konstellation. Pärchenhaltung ist einfach das allerwenigste , was man tun kann, um Einsamkeit zu verhindern. Mit einer Gruppe, wie sie in Freiheit vorkommt, hat das nicht viel zu tun. Und was die Dreierkonstellation angeht: Ich sagte ja bereits, dass ich die Meinung, dies sei keine gute Idee, nicht teile. Du ja auch nicht. Da sind wir uns also einig. Nur ehe ich 2 einsam trauernde Witwen herumsitzen habe, versuche ich, sie zusammenzubringen. Mit einem Plan B in Petto, sollten sich die beiden nach ein paar Wochen immer noch nicht grün sein.
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| hallo jetzt meldet sich die urheberin der heissen diskussion.....mmh, jetzt bin ich etwas verunsichert,heut vormittag schau ich schnell aufm handy, wird abgeraten jetzt hör ich positive feedbacks von anderer seite.....was tun????hier mal was zur situation:lucy kam im kinderzimmerkäfig zur welt mit 5 geschwistern, alle wurden verteilt bis auf sie, das muttertier reisst ihr das fell aus, freundin der tollen tierhalterin kommt aufm plausch vorbei hat mitleid, nimmt lucy mit nach hause,dort sitzt ein 2jahre alter kastrat und ein männl.meeri im käfig....lucy wird dazu gesetzt....beide tiere machen eine odysee durch, mit trennung und einzelhaltung....habe sie dann dort weggeholt...wie gesagt der partner puschel ist mit 6 nach einer op verstorben...lucy war die dominantere, da sie ihn ab und an gerammelt hat und sie sich divamässig von ihm putzen lassen hat, sie haben aber auch wahnsinnig viel zusammen gekuschelt und sie hat ihn an guten tagen auch geputzt...lucy lässt sich ungern anfassen und ist scheu...wohnsituation:eigenes zimmer ca.8m2,was ein viertel für ein meeribodengehege einnimmt, getrennt mit aussengehegegittern,freie haltung mit 2 großen häusern und einer unterwanne vom handelsüblichen käfig,als toilette zu benutzen...freie bahn ins wohnzimmer wo sie nachts auf dem sofa liegt.......weibchen dazu?tierheim abwarten? wie lange kann ich sie überhaupt so allein lassen?
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| Also dominantes Weibchen, dass schon schlechte Erfahrung seinesgleichen gemacht hat und nicht genug Platz (also für eine Mädchengruppe!?). Keine guten Bedingungen...Ich würde einen Kastraten auf Tierwelt oder ebay oder bei Züchtern oder hier in Anzeigen suchen. Ich würde nicht so lange warten bis einer ins Tierheim kommt....
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